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Unterwegs: 24h Antwerpen

Antwerpen, Design Reise, Citytripp, Guesthouse Bernardin

Ich hab es ja schon angekündigt: Die nächsten Tage werden recht reiselastig auf dem Blog. Denn meine Blogger-Reiseschublade quillt gerade über vor Tipps und nach zwei Wochen Auszeit merkt man mal wieder wie wichtig kleine und große Pausen sind. Mehrere Wochen wo hinzufahren, um mal komplett runterzukommen sind natürlich ideal, aber oft fehlt die Zeit und das Budget sich so lange auszuklinken. Aber auch ein kurzer Wochenendtrip bewirkt Wunder. So waren wir Anfang des Jahres im Anschluss zur Möbelmesse in Köln noch ganze 24h in Antwerpen. Nicht genug Zeit, um sich ein komplettes Bild von der belgischen Stadt zu machen, aber genügend Stunden, um sich schon ein bißchen in die Stadt zu verlieben und zu wissen, dass man sicherlich wieder kommt. Wie gesagt: Unsere Reise war Anfang des Jahres: Es war fürchterlich kalt, nass und auch grau – demensprechend farbneutral sind auch unsere Fotos geworden, aber ein paar Tipps haben wir für Euch, die wir nicht vorenthalten möchten:

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Übernachtet haben wir im Guesthouse Bernadin. Wirklich ein Glückgriff. Ich hatte den Tipp aus einer Brigitte-Ausgabe und unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Mitten in der Altstadt in Uninähe gelegen, hat das Paar Stephanie und Bernard, die nebenan ein Feinschmeckerrestaurant betreiben, aus ehemaligen Armenhäusern, die direkt an einer Kirche gebaut sind, großartige Ferienwohnungen geschaffen. Unser 2-stöckiges Appartement mit Küchenbereich und Wohnzimmer unten und Schlafbereich und Bad im zweiten Stock, war liebevoll mit Designklassikern eingerichtet. Die Wände der Wohnung waren teilweise die alten Kirchenmauern, alles sehr hell und freundlich und vor allem der schwarz-weiße Fliesenboden hat es uns angetan. Am Morgen wurde ein köstliches Frühstück ins Appartement gebracht, selbstverständlich auf Feinschmecker-Niveau, denn Stephanie und Bernard sind ja Experten, was feines Essen angeht. Das Restaurant haben wir leider nicht testen können, da gerade Ruhetag war, von den Räumlichkeiten war es aber schon mal auf jeden Fall eine Empfehlung.

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Und dann die Stadt ansich: Antwerpen! Wir haben uns sofort sehr wohlgefühlt, obwohl wir aufgrund der frischen Temperaturen, warme Zuflucht in einem Café nach dem anderen suchten. Eine genaue Vorstellung oder einen Plan, was wir alles anschauen möchten, hatten wir nicht. Vielmehr haben wir uns einfach nur treiben lassen. So dass ich Euch an dieser Stelle weniger von wichtigen Sehenswürdigkeiten, als von zufälligen Entdeckungen erzählen kann und wir unbedingt in einem wärmeren Monat die Stadt erkunden müssen. Schwer beeindruckt waren wir auf jeden Fall vom Sint-Annatunnel. Ein Fußgängertunnel der die Altstadt mit der linken Uferseite verbindet und durch zwei hölzerne Rolltreppen erreichbar ist. Benutzt wird das imposante Bauwerk vor allem von Berufspendlern mit dem Rad. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, die langen Treppen in die Tiefe zu fahren und einfach mal nur so in die lange Röhre zu schauen.

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Bei unserem Spaziergang durch die belgische Stadt, haben wir auch einige schöne Läden entdeckt. Hier ein paar Tipps:
Total zentral, mitten in der Innenstadt findet Ihr Coleur Locale: Ein Interieurladen mit sorgfältig ausgesuchten Einrichtungsgegenständen für Wohn- und Kinderzimmer. Vor allem die Leuchtenauswahl fand ich grandios: Von der riesigen Auswahl an Happy Lights (bunte Leuchtkugeln aus einem Textilgewebe) waren wir besonders begeistert und haben uns gleich eine große graue Leuchtkugel mitgenommen. Für wen die Anreise dann doch zu lange ist und der nächste Wochenendtripp nach Antwerpen noch weit entfernt, dem sei auch der gut sortierte Online-Shop empfohlen!

Mein zweiter absoluter Lieblingsladen war die Wunderkammer. Wieder ein Laden mit wunderbaren Accessoires für die Wohnung. Viel Grafik, Küchenuntensilien und Textilien. Alles was so ein (Mädchen-)Herz. Ich bin ein großer Fan vom Emaille-Geschirr von Falcon und seit Antwerpen kann ich eine wunderbare Teekanne aus der aktuellen Kollektion mein eigen nennen.

Ein dritter Ladentipp ist der Buchladen Stad leest, gleich gegenüber von der Wunderkammer. Der Leseladen ist schon wegen der Räumlichkeiten zu empfehlen. Ihr findet dort eine riesige Auswahl an liebevoll ausgesuchten Schmökern für Erwachsene und Kinder, außerdem das ein oder andere besondere Spielzeug für Eure Kleinen. Wir haben da bestimmt über eine Stunde gestöbert.

Um neue Kraft zu tanken, haben wir im Coffee and Vinyl Halt gemacht. Ein Vintage-Café, das gleichzeitig Plattenladen ist. Auch hier sind Vinyl und Plattenteller auch online erhältlich, wer schon mal schauen möchte.

Und wer noch mehr Tipps für Antwerpen sucht: Vor ein paar Wochen haben Katrin und Jean-Marie von Nice Nice Nice über Ihre Lieblingsstadt berichtet. Einen tollen Übersichtplan und eine Bildergalerie findet Ihr auf Ihrem Blog.

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2 Comments

  • Reply MeinCupcake

    Antwerpen ist echt ein wunderbares Städtchen! Ist schon wieder eine Weile her, dass ich das letzte Mal dort gewesen bin. Dein Beitrag und deine Tipps machen aber definitiv Lust darauf, der Stadt mal wieder einen Besuch abzustatten. Ist ja glücklicherweise kein allzu weiter Weg von Köln aus ;)

    Viele Grüße,
    Jörg

    26. Mai 2015 at 14:56
  • Reply Okdame

    Antwerpen ist wirklich eine wunderbare Stadt! Ich denke, ich werde an diesen Ort für den Tourismus zu gehen., Lieben diesen Ort

    28. Mai 2015 at 06:05
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