Kreatives Kinderzimmer: Hände waschen!

Kreatives Kinderzimmer: Geburtstagskalender

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Und weiter geht’s mit unserem Countdown zum Kreativen Kinderzimmer. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich vergesse regelmäßig Geburtstage und ärgere mich dann sehr über mich. Kann es aber sehr gut nachvollziehen, wenn meiner vergessen wird …um der Vergesslichkeit Abhilfe zu schaffen haben wir  Euch einen immerwährenden Geburtstagskalender nicht nur für’s Kinderzimmer gestaltet, den ihr Euch hier als Freebie herunterladen könnt. Und weil beim Layouten mehrere Versionen entstanden, gibt es zwei verschiedene zum Ausssuchen!

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Kreatives Kinderzimmer: Tierisches Zahlenposter

Und los geht’s mit unserem Countdown zum “Kreativem Kinderzimmer“-Buch, das Anfang März erscheint. In den nächsten Wochen werdet ihr hier und bei Gregor auf dem Blog, verschiedene Projekte aus dem Buch sehen. Es werden einige Freebies dabei sein und Vorlagen für Bauprojekte, wie eine Schaukelrobbe oder ein Kinderstuhl.

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3,2,1 … Das erste Projekt ist unser tierisches Zahlenposter für’s Kinderzimmer. Die Vorlage könnt ihr hier downloaden. Für das Anbringen an der Wand haben wir das Plakat auf eine Depafit-Platte aufgezogen und diese Posterhänger verwendet. Damit kommt die Grafik schön zur Geltung.

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Kreatives Kinderzimmer: Unser neues Buch!

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Es war letztes Jahr im Frühling. Nicola von Verrückt nach Hochzeit und ich waren für unser gemeinsames Buch “Hochzeit – mit Liebe selbstgemacht” auf der Buchmesse in Leipzig unterwegs. Und mich – schon schwanger – kribbelte es wieder in den Fingern.

Der bekannte Nestbautrieb machte sich schon ein bisschen bemerkbar und ich dachte über ein neues Projekt nach: wie wäre es passend dazu an einem neuen Buch zu arbeiten? Ein Buch, das sich an (werdende) Eltern richtet, die sich in einer ähnlichen Situation wie Gregor und ich befinden? Das sich mit DIY-Ideen rund um das Thema Kinderzimmer beschäftigt?

Im April stellten wir unser Konzept zum Kreativen Kinderzimmer vor und wenige Wochen später bekamen wir die Zusage vom Verlag. Das Timing passte auch – eigentlich war noch genügend Zeit den größten Teil vor der Geburt zu schaffen. Dass das eine Illusion war, wisst ihr bereits. Das fertige Projekt haben wir Anfang des Jahres abgegeben. Entstanden ist wohl das bis jetzt persönlichste DIY-Buch. Mit anspruchsvollen Bauprojekten für ambitionierte Papas und einfachen Bastelprojekten, bei denen auch schon größere Kinder mithelfen können.

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KreativesKinderzimmer_Stuhl

Gegliedert ist das Buch in die Kapitel Ordnung, Spielsachen, Möbel und Raumgestaltung. Am Kapitelende gibt es Expertentipps, die sich mit weiteren Infos und Adressen mit dem jeweiligen Kreativ-Thema beschäftigen. Außerdem haben wir mehre junge Familien zum Thema Kinderzimmer befragt, die Interviews findet ihr im ganzen Buch verteilt.

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Mit QR-Codes werdet ihr zu Bauplänen und Freebies (wie z.B. Kinderzimmerposter zum Ausdrucken) geleitet. Als kleiner Buchauftakt werden wir die nächsten Wochen auf unseren Blogs einige Projekte schon mal zeigen. Anfang März wird das Buch erscheinen und wir werden es wieder in Leipzig vorstellen. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn ihr euch schon ein Exemplar vorbestellt. Und wir sind so gespannt, wie ihr es findet!

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Kind und Kegel: Was hat sich verändert?

KindundKegel

Ich habe mich sehr über die Kommentare und die Resonanz zu meinem Artikel Kind und selbstständig – ein Selbstversuch gefreut. Und auch gesagt, dass ich bald mehr darüber schreiben möchte. Besonders zur Frage: »Hast Du Dich / Hat Dein Leben sich mit dem Kind komplett geändert?«. Mit der Frage habe ich mich viel beschäftigt als ich schwanger war, ich habe viele Artikel gelesen. Von Müttern, die ihr Müttersein bereuen. Von Müttern, die sich völlig überfordert fühlen oder Mütter, die nur noch das Muttersein zulassen, sonst nichts mehr. Das hat mir ehrlich gesagt ganz schön Angst gemacht.

Ich habe mich so auf unser Kind gefreut, unser selbstständiges Leben vor dem Kind aber auch sehr genossen und so habe ich mich oft gefragt, wie das so sein wird als selbstständige Eltern. Und all diejenigen, die vielleicht gerade in der selben Situation stecken, denen vielleicht ähnliche Fragen durch den Kopf gehen, möchte ich auch mit diesem Artikel die Angst nehmen und Mut machen.
Unser Leben hat sich sicherlich komplett geändert, aber wir sind die alten geblieben.
Ein Kind zu haben ist etwas Wunderbares, ich würde es jedem raten, es war einfach die beste Entscheidung: Justus ist Prio 1. Das allerwichtigste ist, dass es ihm gut geht. Wir sind immer wieder hin und weg, wenn er uns anstrahlt und brabbelt, neue Dinge begreift. Als der Kinderarzt bei der U4 “sehr ausgeschlichenes Kind” in unsere Unterlagen vermerkte, waren wir mächtig stolz. Wir wissen, ein Kind zu haben ist nicht selbstverständlich und wir sind unendlich dankbar dafür. Wir genießen sehr unser neues Leben zu dritt.

Doch der kreative Mensch, der diese Kreativität auch ausleben möchte ist geblieben. Mir ist meine Selbstständigkeit nach wie vor sehr wichtig und ich liebe, was ich tue. Mir geht es darum nicht, jemand anderem zu beweisen: ich schaffe das alles, ich bin eben eine Powerfrau. Sondern die Kreativität ist ein großer Teil meiner Persönlichkeit, die mir sehr fehlen würde. Ich brauche täglich Inspiration, die ich in mir aufsauge, genauso wie ich Kanäle brauche, durch die ich meine Kreativität ausdrücken muss. Das hat sich durch das Muttersein nicht geändert. Gestalterisch arbeiten zu können ist ein wichtiger Ausgleich, der mich unausstehlich macht, wenn er mir fehlt.

Wir haben diese Woche unser drittes Buch zu Ende gebracht. Es heißt “Kreatives Kinderzimmer” und wird schon im März erscheinen. (Ich werde bald mehr dazu schreiben!) Eigentlich war der Plan, das Buch zum größten Teil noch vor der Geburt fertig zu bekommen. Das hat natürlich nicht geklappt. Wir haben nach der Geburt vier Wochen Pause gemacht und haben dann weiter gebaut, gebastelt, getextet, fotografiert und gelayoutet. Andere schütteln vielleicht jetzt den Kopf und sagen: »Genießt doch die Zeit mit dem Kind, die geht so schnell vorbei!« Da kann ich nur antworten: Das haben wir: in vollen Zügen, aber wir haben es auch sehr genossen zusammen an diesem Buch zu arbeiten.

Und das ist, glaube ich ein sehr wichtiger Punkt. Das “Wir”: damit Projekte und Muttersein funktionieren, gehören mindestens zwei dazu. Ein Partner, der die Lebenseinstellung teilt und der einem unterstützt. Ich habe das große Glück so einen zu haben. Ich beobachte leider immer wieder, dass sobald ein Kind da ist, wieder die klassischen Rollenmodelle eintreten. Auch wenn beide Partner vor dem Kind in gleichwertigen Berufen erfolgreich waren. In einem Gespräch habe ich mit einer Freundin, die in Schweden lebt, festgestellt: Eigentlich sind die Voraussetzungen um ein gleichberechtigtes Elternsein zu führen in Deutschland inzwischen (fast) genauso gut wie in Schweden. Aber irgendwie sind die Deutschen noch nicht soweit. In Deutschland bleibt die Mama meist 12 Monate zuhause, der Papa zwei. In Schweden wird geteilt. Bitte versteht mich nicht falsch: jeder soll diesen neuen Lebensabschnitt als Familie leben, wie er es für richtig hält, so wie es ihn am glücklichsten macht. Mich stört nur, dass in vielen Köpfen nur die klassische Rollenverteilung existiert und es für viele so schwer ist aus dieser auszubrechen. Es bleibt auf jeden Fall spannend und dies wird nicht der letzte Artikel zu diesem Thema sein. Sicherlich werde ich mich an dieser Stelle auch nochmals mit dem Stadt-Land-Thema beschäftigen oder ob das Elterngeld-Plus wirklich so selbstständigen-freundlich ist, wie ich dachte … aber das ist ein ganz anderes Thema.

Herzlichst auf dem Love Circus Bash in München

Alte Kongresshalle München, Hochzeitsmesse, Herzlichst-Shop

Etwas verspätet wünsche ich Euch erstmal “ein gutes neues Jahr”! Hoffe, ihr habt es entspannt und schön begonnen. Wir haben den Jahreswechsel, ehrlich gesagt, fast verschlafen. Um 24 Uhr standen wir dann im Nebel, anstatt das Feuerwerk zu bestaunen, doch irgendwie (oder gerade deswegen) war es ein sehr schöner Start in ein Jahr, das viele schöne Dinge mit sich bringt. Anfang der Woche haben wir endlich die (fast) finalen Daten für unser drittes Buch im Verlag hochgeladen (dazu nächste Woche mehr!) und morgen werden wir unseren ersten Herzlichst-Messestand auf dem Love Circus Bash aufbauen, der am kommenden Wochenende in der alten Kongresshalle in München stattfindet.

Dot_Hochzeitseinladung, Herzlichst-Shop

Freue mich sehr, dass wir dabei sind! Nach Berlin habe ich es die letzten Male leider nicht geschafft, dieses Jahr findet das Hochzeitsspektakel das erste Mal in der bayerischen Hauptstadt statt. Als wir Ende des Jahres gefragt wurden, ob wir dabei sein möchten, haben wir nicht lange gezögert und gebucht. Vielleicht seid ihr ja auch da? Das Programm und die Ausstellerliste klingen schon mal vielversprechend. Würde mich auf jeden Fall freuen, den einen oder anderen von euch zu treffen. Bin mal gespannt, wie das alles mit Kind und Kegel so klappt und anschließend auch an dieser Stelle berichten. Dann vielleicht schon bis zum kommenden Wochenende!

BlackWhite_Herzlichst_Muenchen

UrbanWedding_Herzlichst_Muenchen

Fotocredit:
Winterliebe: Hanna Witte Fotografie
Black & White: Julia Romeiss und Susanne Rutz
Urban Wedding: Katja Heil

Turbo-DIY-Adventskalender

DIY Adventskalender, Advent, Weihnachtsbasteln

Ich gebe zu: Ich bin spät dran. Spät dran mit meinem Blogartikel, dem DIY und den Fotos. Aber ganz ehrlich: Eigentlich bin ich recht stolz drauf, endlich mal wieder einen Artikel geschafft zu haben. Und dass der Adventskalender von diesem DIY tatsächlich schon an unserer Wohnzimmerwand hängt. Bestimmt habt ihr die Materialien, die ihr für diesen Adventskalender benötigt eh zuhause. Denn ihr braucht nur etwas Masking Tape, eine Schere, einen Locher, eine Schnur und schönes Papier (ob das jetzt Geschenkpapier oder aus einem Magazin ist, sei freigestellt) – wir hatten noch diesen Bastelblock daheim und die Farben passen zum Glück perfekt übers Sofa. Ach so: Die Nummern könnt ihr kleben oder in unserem Fall Zahlen auf Anhänger stempeln. Bastelzeit war 1h (in der Justus überraschend geschlafen hat und dann muss man schnell sein). Die Tüten sind schnell gemacht und ihr könnt nach der Anleitung oben Kleinere und Große, Längliche und eher Quadratische falten. Alles wird mit Masking Tape verklebt, das spart den Alleskleber, die Trockenzeit und ihr habt danach keine klebrigen Finger. Wenn die Tüten fertig sind, werden sie noch mittig gelocht und auf eine Leine gehängt. Wenn die Tüten nicht zu schwer befüllt werden, reicht auch für das Aufhängen an der Wand ein bißchen Masking Tape. Ich bin mir sicher, bei diesem grauen Wetter, habt ihr noch eine Bastelstunde Zeit.

Adventskalender DIY

Ich wünsch’ Euch auf jeden Fall einen schönen ersten Advent und würde mich freuen, wenn die Adventstüten doch noch bei dem ein oder anderen gebastelt werden, vielleicht hängt ja dann der Kalender erst am 2. oder 3. Dezember, aber das Wichtigste ist doch, dass man sich darüber freut – natürlich auch über den Inhalt :) aber am 1. Dezember muss der Adventskalender ja noch nicht komplett bestückt sein. Man kann im Laufe des Dezembers immer wieder kleine Geschenke nachrüsten. Machen wir übrigens auch so :)

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Kind und Selbstständig – ein Selbstversuch

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Als ich schwanger war, wurde ich oft gefragt: Wie macht Ihr das jetzt? Kind und beide selbstständig? Habt Ihr so viele Rücklagen, verliert Ihr nicht alle Kunden und bekommst Du überhaupt  Elterngeld oder gar Mutterschaftsgeld?

Allen, die sich diese Gedanken machten und machen oder die das Abenteuer Selbständigkeit und Kind vielleicht sogar selbst wagen möchten, sei gesagt: Macht Euch nicht so viele Sorgen, das ist alles halb so wild. Na klar: Wahrscheinlich ist es ein größeres Wagnis, als mit einem sicheren Job, den ich nach 12 Monaten wieder antreten kann und einer Elternzeit, bei dem ich mich nur auf mein Kind, Haushalt und Freizeitaktivitäten konzentrieren kann. Aber auch das selbstständig machen war ein Wagnis … (zumindest scheint es das noch für sehr viele (Deutsche) zu sein). Und was soll ich Euch sagen: Diesen Schritt haben wir nie bereut und würden es gleich wieder tun. Und jetzt eben mit Kind … zu dritt sind wir das beste Team, was man sich vorstellen kann.

Aber nun zu den Fakten: Ja, ich denke es ist mehr Papierkram, mehr Recherche, mehr Arbeit … und es war teilweise wirklich aufwändiger bei Krankenkasse und Co. Ansprechpartner zu finden, die uns weiterhelfen konnten. Auch im Internet hat sich die Recherche eher schwierig gestaltet. Selbstständig und Kind scheint immer noch eine besondere Spezies zu sein. Doch zum Glück gab es auch viele Lichtblicke: Zum Beispiel die großartige Schwangeren-Beratung im Landratsamt in München, die sich viel Zeit für uns nahm und uns mit Infomaterial und Schaubildern zum neuen Elterngeld-System bestens ausgerüstet hat (Danke Marion an dieser Stelle für den spitzen Tipp). Oder natürlich meine Mädels im Büro: Justus ist nämlich schon das dritte Büro-Baby unserer Bürogemeinschaft. Papa und Mama der beiden anderen Kinder sind ebenfalls selbstständig, auch Kreative mit manchmal tollem, manchmal nicht so tollem Einkommen. Was die Auftragslage halt so bringt. Und dann gibt es noch so Lieblingsblogs wie Edition F oder Little Years, die immer wieder Mut machen mit ihren tollen Artikeln und Fallbeispielen zu Selbstständigkeit mit Kind.

Zum Finanziellen sei gesagt: Jeder bekommt Elterngeld. Zumindest den Mindestsatz von 300 Euro. Euer Elterngeldsatz wird, wenn Ihr selbstständig seid, aus Eurem letzten Geschäftsjahr berechnet. Also in unserem Fall: den Gewinn von 2014 durch 12 und dann wie bei den Festangestellten auch davon 67% . Für die gewitzten Finanzplaner unter Euch: Natürlich macht es Sinn im entsprechenden Jahr den Gewinn etwas nach oben zu schrauben und nicht so viel Ausgaben anzusammeln (was man ja eigentlich gerne macht, um Steuern zu sparen). Aber wer plant schon genau, wann er schwanger wird ;)

Ganz neu seit diesem Jahr: Das Elterneld Plus: Ihr bekommt in den Monaten, in denen Ihr Euch für E+ entscheidet nur die Hälfte des berechneten Elterngeldsatzes, dafür dürft Ihr aber bis zu 30h pro Woche arbeiten und das was Ihr dazuverdient wird nicht vom Elterngeld abgezogen. (Zumindest bis zur Deckelung). Wie das mit dem Elterngeld Plus genau funktioniert und ob es wirklich klappt, werde ich nächstes Jahr dann berichten können. Auf den ersten Blick ist es aber schonmal die ideale Ergänzung für Selbstständige und wir werden das auf jeden Fall ausprobieren.

Nun zum Mutterschaftsgeld: Da ist es tatsächlich etwas kniffliger. Denn eigentlich bekommt Ihr das ja von Eurem Arbeitgeber, der in Eurem Fall ihr selbst seid. Viele Kreative sind in der Künstlersozialkasse, so zum Glück auch ich … denn die ersetzt zusammen mit Eurer Krankenkasse den Arbeitgeber und ihr bekommt auch im Mutterschutz (also ab 6 Wochen vor Geburtstermin) die 70% von Eurem Einkommen. Berechnet wird in diesem Fall nicht nach Gewinn vom Vorjahr, sondern aus dem Satz, den Ihr für das laufende Geschäftsjahr an die KSK gegeben habt. Für Selbstständige Frauen, die kein KSK-Mitglied sind, gibt es leider kein Mutterschaftsgeld. Das heißt tatsächlich: Noch möglichst lange arbeiten oder Rücklagen für die Wochen vor der Geburt bilden. Wer da andere Infos hat, kann mich aber gerne noch belehren.

Bekommt Ihr Mutterschaftsgeld ist es aber wichtig, dass Ihr im Mutterschutz keine Rechnungen mehr schreibt, denn das wird von Eurem Mutterschaftsgeld abgezogen. Geldeingänge während dem Mutterschutz sind noch möglich, habt Ihr aber Geldeingänge aus Kundenrechnungen nach der Geburt, also während der Zeit in dem Ihr “normales” Elterngeld bezieht, werden diese Einnahmen von Eurem Elterngeld abgezogen. Beim Elterngeld Plus sind Geldeinnahmen, wie gesagt, wieder möglich.

Weitere Infos findet Ihr auch in der Broschüre “Wenn Selbstständige Kinder kriegen” von der mediafon.

Ich hoffe, diese Infos haben schon einige Ängste und Bedenken zum Thema Selbstständigkeit und Kind aus dem Weg schaffen können. Ich war die letzten Monate auf jeden Fall immer sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen konnte. Deshalb wird es an dieser Stelle sicherlich bald den nächsten Artikel zu diesem Thema geben. Was mich vor der Geburt zum Beispiel auch immer brennend interessiert hat, war die Frage: Verändert sich durch die Geburt deines Kindes wirklich komplett alles? Wirst Du ein anderer Mensch sein? Kommt man wirklich zu rein gar nichts mehr? Aber das wird Stoff für einen neuen Blogartikel sein …

Herzlich Willkommen Justus!

Hier war lange Zeit nichts zu lesen. Das hat mit einem großartigen Wunder zu tun, dass vor knapp zwei Wochen passiert ist: Unser Blog-Team hat Zuwachs bekommen: Unser Sohn Justus wurde geboren und wir sind super dankbar und glücklich, dass alles gut ist. Es ist immer noch irgendwie unfassbar. Unsere Kennenlernphase ist ein großes Glück und wir genießen die Zeit sehr. Ich kann mir schon nach 2 Wochen nicht mehr vorstellen ohne ihn zu sein und gleichzeitig schaue ich auf meinen Sohn und dieses Wunder und kann es eigentlich gar nicht glauben, jetzt Mama zu sein, auch wenn man ja fast ein Jahr Zeit hatte sich an den Gedanken zu gewöhnen.

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Vorher über die Schwangerschaft oder die bevorstehende Geburt zu berichten, war uns zu persönlich. Ich gebe zu, ich lese unheimlich gerne Geburtsankündigungen und Berichte zur Schwangerschaft, aber selbst darüber zu schreiben wollte ich trotzdem nicht. Da ich aber schwer Dinge verheimlichen kann, war es genauso schwierig Blogartikel zu schreiben und so zu tun als wäre nichts. Deshalb war dann Funkstille im Blog und wir haben uns die letzten Wochen vor Justis Geburt hauptsächlich im Leben 1.0 bewegt, unseren Nestbautrieb ausgelebt und an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet, über das wir bald mehr sagen können. Langsam kribbelt es wieder in den Fingern und ich freue mich über viele neue Blogberichte, die natürlich ab und an auch was mit unserer neuen Rolle als Eltern zu tun haben werden. Aber der Blog wird nach wie vor kein Mama- oder Eltern-Blog werden, sondern auch weiterhin unsere Liebe zu Interieur, Design, Reisen und DIY wiederspiegeln. Ich finde aber wichtig, auch über Themen zu berichten, die uns in den letzten Monaten und Wochen sehr beschäftigt haben und weiter beschäftigen werden: Zum Beispiel: Wie ist das wenn man selbstständig ist und Eltern wird? Wie klappt das mit dem neuen Eltern-Geld-Plus? Wir möchten unser Elternsein teilen und gemeinsam für unseren Sohn da sein, wie leicht/schwer ist das in der heutigen Zeit in Deutschland? Ist es überhaupt schwierig oder einfach nur einstellungssache?

Wir hoffen, Euch mit dem einen oder anderen Bericht zu diesen Themen Hilfestellung zu geben und auch viele Ängste und Vorurteile zu nehmen, die da vorherrschen. Im Blog werden auf jeden Fall neue Zeiten anbrechen und sich neue Perspektiven auftun. Herzlich Willkommen Justus!

Unterwegs: Ibiza-Liebe

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Schon längst wollte ich Euch ein paar Ibiza-Tipps schreiben. Ihr plant gerade Euren Sommerurlaub oder genießt schon Eure Sommerferien? Dann kommt sicherlich ein kleiner Reisebericht von der balearischen Hippie-Insel gerade recht:

IbizaTipp2

Wir haben unsere Finca über Air b’n’b gefunden. Gleich zu Anfang sei gesagt: Wer das Schöne sucht, wird auf Ibiza keine günstigen Urlaub machen können. Die Preise für Übernachtungen und gutes Essen übersteigen deutlich die heimischen Münchner Preise und wir sind ja schon einiges aus der bayerischen Landeshauptstadt gewöhnt … wir haben uns zu sechst ein Haus gegönnt, das sogar 10 Personen beherbergen kann und so kam jeder auf knapp 450 EUR für die Übernachtung für eine Woche. Ist jetzt kein Schnäppchen, geb ich zu. Aber dafür hatten wir wirklich alles, was das Urlauberherz begehrt: Ein riesiges Anwesen mit traumhaftem Pool und einem detailverliebten Garten mit Gärtner und Zitronenbäumen, die voller Früchte hangen. Nicht direkt am Wasser, aber mit Blick aufs Meer.

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Sehr ruhig gelegen und trotzdem nur 10 Minuten zu Fuß an den Strand. Wir waren völlig begeistert von der netten englischen Hausverwalterin, die uns am Anfang der Ferienwoche tolle Tipps zur Insel gab und die Einrichtung mit afrikanischen und mediterranen Details, die rein gar nichts mit einer 08/15 Ferienwohnung gemein hatte. Zudem haben wir den Grillplatz, die große Wohnküche und die gemütliche Terrasse fleißig genutzt und viel selbst gekocht. Das hat dann auch die Urlaubskasse wieder etwas geschont :)

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Unser Ferienhaus lag im Norden der Insel. Auch als Hippieteil bekannt. Denn dort findet Ihr viele Aussteiger, die Insel ist nicht so dicht besiedelt wie der trubelige Südwesten und die zahlreichen Hippimärkte mit selbstgemachtem wecken so manche Kauflaune. Wir haben die beiden Märkte “Las Dalias” und den großen und wohl bekanntesten Markt in Es Canar besucht. Es Canar ist riesig und auch schon sehr touristisch. Dementsprechend voll ist es, nicht jeder Stand mit Authentischem ausgestattet, eher “Made in China” im Etro-Look, aber es gibt viele Stände von Einheimischen dazwischen, wo man tolle Unikate findet und das zu sehr moderaten Preisen.
“Las Dalias” ist kleiner, liebevoller angelegt, hat mehr die Anmutung von einem orientalischen Bazar. Viele Aussteller sind auf beiden Märkten zu finden. Aber ich würde Euch beide Märkte empfehlen, wenn Ihr gerne an farbenfrohen, sommerlichen Ständen vorbeischlendert und den Hippie-Style mögt. Als wir dort waren, war Beginn der Hauptreisezeit und es ging noch einigermaßen gediegen zu. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ein Besuch in den Sommermonaten ein ganz schönes Geschiebe werden kann. Also am Besten eher im Frühjahr oder im September besuchen und die Sommerferienzeit meiden. Falls das wegen schulpflichtiger Kinder eher nicht drin ist, empfiehlt es sich wohl eher früher die Märkte zu besuchen. Das es ein Einkaufserlebnis bleibt und nicht im Gedrängel endet.

Und wer demnächst nicht nach Ibiza fliegen kann, dem hab ich hier mal ein paar Hersteller zusammengeschrieben, die Ihr auch in Online-Shops (z.B. bei Etsy) findet:

Anatomy of Ibiza:
Sommerlich bunte Accessoires, Taschen, Bekleidung, Schmuck

Las alas de Fabiola
Mädchenkleider im 60’s Look

Emonk Ibiza
Accessoires und Schuhe im Boho-Look

Wayna Shoes
Handgefertigte Sneakers aus Peru

World Family Ibiza
Hippiekleider und Accessoires

Restaurant Giri Café, Ibiza

Wie schon gesagt, Essen gehen ist auf Ibiza nicht billig: Deshalb kocht Euch lieber regelmäßig was oder picknickt am Strand und wenn Ihr dann Essen geht, gönnt Euch was richtig Schönes. Zum Beispiel einen Ausflug ins The Giri Café nach San Juan. Wir hatten dort einen fabelhaften Abend mit leckeren Cocktails auf der schönen Hinterhofterasse und einem tollen Menü, von dem ich heute noch schwärme. Die Einrichtung mediterran mit skandinavischen Einflüssen (die Betreiberin ist ursprünglich aus Dänemark). Die Atmosphäre eher schick, aber nicht schickimicki. Würde ich sofort wieder hin! Ich muss jetzt aufhören, sonst bekomme ich schreckliches Fernweh ;) Schönen Urlaub Euch!

IbizaTipp6