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Portfolio, Selbstgemacht, Wohnlich

Unsere Werkstatt.
Wo Ideen entstehen.

Möbeldesign, Innenarchitektur, München, Studio Faubel

Wer hier schon länger mitliest, weiß: Wir arbeiten an verschiedenen Baustellen. Es gibt den Online-Shop Herzlichst, den ich mit Susanne betreibe, diverse freie Projekte für Privat- und Geschäftskunden und Studio Faubel. Studio Faubel ist ein Produktdesign und Innenarchitektur-Label, das Gregor und ich zusammen betreiben. Unter Studio Faubel entstehen Möbel, Leuchten und Interior-Konzepte. Und damit diese Ideen entstehen können, braucht man einen Platz, in dem man Raum hat sich zu entfalten und Dinge auszuprobieren. Mit unserer Werkstatt haben wir uns so einen Raum geschaffen. Nach vielen Monaten Arbeit hat alles Form angenommen. Und weil wir da sehr glücklich und auch ein klein bißchen stolz darüber sind, gibt es heute eine kleine Haustour zum Thema „Kommt doch mal gucken! Hier arbeiten wir“

Werkstatt Studio Faubel

Die Werkstatt ist noch ziemlich jung und ein bißchen wie unser zweites Baby. Lustigerweise auch genauso alt. Denn die Holzfassade wurde im gleichen Monat aufgestellt, in dem Justus 2015 geboren wurde. Entworfen wurde das Haus von Gregor. Unser Wunsch: Bitte modern und schlicht, aber es soll trotzdem eine warme Atmosphäre herrschen, in der man sich so richtig wohl fühlen kann.

Mit Holzbau Lusser aus Tirol haben wir ein tolles Team gefunden, das innerhalb von wenigen Tagen ein Werkstatthaus aufgestellt hat, vor dem wir erstmal nur mit offenem Mund davor standen und gestaunt haben, wie schnell so etwas entstehen kann. Die Zeit des Häuserbaus war eine unvergessliche: Sonnige Spätsommertage, fleißge Männer, die auf dem neu errichteten Gebäude herumkraxelten und ich mit hochschwangerem Babybauch. Viel Vorfreude lag in der Luft und die spannende Frage, was da alles noch so kommen mag.

Werkstatt Produktdesign Studio Faubel

Wie schon erwähnt, die Holzbauer kamen aus Tirol. Und das Holz dementsprechend auch. Dazu gibt es übrigens noch eine lustige Anekdote: Die Firma Lusser war auch mit dem Filmset-Bau des letzten James Bond Films beauftragt. Für dieses Set wurde sehr viel Holz gebraucht und das war nach dem Dreh übrig. Die Wände unserer Werkstatt sind genau aus diesem ehemaligen Filmset gebaut worden. Ein James-Bond-Recycling-Haus sozusagen :)

Die Werkstatt ist Arbeitsraum, Showroom und Aufenthaltsort für uns. Was ganz wichtig ist: Alles hat seinen Platz, denn nur wenn Dinge ihre Ordnung haben, behält man einen klaren Kopf. Deshalb gibt es viele Rollcontainer, die uns auch schon auf einige Märkte und Messen begleitet haben. Und eine Bastelschrank voll mit transparenten Boxen, markiert mit Dymotape, damit man nicht lange seine Sachen suchen muss und sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Werkstatt, Möbeldesign, Dachau, München

Wenn man Möbel entwirft, ist man ständig am Ausprobieren. Denn ein Stuhl, der zwar toll ausschaut, aber auf dem man nicht bequem sitzen kann, ist nicht Sinn der Sache. Deshalb heißt es immer wieder Prototypen bauen. Erstmal mit Plotter und Papier im Kleinst-Modell, dann später im Maßstab 1:1 dafür kommt oft unsere CNC-Fräse zum Einsatz.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsschritt ist die Dokumentation: Für Kunden, für den Blog, für unseren Online-Shop, fürs Portfolio, für Awards. Denn wenn man nicht zeigt, was man da macht, bleibt die Arbeit im verborgenen und die Aufträge bleiben dementsprechend aus. Deshalb ist das Holzhaus nicht nur unsere Werkstatt, sondern auch ein kleines Fotostudio, in dem wir durch ein paar Handgriffe kleinere Shootings durchführen können.

Das war unsere kleine Werkstatttour. Ich hoffe, sie hat Euch gefallen. Wir sind gespannt, was 2017 noch alles dort entstehen wird und halten Euch auf dem Laufenden!

Produktdesign, Innenarchitektur, Dachau, München, Studio Faubel

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1 Comment

  • Reply Marie

    Liebe Julia, lieber Gregor,
    eine tolle Werkstatt habt ihr und ein schönes schlichtes Design – genau mein Ding :-) Ich bin gespannt auf mehr!
    Julia, schön dass wir uns „in echt“ kennengelernt haben!
    Viele liebe Grüße aus Hamburg,
    Marie

    5. Mai 2017 at 20:15
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