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Julia

    Kind und Kegel, Selbstgemacht

    Pimp my Puky

    Kinderrad, Laufrad, Upcycling, DIY für Kinder, Edding Spray, Puky

    Es ist schon ne Weile her, da brachte Gregor ein altes Puky-Rad vom Wertstoffhof mit. Eigentlich noch voll funktionsfähig, hatte der ehemalige Besitzer das Kinderrad auf die Müllkippe verfrachtet, da ein Plastikgriff fehlte. Nicht wirklich ein Grund das Gefährt dem Erdboden gleich zu machen haben wir uns da gedacht. Und so entstand diese Upcycling-Idee für das Laufrad.

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    Natürlich hatte das kleine Rad schon einige Gebrauchsspuren vorzuweisen, aber es war rostfrei und die Einzelteile noch tadellos. Falls Ihr einen ähnlichen Fund macht, solltet Ihr auf jeden Fall überprüfen, ob die Teile nicht schon vor Rost zerfressen sind.

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    Nachdem wir das Rad auseinandergeschraubt haben, ging’s ans Lackieren. Wir haben uns für den Edding-Acryllack entschieden. Das Spray ist oft bei uns im Einsatz und wir haben damit immer gute Erfahrung gemacht. Damit der Lack gut hält wurden die Radteile erstmal geschmiergelt und die Flächen angerauht.

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    Da das Laufrad bei kleinen Kindern immer hart im Nehmen sein muss, empfiehlt es sich eine Grundierung aufzulegen, bevor man die Teile in der Wunschfarbe einsprüht. Ein Sprühtipp von uns: Nicht zu viel Farbe auf einmal und immer Abstand halten. Sprüht man zu lange auf eine Stelle wird die Farbe uneben und es entstehen unschöne „Rotznasen“. Nimmt man sich stattdessen Zeit und sprüht lieber 2-3 mal in Schichten mit Trocknungsphasen dazwischen, entseht eine schöne glatte Lackfläche.

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    Auch die Speichen der beiden Kunststoffräder wurden bei uns eingefärbt. Dafür gibt es eine spezielle Kunsstoffgrundierung. Damit die Gummireifen keine Farbe abbekommen, haben wir die Räder mit Kreppband beklebt. Mit einem Schraubenzieher kann man das Klebeband auch in die Zwischenräume ziehen und das Gummi bleibt garantiert sprayfrei. Auch beim Kunststoff gilt: Lieber mehrere dünne Schichten sprühen.

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    Die Griffe haben wir mit Textil-Tape umwickelt. Das bekommt Ihr zum Beispiel im Fahrradladen oder im Baumarkt. Auch das Trittbrett hat Gregor erneuert und die ursprüngliche Form als Fräsvorlage verwendet. Statt Kunststoff ist das bei uns jetzt aus schönem Fichtenholz. Alternativ könnt Ihr das urprüngliche Brett natürlich auch einsprühen. Mit einer Tierklingel und einem Radl-Schnauzer versehen ist unser Wertstoff-Puky jetzt zum tollen Einzelstück geworden. Momentan ist bei unserem Sohn noch das Bobbycar interessanter, aber wir freuen uns schon über gemeinsame Ausflüge mit dem gepimpten Laufrad.

    Natürlich findet nicht jeder zufällig ein Puky auf dem Wertstoffhof. Das DIY lässt sich auch für große Räder oder einen alten Roller anwenden. #pimpmypuky

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    Dieser Post wurde nicht gesponsert. Bei unseren DIY-Büchern haben wir aber mit dem Acryl-Spray von Edding immer super Erfahrungen gemacht. Deshalb geben wir Euch den Produkttipp auch gerne an dieser Stelle weiter!

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    Achtsamkeit

    Blog what you love!

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    Gestern war mein Blog kaputt. Im Nachhinein gar nichts Schlimmes, der freundliche Techniker von Domainfactory konnte mir gleich weiterhelfen … Trotzdem hat es sich ganz schön komisch angefühlt. Und obwohl ich gerade selten zum Bloggen komme, ist mir wieder deutlich geworden, wie wichtig mir das hier ist. Schließlich stecken schon einige Jährchen Arbeit drin und natürlich jede Menge Herzblut.

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    Ich habe mir die letzten Wochen viel Gedanken über das Bloggen gemacht und es hat mich wahnsinnig gestresst, dass ich so selten dazu komme. Als alter Bloggerhase kenne ich natürlich die Regeln von Regelmäßigkeit, Redaktionsplan und Leserbindung. Ich sammle fleißig Tipps auf meiner Blogbrain-Pinterest Seite und versuche den einen oder anderen Tipp auch zu beherzigen. Blogs gibt es schließlich wie Sand am Meer und man möchte doch auch, dass der ein oder andere vorbeischaut.

    Als ich anfing zu bloggen, habe ich das oft einfach aus dem Bauch heraus getan. Mir gar nicht groß überlegt, wie der Artikel aufbereitet werden soll, welche Zielgruppe ich damit erreichen möchte oder ob ich sogar Geld damit verdienen kann. Ich habe einfach drauf los geschrieben. Oft blogge ich immer noch so. Mir fehlt es sonst einfach an Authentizität, wenn ich mich nur daran halte, was ein Kooperationspartner wünscht oder dass ich jetzt was über meine Urlaubcheckliste schreiben sollte, weil das gerade den größten Traffic bringen würde.
    Versteht mich nicht falsch: Ich bewundere viele Blogger, die das so gewissenhaft und professionell können –  und wenn man den Artikel dann noch gerne liest, freue ich mich mit, wenn der Blogger damit Erfolg hat.

    Aber bei mir funktioniert das irgendwie nicht. Ich habe keine wirkliche Blog-Nische. Mein Blogprofil ändert sich immer mal wieder. So wie mein Leben eben auch. Und das ist in Ordnung für mich. Natürlich würde es Google lieber sehen, wenn ich mich jetzt endlich mal auf eine Sache spezialisiere und nicht einmal über Hochzeit, dann wieder über Reisen oder Kindersachen poste! Aber gäbe es hier nur zu einem der Themengebiete etwas zu lesen, würde mir einiges fehlen. Denn so bin ich nicht. Ich würde nicht mehr brennen für das, über was ich schreibe und ich bin mir sicher, das würdet Ihr auch an den Texten merken.

    Und genau in dem Moment, wo nicht der Blog, sondern nur diese Fehlermeldung zu lesen war, ging mir dieses Licht auf: Bleib so wie Du bist und versuche Dich nicht ständig an irgendwelche Blogregeln zu halten. Denn das blockiert fürchterlich. Mich zumindest. Aber ich kann mir vorstellen, dass es dem einen oder anderen von Euch, der schon eine Weile bloggt genauso geht?

    Wenn Ihr in einer solchen Blog-Blockade steckt, versucht Euch mal zu erinnern, warum ihr angefangen habt zu bloggen? Wie fühlt sich das an? Gut? Dann macht da weiter und grübelt nicht so viel, was die anderen darüber denken oder welcher Kunde anbeißen könnte. Denn die melden sich eh, wenn sie merken, wieviel Persönlichkeit in Eurer Seite steckt.

    Und deshalb gibt es auf „Ein Stück vom Glück“ jetzt auch wieder mehr zu lesen. Total durcheinander und mit vielen Themen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so wirklich zusammenpassen. Doch sie passen zusammen! Weil sie aus unserem Leben erzählen. Happy Blogging!

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    München und Umland

    The White Paper Festival – Ein Sommerfestival für Musik, Design und Künste

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    Leider komme ich gerade gar nicht zum Bloggen, aber so viel Zeit muss sein! Dieser Blogpost richtet sich besonders an alle Münchner und aus dem Münchner Umland: In Dachau findet am Freitag und Samstag ein großartiges Benefiz-Festival statt. Auf dem The White Paper Festival gibt es tolle Bands, Designstände und kreative Workshops, bei denen Ihr auch selbst mitgestalten könnt. Ich bin total begeistert von dem Konzept, das dieses Jahr auf dem Gelände der Papierfabrik Dachau Premiere hat. Leider können wir selbst nicht dabei sein, aber ich bin schon sehr gespannt was Ihr berichten werdet!

    White Paper Festival, Dachau, München, Benefiz, Foodtrucks, Designworkshops
    Organisiert wird das Festival von 5 tollen Frauen, die die letzten Wochen und Monate jede Menge Herzblut in Ihr Festivalprojekt gesteckt haben.
    „Wir wollten etwas schaffen, das bleibt.“ sagen Annika Wenzel, Lena Heilein, Ines Bugner und die Schwestern Alice und Lina Homann. „Das andere inspiriert und zum Nachdenken anregt.“

    2 Tage, 12 Bands, 20 Designer, 9 Foodtrucks, 4 Kurzfilme und viel zu entdecken
    Kommt vorbei, sonst werdet Ihr so einiges verpassen! Und keine Angst: Falls die Sonne nicht scheinen sollte: Das Festival ist regensicher. Schließlich gibt es die riesige Papierfabrikhalle, die Euch vor Wind und Wetter schützt. Hier findet Ihr das komplette Programm zum Download als PDF mit Links zu allen Künstlern und Designern.
    Kofelgschroa am Freitag und Jordan Prince  am Samstag sind nur 2 der insgesamt 12 Musicacts.

    Einen sympathischen Blick hinter die Kulissen findet Ihr übrigens auch auf dem Instagram-Account vom Festival-Team:

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    Mit 35 Euro für das Wochenendticket, sowie 20 bzw. 22 Euro für Tagestickets und freiem Eintritt für Kinder unter 14 Jahren ist der Preis für die gebotene Vielfalt fair. Getreu dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ kommen alle Einnahmen dem gemeinnützigen Verein zu Gute und werden am Ende an karikative Projekte gespendet..

    Und zum Abschluss noch ein kleiner Trailer dazu, dass Ihr schon ein bisschen in Stimmung kommt:

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    Buchtipp

    Bücher für und über draußen

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    Heute ist ja gar nicht Samstag! Aber manchmal kann man einfach nicht warten, außerdem gab es viel zu lange keine Buchvorstellung mehr. Zum Thema „Bücher für draußen“ habe ich gleich einen ganzen Packen für Euch dabei. Hoffen wir, dass es endlich aufhört zu regnen und wir endlich wieder den Frühling in vollen Zügen genießen können!

    Mein erster Tipp der „Draußen Bücher“ ist gleich eines meiner derzeitigen Lieblingsbücher. Es heißt Lust auf Laube (Die neue Schrebergartenkultur). Das Buch stellt 20 Schrebergärten und Ihre Besitzer vor und gibt einen sehr persönlichen Einblick in die kleinen Zufluchtsorte. Dass der Schrebergarten heutzutage nicht automatisch mit Spießertum und Gartenzwerg gleichzusetzen ist, wird gleich von Anfang an klar. Die dokumentierten Besitzer (die Fotos sind übrigens ebenso großartig wie das ganze Buch) sind kreative Großstädter, die zeigen, wie unterschiedlich man sich eine kleine Laube abseits vom Trubel gestalten kann: Yogabegeisterte, Asketen, Großfamilie. Eigentlich ist für jeden etwas dabei – auch für Menschen, die sowieso schon auf dem Land wohnen. Die Beiträge sind inspirierend und einfach schön zum Schmöckern. Gartenglück pur!

    Das zweite Buch stammt von der Gartenbloggerin Silvia Appelt. Ich habe Silvia vor ein paar Jahren auf einer Blogger-Veranstaltung kennengelernt und bin seit dem Fan vom Gartenfräulein. Inzwischen hat sich sich mit der Bloggerei und Online-Marketing selbstständig gemacht und betreibt auch einen kleinen Online-Gartenshop, in dem es alles gibt, was das Gärtnerherz begehrt. „Mein Kreativer Stadtbalkon – Das Journal“ ist schon ihr drittes Buch bei Edition Michael Fischer und knüpft an Ihr erstes Werk „Mein Kreativer Stadtbalkon“ an. Diesmal ist es aber nicht ein reines Kreativ- und Gartenbuch, sondern ein Journal, welches man selbst befüllen kann. Dazwischen gibt es natürlich immer wieder schöne DIY-Ideen und Tipps für die kleine Stadtoase. Ich finde es super schön gestaltet und das ideale Geschenk für alle, die es lieben auf Ihrem Stadtbalkon zu gärtnern. (Seit wir aus der Innenstadt weggezogen sind, vermisse ich unseren Balkon schon sehr, auch wenn wir jetzt einen Garten mitbewirtschaften dürfen …)

    Auf das dritte Buch wurden ich eigentlich nur aufmerksam, weil die Buchgestaltung von mir stammt. Wer schon mal ein bißchen in meinem Portfolio gestöbert hat, weiß vielleicht: Ich konzipiere gerne Bücher. Auch der „Wildpflanzen Praxis Coach“ lag letztes Jahr auf meinem Schreibtisch. Seit dem blättere ich ab und an in diesem Pflanzenkundebuch und habe schon einige Rezepte und DIY-Ideen umgesetzt. Das Buch ist in die vier Jahreszeiten eingeteilt und führt mit Naturkosmetik, kleinen Geschenken und leckeren Kochideen durchs Pflanzenjahr. Das Schöne: Eigentlich gibt es in jedem Park, Wald oder am Wegesrand Wildkräuter, aus denen man tolle Sachen zaubern kann, nur weiß man das einfach gar nicht mehr. Zu Beginn werden alle Kräuter und deren Merkmale vorgestellt, dass nichts schief gehen kann und dann geht es mit den Kapiteln zu den Jahreszeiten los. Ich habe letztes Jahr einige Kräuterspaziergänge gemacht und ich kann Euch solch eine Tour mit diesem Buch als Wegweiser einfach sehr empfehlen. Man stapft einfach ganz anders durch die Landschaft und entwickelt ein ganz neues Bewusstsein für die Pflanzen, die da am Wegesrand sprießen.

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    Nummer vier im Bunde erschien letztes Jahr und stammt von der Rice Gründerin Charlotte Hedeman Guéniau. Es trägt den treffenden Titel „Gehn wir raus“ und macht einfach Laune auf das Leben im Freien. Ob Inspirationen zur nächsten Feier, zur Gartengestaltung oder Spielideen für Kinder: Im Buch findet Ihr zahlreiche Ideen. Natürlich sieht man klar, aus welcher Feder das Bildband stammt: Knallige Farben sind Programm, ganz so wie man es auch von der beliebten Marke Rice kennt, die sich auf farbenfrohe Wohn- und Küchenaccessoires spezalisiert hat.

    Außerdem auf meiner Bücher für Draußen-Liste sind die beiden Bücher „DIY Camping“ und „Hochbeete“ zu finden. Das Campingbuch stammt von der Bloggerin Nähmarie und zeigt viele Selbermachideen für Camping-Begeisterte. Ob selbstgenähte Picknickdecke oder einer Outdoor-Tischfackel. Unter den 25 Ideen ist sicherlich für jeden Outdoor-Fan etwas dabei.

    Das letzte Draußen-Buch im Bunde zum Thema „Hochbeete“ habe ich mit auf die Liste gepackt, weil wir eben ein solches planen. Mal sehen, ob wir das dieses Jahr schaffen umzusetzen, dann gibt es natürlich einen kleinen Bericht dazu.

    So und jetzt: „Raus mit Euch!“ … wenn es endlich zu regnen auffhört ;)

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    Unterwegs

    Provence mon amour!

    Urlaub in der Provence

    Heute geht’s in die Provence! Letzten Mai haben wir 10 schöne Tage in Frankreich verbracht. Gar nicht so einfach nach 11 Monaten wieder alle Ausflugsorte auf den Schirm zu bekommen, aber Googlemaps sei Dank, ich konnte mich wieder erinnern, wo welches Fotos aufgenommen wurde.

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    Gewohnt haben wir in einem Ferienhaus in Mollégès. Das kleine Örtchen liegt in der Nähe von Avignon (die mit der Brücke) und es war ein idealer Ausgangspunkt, um die malerische Gegend zu erkunden. Wir waren zwei Familien mit zwei Babys um die 10 Monate. Ein Grund, warum wir nicht täglich losgezogen sind. Um das Ganze auch für die Babys entspannt zu halten, sind wir zwischendurch auch einfach am Haus geblieben und haben einen Pooltag eingelegt. Die Planscherei war für die kleinen Jungs wahrscheinlich eh das Highlight in diesem Sommerurlaub.
    Die Gegend ist wirklich traumhaft und eigentlich war alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Malerische Dörfer mit verwunschenen Gässchen, eine üppige Vegetation und jede Menge kulinarische Köstlichkeiten.

    Hier nur eine kleine Auswahl, was ihr dort machen könnt: Wir haben unseren Radius sehr beschränkt, um lange Autofahrten zu vermeiden, haben aber in der näheren Umgebung unseres Ferienortes noch lange nicht alles gesehen:

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    Die Quelle bei Fontaine-de-Vaucluse war ein weiterer Touristenmagnet in der Nähe unserer Unterkunft. Am Fuße einer 230 Meter hohen Felswand entspringt eine 308 Meter tiefe Quelle, die schon der bekannte Meeresforscher Jacque-Yves Cousteau erforscht hat. Bei heißen Temperaturen ist es schön am Bach zu picknicken und seine Füße ins kühle Nass zu hängen. Unweit davon entfernt liegt der Ort L’isle Sur la sorgue. Ein süßes Städtchen, um zu bummeln und sich in einer der zahlreichen Cafés zu stärken.

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    Besonders gut gefallen hat mir auch Saint-Rémy de Provence. Wieder jede Menge nette Lädchen und Cafés. Wir saßen am schönen Place Favier zum Crepe-Essen und haben die Atmosphäre sehr genossen. Definitiv ein Ort in den ich mal wieder reisen möchte. Und Avignon stand natürlich auch auf unserer Reiseliste. Über Hundert Jahre trug die Hauptstadt von Vaucluse den Beinamen „Stadt der Päpste“ dementsprechend eindrucksvoll ist natürlich der Papstpalast im Stadtkern. Die bekannte Brücke fand ich eher weniger imposant.

    Gordes, Provence-Tipp. Reisen mit Kind
    Mit Blick auf das Luberon-Gebirge drohnt das Dörfchen Gordes mit seiner Burg aus dem 11. Jahrhundert. Nicht ohne Grund zählt es zu den schönsten Dörfern Frankreichs.
    Wir haben zwischendurch den Kinderwagen wieder ins Auto gepackt, weil die steilen Gässchen mit den Kopfsteinpflaster einfach nicht fürs Schieben geeignet waren und uns lieber fürs Tragen entschieden. Man hat einen sagenhaften Blick auf die Umgebung und im Frühsommer haben überall die Lavendelfelder geblüht. Bei uns ging es noch sehr gemächlich zu. Aber zur Hochsaison schieben sich wohl die Touristenmengen durch die Gassen. Also lieber das Dorf im Frühling oder Herbst besuchen.

    Das waren unsere Provence-Tipps, vielleicht war ja das eine oder andere für Euren nächsten Urlaub dabei. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in diesem schönen Fleckchen Erde! Viel Spaß bei Euren Urlaubs-Plänen.
    Provence, Ausflugstipp, Urlaub mit Kind

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    Unterwegs

    Urlaub mit Airbnb – unsere 10 Tipps

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    Eine Menge Bücher auf dem Tisch zum Gestalten, unser Onlineshop, der Hochzeitskongress, krankes Kind, ein Café von Freunden – kurz vor der Eröffnung, Urlaubspläne und dazwischen Magen-Darm. So ist das manchmal mit der Bloggerei: Man kommt einfach nicht dazu. Und wenn dann doch mal ein Stündchen abends übrig bleibt, in der man einen Blogartikel verfassen könnte … den man sich schon so ewig vornimmt … kommt die Liebe Muse nicht vorbei, die küsst. Schreibblockade. Arrrrgh … „Ich bin doch keine Maschine.“ Unter Druck setzen hilft da auch nicht weiter.

    So ging es mir die letzten Wochen und deshalb war’s hier so ruhig. Obwohl ich mich doch so gefreut habe, dass wir unter den Finalisten vom Garden & Home-Blogaward gelandet sind und das natürlich ein riesiger Ansporn wäre, besonders viel zu schreiben. Aber die Zeit hat einfach gefehlt und wie gesagt, auf Knopfdruck geht die Schreiberei manchmal. Aber manchmal auch einfach nicht. Aber jetzt sieht es gut aus, dass dieser Blogartikel online geht. Mich juckt es in den Fingern. Es gibt doch noch so viel zu erzählen :)

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    Wie schaut es mit Euren Urlaubsplänen aus? Wir sind gerade am Überlegen und werden im Sommer höchstwahrscheinlich wieder mit Airbnb ein Ferienhaus mit Freunden mieten. Das haben wir die letzen beiden Sommer auch gemacht. Vor zwei Jahren Ibiza, letztes Jahr Provence (da folgt ganz bald noch ein ausführlicher Reisebericht) und dazwischen haben wir die Plattform auch für einen Berlinaufenthalt genutzt und wir waren immer super zufrieden damit. Ich habe auch schon hier und da anderes gelesen, aber ich kann das System einfach nur empfehlen. Und falls ihr auch damit liebäugelt auf diesem Weg die schönste Zeit des Jahres zu verbringen, habe ich Euch mal ein paar Tipps zusammengestellt, auf die wir immer achten, wenn es um die Buchung geht. Read more

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    Unterwegs

    Very British in Hamburg – Das Designhotel ‚The George‘

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    Unsere erste Station im hohen Norden war Hamburg. Ich war ziemlich aufgeregt vor dieser Reise, denn diesmal wollten wir mit Kleinkind ohne Zwischenübernachtung die 8h Autofahrt hinter uns bringen. Aber was soll ich sagen: Viel zu viel Gedanken gemacht. Es lief super. Klar war jede Menge Kinder-Entertainment gefragt, aber wir kamen tatsächlich am späten Nachmittag noch rechtzeitig zum Aufbau von unserem Stand auf dem Hochzeitskongress an und die Stimmung war während der ganzen langen Fahrt wirklich gut. Also noch schnell unseren Stand im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt aufgebaut und dann ab ins Hotel.


    Wer hier mitliest weiß: Wir haben ein Faible für schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Diesmal fiel unsere Wahl auf The George im Stadtteil St Georg. Das Designhotel im englischen Stil ist auf den ersten Blick eher kein Hotel, was man sich mit Kleinkind aussucht. Ziemlich schick, ein bisschen ‚bling bling‘ und mit Tea-Time am Sonntagnachmittag. Vielleicht eher ein Hotel für ein romantisches Päarchen- oder ein Mädelswochenende. Wir haben uns aber keine Sekunde unwohl gefühlt und waren auch mit entdeckungfreudigem Eineinhalbjährigem sehr Willkommen.

    Natürlich nimmt man sich immer mehr vor als man dann wirklich schafft: Der Plan war auch mal den SPA-Bereich zu nutzen und vielleicht mit Babyfon abends an der Hotelbar zu sitzen. Aber für den Saunabesuch waren wir dann viel zu platt und statt Gin Tonic an der Bar gab es Roomservice mit Alsterwasser und Cheeseburger. (Was man sehr empfehlen kann!).

    Das Hotel befindet sich im Stadtteil St Georg. Wir kannten den Teil von Hamburg beide noch nicht und uns hat’s richtig gut gefallen. Die Außenalster eignet sich natürlich perfekt für lange Spaziergänge und in der Langen Reihe (die Hauptstraße durchs Viertel) findet Ihr jede Menge netter Restaurants, Bars, Cafés und Lädchen.

    Also auf jeden Fall eine Empfehlung von uns, wenn Ihr ein schönes Hotel in Hamburg sucht!

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    Kind und Kegel

    Unser Steife Brise – Outfit

    Wir sind wieder zurück von unserer Nordseereise. Leider bleibt gerade nur wenig Zeit zum Bloggen und deshalb gib es nur ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich schwelge noch in Erinnerungen an eine wunderbare Woche, auch wenn es ganz schön rauh zu ging da oben im Norden. Aber bekanntlich ist das alles nur eine Frage der richtigen Kleidung und deshalb hab ich Euch heute ein kleines Mutter-Kind-Outfit passend zur steifen Brise zusammengestellt.

    Die Shopping-Collage enthält Affiliate-Links. Wenn Ihr die Links anklickt und in den Shops etwas kauft, verdiene ich mir ein paar Cent dazu.
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    Hochzeit

    Herzlichst auf dem 3. Deutschen Hochzeitskongress in Hamburg

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    Das Jahr 2017 wird ein aufregendes Herzlichst Jahr. Wir haben schon einige Messen besucht und neue Kontakte geknüpft und heute geht es Richtung Hamburg zum 3. Deutschen Hochzeitskongress. Dort werden wir als Sponsor vertreten sein und sind schon mega gespannt und freuen uns total auf das Wochenende im hohen Norden. Die letzten Wochen haben wir gewerkelt und getüftelt und die Mädels vom Hochzeitskongress grafisch unterstützt, denn das neue Erscheinungsbild und sämtliche Kommunikationsmittel stammen von uns.
    Herzlichst Hochzeitspapeterie
    Auch mit einem kleine Stand werden wir vertreten sein. Dort wird es eine kleine Merchandise-Aktion geben und damit auch alles schön festlich geschmückt ist, haben wir speziell für die Messe eine Hochzeitspapeterie im Herzlichst-Look entwickelt. Und jetzt sagen Bilder mehr als Worte und wir düsen ab! Berichten natürlich auf und nach dem Kongress! Am Besten Ihr schaut auf dem brandneuen Instagram-Account von Herzlichst vorbei, um nichts zu verpassen!
    Herzlichst Hochzeitspapeterie Einladung
    Und wem die Papeterie für die eigene Feier gut gefällt: Das Set ist bereits in unserem Online-Shop erhältlich :) Read more

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    Kind und Kegel, Wohnlich

    Einfach Feiern! Krapfen-Karneval.

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    // Enthält Werbung // Es ist schon ein paar Wochen her, da haben mich Rice und der schöne Shop ediths gefragt, ob ich Lust zum Feiern hätte. Feiern? Immer. Man feiert viel zu wenig und wenn man es endlich mal wieder gewagt hat und die Bude voller lieber Freunde hatte sinkt man danach erschöpft aber sehr sehr glücklich in sein Bett und weiß: Im Leben wird viel zu wenig gefeiert. Würden die Menschen ein bisschen mehr feiern miteinander, wäre die Welt sicherlich ein kleines Stück besser.


    Dann kam die Frage: Wann? Eigentlich wollte ich ein Indoor-Picknick veranstalten. Extra ganz viel extravagante Sachen backen und kochen und das dann total schön mit den kunterbunten Rice-Produkten arrangieren. So richtig in Szene setzen wie das Foodblogger machen. Ich hab mich da total unter Druck gesetzt und das Event immer wieder verschoben, weil für so eine aufwändige Geschichte neben Kind und Job einfach gerade keine Zeit bleibt.


    Fasching, Karneval, Fastnacht kam näher und ich beschloss: Es wird jetzt einfach gefeiert. Einfach so: Mit gekauften Krapfen, einfachen Fruchtspießen, selbstgemachtem Popcorn und anderen mitgebrachten Leckereien von den Freunden. Schnell 2 Tage vorm Faschingsdienstag habe ich eine WhatsApp-Gruppe „Krapfen Karneval“ eröffnet und gehofft, das so kurzfristig noch ein paar Freunde zusagen.

    Glück gehabt, einige liebe Leute hatten noch Lust spontan einen roten Nasen-Ball zu veranstalten. Ich hatte zwei Stunden Zeit, alles zu dekorieren, zu besorgen und Essen vorzubereiten. Und es hat geklappt. Ja, nicht perfekt. Denn begeisterte Kinderhände wollten schon vorher das Popcorn probieren, bevor es professionell abgelichtet wurde. Ein ganz besonderes spezial Karnevals-Rezept kann ich euch leider auch nicht präsentieren. Denn dafür blieb einfach keine Zeit.

    Aber was soll ich Euch sagen? Feiert einfach und werft Eure Perfektionismus über den Haufen. Denn das Zusammensein mit Freunden zählt. Und kommt nicht auf die Idee, nicht zu Feiern, nur weil es vielleicht nicht so perfekt gestylt aussehen wird, wie auf Eurer Pinterest-Pinnwand.

    Ach und eine Turbo-Rezept-Wiederentdeckung habe ich doch noch: Das selbstgemachte Popcorn kam bei allen Kindern super gut an. Ihr braucht dazu nur Sonnenblumenöl, Popcornmais und einen großen Topf. Den Topfboden mit Öl bedecken, dann eine Schicht Mais drauf und langsam erhitzen bis es anfängt zu knallen. Topfdeckel nicht vergessen, sonst bekommt ihr Popcorn-Konfetti. In 10 Minuten habt ihr bestes Partyfood und ihr könnt selbst entscheiden wieviel Zucker dran darf. Die Kleinen fanden das Partyfood auch ohne Zucker köstlich.

    Das tolle Party-Paket mit kunterbunten Utensilien von Rice wurde uns freundlicherweise von ediths zur Verfügung gestellt. Wenn wir das nächstemal in Österreich sind, will ich unbedingt in einem der schönen Läden vorbeischauen. Derweil stöbere ich online. Vielen Dank Rice und ediths für die schöne Party-Kooperation!

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    München und Umland

    Flieger schauen! Ausflugstipp Flugwerft Schleißheim

    Es ist schon wieder ein paar Wochen her. Da haben wir die Flugwerft besucht. Nicht das erste Mal. Die Flugwerft ist nur 15 Autominuten von uns entfernt und wir mögen die Atmosphäre, das Gebäude und natürlich die ausgestellten Luftfahrzeuge dort sehr. Auch mit Kind waren wir schon in der Außenstelle des Deutschen Museums, aber vor ein paar Wochen das erste Mal mit einem kleinen Jungen, der die Faszination für Flugzeuge wohl von seinem Papa geerbt hat. Fliga! Fliga!

    Flugwerft Schleißheim, Ausflugstipp München

    Und auch wenn ein Technikmuseum nicht das erste Ausflugstipp Eurer Wahl ist, lohnt es sich (zu jeder Jahreszeit) nach Oberschleißheim zu fahren. Im benachbarten Schloß mit wunderschönem Schloßpark kann man am entlang dem Schleißheimer Kanal spazieren und sich darüber wundern, dass die adeligen Herrschaften dort früher tatsächlich mit einer Venezianischen Gondeln hin- und hergeschippert sind. Verrückt!

    Flugwerft, Schleißheim, Oberschleißheim, Münchner Umland

    Wenn man von der ganzen Spaziergeherei und Flugzeugguckerei dann ganz hungrig geworden ist, empfiehlt sich ein Besuch der Schlosswirtschaft oder wenns warm genug ist dem dazugehörigen Biergarten. Für die Sportlichen unter Euch: Von München aus ist das auch eine wunderbare Radtour, da seid Ihr aber dann ein paar Stündchen unterwegs. Können wir aber auch empfehlen.

    Flugwerft, Schleißheim, Oberschleißheim, Münchner Umland

    Flugwerft Schleißheim
    Effnerstr. 18
    Anfahrt: Ferdinand-Schulz-Allee
    85764 Oberschleißheim

    Flugwerft, Schleißheim, Oberschleißheim, Münchner Umland

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Messe und Hotel mit Kleinkind

    Messe mit Kleinkind, Hoteltipps mit Kind

    Hier war es die letzten Tage sehr ruhig. Denn wir mussten uns erstmal eingrooven: Kind in der Krippe und Eltern mit jeder Menge Arbeit. In der Krippe essen und schlafen! Es hat super geklappt und ich hätte das nie gedacht. Jetzt geht’s Ende der Woche Richtung Norden auf den Hochzeitskongress und an die See und wir freuen uns schon sehr drauf, denn es wird wieder eine Reise zu dritt. Geschäftstermine kombiniert mit Familienpausen. Da sind wir inzwischen Profis drin.

    An eine Fernreise haben wir uns noch nicht getraut. Auch noch keinen Kurzstreckenflug. 2017 werden wir höchstwahrscheinlich mal in den Flieger steigen, allein schon weil Justus gerade eine wahnsinnige Fliegerbegeisterung entwickelt. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, mit ihm 12 Stunden in einem Flugzeug zu verbringen. Lang sitzen oder schlafen geht nämlich eigentlich gar nicht.  Anders sieht’s mit Autofahren und Hotelübernachtungen aus. Da haben wir uns schon einiges getraut und waren schon viel unterwegs.

    Auch einige Messen waren dabei inklusive übernachten im Business-Hotel. Das hat immer gut geklappt. Ich habe mal ein paar Tipps zusammengestellt, die Euch vielleicht die Entscheidung erleichtern, auch mal einen solchen Kurztrip zu wagen. Selbst wenn sich das gar nicht babytauglich anhört so ein klassischer Hotelaufenthalt mit Baby oder Kleinkind.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

    Die Anfahrt mit dem Auto mit Zwischenstopps:
    Berlin, Köln, Frankfurt … wir haben jetzt schon einige Messen mit Justus besucht. Was auch längere Autofahrten mit sich bringt. Um die Fahrt dorthin entspannt zu gestalten, planen wir auf unseren Deutschlandreisen immer nur kürzere Strecken von maximal 3–4 Stunden ein und besuchen zwischendurch Freunde und Familie.

    Zu den Schlafenszeiten fahren.
    Wenn es gut läuft, schläft das Kind, denn wir fahren meist zur Mittagszeit oder Abends.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und BabyKisten-System:
    Wir haben ein bewährtes System: Es gibt eine Essens-,  eine Spiel- und eine Klamottenkiste. Die kommen im Auto und auch in unserem Aufenthaltsort zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass man immer alles griffbereit hat und nicht viel räumen muss.

    Immer eine Thermoskanne im Gepäck:
    Justus liebt seine Kindermilch und seinen Abendbrei aus der Flasche. Deshalb haben wir immer Pulver und heißes Wasser dabei. Das beruhigt turbulente Autofahrten. Im Hotel ist das so eine Sache: Es gibt oft keinen Wasserkocher im Zimmer. Wenn wir eine Tour mit mehren Hotelstopps planen, fragen wir immer morgens beim Frühstück nach frischem heißen Wasser für die Kanne und sind dann für den Tag ausgerüstet.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

    Sing. Sing. Sing.
    Was unser Kind beruhigt? Wenn ich singe. Deshalb hab ich mir ein großes Kinderlieder-Repertoire angeeignet. Natürlich nur ein Tipp, wenn Ihr gerne trällert. Gut funktioniert auch das Lieblingslied aus dem Autoradio oder die Spieluhr.

    Auf der Messe mit Kind
    Wenn die Stimmung bei allen Beteiligten gut bleiben soll, muss man sich auf die Bedürfnisse aller Beteiligten einstellen. Das heißt zum Beispiel: Kein Messe-Mammutprogramm bei dem man alle Hallen besuchen muss, sondern lieber vorher eine Auswahl festlegen. Auf der Kölner Möbelmesse haben wir zum Beispiel drei Lieblingshallen und auf die haben wir uns konzentriert. So waren wir nicht ewig auf der Messe und haben trotzdem das Wichtigste gesehen. Und lieber Kinderwagen UND das Tragetuch mitnehmen. Gerade als Justus erst ein paar Monate alt war, war für uns die Manduca ideal. Das Kind ist mitten im Geschehen mit dabei und trotzdem geborgen abgeschirmt. Den größten Teil vom Messeaufenthalt hat er da verschlafen. Inzwischen ist das natürlich anders (siehe Fotos ;) )

    Im Hotel übernachten
    Wir übernachten oft im Hotel. Aber ohne Kinderbett. Justus schläft dann immer zwischen uns, hat so trotzdem eine gewohnte Umgebung. Wenn er dann aufwacht (und das kommt im Hotelzimmer öfters vor als zuhause) sind wir gleich zur Stelle und können ihn schnell beruhigen.

    Einschlaf-Rituale
    Einschlafbücher, Spieluhr, Schlafsack und Püppi. Die gewohnten Einschlafhelfer haben wir immer mit im Gepäck. So fühlt sich das Einschlafen fast so an wie zuhause und er kommt schnell zur Ruhe.

    Baden
    Ein großes Highlight ist immer das Baden im Hotel. Genauso schön, aber viel spannender als zuhause.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und BabyEssen gehen
    Wir gehen lieber mittags oder nachmittags warm essen und holen uns dann Abends was auf die Hand. Kurz vor der Schlafenszeit mit quängeligem Kind auf sein Essen zu warten macht nämlich gar keinen Spaß und verursacht unnötigen Stress. In Köln gab’s zum Beispiel ein Fußgängerzonenkonzert am Abend mit zufriedenem Pommeskind im Kinderwagen. Alles satt und glücklich.

    Licht aus, wenn das Kind schläft?
    Ne, zum Glück hat unser Kind einen tiefen Schlaf! Wenn er schläft ist auch ein Fernsehabend drin. Unser Trick? Bettdecke als Sichtschutz vor das Kind und natürlich nicht die Lautstärke auf Anschlag aufdrehen.

    Am Freitag geht es also nach Hamburg und ich bin sehr gespannt, ob unsere Tipps auch diesmal funktionieren. Denn das Kind ändert sich natürlich ständig und so auch die Vorlieben. Zudem werden wir diesmal direkt ohne Zwischenstopp fahren. Aufregend. Wünscht uns viel Glück, dass das einigermaßen gut klappt. Wir werden auf jeden Fall von den Hotels berichten, in denen wir nächtigen und wie es auch diesmal gutgeht :)

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

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    Hochzeit, Hochzeitspapeterie

    Hochzeitspapeterie Geometrisch

    Es wird mal wieder Zeit Euch neue Hochzeitspapeterie aus dem Herzlichst-Shop zu zeigen. Hinter den Herzlichst-Kulissen wird gerade fleißig gestaltet und gebastelt und Ihr könnt Euch die kommenden Wochen auf viele neue Designs freuen. Wir haben in unseren letzten Herzlichst-Jahren festgestellt: Die meisten lieben es an Ihrer Hochzeit immer noch festlich und schlicht. Die schwarz-weißen Designs und klassische Einladungen sind ein Dauerbrenner. Deshalb wird es auch auf diesem Gebiet einiges Neues geben. Traut Euch aber ruhig auch an Farbe und unkonventionelle Entwürfe ran! Wir persönlich finden es natürlich großartig, wenn die Papeterie ein richtiger Hingucker ist! Auch in diesem Stil kommen bald wieder einige Entwürfe dazu.
    Hochzeitspapeterie, Dreiecke, Gold, Hellblau Read more

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    Kind und Kegel, Kreatives Kinderzimmer, Wohnlich

    Mehr Ordnung im Kinderzimmer

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Seit ein paar Monaten nutzt Justus sein Kinderzimmer. Er hat begriffen, dass es sein Zimmer ist und es macht uns richtig Spaß zu sehen, dass er sich dort sehr wohl fühlt. Inzwischen sind so einige Spielsachen und Bücher zusammengekommen und aufräumen wird langsam ein Thema. Natürlich ist das noch ein langer Weg, aber unsere Tipps aus dem Kreativen Kinderzimmer-Buch*, das letztes Frühjahr erschienen ist, werden nun auch bei uns langsam interessant. Vielleicht ist noch der ein oder andere Tipp für Euch dabei, der weiterhilft:

    Ordnung Kinderzimmer, Interieur Kids, Kreatives Kinderzimmer
    Die Jutevögel und die Schlaufen-Garderobe sind schnell gemacht.
    Die Anleitung dazu gibt’s in unserem Kinderzimmerbuch.

    #1 Vorbild sein
    Na klar, wenn im Rest der Wohnung Chaos herrscht, warum soll dann das Kinderzimmer aufgeräumt sein? Das heißt: Auch wenn’s oft schwerfällt, auch die eigenen Kruschtelecken beseitigen.

    #2 Alles hat seinen Platz
    Wichtig ist, dass alle Spielsachen ihren festen Platz haben. Da helfen Aufbewahrungsmöglichkeiten: Die Kuscheltiere wohnen im Kinderwagennetz, die Autos stehen auf der Fensterbank und im Hausregal haben die Bücher Platz. Am Ende des Artikels findet Ihr auch ein paar schöne Boxen und Schachteln als Kauftipp. Im unserem Kreativen Kinderzimmer Buch haben wir der Ordnung ein ganzes Kapitel gewidmet.

    #3 Beim Aufräumen helfen
    Manchmal ist ein mit Spielzeug übersäter Kinderzimmerboden einfach zu viel des Guten. Nicht nur Kinder verlieren da den Überblick. Deshalb räumt am besten gemeinsam auf: Du bist für die Puppensachen verantwortlich, ich für die Legosteine. Gemeinsam sind wir stark und der Boden wird schnell wieder zur freien Spielfläche.

    #4 Hier darf was stehen bleiben!
    Manche Spielsachen müssen einfach länger stehen, weil man vielleicht noch an der Burg bauen möchte oder weil sich im selbst gebauten Puppenhaus die Playmobilmännchen gerade so wohl fühlen. Deshalb sollte es im Kinderzimmer Ecken geben, wo das möglich ist und es niemanden stört.

    #5 Nicht immer alles auf einmal!
    Ständig bekommen die Kinder neue Sachen geschenkt, nicht nur zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Die meisten Kinder haben wahrscheinlich mehr Spielzeug als nötig. Da kann man dann auch mal den Überblick verlieren: Deshalb sollten regelmäßig die Lieblingssachen ausgesucht werden und der Rest wird in Kisten verstaut oder sogar in den Keller geräumt. Wenn die verräumten Dinge dann mal wieder zum Vorschein kommen und eingetauscht werden, freuen sich die Kinder darüber wie über neues Spielzeug.

    #6 Macht das Aufräumen selbst zum Spiel
    Ob mit unserem Aufräumwürfel oder einem Aufräumlied, das ertönt, wenn es ans Aufräumen geht: Geht man spielerisch an die Sache heran, wird das Aufräumen nicht als Last, sondern als Tätigkeit empfunden, die gemacht werden muss, aber trotzdem Spaß macht.

    #7 Macht einen Plan
    Wenn man nicht weiß, wo die Sachen hingehören, kann man auch nicht gut aufräumen: Besprecht deshalb vorher mit eurem Kind, wo was verstaut werden soll. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch einen Übersichtsplan aufzeichnen, der dann an der Kinderzimmertüre hängt.

    #8 Platz für Kleinkram
    Schlüsselanhänger, Abziehbilder, das Mitbringsel vom letzten Kindergeburtstag. Für diese Sachen habt ihr eigentlich keine Verstaumöglichkeit? Schafft deshalb eine Kruschtel-Schublade oder eine Kleinkrambox, wo diese Dinge ihren Platz haben. Einmal im Monat wird dort ausgemistet!

    #9 Entrümpeln muss sein
    Irgendwann werden die Spielsachen einfach zu viel. Da sind einige Sachen dabei, mit denen die Kinder gar nicht mehr gerne spielen oder für die sie inzwischen einfach zu groß sind. Deshalb gilt die Devise: Es gibt nur Neues, wenn es gegen etwas Altes eingetauscht oder, noch besser, Altes auf dem nächsten Flohmarkt verkauft wird. Schön finde ich auch, wenn das Kind Spielzeug selbst aussucht, dass es an kleinere Kinder und Babys weiterverschenken möchte.

    #10 Das Kinderzimmer strukturieren
    Schafft im Kinderzimmer Bereiche, die für eine bestimmte Sache geschaffen werden: In der dunkleren Ecke steht zum Beispiel das Bett, das zum Kuscheln einlädt. Am hellen Fenster steht ein Basteltisch, unter dem Boxen für die fertigen Bastelarbeiten stehen. Auf dem Fenstersims gibt es eine Aufbaufläche für die Ritterburg etc.

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Ohne Boxen, Körbe und Säcke geht gar nix in Sachen Ordnung. Diese selbstgenähten Taschen sind schnell gemacht. Wer lieber kauft statt bastelt, dem hab ich hier mal ein paar Aufbewahrungsmittel zusammengestellt (die Koziol-Wannen sind meine Lieblinge … die kommen bei uns in der ganzen Wohnung in verschiedenen Größen zum Einsatz).

    Die Shopping-Collage und die mit *gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn Ihr die Links anklickt und in den Shops etwas kauft, verdiene ich mir ein paar Cent dazu.
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    Portfolio, Selbstgemacht, Wohnlich

    Unsere Werkstatt. Wo Ideen entstehen.

    Möbeldesign, Innenarchitektur, München, Studio Faubel

    Wer hier schon länger mitliest, weiß: Wir arbeiten an verschiedenen Baustellen. Es gibt den Online-Shop Herzlichst, den ich mit Susanne betreibe, diverse freie Projekte für Privat- und Geschäftskunden und Studio Faubel. Studio Faubel ist ein Produktdesign und Innenarchitektur-Label, das Gregor und ich zusammen betreiben. Unter Studio Faubel entstehen Möbel, Leuchten und Interior-Konzepte. Und damit diese Ideen entstehen können, braucht man einen Platz, in dem man Raum hat sich zu entfalten und Dinge auszuprobieren. Mit unserer Werkstatt haben wir uns so einen Raum geschaffen. Nach vielen Monaten Arbeit hat alles Form angenommen. Und weil wir da sehr glücklich und auch ein klein bißchen stolz darüber sind, gibt es heute eine kleine Haustour zum Thema „Kommt doch mal gucken! Hier arbeiten wir“

    Werkstatt Studio Faubel

    Die Werkstatt ist noch ziemlich jung und ein bißchen wie unser zweites Baby. Lustigerweise auch genauso alt. Denn die Holzfassade wurde im gleichen Monat aufgestellt, in dem Justus 2015 geboren wurde. Entworfen wurde das Haus von Gregor. Unser Wunsch: Bitte modern und schlicht, aber es soll trotzdem eine warme Atmosphäre herrschen, in der man sich so richtig wohl fühlen kann.

    Mit Holzbau Lusser aus Tirol haben wir ein tolles Team gefunden, das innerhalb von wenigen Tagen ein Werkstatthaus aufgestellt hat, vor dem wir erstmal nur mit offenem Mund davor standen und gestaunt haben, wie schnell so etwas entstehen kann. Die Zeit des Häuserbaus war eine unvergessliche: Sonnige Spätsommertage, fleißge Männer, die auf dem neu errichteten Gebäude herumkraxelten und ich mit hochschwangerem Babybauch. Viel Vorfreude lag in der Luft und die spannende Frage, was da alles noch so kommen mag.

    Werkstatt Produktdesign Studio Faubel

    Wie schon erwähnt, die Holzbauer kamen aus Tirol. Und das Holz dementsprechend auch. Dazu gibt es übrigens noch eine lustige Anekdote: Die Firma Lusser war auch mit dem Filmset-Bau des letzten James Bond Films beauftragt. Für dieses Set wurde sehr viel Holz gebraucht und das war nach dem Dreh übrig. Die Wände unserer Werkstatt sind genau aus diesem ehemaligen Filmset gebaut worden. Ein James-Bond-Recycling-Haus sozusagen :) Read more

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