Unterwegs: Museum Ludwig – Ludwig goes Pop

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Die letzten 10 Tage waren wir viel unterwegs – vor allem im Raum Köln. Das hatte vor allem mit DIY zu tun, auch mit Hochzeiten und zwischendurch blieb ein bißchen Zeit, um die großartige Ausstellung in der Domstadt zu besuchen, die gerade im Museum Ludwig zu sehen ist. Ludwig goes Pop heißt die und zeigt die Privatsammlung von Peter und Irene Ludwig zum Thema Pop Art. Was bei einem Sammlerpaar so alles zusammen kommt ist wirklich beeindruckend. Auch vom Museumsgebäude selbst waren wir sehr angetan.

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Ein paar Eindrücke seht Ihr hier. Wir hoffe, dass Euch die Fotos Lust machen, die Ausstellung zu besuchen, es wird sich auf jeden Fall sehr lohnen. Gestartet hat “Ludwig goes Pop” am 2. Oktober und geht noch bis zum 11. Januar 2015. Es bleiben also noch ein paar Wochenenden übrig.

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Was wir sonst noch so in Köln gemacht haben, darüber wird natürlich auch noch berichtet. Aber jetzt erstmal Kultur! Und wem die Reise nach Köln zu weit ist, für den ist Wien vielleicht eine Option. Dort wird die Sammelausstellung nämlich anschließend im mumok (museum moderner kunst stiftung ludwig wien) gezeigt.

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Alle Fotos: Julia Romeiss und Gregor Faubel

Das Upcycling-Buch oder “vom Übermut”

Seit gestern ist es nun im Handel: Das Upcycling-Buch. Mein Buch, unser Buch, Euer Buch. Denn wisst Ihr, was eigentlich das Allerbeste ist an diesem Projekt? Dass ich noch nie etwas gestaltet habe, was so viele Leute einfach freut. Freut, weil sie am Projekt beteiligt waren, weil sie Gegenstände im Buch entdecken, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben oder eine Person, die sie kennen oder vielleicht sogar selbst im Buch vorkommen. Deshalb möchte ich jetzt gar nicht mehr groß erzählen, was Euch im Upcycling-Buch erwartet. (Davon habe ich ja schon hier berichtet.) Sondern einfach nochmal allen, die mich so unterstützt haben, Danke sagen!

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Und ich möchte Euch mit diesem Post auch Mut machen: Als mich der BLV-Verlag Anfang des Jahres gefragt hat, ob ich Lust auf ein Buchprojekt habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Hatte aber auch einen ganz schönen Respekt vor der riesigen Aufgabe, die mich so manche schlaflose Nacht gekostet hat: Ideen finden, Anleitungen schreiben, Fotos machen, Layouten – Oh Gott, war ich da etwas übermütig gewesen, diese Herausforderung anzunehmen? Ja vielleicht … aber mit Hilfe vieler lieber Menschen und dieser Portion Übermut hat’s geklappt. Deshalb: Meistens ist es einfach am Besten “zu machen”, auf den Bauch zu hören und durchzuhalten. Ich kann’s wirklich nur empfehlen. Auch die Vorwände, man ist noch nicht weit genug, eine Sache durchzuziehen oder man hat nicht die Vorraussetzungen dazu, lasse ich nicht gelten: Zwei Drittel der Fotos im Buch sind in unserer Wohnung entstanden: Einer 42qm Altbauwohnung in München. Weder eine riesen Loft, noch ein Jugendstiltraum mit überdimensionalen, lichtdurchfluteten Räumen – und auch unser kleines Fotostudio im Büro hatten wir Anfang des Jahres noch nicht. Ich habe jede Ecke unserer Wohnung (die ich übrigens trotzdem sehr mag und schätze) umgeräumt, jedes unserer Möbelstücke zum Inszenieren genutzt – überall lag meist Bastelzeug herum, denn basteln kann man ja am Besten zuhause … (Im Zuge dessen auch nochmal ein riesen Dank an Gregor, der das wirklich sehr geduldig mit mir war und super viel mitgeholfen hat). Und was soll ich sagen? Vielleicht ist nicht jedes Bild perfekt. Aber am Ende ist doch eine stimmige Sache herausgekommen, die funktioniert und Menschen Freude bereitet. Was wäre mir entgangen, hätte mich nicht dieser Übermut gepackt.

Fee, die ich letzte Woche auf der Frankfurter Buchmesse getroffen habe, ging es ähnlich. Schaut doch mal auf Ihrem Blog vorbei … da berichtet sie davon. Und wie großartig ist Ihr Buch “Pflanzen-Deko” denn bitte geworden?! Ich bin Fan und kann Euch das Werk wirklich sehr empfehlen. Das Gruppenbild entstand letzte Woche auf der Messe. Auf dem Bild zu sehen sind auch Lisa vom BLV-Verlag, die uns tatkräftig mit PR-Aktionen unterstützt und Nicola von Verrückt nach Hochzeit, mit der ich schon am nächsten Übermut-Projekt arbeite. Bald kann ich Euch mehr berichten.

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Ein besonderer Abend war sicherlich auch der letzte Dienstag. Dem Abend der Buchparty, in unserem Büro. Unvergesslich war das. Ich habe mich einfach so gefreut, dass so viele gekommen sind um anzustoßen und war natürlich viel zu aufgeregt, um während der Feier genügend Fotos zu schießen. Aber ein paar Eindrücke seht Ihr hier. Sicherlich war das nicht die letzte Buchparty, dafür hat das Feiern viel zu viel Spaß gemacht. Auch die eine oder andere DIY-Neuigkeiten wird es bald geben. Denn basteln macht glücklich und der Herr Übermut klopft schon wieder an der Tür – habt ein schönes Wochenende!
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Upcycling – Aus alt mach neu
Julia Romeiß
BLV-Verlag
160 Seiten, 19.3 x 24.6 cm, Laminierter Pappband
ISBN: 978-3-8354-1314-6
19,99 € Preis inkl. MwSt.

Zu Gewinnen: Strickset von “We are knitters”

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Oh je der Blog verwaist, weil ich mich so rar mache! Aber gerade ist einfach alles ein bißchen zu viel. Hatte ja vor einiger Zeit diesen Artikel bei Facebook gepostet, den ich momentan sehr nachvollziehen kann. Aber wird das wird schon … und Ihr werdet ganz bestimmt bald wieder mehr von mir hören. Das ist mir nämlich immer noch sehr wichtig, hier zu schreiben! Als kleines Trostpflaster habe ich Euch heute einen schönen Gewinn vorbereitet: Passend zum Herbst habe ich von “We are Knitters” ein Strickset zum Verlosen zur Verfügung gestellt bekommen, was mich sehr gefreut hat. Hier könnt Ihr mitmachen und ein Downtown Snood-Strickset gewinnen. Inklusive toller dicker Wolle samt XXL-Stricknadeln. Bis zum 19. Oktober läuft die Aktion. Ich wünsch’ Euch viel Glück!

Und wer es nicht erwarten kann, hat außerdem die Möglichkeit mit dem Rabattcode STUCKGLUCK_WAK 15% bei einer Bestellung auf der We are Knitters-Website zu bekommen. Die Bestellaktion läuft bis zum 19. November.

Ich versuche mich auch gerade an einem Urban Snood. Das Stricken mit den riesigen 15-er-Nadeln ist tatsächlich ein richtig großes Stück Handarbeit, die man in den Fingern spürt, aber die ersten Reihen schauen schon mal sehr vielversprechend aus. Hier ein paar Beweisphotos:

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Und vielleicht kommt ja bald mal wieder die Zeit, in der ich in Ruhe meinen Snood rechtzeitig zum kalten Wetter fertigstellen kann. Zum Glück scheint ja gerade die Sonne …

 

Die beiden Stricksets wurden mir freundlicherweise von We are knitters zur Verfügung gestellt.

Unterwegs: Ciao Bella

Tessin, Italien, Schweiz

Seit ein paar Tagen sind wir wieder zurück. Von einer sehr ereignisreichen Woche, die uns viele Momente geschenkt hat, an die wir wohl noch lange denken werden. Eine Woche mit Konzentration auf das Wesentliche, eine schöne und traurige Woche, eine Woche der Abschiede vom Sommer und einem lieben Menschen. Eine Woche, die wieder gezeigt hat, worauf es ankommt und die unheimlich bewegend war. Persönlicher möchte ich gar nicht werden, denn das gehört für mich nicht an diese Stelle. Vielmehr möchte ich Euch von dem Ort berichten, an dem wir die letzte Woche Kraft und letzte Sonnenstrahlen getankt haben, einem Ort wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint:

Wir waren am Lago Maggiore, hatten mit lieben Freunden zusammen ein Haus gemietet. Die meisten Zeit haben wir im italienischen Teil der Alpenregion verbracht, die uns vor allem wegen der üppigen Vegetation und des Retro-Charmes – wodurch vielleicht auch immer etwas Melancholie in der Luft lag – sehr verzaubert hat. Als wir gen Norden aufbrechen mussten, waren wir ganz sicher, dass wir dort bald wieder zurückkommen, um diesen Landstrich noch genauer zu erkunden.

Falls Ihr auch einmal einen Trip in die norditalienische Seen-Region plant, möchte ich Euch ein paar Aktivitäten an Herz legen, die wir dort sehr genossen haben.

Kübel-Bahn, Lago Maggiore, Reisetipp
In Laveno in die “Kübel- oder Eimer-Bahn” steigen.
Im kleinen Ort Laveno befindet sich eine Gondel, die tatsächlich ausschaut wie eine grüne Tonne und in der man nur stehend, nur zu zweit, in einer knappen viertel Stunde den Berg erklimmt, um mit einem traumhaften Blick über den See nach der abenteuerlichen Seilbahn-Fahrt belohnt zu werden. Wir haben danach eine 2,5h lange Wanderung durch die waldbewachsenen Hänge gemacht. Den schönen Wanderweg, der auch auf einen Römerpfad führt, haben wir bei Outdooractive gefunden.

Tessin, Versasca Tal, italienische Schweiz, Reisetipp

Auf James Bonds Spuren das Versascatal erkunden
Im schweizer Teil befindet sich gleich hinter Lugano, das verträumte Verzascatal. Mit Steinhäusern (Rustici) wie aus dem Märchenbuch. Am Anfang des Tales findet Ihr den Stausee Lago di Vogorno mit einer tiefen Staumauer, wo sich schon Pierce Brosnan als James Bond hinunterstürzte und ganz Mutige einen Bungee-Jump 220m in die Tiefe wagen.

Tessin, Versasca Tal, italienische Schweiz, Reisetipp

Fahrt Ihr weiter in das Tal, kommt Ihr an unzähligen Wasserfällen vorbei. Es lohnt sich bis zum letzten Ort Sonogno zu fahren und die vielen schönen Rustici zu bewundern. Auf halber Strecke findet Ihr in Lavertezzo mit der malerischen Brücke Ponte dei Salti. Wahrscheinlich werdet Ihr nicht die einzigen Touristen sein, die diesen Ort besuchen, aber die Gegend rund um den Pozzo dei salti ist so malerisch, dass man sich das auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Gegend ist auch super schön zum wandern … bei uns hat nur leider das Wetter dann nicht so mitgespielt.

Tessin, Versasca Tal, italienische Schweiz, Reisetipp

Isola Bella, Lago Maggiore, Italien, Reisetipp

Isola Madre und Isola Bella
Ein Ausflug, von dem wir wohl noch lange zehren werden, war eine Schiffahrt über den Lago Maggiore mit Stopps auf der Isola Madre und der Isola Bella. Die Sonne hat gestrahlt und die Blütenpracht und die Fülle an exotischen Früchten auf den Inseln war so bombastisch, dass einem teilweise die Luft weg blieb. Ich gebe zu: Die Fahrt ist besonders beliebt bei reiselustigen Rentnergruppen und wir haben den Altersdurchschnitt deutlich gesenkt, das tut den wunderschönen Inseln aber keinen Abbruch.

Isola Madre, Lago Maggiore, Italien, Reisetipp

Die Isola Madre, die größte Insel im Lago Maggiore könnt Ihr Euch wie einen großzügigen botanischen Garten vorstellen: Fasanen und stolze Pfauen laufen frei herum, es gibt einen riesigen Papageien-Käfig und den Palazzo Borromeo, der aber unbewohnt ist.

Isola Madre, Lago Maggiore, Italien, Reisetipp

Isola Bella, Lago Maggiore, Italien, Reisetipp

Die Isola Bella, die wohl bekannteste der drei Borromäischen Inseln, wird dominiert von einem barocken Palazzo umgeben von einem kunstvoll angelegten Park, terassenförmig angelegt. Selbst bei den Souvenirs ist die Zeit bei diesem Touristenmagneten stehen geblieben und so manche Postkarte trifft mit Ihrer 70er Jahre-Grafik wieder den Zahn der Zeit. Ich fand es wirklich großartig und wir kamen mit dem Fotografieren gar nicht mehr hinterher, weil sich ständig neue Motive auftaten. (Deshalb auch diese Bilderflut hier …)

Isola Bella, Lago Maggiore, Italien, Reisetipp

Und damit dieser Blogpost, nicht eine ganze Blogseite einnimmt, endet hier mein kleiner Reisebericht … wir möchten aber unbedingt mal wieder an den Lago Maggiore. Schon allein, um diese Unterkunft auszuprobieren, die mir eine Freundin empfohlen hat.

Isola Bella, Lago Maggiore, Italien, Reisetipp

Falls Ihr die Gegend auch so gerne mögt und noch ein paar Tipps parat habt, schreibt gerne ein Kommentar zu diesem Post. Lieben Dank!

Papeterie: Herzlichst!

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Ihr Lieben, ich habe eine kleine Vorankündigung zu machen und bin schon wieder ganz aufgeregt, während ich hier die Zeilen in die Tastatur tippe: Noch dieses Jahr wird es einen neuen Online-Shop geben: Herzlichst wird er heißen. Ein Shop mit Hochzeitsausstattungen, Einladungen, Geburtsanzeigen und noch einiges mehr, was das Papeterie-Herz hoffentlich höher schlagen lässt ;) Die Designs stammen aus Susannes und meiner Feder.

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Es war im Sommer letzten Jahres, da haben Susanne und ich diesen Plan gefasst. Wir haben uns inzwischen in Sachen Hochzeitspapeterie einen guten Namen gemacht, jede von uns hat inzwischen jeweils um die 100 Hochzeitspaare gestalterisch begleitet (und ich glaube bei Susanne sind es noch einige mehr ;) ). Wir  durften viele Ausstattungen mit exklusiven Drucktechniken veredeln und gerade in München, gibt es da auch eine gute Nachfrage. Wir haben aber auch gemerkt: Es gibt viele Paare, die mögen unsere Designs sehr gerne: Die Produktion in Letterpress und Co. übersteigt aber oft das Hochzeitspapeterie-Budget.Deshalb kommt jetzt Herzlichst: Für Paare, die auf gutes Design Wert legen, die aber nicht die Zeit haben oder es den Kostenrahmen sprengen würde, wenn wir sie individuell begleiten.

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Es wird verschiedene Gestaltungsthemen geben, aus denen Ihr wählen könnt: Von der Almhüttenhochzeit bis zur Feier an der See. Jede Ausstattung geht bei der Save-the-Date-Karte los und begleitet Euch (wenn Ihr möchtet) über die Dankeskarte bis zur Geburtsanzeige vom Familienzuwachs. Ihr habt die Wahl zwischen verschiedenen Farbkombis, die Designs stehen fest, was wir von Euch brauchen ist Textinput der Eckdaten zu Eurer Feier und ein paar liebe Worte.

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Damit aber die Wahl nicht zur Qual wird, werden wir den Umfang auch einschränken: Denn das haben wir bei unserer Recherche in Sachen Hochzeitspapeterie bemerkt: Wenn es zu viele Motive gibt, die man als Käufer wählen kann, wird es unübersichtlich und die Qualität leidet meist darunter. Für die Vorauswahl habt Ihr ja schließlich uns! Nach jahrelanger Gestaltung von Hochzeitspapeterie, wissen wir genau, was sich Paare wünschen und welche Motive beliebt sind und gut zu Eurer Feier passsen würden. Ihr wählt das Design, wir liefern – ab die Post – die fix und fertigen Karten, gerne mit Umschlägen und Satinbändern dazu.

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Letztes Jahr im Sommer ging es also los. Seitdem ist viel passiert: Wir haben ein Corporate Design entwickelt, unsere Marke angemeldet, die üblichen Behördengänge erledigt und natürlich Papeterie gestaltet was das Zeug hält. Jetzt sind wir gerade am Fotografieren und dabei den Online-Shop in die Gänge zu bringen. Das wird wohl noch etwas dauern. Doch wir haben mal ganz optimistisch den Launch unserer Seite für diesen Herbst angepeilt. Oha. Es ist ja eigentlich schon Herbst ?! Ja! Aber der geht zum Glück noch ein kleines Weilchen und wir arbeiten auf Hochtouren dran – wenn uns nicht das Tagesgeschäft oder ein anderes Herzensprojekt dazwischen kommt. Wohlgemutes habe ich heute morgen eine Facebook-Seite für Herzlichst angelegt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Fan werdet! Und dann wird es dort bestimmt bald heißen: Herzlichst! Wir sind online! Wir freuen uns schon :)

Alle Bilder, die ihr hier seht sind Beispiele unserer Papeterie, die es bald bei Herzlichst in unserem Online-Shop zu erwerben gibt.

DIY : Nähen in München

Es ist schon wieder ein Monat her, da habe ich Britta in ihrem brandneuen Nähcafé “Nähhausen” in meinem liebsten Münchner Stadtteil Neuhausen besucht. Sie hatte mich über den Blog angeschrieben, Ihren Laden vorgestellt und mich auf einen Kennenlerntermin eingeladen. Ihre Nachricht und ein erster Blick auf die Website waren sehr sympathisch, so dass ich die Einladung liebend gerne annahm. In Nähhausen finden regelmäßig Nähkurse statt, dazu gibt es Nähbetreuung für eigene Projekte und zur Ferienzeit Kindernähcamps mit einfachen Nähprojekten für Kinder ab 9 Jahren. Betreut werden die Nähanfänger und -profis von Brittas Geschäftspartnerin Gabi, die schon ein alter Hase im Nähgeschäft ist und mit Ihrer jahrzehntelanger Schneidererfahrung bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht.

nähen in München

Ich weiß, dass ich noch vor wenigen Jahren verzweifelt nach einem Nähladen in München gesucht habe. Ich habe meine Freundin in Berlin beneidet, die einen tollen Nähkurs bei Kinkibox in Friedrichshain besucht hat und bei uns im Süden gab es so was einfach noch nicht. Auch ein besonderer Stoffladen war Mangelware. Inzwischen ist das zum Glück anders. Neben dem schönen Nähhausen kann ich Euch unter anderem auch noch die DIY-Werkstatt HUI, das Nähatelier Louloute (beides im Westend) oder das Stoff & Co in der Augustenstraße empfehlen. Nutzt gerne die Kommentarfunktion, um noch weitere Näh- und Stoffläden zu nennen, bin gespannt :)

Die Fotos wurden mir freundlicherweise vom Nähcafé Nähhausen zur Verfügung gestellt.

Ach, Du liebe Zeit!

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Was hab ich mir für die letzte Woche alles vorgenommen: Habe mir eine Blogliste geschrieben. Jeden Tag ein Blobbeitrag sollte es werden. Aber die Woche ist um und bis auf meinem kleinen Montagseintrag, blieben die übrigen Blogwochentage leer. Bloggen ist manchmal Segen und Fluch zugleich: Es macht unwahrscheinlich Spaß, es eröffnet einem viele neue Perspektiven – aber gleichzeitig hat man ein großes schlechtes Gewissen, wenn man nicht dazu kommt, denn man weiß ja auch, dass man viele Dinge dem Bloggen zu verdanken hat und das deshalb nicht vernachlässigen darf und auch nicht möchte. Geht es Euch, die bloggen, manchmal auch so?
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Ich weiß, man sollte sich da nicht so unter Druck setzen, aber ich bewundere jeden sehr, der fast täglich bloggt, seinen Tagesjob und sogar vielleicht noch seine Familie unter einen Hut bringt. Respekt vor diesem Zeitmanagement! Ich arbeite auf jeden Fall auch daran: Möchte keine Freunde und Beziehung, nicht das “reale Leben” vernachlässigen und viele Ideen, die ich habe auch in die Tat umsetzten. Und wenn es mal nicht so perfekt klappt, auch mal ein Auge zudrücken und entspannt bleiben – das gelingt manchmal mehr, manchmal weniger.

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Die vergangene Woche war auf jeden Fall eine Woche der Danksagungskarten. Das war schön: Karten zu bekommen, in denen liebe Worte vom Brautpaar standen und Karten auf die Post zu schicken, die eine gelungen Feier abrunden.

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Ich habe viel gebastelt: Natürlich Hochzeitspapeterie, aber auch an zwei neuen Projekten, von denen ich Euch bald mehr berichten kann.

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Und besonders wichtig: Ich habe Zeit mit Freunden und Familie verbracht: Wir waren wandern auf dem Hörnle bei Bad Kohlgrub im Ammergauer Land und haben eine Schlemmertour über den Viktualienmarkt in München gemacht. Beides kann ich Euch sehr empfehlen. Und wie sehr man sich auch unter Druck setzt: Solche Auszeiten sind wichtig, um neue Kraft zu schöpfen und die Dinge wieder etwas entspannter zu sehen.
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Gaumenfreude: Blueberry-Peppermint-Shake

Letzte Woche kam ich leider kaum zum Bloggen. Zum Glück gibt es Instagram: Obwohl wenig Zeit blieb, konnte ich da das eine oder andere Bild mit Euch teilen und hab mich sehr über Kommentare und Likes gefreut. Verwendet Ihr Instagram? Bin ja noch gar nicht lange dabei … was ich aber sehr daran mag ist das spontane Feedback auf ein gerade hochgeladenes Motiv bzw. die tägliche Fülle an Inspiration oder auch Motivation, die man durch die anderen Instagram-User bekommt.

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Besonders beliebt war dieses Foto vom Heidelbeer-Shake. Da ich aber weiß, dass die meisten der Ein-Stück-vom-Glück-Leser momentan noch kein Instagram nutzen, auch noch an dieser Stelle :) Ich bin begeisterte Freestyle-Mixerin (alles rein in den Küchenmixer, kein Rezept…) und zurzeit bereite ich da vor allem Grüne Smoothies zu. Aufgrund eines deutlichen Heidelbeer-Überschusses in unserem Kühlschrank mussten aber auch die kleinen blauen Beeren daran glauben: Herausgekommen ist ein schöner fliederfarbener Trunk der dem einen oder anderen Nachtisch sicherlich die Show stiehlt.

Hier die Zutaten im Überblick
(für 2-3 Gläser)
(alles ca. Angaben … wie gesagt “Freestyle”)

> 300g Heidelbeeren
> 500ml Milch
> 100ml Sahne
> eine handvoll Pfefferminzblätter
> etwas Vanille aus der Mühle
> ein Tütchen Vanillezucker

Wer möchte, kann noch eine Nektarine dazutun
(und wenn’s zu dickflüssig wird, etwas mehr Milch dazu).

Alles ab in den Küchenmixer und so lange zerhäckseln, bis alles schön sahnig und zerkleinert ist. Prost auf den Sommer!

Unterwegs: Heimatsound in Oberammergau

oberammergau passionstheater

Eine Woche ist das jetzt schon wieder her, da waren wir das zweite Mal auf dem Heimatsound in Oberammergau und kamen mit wunderbaren Eindrücken und viel neuer Musik im Ohr erschöpft aber glücklich zurück. Das Heimatsound-Festival findet im Passionstheater von Oberammergau statt und ist wohl das entspannteste Festival, das ich kenne. An zwei Tagen spielen Bands aus Bayern, Österreich, Italien und der Schweiz. Die Musikrichtungen querbeet: Vom Balkansound (Django 3000) bis zu sensiblen Klängen auf Ladinisch (von Ganes, drei charmanten Schwestern aus Südtirol). Meine liebsten Acts: Die Lokalhelden Kofelschroar mit Ihrer Neuinterpretation von alpenländischer Musik und Coconami, die zwei Japaner aus München, deren Bandbreite vom Sommerhit der Spider Murphy Gang (“Sommer in der Stadt“) bis zum Vortrag bayerischer Kinderlieder reicht. Ein ganz besonderer Auftritt war für mich, der von Mathias Kellner, den ich wahrscheinlich ohne das Festival nie so wahrgenommen hätte. Wer mehr über das Festival erfahren, sehen und hören möchte dem sei die Heimatsound-Seite von Bayern 2 ans Herz gelegt, auf der man Konzertmitschnitte und Eindrücke sammeln kann.
oberammergau

Wir haben dieses Jahr auf dem Campingplatz in Oberammergau übernachtet, den ich Euch sehr empfehlen kann: Die Betreiber waren sehr herzlich, die sanitären Anlagen top und auf unserem Stellplatz hatten wir locker Platz für einen VW-Bus, ein Zelt und ein Kombi, 6 Personen und einen Hund. Die Lage war zwar am anderen Ende vom Dorf, aber da Oberammergau wirklich ganz zauberhaft ist und das Passionstheater zentral im Ort liegt, war der kleine Fußmarsch nicht die Rede wert.

Oberammergau

Und wer (auch als Zugroaste) ein Herz für Bayern hat, das nix mit Oktoberfest-Ballermann-Tourismus und Humpta-humpta zu tun hat, dem sei das fabelhafte Magazin MUH für bayerische Aspekte an Herz gelegt. Ein Magazin, das interessante Geschichten aus Bayern von heute und gestern erzählt und ganz ohne eine “mia-san-mia”-Mentalität auskommt.

MUH Magazin, bayerische Aspekte

DIY: Weiße Tischnummern auf Kraftpapier

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Weißer Siebdruck auf Kraftpapier ist nach wie vor sehr beliebt bei der Hochzeitspapeterie. Verständlicherweise: Weiß bedruckte Karten schauen einfach super edel aus und sind etwas ganz Besonderes. In Kombination mit dem rauhen Papier wirkt das ganze nicht zu klassisch, sondern lässig und zeitgemäß. Auch ich habe zu meiner großen Freude immer wieder Paare, die dieses Druckverfahren wählen. Bei Einladungen oder Menükarten ist da eine Siebdruck-Druckerei für die Produktion auf jeden Fall die richtige Adresse. Bei Einzelanfertigungen wie Tischnummern, wird das aber sehr kostspielig. Deshalb habe ich für Euch ein kleines DIY vorbereitet, das wirklich ziemlich einfach nachzumachen ist.

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Ihr braucht:
> Dickere Kärtchen/Pappe in Eurer Wunschgröße
> weiße Acrylfarbe
> Schablonen aus dem Bastelladen (z.B. von Rayher)
> Pinsel
> Masking Tape oder Kreppklebeband (eines, das sich leicht wieder ablösen lässt)
> Locher
> Schere
> Bäckergarn (z.B. von Garn & Mehr oder Rico)
Möchtet Ihr die Karten später an eine kleine Blumenvase hängen, eignen sich z.B. Einmachgläser mit Schraubring sehr gut (z.B. Ball Jars).

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Fixiert zuerst die Papierschablone mit dem Klebeband an die gewünschte Position Eurer Pappkarte. Füllt nun die Ziffer mit dem Pinsel (oder kleinem Schwamm) mit der Acrylfarbe aus. Achtet darauf, dass die Farbe nicht zu dick oder dünnflüssig wird, damit die Kanten nicht zu sehr ausfransen. Lasst die Farbe trocknen und streicht ein zweites Mal Farbe über die Ziffern. Dann vorsichtig die Schablone von der Karte lösen. Sind die Ränder doch etwas ausgefranst, mit dem Pinsel die Ziffern vorsichtig ein drittes Mal nachmalen. Wieder trocknen lassen. Mit einem handelsüblichen Bürolocher oben mittig in die Karten lochen. Wer möchte kann mit einer Schere noch die Ecken der Karte abschneiden. Mit dem Bäckergarn die Karten um das Gewinde der Schraubgläser knoten. Anschließend die Schraubringe darüber drehen – so kann das Garn nicht mehr verrutschen. Mit einer Blume oder Deko Eurer Wahl schmücken … die Tischnummer ist fertig!

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