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Julia

    Hochzeit, Portfolio

    Deutscher Hochzeitskongress in Hamburg

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    Im März diesen Jahres fand in Hamburg zum dritten Mal der Deutsche Hochzeitskongress statt. Ihr merkt: Dieser Beitrag liegt schon eine Weile in der Blogschublade. Doch kurz nach dem Kongress fand ich leider keine Zeit zu bloggen und irgendwann kam es mir dann zu spät vor, Resümee zu ziehen. Inzwsichen laufen die Vorbereitungen für den vierten Kongress aber schon auf Hochtouren und das ist doch ein schöner Anlass, um nochmal vom dritten Hochzeitskongress zu berichten.

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    Als ich 2015 auf der ersten Veranstaltung dieser Art in Köln dabei war, hatte ich noch einige Vorurteile über die Branche im Kopf. Obwohl Susanne und ich mit Herzlichst und ich mit der Papeterie von ein Ein Stück vom Glück schon eine lange Zeit Teil dieses Geschäfts sind.

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    Ich hatte einfach noch keine genaue Vorstellung, was mich auf de Kongress erwarten wird und war völlig begeistert, als ich aus Köln zurückkam: Der Mehrwert der Vorträge – sei es von Fotografen, Social Media-Experten oder Designern – war enorm und informativ. Nicht nur für Leute aus der Branche, sondern generell für Selbstständige und Kreative. Ein toller Ort, um sich Inspiration zu holen oder mit Gleichgesinnten zu Netzwerken. Gerade in einer Zeit, in der sich das meiste online abspielt, ist solch eine Veranstaltung das Gelbe vom Ei. Es tut gut Menschen zu treffen, die so ticken wie man selbst und man bekommt neuen Elan, Ideen in die Tat zu setzen.

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    Ich blieb der Veranstaltung treu und in diesem Jahr waren wir mit Herzlichst sogar Sponsor: Susanne und ich haben das gesamte Erscheinungsbild und die Kommunikation für den Kongress entworfen und in die Tat umgesetzt. Die Location, das ehemalige Hauptzollamt in Hamburgs Speicherstadt bot einen perfekten Rahmen für Vorträge, Intensivrunden und Inspirationsbereiche.

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    Der Deutsche Hochzeitskongress findet jedes Jahr in einer anderen Metropole statt. Zusammen mit dem Kernteam gibt es jährlich wechselnd eine Schirmherrin/einen Schirmherrn aus der gewählten Stadt, die/der den Kongress betreut. Was einen tollen Nebeneffekt hat: Man lernt jedesmal eine anderen Ort neu kennen.

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    2018 wird das Dresden sein. Ich kann mit großer Vorfreude sagen, dass auch diesmal Herzlichst mit am Start ist und im Herbst der Ticketvorverkauf beginnt. Wer diesen nicht verpassen möchte, kann sich beim Newsletter anmelden.

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    Die Location steht auf jeden Fall schon mal fest und auch diesmal wird das Ganze in einem imposanten Rahmen stattfinden. Das Westin Bellevue Dresden bietet am 10. und 11. März jede Menge Raum für neue Ideen, kreativen Input und Gelegenheit das eigene Netzwerk zu vergrößern.

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    Vielleicht sehen wir uns ja im Frühjahr in Dresden? Das würde mich auf jeden Fall sehr freuen :)

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    Fotos: Susanne Wysocki und Julia Romeiß

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    Hochzeit, Hochzeitspapeterie

    Küss mich! Die Kissing Dolls Hochzeitspapeterie

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    Mit der Selbstständigkeit ist es echt spannend. Oft weiß man gar nicht wohin die Reise geht. Klar kann man sich bestimmte Ziele setzen, die man anstrebt und erreichen möchte und das ist auch gut so. Genauso gut ist es aber sich in seinem Schaffen einfach mal treiben zu lassen und zu schauen, was passiert. Bei mir ist das gerade mit der Fotografie und dem Scribbeln so. Bei beiden Bereichen hätte ich immer gesagt: Da gibt es genug andere, die das besser können als ich. Mein Schwerpunkt ist Corporate Design, Messe- und Ausstellungen kann ich und inzwischen auch Editorial. In letzter Zeit gab es aber immer wieder Anfragen für Sketchnotes und Fotografie und so erweitere ich gerade mein Portfolio in eine Richtung, die ich mir vor ein paar Jahren vielleicht noch gar so nicht zugetraut hätte. Und das fühlt sich richtig gut an.

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    Mit Herzlichst haben Susanne und ich uns eine Welt geschaffen, in der man sich viel ausprobieren kann. Welche Designs laufen gut? Welche nicht so? Welches Thema finde ich spannend und möchte es realisieren und haben aber vielleicht keinen Auftraggeber dafür? Dann bin ich eben mein eigener Auftraggeber und schaue, wie es im Shop ankommt. Schon seit längerer Zeit ist mir die Idee mit den gescribbelten Kussmännchen im Kopf herumgeschwirrt und endlich kam ich dazu diese Hochzeitspapeterie umzusetzen und zu fotografieren. Ganz in Schwarz-Weiß gehalten ist die reduzierte Hochzeitsserie an kein Farbkonzept gebunden und das Brautpaar hat die freie Farbwahl oder entscheidet sich komplett für eine Feier in Black & White.

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    Wichtig war für uns außerdem, dass die Einladung für alle funktioniert. Frau liebt Mann. Mann liebt Frau. Frau liebt Frau und Mann liebt Mann. Ehe für alle eben. Deshalb gibt es das Titelmotiv auch in diesen drei verschiedenen Kuss-Situationen.

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    Die Papeterie soll bis ins kleinste Detail stimmen und der rote Gestaltungsfaden durch alle Drucksachen ziehen. Deshalb sind auch die Icons auf der Antwortkarte im gleichen Stil gescribbelt.
    Zum Sketchnotes-Stil.

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    Die Kussmännchen-Papeterie stellen wir die nächsten Tage in unseren Herzlichst-Shop. Wer nicht so lange warten möchte schreibt einfach eine Mail an uns, denn bis Ende Juli haben wir ja noch 10% Geburtstagsrabatt, aber das habt Ihr ja sicherlich schon auf Facebook oder Instagram gelesen ;) Da findet Ihr auch den Geburtstags-Code dazu.

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    Die Original-Kusspuppen sind übrigens gerade gar nicht so leicht zu bekommen. Ich habe es aber zwitschern hören, dass die Männchen bald wieder erhältlich sein werden. Was natürlich ein schönes Deko-Element oder Gastgeschenk zur Hochzeitsfeier wäre.

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    Buchtipp

    Schlafen ist das Schönste auf der Welt

    Miro Pofer, Schlafen ist das Schönste, Kinderbuch, Tulipan

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    Heute möchte ich, wie schon am Samstag angekündigt, ein ganz besonderes Kinderbuch vorstellen. Es heißt „Schlafen ist das Schönste auf der Welt“ und stammt von meiner Grafiker-Freundin Miro Poferl und ist ihr Kinderbuchdebut. „Schlafen ist das Schönste …“ denken sich die Eltern von der Hauptperson im Buch, einem kleinen Mädchen und schlafen dementsprechend oft und viel. Das kleine Mädchen findet das gar nicht so schlimm und erledigt währenddessen den Haushalt, besteigt hohe Berge oder kämpft mit wilden Tieren. Das Buch für Kinder ab 4 Jahren hat Miro wunderbar illustriert und jede Doppelseite ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Ich mag besonders die Vielschichtigkeit der Bilder, oft entdeckt man erst auf dem zweiten Blick, was das Mädchen während die Eltern schlafen eigentlich so treibt und am Ende klappt man das Buch mit einem großen Schmunzler im Gesicht zu und weiß, dass das Bilderbuch jetzt zum festen Bestandteil der Lieblings-Einschlafbücher gehört. Am Schluss schlummert auch das Mädchen – randvoll mit großen Abenteuern – erschöpft, aber sehr zufrieden zwischen ihren Eltern ein.

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    Miro hat die Bilder in einem besonderen Collagen- und Sprühstil gestaltet. Und diese Technik kann man in ihren Workshops erlernen und gleich mit eigenen Bildideen umsetzen. In der Autorenbuchhandlung in München war sie schon zu Gast und auf dem White Paper Festival gab es sehr viele begeisterte Teilnehmer an ihrem Kurs. Und gleich morgen am Dienstag, den 18. Juli haben auch die Stuttgarter die Möglichkeit, Miro persönlich zu treffen und mit ihr kreativ zu werden. Im letzten Beitrag habe ich euch den Buchladen Buchstäbchen vorgestellt und genau dort wird der Workshop stattfinden. Und wer jetzt denkt, ach die kennen sich wieder alle, der liegt falsch … denn ich habe wirklich nur ganz zufällig mitbekommen, dass Miro genau in dem Buchladen, den ich im Netz gefunden habe, ihren Workshop halten wird. So klein ist die Welt. Also Stuttgarter kommt rum, der Workshop lohnt sich wirklich und es sind noch ein paar Plätze für den Nachmittagskurs frei.

    Stuttgart Kinderbuchladen Workshop

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    Der Stuhl auf dem ersten Bild stammt übrigens aus unserem Buch ‚Das kreative Kinderzimmer‚. Da gibt es eine Anleitung zum Nachbauen drin :)

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    Buchtipp

    Das Buchstäbchen – lauter schöne Kinderbücher

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    Kinderbuchladen Stuttgart

    Heute ist mal wieder Büchersamstag. Aber diesmal gibt es keine klassische Buchvorstellung von mir, sondern ein Ladentipp, eine Quelle für schöne Bücher sozusagen. Ich habe das Buchstäbchen ganz zufällig beim Surfen im Internet entdeckt. Fragt mich nicht wo, fragt mich nicht wie … der sympathische Kinderbuchladen aus Stuttgart ist mir sofort ins Auge gestochen.

    Kinderbuchladen Stuttgart

    Mein Grafikerherz schlug gleich höher: Was für ein bezauberndes Logo, was für ein tolles, visuelles Konzept. Und was macht man da so, wenn man sich für ein Fundstück im Netz begeistert? Man wird erstmal Fan auf Facebook, dass man den Laden nicht mehr aus dem Auge verliert … ich zumindest …

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    Das war schon vor einigen Wochen. Und da ich leider noch nicht dazu kam, dem Laden einen „realen“ Besuch abzustatten, habe ich letzte Woche mal eine Bestellung aufgegeben. Entscheiden konnte ich mich nicht so richtig, denn toll sind die empfohlenen Bücher im Online-Shop eigentlich alle. Man spürt, dass jedes angebotene Buch genau unter die Lupe genommen wurde, bevor es in die Auslage wanderte. Jedes Kinderbuch trägt eine persönliche Empfehlung. Das heißt, man kann eigentlich gar nichts falsch machen. Die Bücher möchte ich Euch aber mal wann anders vorstellen. Ein ganz besonderes von meiner Grafiker Freundin Miro Poferl kommt schon nächste Woche :)
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    Als das Päckchen kam, war mal wieder sonnenklar, warum man sowohl offline als auch online die kleinen feinen Läden unterstützen sollte: Es kamen liebevoll verpackte Bücher an, mit persönlichem Gruß Myriam Kunz, der Ladeninhaberin. Wir hatten schon beim Auspacken eine großen Spaß am gepunkteten Seidenpaper, den Buchetiketten zum Personalisieren und den Kärtchen, die mit im Päckchen steckten.

    Kinderbuchladen Stuttgart

    Dieser Post ist nicht gesponsert und Myriam und ich kennen uns nicht. Da ich ja selbst Ladenbetreiberin bin und weiß, wieviel Arbeit allein hinter einem liebevoll verpackten Päckchen steckt, ist es mir aber ein großes Anliegen solche Läden, sei es online oder offline zu unterstützen. Wenn ihr auch so ein Kleinod kennt, dass an dieser Stelle mal vorgestellt werden soll: Immer her mit den Tipps! Ich freu mich :)

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    Buchtipp, Selbstgemacht

    Shibori – Batiken auf japanisch

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    Mit 16 haben wir regelmäßig Batik-Nachmittage veranstaltet. Ich habe Freundinnen eingeladen und wir haben unsere T-Shirts in die Farben des Regenbogens getunkt und viel Spaß dabei gehabt. Getragen wurden die kunterbunten Textilien vielleicht mal im Sport, im Schwimmbad oder als Schlafshirt. Es ging eher um das Färben an sich, gemeinsam an einem schönen Sommertag kreativ zu werkeln. Dann war es lange ruhig an der Batik-Front. Ich habe lieber andere Kreativ-Techniken ausprobiert und die 70s-Muster waren mir einfach ein Stück zu psychedelisch, um sie im Alltag zu tragen.

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    Schon vor einiger Zeit kam dann der Shibori-Trend auf. Batiken nur mit Indigo, reduziert und monochrom, Färben nach japanischer Manier. Ich habe mich schon letztes Jahr mit der Färbetechnik beschäftigt, kam aber nie dazu es selbst auszuprobieren. Mein Pinterest-Board füllte sich stetig, aber aktiv wurde ich nicht.

    Dann habe ich einer Freundin das großartige Buch über Shibori von Renna Deluxe geschenkt und einen damit verbundenen DIY-Nachmittag. Endlich wieder mehr in die Praxis umsetzen, hatten wir uns vorgenommen. Zudem besorgte ich mir noch das etwas kleinere Buch Shibori von Johanna Rundel, welches bei Edition Michael Fischer erschienen ist und wir legten an einem heißen Sommertag letzte Woche los.

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    Wir haben in unseren Schubladen gewühlt und alte Shirts, Betttücher, Mullbinden und Babybodys ausgegraben. Überhaupt Babyklamotten, die weißen mit den Flecken, die einfach nicht mehr rausgehen, eignen sich perfekt zum Färben, um wieder ein ansehnliches Teil daraus zu zaubern.

    Bei Shibori wird gewickelt, geknotet und gefaltet. Es gibt wirklich unzählige Färbearten und wir haben nur einen Bruchteil ausprobiert. Als Helfer eignen sich Haushaltsgummis, Paketschnüre und Klammern aller Art. Oder auch kleine Holzplatten oder CD-Hüllen, zwischen die ihr euer Textil spannt.

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    Ich hatte diese Indigo-Farbe besorgt. Wer es einfacher haben will geht in den Bastelladen oder schaut in der Drogerie nach bekannten Färbemittelherstellern. Wichtig beim Färben: Immer Gummi-Handschuhe an, denn das Blau ist hartnäckig und färbt auch die Haut richtig gut. In einer kleine Babywanne haben wir unsere Stoffpakete mit einem Holzstab gerührt. Falls ihr auch so färben möchtet: Wundert euch nicht die Brühe ist zunächst Grün und nicht blau und auch der Stoff färbt sich grünlich. Erst wenn die Farbe an die Luft kommt und die Stücke zum Trocknen beginnen, kommt das leuchtende Blau zum Vorschein. Auch ein Prozess, der uns total Spaß gemacht hat und über den wir sehr gestaunt haben. Batikzauberei!

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    Unser Fazit nach diesem Nachmittag: Öfter wieder solche DIY-Nachmittag veranstalten, es mach so einen riesen Spaß. Die beiden erwähnten Bücher sind beide sehr empfehlenswert, geben jede Menge tolle Inspiration und praktische Tipps. Und die Teile, die wir gefärbt haben, werden wir tatsächlich nicht nur als Schlafshirt tragen, denn sie sind wirklich besonders schön geworden. Also so lange noch die Sonne scheint: Raus in den Park oder in den Garten und die Wäscheleine auspacken. Sicherlich macht euch so eine Batik-Aktion genauso viel Spaß wie uns!

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    Kind und Kegel, Selbstgemacht

    Pimp my Puky

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    Es ist schon ne Weile her, da brachte Gregor ein altes Puky-Rad vom Wertstoffhof mit. Eigentlich noch voll funktionsfähig, hatte der ehemalige Besitzer das Kinderrad auf die Müllkippe verfrachtet, da ein Plastikgriff fehlte. Nicht wirklich ein Grund das Gefährt dem Erdboden gleich zu machen haben wir uns da gedacht. Und so entstand diese Upcycling-Idee für das Laufrad.

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    Natürlich hatte das kleine Rad schon einige Gebrauchsspuren vorzuweisen, aber es war rostfrei und die Einzelteile noch tadellos. Falls Ihr einen ähnlichen Fund macht, solltet Ihr auf jeden Fall überprüfen, ob die Teile nicht schon vor Rost zerfressen sind.

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    Nachdem wir das Rad auseinandergeschraubt haben, ging’s ans Lackieren. Wir haben uns für den Edding-Acryllack entschieden. Das Spray ist oft bei uns im Einsatz und wir haben damit immer gute Erfahrung gemacht. Damit der Lack gut hält wurden die Radteile erstmal geschmiergelt und die Flächen angerauht.

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    Da das Laufrad bei kleinen Kindern immer hart im Nehmen sein muss, empfiehlt es sich eine Grundierung aufzulegen, bevor man die Teile in der Wunschfarbe einsprüht. Ein Sprühtipp von uns: Nicht zu viel Farbe auf einmal und immer Abstand halten. Sprüht man zu lange auf eine Stelle wird die Farbe uneben und es entstehen unschöne „Rotznasen“. Nimmt man sich stattdessen Zeit und sprüht lieber 2-3 mal in Schichten mit Trocknungsphasen dazwischen, entseht eine schöne glatte Lackfläche.

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    Auch die Speichen der beiden Kunststoffräder wurden bei uns eingefärbt. Dafür gibt es eine spezielle Kunsstoffgrundierung. Damit die Gummireifen keine Farbe abbekommen, haben wir die Räder mit Kreppband beklebt. Mit einem Schraubenzieher kann man das Klebeband auch in die Zwischenräume ziehen und das Gummi bleibt garantiert sprayfrei. Auch beim Kunststoff gilt: Lieber mehrere dünne Schichten sprühen.

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    Die Griffe haben wir mit Textil-Tape umwickelt. Das bekommt Ihr zum Beispiel im Fahrradladen oder im Baumarkt. Auch das Trittbrett hat Gregor erneuert und die ursprüngliche Form als Fräsvorlage verwendet. Statt Kunststoff ist das bei uns jetzt aus schönem Fichtenholz. Alternativ könnt Ihr das urprüngliche Brett natürlich auch einsprühen. Mit einer Tierklingel und einem Radl-Schnauzer versehen ist unser Wertstoff-Puky jetzt zum tollen Einzelstück geworden. Momentan ist bei unserem Sohn noch das Bobbycar interessanter, aber wir freuen uns schon über gemeinsame Ausflüge mit dem gepimpten Laufrad.

    Natürlich findet nicht jeder zufällig ein Puky auf dem Wertstoffhof. Das DIY lässt sich auch für große Räder oder einen alten Roller anwenden. #pimpmypuky

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    Dieser Post wurde nicht gesponsert. Bei unseren DIY-Büchern haben wir aber mit dem Acryl-Spray von Edding immer super Erfahrungen gemacht. Deshalb geben wir Euch den Produkttipp auch gerne an dieser Stelle weiter!

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    Achtsamkeit

    Blog what you love!

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    Gestern war mein Blog kaputt. Im Nachhinein gar nichts Schlimmes, der freundliche Techniker von Domainfactory konnte mir gleich weiterhelfen … Trotzdem hat es sich ganz schön komisch angefühlt. Und obwohl ich gerade selten zum Bloggen komme, ist mir wieder deutlich geworden, wie wichtig mir das hier ist. Schließlich stecken schon einige Jährchen Arbeit drin und natürlich jede Menge Herzblut.

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    Ich habe mir die letzten Wochen viel Gedanken über das Bloggen gemacht und es hat mich wahnsinnig gestresst, dass ich so selten dazu komme. Als alter Bloggerhase kenne ich natürlich die Regeln von Regelmäßigkeit, Redaktionsplan und Leserbindung. Ich sammle fleißig Tipps auf meiner Blogbrain-Pinterest Seite und versuche den einen oder anderen Tipp auch zu beherzigen. Blogs gibt es schließlich wie Sand am Meer und man möchte doch auch, dass der ein oder andere vorbeischaut.

    Als ich anfing zu bloggen, habe ich das oft einfach aus dem Bauch heraus getan. Mir gar nicht groß überlegt, wie der Artikel aufbereitet werden soll, welche Zielgruppe ich damit erreichen möchte oder ob ich sogar Geld damit verdienen kann. Ich habe einfach drauf los geschrieben. Oft blogge ich immer noch so. Mir fehlt es sonst einfach an Authentizität, wenn ich mich nur daran halte, was ein Kooperationspartner wünscht oder dass ich jetzt was über meine Urlaubcheckliste schreiben sollte, weil das gerade den größten Traffic bringen würde.
    Versteht mich nicht falsch: Ich bewundere viele Blogger, die das so gewissenhaft und professionell können –  und wenn man den Artikel dann noch gerne liest, freue ich mich mit, wenn der Blogger damit Erfolg hat.

    Aber bei mir funktioniert das irgendwie nicht. Ich habe keine wirkliche Blog-Nische. Mein Blogprofil ändert sich immer mal wieder. So wie mein Leben eben auch. Und das ist in Ordnung für mich. Natürlich würde es Google lieber sehen, wenn ich mich jetzt endlich mal auf eine Sache spezialisiere und nicht einmal über Hochzeit, dann wieder über Reisen oder Kindersachen poste! Aber gäbe es hier nur zu einem der Themengebiete etwas zu lesen, würde mir einiges fehlen. Denn so bin ich nicht. Ich würde nicht mehr brennen für das, über was ich schreibe und ich bin mir sicher, das würdet Ihr auch an den Texten merken.

    Und genau in dem Moment, wo nicht der Blog, sondern nur diese Fehlermeldung zu lesen war, ging mir dieses Licht auf: Bleib so wie Du bist und versuche Dich nicht ständig an irgendwelche Blogregeln zu halten. Denn das blockiert fürchterlich. Mich zumindest. Aber ich kann mir vorstellen, dass es dem einen oder anderen von Euch, der schon eine Weile bloggt genauso geht?

    Wenn Ihr in einer solchen Blog-Blockade steckt, versucht Euch mal zu erinnern, warum ihr angefangen habt zu bloggen? Wie fühlt sich das an? Gut? Dann macht da weiter und grübelt nicht so viel, was die anderen darüber denken oder welcher Kunde anbeißen könnte. Denn die melden sich eh, wenn sie merken, wieviel Persönlichkeit in Eurer Seite steckt.

    Und deshalb gibt es auf „Ein Stück vom Glück“ jetzt auch wieder mehr zu lesen. Total durcheinander und mit vielen Themen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so wirklich zusammenpassen. Doch sie passen zusammen! Weil sie aus unserem Leben erzählen. Happy Blogging!

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    München und Umland

    The White Paper Festival – Ein Sommerfestival für Musik, Design und Künste

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    Leider komme ich gerade gar nicht zum Bloggen, aber so viel Zeit muss sein! Dieser Blogpost richtet sich besonders an alle Münchner und aus dem Münchner Umland: In Dachau findet am Freitag und Samstag ein großartiges Benefiz-Festival statt. Auf dem The White Paper Festival gibt es tolle Bands, Designstände und kreative Workshops, bei denen Ihr auch selbst mitgestalten könnt. Ich bin total begeistert von dem Konzept, das dieses Jahr auf dem Gelände der Papierfabrik Dachau Premiere hat. Leider können wir selbst nicht dabei sein, aber ich bin schon sehr gespannt was Ihr berichten werdet!

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    Organisiert wird das Festival von 5 tollen Frauen, die die letzten Wochen und Monate jede Menge Herzblut in Ihr Festivalprojekt gesteckt haben.
    „Wir wollten etwas schaffen, das bleibt.“ sagen Annika Wenzel, Lena Heilein, Ines Bugner und die Schwestern Alice und Lina Homann. „Das andere inspiriert und zum Nachdenken anregt.“

    2 Tage, 12 Bands, 20 Designer, 9 Foodtrucks, 4 Kurzfilme und viel zu entdecken
    Kommt vorbei, sonst werdet Ihr so einiges verpassen! Und keine Angst: Falls die Sonne nicht scheinen sollte: Das Festival ist regensicher. Schließlich gibt es die riesige Papierfabrikhalle, die Euch vor Wind und Wetter schützt. Hier findet Ihr das komplette Programm zum Download als PDF mit Links zu allen Künstlern und Designern.
    Kofelgschroa am Freitag und Jordan Prince  am Samstag sind nur 2 der insgesamt 12 Musicacts.

    Einen sympathischen Blick hinter die Kulissen findet Ihr übrigens auch auf dem Instagram-Account vom Festival-Team:

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    Mit 35 Euro für das Wochenendticket, sowie 20 bzw. 22 Euro für Tagestickets und freiem Eintritt für Kinder unter 14 Jahren ist der Preis für die gebotene Vielfalt fair. Getreu dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ kommen alle Einnahmen dem gemeinnützigen Verein zu Gute und werden am Ende an karikative Projekte gespendet..

    Und zum Abschluss noch ein kleiner Trailer dazu, dass Ihr schon ein bisschen in Stimmung kommt:

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    Buchtipp

    Bücher für und über draußen

    Buchtipp, Draußen, DIY, Naturbücher, Schrebergarten

    Heute ist ja gar nicht Samstag! Aber manchmal kann man einfach nicht warten, außerdem gab es viel zu lange keine Buchvorstellung mehr. Zum Thema „Bücher für draußen“ habe ich gleich einen ganzen Packen für Euch dabei. Hoffen wir, dass es endlich aufhört zu regnen und wir endlich wieder den Frühling in vollen Zügen genießen können!

    Mein erster Tipp der „Draußen Bücher“ ist gleich eines meiner derzeitigen Lieblingsbücher. Es heißt Lust auf Laube (Die neue Schrebergartenkultur). Das Buch stellt 20 Schrebergärten und Ihre Besitzer vor und gibt einen sehr persönlichen Einblick in die kleinen Zufluchtsorte. Dass der Schrebergarten heutzutage nicht automatisch mit Spießertum und Gartenzwerg gleichzusetzen ist, wird gleich von Anfang an klar. Die dokumentierten Besitzer (die Fotos sind übrigens ebenso großartig wie das ganze Buch) sind kreative Großstädter, die zeigen, wie unterschiedlich man sich eine kleine Laube abseits vom Trubel gestalten kann: Yogabegeisterte, Asketen, Großfamilie. Eigentlich ist für jeden etwas dabei – auch für Menschen, die sowieso schon auf dem Land wohnen. Die Beiträge sind inspirierend und einfach schön zum Schmöckern. Gartenglück pur!

    Das zweite Buch stammt von der Gartenbloggerin Silvia Appelt. Ich habe Silvia vor ein paar Jahren auf einer Blogger-Veranstaltung kennengelernt und bin seit dem Fan vom Gartenfräulein. Inzwischen hat sich sich mit der Bloggerei und Online-Marketing selbstständig gemacht und betreibt auch einen kleinen Online-Gartenshop, in dem es alles gibt, was das Gärtnerherz begehrt. „Mein Kreativer Stadtbalkon – Das Journal“ ist schon ihr drittes Buch bei Edition Michael Fischer und knüpft an Ihr erstes Werk „Mein Kreativer Stadtbalkon“ an. Diesmal ist es aber nicht ein reines Kreativ- und Gartenbuch, sondern ein Journal, welches man selbst befüllen kann. Dazwischen gibt es natürlich immer wieder schöne DIY-Ideen und Tipps für die kleine Stadtoase. Ich finde es super schön gestaltet und das ideale Geschenk für alle, die es lieben auf Ihrem Stadtbalkon zu gärtnern. (Seit wir aus der Innenstadt weggezogen sind, vermisse ich unseren Balkon schon sehr, auch wenn wir jetzt einen Garten mitbewirtschaften dürfen …)

    Auf das dritte Buch wurden ich eigentlich nur aufmerksam, weil die Buchgestaltung von mir stammt. Wer schon mal ein bißchen in meinem Portfolio gestöbert hat, weiß vielleicht: Ich konzipiere gerne Bücher. Auch der „Wildpflanzen Praxis Coach“ lag letztes Jahr auf meinem Schreibtisch. Seit dem blättere ich ab und an in diesem Pflanzenkundebuch und habe schon einige Rezepte und DIY-Ideen umgesetzt. Das Buch ist in die vier Jahreszeiten eingeteilt und führt mit Naturkosmetik, kleinen Geschenken und leckeren Kochideen durchs Pflanzenjahr. Das Schöne: Eigentlich gibt es in jedem Park, Wald oder am Wegesrand Wildkräuter, aus denen man tolle Sachen zaubern kann, nur weiß man das einfach gar nicht mehr. Zu Beginn werden alle Kräuter und deren Merkmale vorgestellt, dass nichts schief gehen kann und dann geht es mit den Kapiteln zu den Jahreszeiten los. Ich habe letztes Jahr einige Kräuterspaziergänge gemacht und ich kann Euch solch eine Tour mit diesem Buch als Wegweiser einfach sehr empfehlen. Man stapft einfach ganz anders durch die Landschaft und entwickelt ein ganz neues Bewusstsein für die Pflanzen, die da am Wegesrand sprießen.

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    Nummer vier im Bunde erschien letztes Jahr und stammt von der Rice Gründerin Charlotte Hedeman Guéniau. Es trägt den treffenden Titel „Gehn wir raus“ und macht einfach Laune auf das Leben im Freien. Ob Inspirationen zur nächsten Feier, zur Gartengestaltung oder Spielideen für Kinder: Im Buch findet Ihr zahlreiche Ideen. Natürlich sieht man klar, aus welcher Feder das Bildband stammt: Knallige Farben sind Programm, ganz so wie man es auch von der beliebten Marke Rice kennt, die sich auf farbenfrohe Wohn- und Küchenaccessoires spezalisiert hat.

    Außerdem auf meiner Bücher für Draußen-Liste sind die beiden Bücher „DIY Camping“ und „Hochbeete“ zu finden. Das Campingbuch stammt von der Bloggerin Nähmarie und zeigt viele Selbermachideen für Camping-Begeisterte. Ob selbstgenähte Picknickdecke oder einer Outdoor-Tischfackel. Unter den 25 Ideen ist sicherlich für jeden Outdoor-Fan etwas dabei.

    Das letzte Draußen-Buch im Bunde zum Thema „Hochbeete“ habe ich mit auf die Liste gepackt, weil wir eben ein solches planen. Mal sehen, ob wir das dieses Jahr schaffen umzusetzen, dann gibt es natürlich einen kleinen Bericht dazu.

    So und jetzt: „Raus mit Euch!“ … wenn es endlich zu regnen auffhört ;)

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    Unterwegs

    Provence mon amour!

    Urlaub in der Provence

    Heute geht’s in die Provence! Letzten Mai haben wir 10 schöne Tage in Frankreich verbracht. Gar nicht so einfach nach 11 Monaten wieder alle Ausflugsorte auf den Schirm zu bekommen, aber Googlemaps sei Dank, ich konnte mich wieder erinnern, wo welches Fotos aufgenommen wurde.

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    Gewohnt haben wir in einem Ferienhaus in Mollégès. Das kleine Örtchen liegt in der Nähe von Avignon (die mit der Brücke) und es war ein idealer Ausgangspunkt, um die malerische Gegend zu erkunden. Wir waren zwei Familien mit zwei Babys um die 10 Monate. Ein Grund, warum wir nicht täglich losgezogen sind. Um das Ganze auch für die Babys entspannt zu halten, sind wir zwischendurch auch einfach am Haus geblieben und haben einen Pooltag eingelegt. Die Planscherei war für die kleinen Jungs wahrscheinlich eh das Highlight in diesem Sommerurlaub.
    Die Gegend ist wirklich traumhaft und eigentlich war alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Malerische Dörfer mit verwunschenen Gässchen, eine üppige Vegetation und jede Menge kulinarische Köstlichkeiten.

    Hier nur eine kleine Auswahl, was ihr dort machen könnt: Wir haben unseren Radius sehr beschränkt, um lange Autofahrten zu vermeiden, haben aber in der näheren Umgebung unseres Ferienortes noch lange nicht alles gesehen:

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    Die Quelle bei Fontaine-de-Vaucluse war ein weiterer Touristenmagnet in der Nähe unserer Unterkunft. Am Fuße einer 230 Meter hohen Felswand entspringt eine 308 Meter tiefe Quelle, die schon der bekannte Meeresforscher Jacque-Yves Cousteau erforscht hat. Bei heißen Temperaturen ist es schön am Bach zu picknicken und seine Füße ins kühle Nass zu hängen. Unweit davon entfernt liegt der Ort L’isle Sur la sorgue. Ein süßes Städtchen, um zu bummeln und sich in einer der zahlreichen Cafés zu stärken.

    Provence, Ausflugstipp, Urlaub mit Kind, Saint-remy-de-provences

    Besonders gut gefallen hat mir auch Saint-Rémy de Provence. Wieder jede Menge nette Lädchen und Cafés. Wir saßen am schönen Place Favier zum Crepe-Essen und haben die Atmosphäre sehr genossen. Definitiv ein Ort in den ich mal wieder reisen möchte. Und Avignon stand natürlich auch auf unserer Reiseliste. Über Hundert Jahre trug die Hauptstadt von Vaucluse den Beinamen „Stadt der Päpste“ dementsprechend eindrucksvoll ist natürlich der Papstpalast im Stadtkern. Die bekannte Brücke fand ich eher weniger imposant.

    Gordes, Provence-Tipp. Reisen mit Kind
    Mit Blick auf das Luberon-Gebirge drohnt das Dörfchen Gordes mit seiner Burg aus dem 11. Jahrhundert. Nicht ohne Grund zählt es zu den schönsten Dörfern Frankreichs.
    Wir haben zwischendurch den Kinderwagen wieder ins Auto gepackt, weil die steilen Gässchen mit den Kopfsteinpflaster einfach nicht fürs Schieben geeignet waren und uns lieber fürs Tragen entschieden. Man hat einen sagenhaften Blick auf die Umgebung und im Frühsommer haben überall die Lavendelfelder geblüht. Bei uns ging es noch sehr gemächlich zu. Aber zur Hochsaison schieben sich wohl die Touristenmengen durch die Gassen. Also lieber das Dorf im Frühling oder Herbst besuchen.

    Das waren unsere Provence-Tipps, vielleicht war ja das eine oder andere für Euren nächsten Urlaub dabei. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in diesem schönen Fleckchen Erde! Viel Spaß bei Euren Urlaubs-Plänen.
    Provence, Ausflugstipp, Urlaub mit Kind

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    Unterwegs

    Urlaub mit Airbnb – unsere 10 Tipps

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    Eine Menge Bücher auf dem Tisch zum Gestalten, unser Onlineshop, der Hochzeitskongress, krankes Kind, ein Café von Freunden – kurz vor der Eröffnung, Urlaubspläne und dazwischen Magen-Darm. So ist das manchmal mit der Bloggerei: Man kommt einfach nicht dazu. Und wenn dann doch mal ein Stündchen abends übrig bleibt, in der man einen Blogartikel verfassen könnte … den man sich schon so ewig vornimmt … kommt die Liebe Muse nicht vorbei, die küsst. Schreibblockade. Arrrrgh … „Ich bin doch keine Maschine.“ Unter Druck setzen hilft da auch nicht weiter.

    So ging es mir die letzten Wochen und deshalb war’s hier so ruhig. Obwohl ich mich doch so gefreut habe, dass wir unter den Finalisten vom Garden & Home-Blogaward gelandet sind und das natürlich ein riesiger Ansporn wäre, besonders viel zu schreiben. Aber die Zeit hat einfach gefehlt und wie gesagt, auf Knopfdruck geht die Schreiberei manchmal. Aber manchmal auch einfach nicht. Aber jetzt sieht es gut aus, dass dieser Blogartikel online geht. Mich juckt es in den Fingern. Es gibt doch noch so viel zu erzählen :)

    airbnb 10 tipss, urlaub mit airbnb, ferienhaus, ferienwohnung, provence

    Wie schaut es mit Euren Urlaubsplänen aus? Wir sind gerade am Überlegen und werden im Sommer höchstwahrscheinlich wieder mit Airbnb ein Ferienhaus mit Freunden mieten. Das haben wir die letzen beiden Sommer auch gemacht. Vor zwei Jahren Ibiza, letztes Jahr Provence (da folgt ganz bald noch ein ausführlicher Reisebericht) und dazwischen haben wir die Plattform auch für einen Berlinaufenthalt genutzt und wir waren immer super zufrieden damit. Ich habe auch schon hier und da anderes gelesen, aber ich kann das System einfach nur empfehlen. Und falls ihr auch damit liebäugelt auf diesem Weg die schönste Zeit des Jahres zu verbringen, habe ich Euch mal ein paar Tipps zusammengestellt, auf die wir immer achten, wenn es um die Buchung geht. Read more

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    Unterwegs

    Very British in Hamburg – Das Designhotel ‚The George‘

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    Unsere erste Station im hohen Norden war Hamburg. Ich war ziemlich aufgeregt vor dieser Reise, denn diesmal wollten wir mit Kleinkind ohne Zwischenübernachtung die 8h Autofahrt hinter uns bringen. Aber was soll ich sagen: Viel zu viel Gedanken gemacht. Es lief super. Klar war jede Menge Kinder-Entertainment gefragt, aber wir kamen tatsächlich am späten Nachmittag noch rechtzeitig zum Aufbau von unserem Stand auf dem Hochzeitskongress an und die Stimmung war während der ganzen langen Fahrt wirklich gut. Also noch schnell unseren Stand im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt aufgebaut und dann ab ins Hotel.


    Wer hier mitliest weiß: Wir haben ein Faible für schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Diesmal fiel unsere Wahl auf The George im Stadtteil St Georg. Das Designhotel im englischen Stil ist auf den ersten Blick eher kein Hotel, was man sich mit Kleinkind aussucht. Ziemlich schick, ein bisschen ‚bling bling‘ und mit Tea-Time am Sonntagnachmittag. Vielleicht eher ein Hotel für ein romantisches Päarchen- oder ein Mädelswochenende. Wir haben uns aber keine Sekunde unwohl gefühlt und waren auch mit entdeckungfreudigem Eineinhalbjährigem sehr Willkommen.

    Natürlich nimmt man sich immer mehr vor als man dann wirklich schafft: Der Plan war auch mal den SPA-Bereich zu nutzen und vielleicht mit Babyfon abends an der Hotelbar zu sitzen. Aber für den Saunabesuch waren wir dann viel zu platt und statt Gin Tonic an der Bar gab es Roomservice mit Alsterwasser und Cheeseburger. (Was man sehr empfehlen kann!).

    Das Hotel befindet sich im Stadtteil St Georg. Wir kannten den Teil von Hamburg beide noch nicht und uns hat’s richtig gut gefallen. Die Außenalster eignet sich natürlich perfekt für lange Spaziergänge und in der Langen Reihe (die Hauptstraße durchs Viertel) findet Ihr jede Menge netter Restaurants, Bars, Cafés und Lädchen.

    Also auf jeden Fall eine Empfehlung von uns, wenn Ihr ein schönes Hotel in Hamburg sucht!

    Designhotel, Hoteltipp, Hamburg Hotel

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    Kind und Kegel

    Unser Steife Brise – Outfit

    Wir sind wieder zurück von unserer Nordseereise. Leider bleibt gerade nur wenig Zeit zum Bloggen und deshalb gib es nur ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich schwelge noch in Erinnerungen an eine wunderbare Woche, auch wenn es ganz schön rauh zu ging da oben im Norden. Aber bekanntlich ist das alles nur eine Frage der richtigen Kleidung und deshalb hab ich Euch heute ein kleines Mutter-Kind-Outfit passend zur steifen Brise zusammengestellt.

    Die Shopping-Collage enthält Affiliate-Links. Wenn Ihr die Links anklickt und in den Shops etwas kauft, verdiene ich mir ein paar Cent dazu.
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    Hochzeit

    Herzlichst auf dem 3. Deutschen Hochzeitskongress in Hamburg

    Herzlichst Papeterie Hochzeit

    Das Jahr 2017 wird ein aufregendes Herzlichst Jahr. Wir haben schon einige Messen besucht und neue Kontakte geknüpft und heute geht es Richtung Hamburg zum 3. Deutschen Hochzeitskongress. Dort werden wir als Sponsor vertreten sein und sind schon mega gespannt und freuen uns total auf das Wochenende im hohen Norden. Die letzten Wochen haben wir gewerkelt und getüftelt und die Mädels vom Hochzeitskongress grafisch unterstützt, denn das neue Erscheinungsbild und sämtliche Kommunikationsmittel stammen von uns.
    Herzlichst Hochzeitspapeterie
    Auch mit einem kleine Stand werden wir vertreten sein. Dort wird es eine kleine Merchandise-Aktion geben und damit auch alles schön festlich geschmückt ist, haben wir speziell für die Messe eine Hochzeitspapeterie im Herzlichst-Look entwickelt. Und jetzt sagen Bilder mehr als Worte und wir düsen ab! Berichten natürlich auf und nach dem Kongress! Am Besten Ihr schaut auf dem brandneuen Instagram-Account von Herzlichst vorbei, um nichts zu verpassen!
    Herzlichst Hochzeitspapeterie Einladung
    Und wem die Papeterie für die eigene Feier gut gefällt: Das Set ist bereits in unserem Online-Shop erhältlich :) Read more

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    Kind und Kegel, Wohnlich

    Einfach Feiern! Krapfen-Karneval.

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    // Enthält Werbung // Es ist schon ein paar Wochen her, da haben mich Rice und der schöne Shop ediths gefragt, ob ich Lust zum Feiern hätte. Feiern? Immer. Man feiert viel zu wenig und wenn man es endlich mal wieder gewagt hat und die Bude voller lieber Freunde hatte sinkt man danach erschöpft aber sehr sehr glücklich in sein Bett und weiß: Im Leben wird viel zu wenig gefeiert. Würden die Menschen ein bisschen mehr feiern miteinander, wäre die Welt sicherlich ein kleines Stück besser.


    Dann kam die Frage: Wann? Eigentlich wollte ich ein Indoor-Picknick veranstalten. Extra ganz viel extravagante Sachen backen und kochen und das dann total schön mit den kunterbunten Rice-Produkten arrangieren. So richtig in Szene setzen wie das Foodblogger machen. Ich hab mich da total unter Druck gesetzt und das Event immer wieder verschoben, weil für so eine aufwändige Geschichte neben Kind und Job einfach gerade keine Zeit bleibt.


    Fasching, Karneval, Fastnacht kam näher und ich beschloss: Es wird jetzt einfach gefeiert. Einfach so: Mit gekauften Krapfen, einfachen Fruchtspießen, selbstgemachtem Popcorn und anderen mitgebrachten Leckereien von den Freunden. Schnell 2 Tage vorm Faschingsdienstag habe ich eine WhatsApp-Gruppe „Krapfen Karneval“ eröffnet und gehofft, das so kurzfristig noch ein paar Freunde zusagen.

    Glück gehabt, einige liebe Leute hatten noch Lust spontan einen roten Nasen-Ball zu veranstalten. Ich hatte zwei Stunden Zeit, alles zu dekorieren, zu besorgen und Essen vorzubereiten. Und es hat geklappt. Ja, nicht perfekt. Denn begeisterte Kinderhände wollten schon vorher das Popcorn probieren, bevor es professionell abgelichtet wurde. Ein ganz besonderes spezial Karnevals-Rezept kann ich euch leider auch nicht präsentieren. Denn dafür blieb einfach keine Zeit.

    Aber was soll ich Euch sagen? Feiert einfach und werft Eure Perfektionismus über den Haufen. Denn das Zusammensein mit Freunden zählt. Und kommt nicht auf die Idee, nicht zu Feiern, nur weil es vielleicht nicht so perfekt gestylt aussehen wird, wie auf Eurer Pinterest-Pinnwand.

    Ach und eine Turbo-Rezept-Wiederentdeckung habe ich doch noch: Das selbstgemachte Popcorn kam bei allen Kindern super gut an. Ihr braucht dazu nur Sonnenblumenöl, Popcornmais und einen großen Topf. Den Topfboden mit Öl bedecken, dann eine Schicht Mais drauf und langsam erhitzen bis es anfängt zu knallen. Topfdeckel nicht vergessen, sonst bekommt ihr Popcorn-Konfetti. In 10 Minuten habt ihr bestes Partyfood und ihr könnt selbst entscheiden wieviel Zucker dran darf. Die Kleinen fanden das Partyfood auch ohne Zucker köstlich.

    Das tolle Party-Paket mit kunterbunten Utensilien von Rice wurde uns freundlicherweise von ediths zur Verfügung gestellt. Wenn wir das nächstemal in Österreich sind, will ich unbedingt in einem der schönen Läden vorbeischauen. Derweil stöbere ich online. Vielen Dank Rice und ediths für die schöne Party-Kooperation!

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