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Julia

    Hochzeit, Hochzeitspapeterie

    Hochzeitspapeterie Geometrisch

    Es wird mal wieder Zeit Euch neue Hochzeitspapeterie aus dem Herzlichst-Shop zu zeigen. Hinter den Herzlichst-Kulissen wird gerade fleißig gestaltet und gebastelt und Ihr könnt Euch die kommenden Wochen auf viele neue Designs freuen. Wir haben in unseren letzten Herzlichst-Jahren festgestellt: Die meisten lieben es an Ihrer Hochzeit immer noch festlich und schlicht. Die schwarz-weißen Designs und klassische Einladungen sind ein Dauerbrenner. Deshalb wird es auch auf diesem Gebiet einiges Neues geben. Traut Euch aber ruhig auch an Farbe und unkonventionelle Entwürfe ran! Wir persönlich finden es natürlich großartig, wenn die Papeterie ein richtiger Hingucker ist! Auch in diesem Stil kommen bald wieder einige Entwürfe dazu.
    Hochzeitspapeterie, Dreiecke, Gold, Hellblau Read more

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    Kind und Kegel, Kreatives Kinderzimmer, Wohnlich

    Mehr Ordnung im Kinderzimmer

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Seit ein paar Monaten nutzt Justus sein Kinderzimmer. Er hat begriffen, dass es sein Zimmer ist und es macht uns richtig Spaß zu sehen, dass er sich dort sehr wohl fühlt. Inzwischen sind so einige Spielsachen und Bücher zusammengekommen und aufräumen wird langsam ein Thema. Natürlich ist das noch ein langer Weg, aber unsere Tipps aus dem Kreativen Kinderzimmer-Buch*, das letztes Frühjahr erschienen ist, werden nun auch bei uns langsam interessant. Vielleicht ist noch der ein oder andere Tipp für Euch dabei, der weiterhilft:

    Ordnung Kinderzimmer, Interieur Kids, Kreatives Kinderzimmer
    Die Jutevögel und die Schlaufen-Garderobe sind schnell gemacht.
    Die Anleitung dazu gibt’s in unserem Kinderzimmerbuch.

    #1 Vorbild sein
    Na klar, wenn im Rest der Wohnung Chaos herrscht, warum soll dann das Kinderzimmer aufgeräumt sein? Das heißt: Auch wenn’s oft schwerfällt, auch die eigenen Kruschtelecken beseitigen.

    #2 Alles hat seinen Platz
    Wichtig ist, dass alle Spielsachen ihren festen Platz haben. Da helfen Aufbewahrungsmöglichkeiten: Die Kuscheltiere wohnen im Kinderwagennetz, die Autos stehen auf der Fensterbank und im Hausregal haben die Bücher Platz. Am Ende des Artikels findet Ihr auch ein paar schöne Boxen und Schachteln als Kauftipp. Im unserem Kreativen Kinderzimmer Buch haben wir der Ordnung ein ganzes Kapitel gewidmet.

    #3 Beim Aufräumen helfen
    Manchmal ist ein mit Spielzeug übersäter Kinderzimmerboden einfach zu viel des Guten. Nicht nur Kinder verlieren da den Überblick. Deshalb räumt am besten gemeinsam auf: Du bist für die Puppensachen verantwortlich, ich für die Legosteine. Gemeinsam sind wir stark und der Boden wird schnell wieder zur freien Spielfläche.

    #4 Hier darf was stehen bleiben!
    Manche Spielsachen müssen einfach länger stehen, weil man vielleicht noch an der Burg bauen möchte oder weil sich im selbst gebauten Puppenhaus die Playmobilmännchen gerade so wohl fühlen. Deshalb sollte es im Kinderzimmer Ecken geben, wo das möglich ist und es niemanden stört.

    #5 Nicht immer alles auf einmal!
    Ständig bekommen die Kinder neue Sachen geschenkt, nicht nur zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Die meisten Kinder haben wahrscheinlich mehr Spielzeug als nötig. Da kann man dann auch mal den Überblick verlieren: Deshalb sollten regelmäßig die Lieblingssachen ausgesucht werden und der Rest wird in Kisten verstaut oder sogar in den Keller geräumt. Wenn die verräumten Dinge dann mal wieder zum Vorschein kommen und eingetauscht werden, freuen sich die Kinder darüber wie über neues Spielzeug.

    #6 Macht das Aufräumen selbst zum Spiel
    Ob mit unserem Aufräumwürfel oder einem Aufräumlied, das ertönt, wenn es ans Aufräumen geht: Geht man spielerisch an die Sache heran, wird das Aufräumen nicht als Last, sondern als Tätigkeit empfunden, die gemacht werden muss, aber trotzdem Spaß macht.

    #7 Macht einen Plan
    Wenn man nicht weiß, wo die Sachen hingehören, kann man auch nicht gut aufräumen: Besprecht deshalb vorher mit eurem Kind, wo was verstaut werden soll. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch einen Übersichtsplan aufzeichnen, der dann an der Kinderzimmertüre hängt.

    #8 Platz für Kleinkram
    Schlüsselanhänger, Abziehbilder, das Mitbringsel vom letzten Kindergeburtstag. Für diese Sachen habt ihr eigentlich keine Verstaumöglichkeit? Schafft deshalb eine Kruschtel-Schublade oder eine Kleinkrambox, wo diese Dinge ihren Platz haben. Einmal im Monat wird dort ausgemistet!

    #9 Entrümpeln muss sein
    Irgendwann werden die Spielsachen einfach zu viel. Da sind einige Sachen dabei, mit denen die Kinder gar nicht mehr gerne spielen oder für die sie inzwischen einfach zu groß sind. Deshalb gilt die Devise: Es gibt nur Neues, wenn es gegen etwas Altes eingetauscht oder, noch besser, Altes auf dem nächsten Flohmarkt verkauft wird. Schön finde ich auch, wenn das Kind Spielzeug selbst aussucht, dass es an kleinere Kinder und Babys weiterverschenken möchte.

    #10 Das Kinderzimmer strukturieren
    Schafft im Kinderzimmer Bereiche, die für eine bestimmte Sache geschaffen werden: In der dunkleren Ecke steht zum Beispiel das Bett, das zum Kuscheln einlädt. Am hellen Fenster steht ein Basteltisch, unter dem Boxen für die fertigen Bastelarbeiten stehen. Auf dem Fenstersims gibt es eine Aufbaufläche für die Ritterburg etc.

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Ohne Boxen, Körbe und Säcke geht gar nix in Sachen Ordnung. Diese selbstgenähten Taschen sind schnell gemacht. Wer lieber kauft statt bastelt, dem hab ich hier mal ein paar Aufbewahrungsmittel zusammengestellt (die Koziol-Wannen sind meine Lieblinge … die kommen bei uns in der ganzen Wohnung in verschiedenen Größen zum Einsatz).

    Die Shopping-Collage und die mit *gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn Ihr die Links anklickt und in den Shops etwas kauft, verdiene ich mir ein paar Cent dazu.
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    Portfolio, Selbstgemacht, Wohnlich

    Unsere Werkstatt.
    Wo Ideen entstehen.

    Möbeldesign, Innenarchitektur, München, Studio Faubel

    Wer hier schon länger mitliest, weiß: Wir arbeiten an verschiedenen Baustellen. Es gibt den Online-Shop Herzlichst, den ich mit Susanne betreibe, diverse freie Projekte für Privat- und Geschäftskunden und Studio Faubel. Studio Faubel ist ein Produktdesign und Innenarchitektur-Label, das Gregor und ich zusammen betreiben. Unter Studio Faubel entstehen Möbel, Leuchten und Interior-Konzepte. Und damit diese Ideen entstehen können, braucht man einen Platz, in dem man Raum hat sich zu entfalten und Dinge auszuprobieren. Mit unserer Werkstatt haben wir uns so einen Raum geschaffen. Nach vielen Monaten Arbeit hat alles Form angenommen. Und weil wir da sehr glücklich und auch ein klein bißchen stolz darüber sind, gibt es heute eine kleine Haustour zum Thema „Kommt doch mal gucken! Hier arbeiten wir“

    Werkstatt Studio Faubel

    Die Werkstatt ist noch ziemlich jung und ein bißchen wie unser zweites Baby. Lustigerweise auch genauso alt. Denn die Holzfassade wurde im gleichen Monat aufgestellt, in dem Justus 2015 geboren wurde. Entworfen wurde das Haus von Gregor. Unser Wunsch: Bitte modern und schlicht, aber es soll trotzdem eine warme Atmosphäre herrschen, in der man sich so richtig wohl fühlen kann.

    Mit Holzbau Lusser aus Tirol haben wir ein tolles Team gefunden, das innerhalb von wenigen Tagen ein Werkstatthaus aufgestellt hat, vor dem wir erstmal nur mit offenem Mund davor standen und gestaunt haben, wie schnell so etwas entstehen kann. Die Zeit des Häuserbaus war eine unvergessliche: Sonnige Spätsommertage, fleißge Männer, die auf dem neu errichteten Gebäude herumkraxelten und ich mit hochschwangerem Babybauch. Viel Vorfreude lag in der Luft und die spannende Frage, was da alles noch so kommen mag.

    Werkstatt Produktdesign Studio Faubel

    Wie schon erwähnt, die Holzbauer kamen aus Tirol. Und das Holz dementsprechend auch. Dazu gibt es übrigens noch eine lustige Anekdote: Die Firma Lusser war auch mit dem Filmset-Bau des letzten James Bond Films beauftragt. Für dieses Set wurde sehr viel Holz gebraucht und das war nach dem Dreh übrig. Die Wände unserer Werkstatt sind genau aus diesem ehemaligen Filmset gebaut worden. Ein James-Bond-Recycling-Haus sozusagen :) Read more

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    Wohnlich

    Imm Cologne 2017 – Messebesuch zu dritt

    Wir sind zurück aus Köln. Unsere erste imm Cologne zu dritt, nachdem wir letztes Jahr eine Pause eingelegt hatten. Ich könnte jetzt schreiben: Es war total entspannt und hat einfach super gut geklappt mit laufwütigem Kleinkind auf der weltgrößten Möbelmesse unterwegs zu sein. Das wäre ganz schön geschwindelt.

    Denn anstrengend war es. Und zwischendurch haben wir auch überlegt, ob es so eine gute Idee war. Denn in Ruhe durch die Gänge schlendern war nicht. Und auch wenn wir schon auf einigen großen Messen mit Justus waren. Das war die erste, die er selbst zu Fuß erkunden wollte. Unbedingt. So kamen wir nicht dazu alle Hallen nach Trends zu durchforsten. Deshalb gibt es diesmal auch keinen Trendreport wie 2014. Einen schönen für dieses Jahr könnt Ihr zum Beispiel bei Ricarda lesen. An dieser Stelle gibt es einfach Inspiration. Stände, Installationen und Möbelhersteller, die uns ins Auge gefallen sind (und bei denen ich gerade Zeit hatte, die Kamera zu zücken …)

    Stefan Diez, Ausstellung Köln, Möbeldesign, Produktdesign, Museumskatalog

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    München und Umland

    Winterwanderung an den Osterseen

    Osterseen, Iffeldorf, Winterwanderung mit Baby

    Osterseen, Ausflug München mit Baby, Iffeldorf, Fünf-Seen-Land

    Die erste Januarwoche war noch Ferienwoche für uns. Neben unserem Kurztip nach Regensburg, haben wir es uns gemütlich gemacht und waren viel in der Natur. An Heilig-Drei-König zum Beispiel an den Osterseen. Die Osterseen sind ein Naturschutzgebiet unweit von Seeshaupt, südlich vom Starnbergersee.

    Wandern mit Baby, Osterseen

    Kommt Ihr über die A95 aus München nehmt Ihr die Ausfahrt Iffeldorf und parkt dort auf dem Wanderparkplatz Jägergasse. Von dort gibt es verschiedene geführte Wandertouren um die Seen. Falls Ihr noch Wanderproviant benötigt findet Ihr am Parkplatz den süßen Kiosk von den Seemadames. Leider war es letzten Freitag wohl etwas zu frostig oder die Mädels hatten Feiertagsfrei und sind nicht in den Genuss gekommen. Aber ich kann Euch den Kiosk auf jeden Fall empfehlen, habe nur Gutes gehört!

    Winterwanderung, Kraxe, Baby, Osterseen

    Unser Plan war eine 2-stündige Wanderung durch das Naturschutzgebiet. Die Seen liegen in malerischen Hügeln des bayerischen Voralpenlandes und sind zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Wegen dem Schnee haben wir uns für Kraxe statt für Kinderwagen entschieden. War an sich eine gute Idee (ohne Schnee kommt ihr aber auch gut mit dem Wagen klar), das Kind war auch sehr warm eingepackt, aber bei den frostigen Temperaturen wohl nicht warm genug. Justus hat auf halber Strecke gestreikt. Es war einfach zu kalt für Ihn und zu wenig Bewegung in der Kraxe. Da haben wir auf Gut Aiderbichl Halt gemacht das auf unserem Spazierweg lag. Das Gnadenhofkonzept aus Österreich hat seinen deutschen Ableger im Fünf-Seen-Land und beherbergt zahlreiche Esel, Pferde und ehemalige Zirkustiere, die dort noch ein paar schöne Jahre erleben dürfen. Wir waren sehr froh uns dort im Restaurant aufwärmen zu können und auf Papa mit dem Auto zu warten. Ich finde das Konzept mit Musikantenstadl-Stars Fördergelder für das Gut zu sammeln zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wahrscheinlich sind wir einfach nicht die Zielgruppe ;) Justus fand die Esel im Stall auf jeden Fall großartig. IAAAAAAAA!

    Gut Aiderbichl, Osterseen

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    Unterwegs

    Kurztrip nach Regensburg

    Regensburg, Tourismus, Reisetipp

    Regelmäßig bekommen wir einen Rappel. Wir müssen raus und Neues entdecken. Mit Kind kommen inzwischen neue Faktoren hinzu, um das Ganze für alle Beteiligten möglichst angenehm und stressfrei zu gestalten: Die Anfahrt sollte recht entspannt und nicht zu lange und Übernachtung und Ort müssen kindkompatibel sein. Zudem sollte natürlich das Budget nicht gesprengt werden.

    Regensburg, Reisetipp

    Letzte Woche kam uns spontan die Idee in der ersten Januarwoche noch zwei Tage nach Regensburg zu fahren. Obwohl nur eine Stunde Fahrtzeit von uns entfernt, waren wir beide noch nie richtig dort und hatten bis jetzt nur Schönes von der Stadt mit UNESCO-Kulturerbe-Siegel gehört. Zudem fielen die Hotelzimmerpreise – im Vergleich zu den alpinen Skiorten – nicht in die Hauptsaison. Also ab in die Oberpfalz!

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    Durch Zufall habe ich das erst im September 2016 neueröffnete Hotel Louis am Rande der Regensburger Altstadt gefunden. Ein echter Glücksgriff: Das Hotel wurde toll renoviert und Alt und Neu gekonnt kombiniert. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und das reichhaltige Frühstück genossen. Außerhalb der Stadtmauer gelegen, ist man in weniger als 10 Minuten Fußweg in der Altstadt und kann alle Sehenswürdigkeiten vom Hotel aus fußläufig erreichen.

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    Wir hatten in Regensburg keine bestimmten Anlaufstellen, sondern haben uns einfach treiben lassen. Es gibt unzählige schöne Cafés in der Stadt. Wir waren im Café Lila am Haidplatz und haben uns dort mit Curry und Kartoffelsuppe gestärkt. Würde ich jederzeit wieder hin: Ein richtig gemütliches Studenten-Lokal ohne viel Schnick-Schnack. Einen Zwischenstopp  im Wurstkuchl, der ältesten Bratwursstube der Welt, durfte natürlich auch nicht fehlen: Weil es so eisig war, war wenig los und wir kamen sehr schnell an unsere Wurst in der Semmel. Mir wurde aber erzählt, dass man im Sommer dort ganz schön lange auf den kleinen Gaumenschmauß warten muss. Sich in die Warteschlange zu stellen lohnt sich aber unbedingt.

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    Aber nicht nur gastronomisch hat die Uni-Stadt einiges zu bieten. Wir waren auch begeistert von den vielen süßen Lädchen, die noch zwischen den bekannten Ketten zu finden waren. Besonders schön fanden wir’s im Blinkfüer. Dem Handdruckatelier der Regensburgerin Susanne Kauth. Federn, Kinder-Shirts und Postkarten: Alles wird mit Buchlettern und handgeschnitzten Linoldrucken zu einem tollen Unikat. Außerdem fiel uns noch der Trekkingladen Regensburg (direkt neben Susannes Laden) ins Auge. Auf der Website könnt Ihr schon ein bisschen erahnen, dass es sich da nicht um einen 08/15 Outdoorladen handelt. Sowieso Outdoorläden: Da hat Regensburg einiges zu bieten, falls Ihr ein paar Tage mehr in Ostbayern plant und Euch noch für die Natur ausrüsten wollt. Noch zu erwähnen sei der Spielwarenladen Selmair. Wir waren selten in einem so gut sortierten Spielzeug-Laden. Toll.

    regensburg_hotelluis5

    Wenn Ihr in der Stadt unterwegs seid, solltet Ihr natürlich einen Blick in den beeindruckenden Dom St. Peter werfen und ein Gang über die Steinerne Brücke ist natürlich selbstverständlich. Wir haben die Brücke überquert und einen ausgedehnten Winterspaziergang an der Donau gemacht. Wunderschön! Regensburg! Im Sommer kommen wir wieder, es hat uns so gut gefallen!

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    Achtsamkeit, Kind und Kegel

    Das Glück in kleinen Stücken

    Amperspaziergang, Dachau

    Darf man am 10. Januar noch ein schönes neues Jahr wünschen? Ich behaupte jetzt einfach mal ‚ja‘ und hoffe, Ihr seid gut hineingerutscht. Auf dass es ein Jahr wird, in dem die guten Nachrichten überwiegen.
    Eine längere Pause machen hat gut getan und jetzt juckt es wieder in den Fingern. Doch wie an jedem Jahresanfang brauche ich ein Weilchen, um so richtig zu starten. Ein komisches Gefühl zwischen Hummeln im Hintern und nicht in die Gänge kommen ist das.

    Wir waren am Wochenende zu einer kleinen Neujahrsfeier bei meiner Freundin Nicola eingeladen und sie hatte die schöne Idee, dass sich jeder Gast eine Popcorntüte mit seinem persönlichen Neujahrswunsch aussuchen kann. Ich habe mich passend zum Blog für Glück entschieden, denn da kann man immer eine große Portion im Leben brauchen. Doch was bedeutet für mich eigentlich Glück? Zum Jahresanfang ein paar Gedanken von mir dazu:

    Vor fast genau einem Jahr hab ich mich in einem Blogartikel damit beschäftigt, ob ich mich verändert habe seit ich Mama bin. Ich bin zu dem Entschluss gekommen: Ich selbst habe mich nicht verändert, aber unser Leben komplett.
    So kann ich das jetzt nicht mehr stehen lassen, denn auch ich habe mich definitiv verändert. Vor allem meine Einstellung zum Glück. Ich bin achtsamer geworden, was das Glück angeht, weiß Dinge zu schätzen, die ich vorher vielleicht eher als selbstverständlich hinnahm.

     

    Gluecksmomente 2017, achtsam, dankbar

    Hier kommen meine 10 persönlichen Glücksmomente:

    #1
    Gemeinsam – zu dritt sein

    Wir sind beide selbstständig und das hat den positiven Effekt, dass wir uns unsere Arbeitszeit sehr frei einteilen können. Manchmal sogar fast 50/50 unser Kind betreuen. Ich weiß, dass das ein großer Glücksfall ist, der selten so in der Praxis funktioniert. Aber es geht und dafür bin ich sehr dankbar. Nicht von ungefähr verwendet Justus gerne den Begriff „Mapa“. Er ist es gewöhnt uns beide gleichermaßen um sich zu haben. Das hat natürlich auch zur Folge, dass er mal Papa schreit, wenn ich mit ihm alleine unterwegs bin. Aber das halte ich gerne aus.

    #2
    Allein sein

    Was hat man vor dem Kind eigentlich mit der ganzen Zeit angestellt? Diese Frage kann ich völlig nachvollziehen. Um so effektiver und schneller wird man, wenn man mal eine Stunde Zeit hat, etwas für sich zu tun. In Ruhe einen Kaffee kochen und einen Blogartikel schreiben. Oder gemütlich duschen. Das schätz ich sehr.

    #3
    Ein gesundes Kind

    Nur 2 Wochen Kinderkrippe und wir haben schon sämtliche Krankheiten durchgemacht. Und ich ahne, dass die nächste Krankheitswelle schon vor der Tür steht. Um so dankbarer ist man, mit einem gesunden, gutgelaunten Kind zu spielen. Eine ruhige Nacht zu haben und ausgeschlafen aufzuwachen.

    #4
    Arbeiten können

    Ich bin so gerne Mama. Aber ich bin auch so gerne kreativ. Arbeit ist für mich nicht nur Sinn und Zweck, sondern mein Schaffen gehört zu meiner Persönlichkeit dazu. Deshalb freue ich mich in 2017 wieder mehr zu arbeiten. Wenn das mit der Krippen-Eingewöhnung gut klappt. Denn da haben wir gestern wieder bei Null angefangen und es war einfach der Wurm drin. Heute lief es dafür schon viel besser und ich bin wieder etwas optimistischer.

    #5
    Mut und Souveränität

    Ein Kind zu haben bedeutet für mich mit Alltagsdingen souveräner umzugehen. Denn die Zeit ist wertvoller geworden als jeh zuvor. Deshalb überlege ich genau, was ich mit meiner Zeit anstelle und versuche Zeitfresser zu vermeiden. Auch Arbeit, die mich nur stresst und keinen Spaß macht. Ich merke, dass ich mutiger geworden bin, mal ‚Nein‘ zu sagen und souveräner auftrete. Und der Mut lohnt sich. „Do more of what makes you happy.“ Genau.

    #6
    Perspektivwechsel

    Mit den Augen des Kindes sehen … schon ein bisschen abgedroschen diese Redensart. Aber es ist so viel Wahres dran. Wieder alles neu entdecken zu können und Dinge, die man sonst gar nicht mehr so realisierte, wieder bewusst zu erleben. Ist Euch schon aufgefallen, wie viele Sterne gerade in der Weihnachtszeit um uns herum glitzern? An Häusern, auf Teetassen, an Fensterscheiben und Pullis. Überall „Terne“. Das weiß ich jetzt wieder ganz genau.

    #7
    Inspiration
    Wenn ich mehrere Tage keine neuen Einflüsse habe oder die nächsten Wochen keine Reise ansteht, werde ich unruhig. Das war schon so, als ich ein Kind war. Da wollte ich jedes Wochenende einen Ausflug machen. Neue Dinge entdecken und Erfahrungen machen. 2017 haben wir uns schon einiges vorgenommen und schon einiges fest gemacht. Momente in denen ich neue Inspiration sammeln kann, sei es auf Reisen, bei Spaziergängen oder beim Surfen durchs Internet, sind wahre Glücklichmacher für mich.

    #8
    Frische Luft

    Noch nie war ich so oft draußen. Wenn man ein Kind hat, macht man täglich lange Spaziergänge und ist viel in der Natur. Wie gut das tut. Ich will das gar nicht mehr missen und auch, wenn ich jetzt wieder mehr arbeiten werde noch viel draußen unterwegs sein. Egal bei welchem Wetter. Frische Luft macht glücklich. (Das Titelbild ist übrigens letzte Woche an der Amper entstanden. Justus ist eingeschlafen und ich hatte einen Moment für mich. Viel frische Luft, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Glück eben.)

    #9
    Freunde- und Familienzeit

    Wie bei #5 schon erwähnt. Zeit ist noch kostbarer geworden. Deshalb nehme ich mir am liebsten Zeit für mein Kind, meine Partnerschaft, Freunde und Familie. Nicht so einfach. Aber wenn es wieder einen Tag oder nur eine Stunde gab, an dem das Zeit nehmen gut geklappt hat, bin ich dankbar und sehr glücklich.

    #10
    Neue Wege gehen

    Wir versuchen das mit unserem Elternsein etwas unkonventioneller anzugehen und überlegen viel, wie es so weitergeht mit Familie, Arbeit und Leben. Wir versuchen da neue Wege zu finden, um alles im Gleichgewicht zu halten. Wir möchten weiterkommen, aber nicht auf Kosten unserer Dreisamkeit. 2016 hat das schon sehr gut geklappt und wir arbeiten weiter an unseren Träumen. Wenn Freunde und Bekannte sagen, dass sie sich das als Vorbild nehmen, wie wir das machen, ist das eine tolle Bestätigung und macht mich wirklich glücklich. Wir sind auf dem richtigen Weg.

    Ich beschränke meine Glückmomente jetzt einfach mal auf 10. Sicherlich werden mir immer wieder neue Momente einfallen, die unbedingt noch auf die Liste sollten, aber ich denke, einige wichtige sind auf jeden Fall dabei. Fällt euch noch ein wichtiger persönlich Glückmoment ein, den ihr 2017 auch nicht missen wollt?

     

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    Achtsamkeit, Kind und Kegel

    Früher war mehr Lametta.

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte, Herzlichst-Shop

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte

    Oben seht Ihr die Karte von meiner diesjährigen Weihachtsaussendung. Eigentlich. Denn die Karten wurden leider nicht verschickt, obwohl es mit dem Druck rechtzeitig geklappt hat und die Karten zum Schreiben bereit lagen. Doch es kam was dazwischen.

    Kinderkrankheiten. Zwei Wochen KITA-Eingewöhnung haben wir geschafft und nach der ersten Woche Magen-Darm Ende der zweiten Woche gleich mal Bindehautentzündung in Kombination mit Bronchitis mit nach Hause gebracht. Ist wohl kein Wunder, wenn man im Dezember Eingewöhnung macht. Im Winter steht das an der Tagesordnung und im ersten Winter ist man vor keinen Viren sicher. So sagt man. Jetzt sind wir wieder um eine Erfahrung reicher. Wissen, wie es ist, wenn man auf Heimaturlaub den Kinderarztnotdienst besucht. Hoffen wir, dass die Husterrei bald ein Ende hat. Und die Karten werden ja nicht schlecht. Dann werden die halt im Herzlichst-Shop verkauft und aus meiner
    Weihnachtsaussendung wird ein Neujahrsgruß mit neuem Motiv. Das hab ich auf jeden Fall als Mama schon gelernt: Es kommt immer anders. Also plane weniger und mach Dich nicht verrückt. Lass die Dinge auf Dich zukommen und lass Dich darauf ein.

    Mein größter Wunsch zu Weihnachten ist jetzt einfach ein gesundes, gut gelauntes Kind. Ich freue mich auf ein paar analoge Tage und eine ruhige Zwischenzeit.

    Jetzt bleibt mir nur noch, mich bei Euch zu bedanken, dass Ihr hier immer so fleißig mitlest, lieb kommentiert und Feedback gebt! Wir hören uns wieder in 2017 in dem sicherlich wieder alles anders kommt als geplant. Rutscht gut hinein und genießt Eure Zeit mit lieben Menschen und Dingen, die Euch gut tun. Habt ein schönes Weihnachten. Frohes Fest!

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte, Herzlichst

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    Achtsamkeit

    Achtsamkeit: 5 Minuten Meditation

    Achtsamkeit, 5 Minuten Meditation

    Heute haben wir wieder eine kleine Achtsamkeits-Übung für Euch im Gepäck. Nach der Kerzenmeditation, geht es diesmal um Euren Lieblingsplatz. Auch diesmal stammt die Meditation von unsere Achtsamkeits-Expertin Andrea:

    Hast du dir auch schon mal vorgenommen, dir jeden Tag zumindest 5 Minuten Zeit zum Innehalten zu nehmen? Oft bleibt es dann doch nur beim guten Vorsatz oder sporadischen Anlauf. Das Geheimnis ist jedoch, sich täglich seine Ich-Zeit zu nehmen, um einen Unterschied in Körper und Geist festzustellen.

    Vielleicht hilft dir ein besonderer Ort in deinem Zuhause, der dich an dein tägliches Ritual erinnert und an dem du dich gerne aufhältst. Du brauchst gar nicht viel Platz, vielleicht hast du einen kleinen Hocker, den du zum Tischchen umfunktionieren kannst.

    Achtsamkeit, 5 Minuten Meditation

    Und dann sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Alles was dich inspiriert, wird an deinem ausgewählten Ort aufgestellt. Fundstücke aus der Natur wie Federn, Steine oder Pflanzen. Räucher-Utensilien, Kerzen, persönliche Gegenstände und Bilder, die du einfach mit Washi Tape an der Wand befestigen kannst etc.

    Achtsamkeit, 5 Minuten Meditation

    Setze dir machbare Ziele für dein tägliches Ritual – wie wäre es mit dieser Meditation inspiriert von Thich Nhat Hanh. Schon 5 Minuten, wenn möglich zur gleichen Zeit, z.B. nach dem Aufstehen, sind ein guter Beginn. Setze dich bequem vor deinen Altar, schließe die Augen und wiederhole still für dich mindestens 3 mal jeden dieser Teile:

    Achtsamkeit, 5 Minuten Meditation

    Viel Freude und Entspannung an deinem neuen Lieblings-Platz.
    Achtsamkeit, 5 Minuten Meditation

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    Wohnlich

    Komm doch rein! Haustour bei Freunden.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Wie wohnt Ihr so? Der Blogbeitrag, der einen kleinen Einblick in unsere vier Wände gewährt hat, war die letzten Wochen einer der beliebtesten bei Euch. Kann ich total verstehen: Ich sehe mich auch gerne in anderen vier Wänden um. „Sag mir wie Du wohnst und ich sag Dir wer Du bist.“ Oder so ähnlich.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Ich finde perfekte „schwarz-weiß Wohnungen“ sehr beeindruckend und schaue mir auch diese komplett abgestimmten und stimmigen Wohnungen auf Blogs gerne an. Frage mich jedesmal, wie man das so schafft, konsequent alles „nicht abgestimmte“ hinter Schranktüren zu verschließen oder gar nicht erst durch die Tür zu lassen. Aber ganz ehrlich: Ich mag diese kunterbunten Wohnungen, in denen man stundenlang verweilen kann und immer wieder etwas Neues entdeckt viel lieber. In denen man ganz viel Persönlichkeit spürt und voller Inspiration nach Hause kommt.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    So eine Wohnung möchte ich Euch heute vorstellen. Einer meiner Lieblingswohnungen von Freunden. Jedes mal komm ich dort an und möchte ganz lang bleiben. In der Küche verweilen, gemeinsam Kochen und stundenlang übers Leben philosophieren oder vor den Kachelofen kuscheln, der die gesamte Wohnung in einem alten Bauernhaus beheizt.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Hier nur ein paar Einblicke, es gäbe noch einiges mehr zu zeigen, aber das würde wohl diesen Blogbeitrag sprengen ;)

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour
    Küche, Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    In der alten Bauernküche. Kochen und Verweilen.

    Details, Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Ganz viel Inspiration: Details aus der Haustour. Zum Beispiel die großartige Tiere-Gallerie im oberen Stockwerk.
    Hühnerstall, Küchenbuffet, Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Hühner werden nächstes Frühjahr auch einziehen. Der selbsgebaute Hühnerstall aus einem alten Küchenbuffet steht schon mal bereit.

    Ihr kennt auch eine solche Wohnung und möchtet sie vorstellen? Schreibt mir gerne ein Kommentar! Ich freue mich auf Inspiration!

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    Kind und Kegel

    Hallo Kinderkrippe!

    *Dieser Beitrag enthält Werbung*
    Es ist schon Woche 2 unserer KITA-Eingewöhnung. Aber um genauer zu sein Tag 4. Denn nach zwei Tagen Krippe letzte Woche hat es uns voll erwischt. Magen-Darm. Breitseite, das komplette Haus. Deshalb war es auch so still auf dem Blog.

    Wir waren völlig lahmgelegt. Es ging wirklich gar nichts mehr und ich hatte vor der Eingewöhnung noch gescherzt, wann es uns wohl das erste Mal erwischen wird. Das es so schnell geht, hätte ich allerdings nicht gedacht. Aber ich habe gehört, man bekommt eine gewisse Routine im Krankwerden und bis zur Grundschule sind dann alle so dermaßen abgehärtet, dass man eigentlich gar nicht mehr krank wird. Oder wenigstens nur ganz selten. Ich hätte ja vorher – ohne Kind – etwas befremdlich über solche Übelkeitsgeschichten, über die sich junge Eltern da so austauschen, die Augen gerollt … jetzt quatsch ich mit und mache Witze drüber. Denn Kinderkrankheiten zu überstehen, macht ein gutes Gefühl. Bis dann die nächste Welle kommt …
    hallokinderkrippe
    Ich habe mir viel Gedanken gemacht vor der Krippe: Ist es das Richtige? Ist es zu früh? Werde ich heulend neben an im Café sitzen und mein Kind mehr vermissen, als mein Kind mich? Fakt ist: Ich bin total gerne Mama, aber ich arbeite auch gerne. Beides gehört einfach zu mir dazu. Also was nützt es sich vorher den Kopf zu zerbrechen, wir probieren es aus. Und wenn sich einer der Beteiligten nicht wohl fühlt bei der Sache, wird eine andere Lösung gefunden. Auf jeden Fall hatten wir heute die erste „Trennung“ für eine halbe Stunde und er hat kaum gemerkt, dass ich weg bin. Auch wenn ich mich natürlich ordentlich verabschiedet habe. Ich bin gespannt auf morgen.
    hallokinderkrippe3
    Justus liebt es unter Kindern zu sein. Er stapft jedes Mal freudig durch den Kindergarteneingang und freut sich auf die Gruppe. Ein Punkt über den wir uns vorher ebenfalls Gedanken gemacht haben: Wird er schon laufen können? Und tatsächlich seit drei Wochen, steht er auf und flitzt los, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Noch so eine Sache, die ich mit Kind gelernt habe: Lass die Dinge einfach laufen und sie entwickeln sich. So wird es wahrscheinlich auch mit dem gemeinsamen Mittagsschlaf (kann ich mir noch gar nicht vorstellen …) und dem Mittagessen mit Löffel sein. Es wird funktionieren. Früher oder später. Ganz ohne Zwang und Kopf zerbrechen.
    hallokinderkrippe2
    hallokinderkrippe4Wir haben vor 6 Wochen mit Lauflernschuhen angefangen. Die sind aber noch ungefüttert und inzwischen oft nicht warm genug. Deshalb habe ich mich total gefreut, als uns KAVAT gefragt hat, ob wir ein paar Schuhe aus der aktuellen Winterkollektion testen möchten. Wir haben uns für das schöne Modell Töre entschieden (gibt es auch für Erwachsene) und sind total zufrieden damit: Man kann die Stiefelchen seitlich mit einem Reißverschluss verschließen und vorne zusätzlich binden. Gut gefüttert sind sie natürlich auch. Vielen Dank, dass wir die Schuhe testen durften. Hätten wir sie nicht gut gefunden, würden wir sie an dieser Stelle nicht empfehlen!

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    Hochzeit, Hochzeitspapeterie

    Hochzeitspapeterie im Siebdruck-Look

    Hochzeitspapeterie, Vintage, Siebdruck, Kraftpapier

    „Kannst Du auch weiße Schrift drucken?“ Wird man oft gefragt, wenn man Hochzeitseinladungen macht. Weiße Schrift drucken geht. Ist aber eine aufwändigere Angelegenheit. Denn ein normales 4-Farb-Druckverfahren hat kein Weiß auf Lager. Da muss der Siebdruck ran. Das kann man sich so ein bisschen vorstellen wie Deckweiß aus dem Wasserfarbkasten. Die Farbe ist viel dicker und man braucht da spezielle Druckfarben, um die Farbe auf das Papier zu bringen.

    Hochzeitspapeterie, Vintage, Siebdruck, Kraftpapier

    Farbige Papiere oder Kraftpapier mit weißer Farbe zu bedrucken schaut einfach großartig aus. Oder statt Weiß eine Sonderfarbe wie Neon oder Gold. Wundervoll. Ich freue mich jedesmal, wenn ich so eine Anfrage bekomme, denn neben Letterpress ist es mein liebstes Druckverfahren. Doch jetzt kommt der Haken: So ein Druckverfahren hat seinen Preis. Denn es ist tausendmal aufwändiger wie ein Offset oder Digital-Druck. Jede Karte wird einzeln gedruckt. Mit dem Sieb eben. Und dann liegen die Karten erstmal, Stück für Stück in einem Regal zum Trocknen und wer das Ganze zwei oder mehrfarbig möchte, für den beginnt der Wahnsinn nochmals von vorn. Passend auf die vorher gedruckte Farbe. Also nochmals aufwändiger und ja, auch nochmals teurer. Aber wer mal gesehen hat, welche Milimeterarbeit hier von der Druckerei geleistet wird, der hält jede einzelne Karte in Ehren.

    Hochzeitspapeterie, Vintage, Siebdruck, Kraftpapier

    Nun ja, ich habe es schon erwähnt. Die Sache hat verständlicherweise ihren Preis. Und oft sind da die Brautpaare etwas überrascht, weil sie das mit diesem aufwändigen Verfahren nicht so kennen, wie gerade beschrieben.
    „Aber Weiß schaut doch so schön festlich aus! Modern, klassisch, Vintage. Oder irgendwie alles zusammen…“ wird da so manche Braut ihrem Zukünftigen zu säuseln. Der wird dann vielleicht ein bisschen mit den Augen rollen. „Das liegt nicht in unserem Hochzeitsbudget, Schatz“.

    Hochzeitspapeterie, Vintage, Siebdruck, Kraftpapier

    Na gut … neuer Versuch: Wir haben da was vorbereitet. Weiße Schrift auf Farbfläche. Also eine Papeterie-Serie im Siebdruck-Look, die aber Offset gedruckt wurde. Sprich: Auch günstiger ist in der Herstellung. Natürlich ist eine Kraftpapierkarte mit weißem Siebdruck bedruckt unschlagbar, doch wenn Eure Hochzeitskasse schon ein bisschen jammert und „Aber die Torte!“ und „Was ist mit Deinem tollen Kleid?!“ schreit, dann ist das sicherlich eine sehr schöne und trotzdem sehr edle Alternative.

    Hier seht ihr die erste Serie in diesem Look. Und es werden sicherlich noch einige Folgen. Die Blätterkranz-Serie ist vintage, romantisch, edel … oder irgendwie alles zusammen :)

    Hochzeitspapeterie, Vintage, Siebdruck, Kraftpapier

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    Achtsamkeit

    Achtsamkeit: Kerzen Meditation

    Kerzen-Meditation im Advent, Achtsamkeit

    Heute habe ich einen wunderbaren Gastbeitrag für Euch. Er stammt von meiner lieben Freundin Andrea und eröffnet eine neue Reihe von der jetzt regelmäßig zu lesen sein wird. Der Überbegriff ist Achtsamkeit. Das kann eine kleine Yogaübung für Euch sein, ein Wohlfühlrezept und einen Beitrag zur Papa-Rolle in der heutigen Zeit. Anfangen möchten wir mit einer Kerzen-Meditation zum ersten Advent:

    Kerzen-Meditation im Advent, Achtsamkeit

    Der Advent schenkt uns die Gelegenheit einen Gang herunterzuschalten und mal bewusst innezuhalten, bevor wir uns vom alten Jahr verabschieden. Soweit die Theorie. Oftmals steigt nämlich nochmal das Tempo zum Jahresende, und unzählige To Do’s und Verpflichtungen wollen noch erledigt werden.

    Kerzen-Meditation im Advent, Achtsamkeit

    Doch trotz Weihnachts-Hektik kann man ganz einfach achtsame Momente in den Alltag integrieren. Zum Beispiel mit dieser Kerzen-Meditation, im Yoga auch Tratak genannt, die sich wunderbar in die ‚stade‘ Zeit einbauen lässt.
    Sie stärkt die Konzentrationsfähigkeit, füllt den Geist mit Licht und Positivität, und verhilft dir zu Ruhe und Gelassenheit.

    Und so funktioniert’s. Setze dich in einem abgedunkelten Raum in einer bequemen, aufrechten Haltung – z.B. auf einem Kissen auf dem Boden oder auf einen Stuhl – vor eine Kerze. Die Flamme sollte sich auf Augenhöhe befinden und ca. 1 Meter entfernt sein. Schließe zu Beginn deine Augen und atme ein paar mal tief ein und aus. Öffne dann deine Augen, schaue direkt in die Kerzenflamme und lasse den Blick darauf ruhen. Versuche dabei die Augen so lange wie möglich geöffnet zu halten und nicht zu blinzeln. Die Augen könnten dabei auch etwas tränen – ein reinigender Effekt der Meditation. Halte die Augen so lange offen, wie es angenehm ist. Dann schließe sie und konzentriere dich auf das Nachbild der Flamme vor deinem inneren Auge bis es ganz verschwunden ist.
    Lege zum Abschluss deine Handflächen auf die Augenlieder, spüre die wohltuende Wärme und lass die Augen wieder vollkommen entspannen.

    Sehr schön ist es diese Übung vor dem Schlafengehen einzubauen.
    Auf eine schöne, achtsame Adventszeit!

    Kerzen-Meditation im Advent, Achtsamkeit

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    Achtsamkeit, Buchtipp

    Büchersamstag: Fine little Day

    Buchtipp, Fine little Day, Inspirationsbuch

    Heute nehme ich Euch mit nach Schweden. In die Welt von Fine little Day. Das gleichnamige Buch der schwedischen Kreativen steht schon länger bei uns im Bücherregal und ich nehme es immer wieder zur Hand um darin zu blättern. Denn Elisabeth Dunker ist eine große Inspirationsquelle. Ich liebe die Bildsprache, ihre Projekte, den Blog und natürlich die Produkte. Ob Textilien, Porzellan oder das Label „House of Rym„, das aus einer schwedisch-tunesischen Kooperation entstanden ist.

    Buchtipp, Fine little Day, Inspirationsbuch

    Blättert man in Ihrem Buch, bekommt man sofort ein angenehm gemütliches Gefühl, was auch bei ihr zuhause herrschen muss. Die Fotos sind sehr persönlich, wirken null gestellt. Eher wie schöne Schnappschüsse aus einem schwedischen Alltag auf dem Land. Das Buch ist wie ein kleines Wohn- und Wimmelbuch. Voll von Ideen und Anregungen. Man entdeckt bei jedem Blättern, wieder etwas anders. Neben den Blick durch Schlüsselloch schwedischer Kreativer, stellt Elisabeth schöne (Upcycling-) DIY Projekte vor, die man leicht umsetzen kann. Die DIYs sind nicht völlig neu erfunden. Vielmehr sind es Inspirations-Anleitungen für Bastelprojekte aus der eigenen Kindheit, die man schon längst mal wieder umsetzen sollte, weil sie einfach gut tun und ein wohliges Gefühl hinterlassen.

    Buchtipp, Fine little Day, Inspirationsbuch

    Kennt Ihr auch so ein Wohlfühl-Buch, dass Ihr immer wieder gerne in die Hand nehmt? Ich bin gespannt auf Eure Buchtipps. Schönen Büchersamstag Euch! Für alle Bücherbegeisterte, die in und um München wohnen: Bis Sonntag findet in der ganzen Stadt noch die Bücherschau statt. Im Gasteig gibt es da immer eine tolle Auswahl von Bücherneuheiten, falls Ihr es nicht nach Frankfurt auf die Buchmesse geschafft habt.

    Buchtipp, Fine little Day, Inspirationsbuch

    Fine little Day, Elisabeth Dunker
    Pavilion Books

    Das Buch könnt Ihr, neben vieler anderer großartiger Produkte direkt im
    Fine Little Day Shop für 27 EUR bestellen.

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    Achtsamkeit, Selbstgemacht

    Eukalyptus Kranz – DIY

    Eukalyptuskranz, Kranz binden, Winterkranz

    Jetzt noch der dritte Kranz im Bunde (huch, Achtung nicht beabsichtigtes Wortspiel). Geht auch super schnell und ist eigentlich aus der Resteverwertung von Winterring und Adventskranz entstanden. Diesmal habe ich keinen fertigen Ring als Grundlage sondern einfach einen festen Blumendraht für den Ring verwendet. Read more

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    Selbstgemacht

    Unser Adventskalender 2016

    Adventskalender selber machen, einfach, Gitter

    Mir ist trotz der milden Temperaturen schon recht adventlich zumute. Das liegt vielleicht an der Kranzbinderei. Heute werden das erste Mal Plätzchen gebacken. So früh war ich noch nie dran. Genieße das gerade sehr, da es bestimmt auch wieder andere Advents-Zeiten geben wird, wo man zu nix kommt. Merke gerade: Mit Kind wird man oft um einiges effektiver. Nicht immer. Es gibt natürlich auch Tage, die vergehen wie im Fluge und man sitzt nachmittags immer noch im Schlafanzug da. Wenn es aber mal ein Stündchen gibt, das man nutzen kann, schafft man so einiges. Ich finde mehr als vorher, weil man die eine freie Stunde sehr zu schätzen weiß. Und man überlegt oft vorher, wie man die Zeit sinnvoll nutzen kann und schnell zu einem Ergebnis kommt. Ging mir dieses Jahr mit unserem Adventskalender so. Letztes Jahr hab ich noch gestempelt wie eine Wilde (und fand das noch super schnell) und das Jahr vorher sogar Tütchen genäht. Dieses Jahr wusste ich: An einem Abend soll der Kalender fertig sein. Fix und Fertig. Möglichst stabil und so positioniert werden, dass er sicher hängt und nicht vor Begeisterung heruntergerissen werden kann. Soweit so gut. Read more

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    Achtsamkeit, Selbstgemacht

    Weihnachts-DIY: Adventskranz mit Filz-Eicheln

    Adventskranz, Filzkugeln, Herzlichst

    Kranz Nummer 2. Unser Adventskranz. Wobei ich den Kranz wohl jetzt an der Wand hängen lasse und die Kerzen irgendwie anders drapiere. Gefällt mir nämlich ganz gut so an der Wand. Außerdem ist er dann vor kleinen Kinderhänden sicher und überlebt mindestens bis Weihnachten. Ich wollte dieses Jahr einen Kranz möglichst ohne Nadeln und lieber mit Eukalyptus und Buchs. Eukalyptusbegeistert bin ich spätestens nach Claras Geburtstag und Ihrer schönen Eukalyptus-Deko, die so elegant von der Decke hing. Read more

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    Achtsamkeit, Selbstgemacht

    Achtsamkeits-DIY: Winterkränze selber binden

    Herbstkranz, Adventskranz, Kranz selber Binden, Achtsamkeits-DIY

    Der Büchersamstag musste vorgestern ausfallen, denn ich war beschäftigt. Mit Blumenkränzen. Total im Kranzbinde-Fieber. Angefangen hat meine Begeisterung letzte Woche, als wir eine kleine Foto-Session bei einer Freundin am Ammersee realisierten. Danach schwebte mir noch Adventskranz und ein Türkranz im Kopf herum, an denen ich in den letzen Tagen gewerkelt habe. Zuerst wollte ich alle drei Kränze in einen Blogpost packen, aber es sind einfach zu viele Bilder geworden. Und da es schade wäre, die meisten Fotos in der Blogschublade zu lassen, zeige ich Euch einfach die nächsten Tage die entstanden Kränze nach und nach. Vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen von Euch einen Kranz selbst zu binden. Ich finde man kann unheimlich gut abschalten und entspannen beim Kränze binden und dabei duftet es noch herrlich nach den verwendetet Materialien. Los geht’s mit einem sehr einfachen Kranz, den Ihr sicherlich in einer Stunde gebunden habt. Read more

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