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Achtsamkeit

    Achtsamkeit, Selbstgemacht

    Achtsamkeits-DIY: Winterkränze selber binden

    Herbstkranz, Adventskranz, Kranz selber Binden, Achtsamkeits-DIY

    Der Büchersamstag musste vorgestern ausfallen, denn ich war beschäftigt. Mit Blumenkränzen. Total im Kranzbinde-Fieber. Angefangen hat meine Begeisterung letzte Woche, als wir eine kleine Foto-Session bei einer Freundin am Ammersee realisierten. Danach schwebte mir noch Adventskranz und ein Türkranz im Kopf herum, an denen ich in den letzen Tagen gewerkelt habe. Zuerst wollte ich alle drei Kränze in einen Blogpost packen, aber es sind einfach zu viele Bilder geworden. Und da es schade wäre, die meisten Fotos in der Blogschublade zu lassen, zeige ich Euch einfach die nächsten Tage die entstanden Kränze nach und nach. Vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen von Euch einen Kranz selbst zu binden. Ich finde man kann unheimlich gut abschalten und entspannen beim Kränze binden und dabei duftet es noch herrlich nach den verwendetet Materialien. Los geht’s mit einem sehr einfachen Kranz, den Ihr sicherlich in einer Stunde gebunden habt. Read more

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    Achtsamkeit, Selbstgemacht

    Achtsamkeits-DIY: Herbstmandala

    Achtsamkeit, Herbstmandala, DIY, Mindful Crafting

    Letzten Donnerstag war ein sehr luxuriöser Tag. Wir haben uns einfach Zeit genommen. Unter der Woche, haben eine Freundin am Ammersee besucht und nur an Projekten gearbeitet, die uns Spaß machen. Unter anderem ist dieses wunderschöne Herbstmandala von meiner Freundin Andrea entstanden. Read more

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    Achtsamkeit

    Gedanken: Zeit für Veränderung

    Umzug, Wohnung, Veränderung, Interieur

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    Eine turbulente Zeit gerade, Zeit der Veränderung. Wir haben uns vor knapp 3 Monaten entschieden aus der Stadt rauszuziehen und im Münchner Umland Fuß zu fassen. Das Büro bleibt mitten in München, das war uns wichtig, denn wir brauchen den Trubel der Stadt, die Bewegung und immer neue Eindrücke, die inspirieren.

    Aus München rauszuziehen war erstmal eine Vernunftsentscheidung, denn eine größere bezahlbare Wohnung in der bayerischen Landeshauptstadt zu finden schien uns leider schier unmöglich. Noch dazu für zwei selbstständige Designer ohne regelmäßiges Einkommen, da hat so mancher Makler oder Vermieter bei Wohnungsbesichtigungen nicht wahnsinnig begeistert aus der Wäsche geschaut. München hat leider nicht viel Platz für Kreative, traurig aber wahr. Für zwei emotionale Bauchmenschen war das gar nicht so einfach, mal nur den Kopf entscheiden zu lassen. Haben wir doch total gerne in München-Neuhausen gewohnt, das Viertel geliebt und die Option alles direkt vor der Haustür zu haben. Aber 42qm Meter war auf Dauer einfach zu wenig und dann kam das Angebot einer wunderschönen 4-Zimmer Dachwohnung mit Garten in Dachau zu beziehen, 15 Minuten Fußweg zum Waldsee, 20 Min mit der S-Bahn an den Marienplatz. Wir haben nicht lange überlegt.

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    Nach 3 Wochen im neuen Heim kann ich sagen: Wir fühlen uns sehr wohl und kommen langsam an. Abends nach einem trubeligen Arbeitstag in der Stadt, im Garten zu sitzen oder einen Spaziergang zum See zu machen, ist ein erholsamer Ausgleich. Endlich mehr Platz! Endlich die Möglichkeit den Einrichtungstrieb auszuleben! Raum für neue Ideen! So viel Grün! Ich gewöhne mich langsam an den Gedanken, wieder mehr mit dem Auto zu fahren und genieße eine neue Art von Freiheit und Freiraum, die man so in der Stadt nicht hat.

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    Was fehlt? Das Lieblings-Eiscafé direkt vor der Tür. Das Stadtmenschen gucken am Abend. Der Weg ins Büro auf dem Rad. Die kurzen Wege zu Fuß und mit den Öffentlichen. Alles eine Sache der Gewohnheit? Wir werden sehen. Komplett München den Rücken zu kehren, kommt für uns momentan nicht in Frage, aber schon nach dieser kurzen Zeit kann ich mir sehr gut vorstellen, diese Mischung aus beidem nicht mehr missen zu wollen.

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    Es wird auf jeden Fall auf dem Blog nun mehr Wohnungsberichte aus den eigenen vier Wänden geben, denn es gibt wieder Fläche zum Gestalten. Ein wunderbarer Luxus, den wir lange nicht hatten. Anbei schon ein paar Schnappschüsse vom Instagram-Account. Und es wird viele neue Ausflugsberichte aus dem Münchner Umland geben, denn da gibt es viel Schönes zu entdecken. Was für eine spannende Zeit, wir freuen uns sehr drauf!

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    Gedanken: Was tun.

    Was Flüchtlinge brauchen, Packliste Fluechtlinge

    Diakonia Flüchtlinge Spende

    Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber die Geschehnisse der letzten Tage und Wochen machen mich einfach sprachlos. Ich spüre eine unbeschreibliche Wut. Ich bin auf der Suche nach Wegen und Mitteln etwas dagegen zu tun, mich zu engagieren. Schon vor Weihnachten wollte ich eigentlich einen Bericht über unseren Tag in der Erstaufnahmeeinrichtung Bayernkaserne schreiben, aber in all den adventlichen Spendenaufrufen hatte ich die Befürchtung, dass der Artikel untergeht. Nun ist das Thema leider brisanter denn je.

    An einem Adventssamstag haben wir im münchner Flüchtlingsauffanglager bei der Kleiderausgabe geholfen. Die Idee, dort ehrenamtlich zu arbeiten, kam recht spontan durch eine Freundin: Man trägt sich online in eine Doodle-Liste ein, trifft sich an der Pforte der Bayernkaserne, wo man von Mitarbeitern der Organisation Diakonia eingeführt wir und wird dann in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Wir Mädels waren für das Kleidersortieren zuständig, unsere Jungs betreuten die Flüchtlinge in der Kleiderausgabe. Bevor wir die Kaserne besuchten, haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie der Tag wohl so verlaufen würde: Wäre die Stimmung sehr beklemmend? Wie mit den Flüchtlingen richtig umgehen? Welche Schicksale würden uns dort begegnen?

    Im Nachhinein kann ich sagen: Es war eine sehr wichtige Erfahrung und ich möchte mich bald wieder eintragen, um dort zu helfen. Denn gerade jetzt im kalten Januar und Februar fehlt es bei den Flüchtlingen an warmen Wintersachen. Teilweise kommen die Menschen, die eine wochen- oder monatelange Flucht (meist von Syrien oder Afrika) hinter sich haben, nur in Flip-Flops und sommerlicher Kleidung zur Ausgabe. Einen europäischen Winter, bei dem man Handschuhe, Schal und Mütze braucht, ist ihnen fremd. Die Atmosphäre war übrigens gar nicht beklemmend, sondern herzlich und gelöst. Es hat einfach gut getan mitzuhelfen und mit den Flüchtlingen in Kontakt zu kommen. „Zu tun“ hilft sehr gegen diese Wut und Hilflosigkeit, die man verspürt, wenn man die täglichen Nachrichten verfolgt. Es hilft seinen eigenen Blick auf die Dinge zu schärfen.

    Wer helfen möchte, kann sich nach wie vor in die besagte Diakonia-Liste eintragen. Im bin mir sicher, ähnliche Doodle-Listen finden sich auch auf den Websites anderer sozialer Organisationen. Schaut doch mal bei Eurem Wohnort danach Ausschau. Und wer Kleider spenden möchte: Die Flüchltlinge sind vor allem junge, zierliche Männer, die vor allem warme Sachen, Koffer und Drogerieartikel für ihre Weiterreise benötigen.

    Flüchtlinge, Diakonia, Bayernkaserne

    Ich habe dazu eine kleine Packliste illustriert, die Ihr auch gerne teilen könnt. Auf der Diakonia-Seite gibt es auch eine Übersicht, die regelmäßig aktualisiert wird. Wer noch mehr über die Schicksale in der Bayernkaserne erfahren möchte, dem sei dieser Artikel der Süddeutschen Zeitung empfohlen, der vor Weihnachten online ging.

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    Frohe Weihnachten Euch!

    fröhliche weihnachten euch und euren lieben

    fröhliche weihnachten euch und euren lieben

    Heute also Heilig Abend. Als wäre es gestern gewesen, denke ich an das letzte Weihnachten und andererseits war 2014 so voll gepackt mit schönen, traurigen und bewegenden Momenten, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass so viele Nachrichten in 365 Tage passen. Das zu Ende gehende Jahr wird sicherlich ein sehr eindrückliches bleiben.

    Auch auf dem Blog hat sich viel getan. Im 5. Jahr ist »Ein Stück vom Glück« DIY-lastiger geworden, was natürlich auch viel mit den beiden Buchprojekten zu tun hat, die dieses Jahr entstanden sind, aber auch damit, dass dieser Blog immer noch ein persönlicher ist und er sich wandelt wie das Leben selbst. DIY-Workshops zu halten und mit Leuten gemeinsam Dinge zu schaffen ist 2014 für ein »Ein Stück vom Glück« ein wichtiger Bestandteil geworden und wird 2015 mit Sicherheit weiterhin eine große Rolle spielen.

    Trotzdem wird das Thema Hochzeitspapeterie stets seinen Platz hier haben, versprochen. Zudem gibt es ja nun noch Herzlichst, Susannes und mein Shop, der in diesem Monat online gegangen ist. Dort wird sich 2015 noch viel tun. Aber der Anfang ist getan und ich wollte mich an dieser Stelle auch nochmal bei allen ganz lieb bedanken, die den Start von »Herzlichst« so tatkräftig unterstützt haben!

    Eine weitere wichtige Entwicklung dieses Jahr für den Blog: Gregor ist nun mit an Board! Was für ein Glück, denn im Team lassen sich tausendmal leichter Projekte verwirklichen, durch sein Fachwissen als Produktdesigner bringt er einen neuen Blickwinkel in unsere Design- und Wohnberichte. Gemeinsam in Buchläden und auf Messen mit interessierten Leuten zu kommunizieren, zu werkeln und auf Reisen zu sein ist eh schöner! Gregor hat zu 2014 auch noch ein paar Zeilen geschrieben: Diese gibt es auf seine Designseite zu lesen.
    Wir werden im Januar 2015 wie im vergangenen Jahr wieder auf der Kölner Möbelmesse unterwegs sein und Euch von den Trends berichten, die uns  auf der imm cologne 2015 ins Auge fallen, da freuen wir uns schon sehr drauf.

    A propos unterwegs sein: 2014 waren wir viel auf Achse, einige Hoteltipps schlummern noch in der Schublade und werden ganz bald hier auf dem Blog ausgepackt, vielleicht ist ja der eine oder andere Reisetipp für Euch dabei!

    Ach ja, dieses 2014, viel passiert. Aber natürlich viel mehr vorgenommen. Was ich zum Beispiel diesmal gar nicht gebacken bekommen habe, ist ein ordentliches Weihnachtsmailing zu verschicken. Dafür habe ich mich über jede einzelne Weihnachtskarte so gefreut und jeden bewundert, der das in der trubeligen Zeit trotz Kind und Kegel noch geschafft hat. Ein kleiner Weihnachtsgruß an dieser Stelle mit einer meiner liebsten Weihnachtslieder dieses Jahr (Das neue Album Geschenk von Erdmöbel eignet sich übrigens auch Bestens als musikalische Begleitung unterm Weihanchtsbaum) . Habt ein erholsames und entspanntes Fest mit Euren Lieben!

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    Achtsamkeit, Selbstgemacht

    DIY-Freebie: Love-Tea

    DIY FREEBIE, LOVE Tea, Weihnachtstee zum Verschenken

    Freebie, DIY

    Erst mal lieben Dank für Eure zahlreichen Kommentare zum Nikolaus-Gewinnspiel. Es ist eine ordentliche Weihnachtsmarkt-Empfehlungsliste zusammengekommen, die sich sehen lassen kann. Das Tee- und Kartenpaket hat übrigens Jutta von Kreativfieber gewonnen. Herzlichen Glückwunsch :)

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    Von unserem Herbstshooting hatte ich ja schon berichtet. Eine kleine DIY-Idee war der Love-Tea, den ich dafür unter anderem entworfen habe. Und da Weihnachten sich in großen Schritten nähert und kleine Geschenke die schönsten Gesten sind, habe ich Euch ein kleines DIY vorbereitet. Zwei Bastelbögen, einmal mit dem Design vom Shooting in der Weilachmühle und ein weiterer DIN A4 Bogen zum Ausdrucken im Weihnachtsdesign.

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    Und so geht’s: 1. Love-Tea-Bastelbogen im Herbstdesign oder mit Weihnachtsgestaltung downloaden, auf festeres DIN A4 Papier ausdrucken. 2. Die einzelnen Elemente ausschneiden. 3. Papiertütchen falzen und zusammenkleben. 4. Lieblingstee aussuchen, Herzen auf Tee-Etikett kleben und Beutel in das designte Papiertütchen stecken. Fertig ist der Love-Tea. Viel Spaß beim Basteln :)

    Foto: Schelke Fotografie und Julia Romeiß

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    Achtsamkeit, Kind und Kegel

    Glücksgriff: Memory

    memory spiel

    memory spiel

    Es gibt mal wieder eine neue Kategorie: Den Glückgriff. Darin zeige ich Lieblinsprodukte, die mich schon lange begleiten oder die ich ganz neu entdeckt habe. Das kann ein Möbelstück sein, ein Küchenuntensil, ein schöner Print oder wie heute ein wunderbares Memoryspiel. Ich habe es vor kurzem im schönen Lädchen „Murmel“ in München-Neuhausen entdeckt und es sofort ins Herz geschlossen. Das Memory von Ingela P Arrhenius (sie illustriert unter anderem auch Produkte für Ferm Living) ist bei OMM Design erschienen. Ich mag den plakativen Retrostil der Motiv und das Rautenmuster auf der Rückseite.

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    Achtsamkeit

    Blogliebling: Rosa P.

    Rosa P. habe ich zufällig über Bloglovin entdeckt. Sie ist eine wahre Näh- und Häkelmeisterin: Besonders begeistert bin ich von Ihren Taschen und der Hexagon Decke. Wunderschön fotografiert und in Szene gesetzt: Einige Beispiele seht Ihr hier, noch viel mehr gibt es auf Ihrem Blog zu entdecken. Und für alle, die sich selbst in der Häkelkunst probieren möchten, hat Rosa ein paar Tutorials zusammengestellt. Außerdem findet Ihr im Rosa P. Shop handgenähte Röcke, gehäkelte Blumenbroschen oder auch gestrickte Mützen. Lieben Dank Rosa, dass ich an dieser Stelle einige Deiner schönen Werke zeigen darf!

    PS: Oh, und gestern war übrigens das bereits erwähnte BOY-Konzert. Noch schöner als erwartet! Bin immer noch ganz beschwingt …

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    Achtsamkeit

    Klebeband

    Es geht nicht ohne. Finde ich zumindest. Ich weiß, der Klebeband-Trend ist schon lange da. Aber irgendwie hält er sich nun schon erstaunlich lange, und ist deshalb einen Gastbeitrag wert.

    #1 Eine schöne Idee habe ich auf der Seite der schwedischen Elle Interiör gefunden. Sie ist sehr simpel und doch äußerst ästhetisch. Mit einem einfachen Klebeband klebt man seinen eigenen Teppich, so groß wie man möchte, einfach direkt auf den Fußboden. Auch wenn es sich hierbei nur um die Außenlinien des Teppichs handelt entsteht trotzdem eine Zonierung des Raumes.

    #2 Neben dem klassischen Bürohelfer gibt es das praktische Band inzwischen in den schönsten Farben und Mustern. Es macht inzwischen schon dem Geschenkband Konkurrenz, verschönert langweilige Pakete und ist dazu noch äußerst praktisch. Besonders aus Japan gibt es inzwischen sehr schöne Bänder aus leicht durchscheinendem Material. #3 Die führende japanische Firma mt hat nun mit dem »mt Kamoi Masking Tape Book« ein aufwendig gestaltetes Buch zum Thema herausgegeben.

    #4 Mein Favorit ist immer noch das Buch »TAPE. An Excursion through the World of Adhesive Tape.« es ist und bleibt einfach ein Klassiker. Diese Sammlung beeindruckender Gestaltungsergebnissen aus Klebeband erschienen bereits 2005 im Gestalten-Verlag. #5 Eine weitere schöne Inspirationsquelle ist der Blog I Love Sticky Tape auf dem regelmäßig schöne Ideen und außergewöhnliche Klebebandprojekte gezeigt werden.

    Schaut Euch doch mal an Eurem Arbeitsplatz um, vielleicht findet Ihr das ein oder andere Klebeband und es bringt Euch auf ganz neue Ideen …

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    Achtsamkeit

    I LOVE CRANES

    Ich habe die Ehre während Julia’s Blogpause als Gast für Euch zu schreiben. Ich heiße Teresa, und ich liebe Kräne. Jetzt mag man sich zu Recht fragen, wie es wohl zu so etwas kommt. Seit mehr als fünf Jahren bin ich ein wenig Kran-besessen. Ich stamme ursprünglich aus Hamburg und immer wenn ich einen Kran sehe, erinnert er mich an den Hafen dort. Doch nicht nur das. Ich finde Kräne wirklich einfach sehr schön. Sie sind gigantisch groß, stark und zugleich graphisch und elegant. Anmutig bewegen sie sich vor urbaner Kulisse, wo sie auftauchen, meist auf Baustellen, entsteht etwas Neues, sie verändern das Stadtbild und die Skyline, bleiben jedoch stets nur für einen gewissen Zeitraum an einem Ort … Ihr seht ich könnte noch stundenlang weiter schwärmen.

    Statt dessen empfehle ich Euch lieber meine digitale Kransammlung, die ich seit kurzer Zeit auch online gestellt habe: auf I LOVE CRANES könnt Ihr eine Auswahl meiner schönsten Kran-Schnappschüsse bewundern. Viele Freunde unterstützen mich fleissig, indem sie Kranbilder aus aller Welt beisteuern. Ich freue mich wenn Ihr vorbeischaut, und wer weiss, vielleicht seht ihr meinen Freund den Kran beim nächstem Anblick auch in einem anderen Licht.

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    Achtsamkeit

    Jeden Tag ein Buchstabe

    Aymie hatte einen Plan. Die Grafik-Designerin aus Brooklyn nahm sich vor, bis zum 31. März, den ganzen Monat lang täglich einen Buchstaben zu schnitzen. Und tatsächlich, ihr Experiment ist geglückt. Auf Letter March könnt Ihr das ganze Alphabet aus Linoleum bestaunen. Und hier gibt´s noch mehr von Aymie Spitzer zu lesen. Hab ja an Weihnachten auch ein bißchen mit Linolschnitt herumexperiment. (Ganz schön anstrengend, hat aber auch sehr Spaß gemacht.) Vielleicht wird mein nächstes Linolprojekt auch ein Alphabet sein, find‘ ich klasse.

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    Achtsamkeit, Portfolio

    Wieder zurück

    Hallo Ihr Lieben, da bin ich wieder! Hoffe, Ihr hattet eine gute Zeit? Ich möchte mich erstmal für die beiden aufwändigen und tollen Blogbeiträge von Caro und Claudia bedanken, die Ihr hier in meiner Blogpause zu lesen bekommen habt.

    Jetzt kann ich das Geheimnis ja lüften: Die letzten 14 Tage hab ich im wunderschönen Kalifornien verbringen dürfen. Was für eine tolle Reise! Mit jeder Menge neuer Eindrücke, Ideen und Inspirationen bin ich zurückgekommen – auch davon werde ich Euch in den nächsten Wochen berichten. Ihr könnt gespannt sein :) Das Bild oben entstand übrigens auf unserer ersten Station am Pier von Santa Monica.

    Foto: Julia Romeiß

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    Achtsamkeit

    Gastgebloggt: In statu nascendi

    Fast wäre ich wieder dran vorbeigelaufen, an dem kleinen Laden. Er liegt ein bisschen zurückgesetzt in einem alten, ehrwürdigen Schwabinger Wohnhaus. Hier der Fahrradständer, dort die Rosen aus dem Nachbargarten. Im Schaufenster funkelnde Edelsteine, Perlen und ­– Kaugummiautomaten.

    Caroline: Kaugummiautomaten?

    Margit: Viele Paare, die von mir ihre Eheringe fertigen lassen, frage ich, ob sie mir mal ihre Verlobsringe zeigen können. Und dabei sagen dann die meisten: „Oh, aber gucken Sie ihn bloß nicht so genau an, der ist nämlich aus dem Kaugummiautomaten!“ Und da dachte ich mir: Dann gibt’s sowas eben jetzt auch bei Frau Auffanger im Laden.

    C: Die Eheringe sind aber nur ein Teil deiner Arbeit, oder?

    M: Klar. Als selbständig arbeitender Goldschmied musst du dir eine Nische suchen. Meine ist der Juwelenschmuck. Das ist eine ganz alte Handwerkskunst. Ihren Ursprung hat sie in der Barock- und Rokkoko-Zeit und in den 1940er/50er Jahren war sie auch sehr beliebt. Heute gibt es nur noch ganz wenige Goldschmiede, die diese Fachrichtung anbieten. Ich wurde bei meiner Meisterprüfung sogar gefragt, ob ich mir meiner Sache sicher sei und das wirklich machen wolle. Oh, und ich bin mir nach wie vor sehr sicher.

    C: Wie kommst du auf neue Ideen, was inspiriert dich bei deiner Arbeit?

    M: Oft sind es die Steine oder Perlen selbst, die mich zu einem neuen Stück oder einer neuen Kollektion anregen. Der Schmuck, den ich entwerfe, geht ja nicht zwingend mit der aktuellen Mode. Dazu ist das Material, das ich verwende, einfach zu wertvoll. Mein Anspruch ist, dass jede meiner Arbeiten eine Frau schmücken soll. Ganz egal ob sie das Stück mit 25 oder mit 75 trägt. Manchmal suchen Kunden auch etwas ganz persönliches, ein Unikat. Zum Beispiel als Geschenk. Da hilft mir oft schon ein Foto der Dame, die beschenkt werden soll.

    C: Du hast den Laden hier jetzt seit fast fünf Jahren. Und immer noch genug Ideen im Kopf?

    M: Momentan sind es sogar mehr als ich umsetzen kann. Da bin ich oft froh um mein kleines Skizzenbuch, das ich immer mit mir herumtrage. Mit der Zeit wird man fachlich einfach immer besser und je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr Ideen hat man. Vieles entsteht auch einfach, während man es baut. Es entsteht einfach.

    Margit Auffanger ist Goldschmiedin in München. Ihr Laden befindet sich in der Zentnerstr. 15 in Schwabing. Termine für die nächste Vernissage: 26. November, 18-22 Uhr und 27. November, 14-18 Uhr.
    Margit wurde interviewt und fotografiert von Caroline Brux, Julias Blog-Bekanntschaft.

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