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Kulturgut

    Designhotels, Kulturgut, Unterwegs

    Unsere Tour-de-France-2017:
    Colmar im Elsass

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    Wie schon angekündigt, gibt es die nächsten Wochen immer wieder einen Bericht zu unserer Tour-de-France 2017 auf dem Blog. Da sich schon die Anreise zu unserem Feriendomizil wie Urlaub anfühlen sollten, haben wir einige Zwischenstopps eingeplant, so dass wir nicht allzu lange am Stück im Auto saßen. Dank Hochsaison hat das natürlich nicht immer so gut geklappt mit unseren kurzen Autofahrten, aber trotz einigen Staus lief alles einigermaßen stressfrei ab.
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    Unsere erste Station führte uns in Elsass. Ich komme ja selbst aus einem Fachwerkstädtchen, aber Colmar hat mich mit seinen unzähligen mittelalterlichen Häuschen schon sehr beeindruckt. Ein Spaziergang durch die Straßen und Gässchen führt einem wirklich in eine andere Welt. (Blendet man mal die unzähligen Touristen aus, die im Sommer durch die Stadt ziehen.)
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    Wir sind gegen Abend in unserem Hotel angekommen. Das Le Colombier war ein Glückstreffer. Vor allem weil ich über eine bekannte Hotelbuchungsplattform ein Schnäppchenpreis ergattern konnte und wir nur die Hälte des regulären Zimmerpreises gezahlt haben. Vielleicht lags daran, dass ich sehr kurzfristig gebucht habe und wir uns erst zwei Tage vor Abreise dazu entschieden haben eine Zwischenstopp im Elsass einzulegen. Das Zimmer mit modernem Interieur war sehr schön gestaltet, das Personal war freundlich und auch das Frühstücksbuffet kann man sehr empfehlen.

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    Das Hotel liegt sehr zentral bei La petite Venise, dem „Klein-Vendig“ von Colmar. Dort findet man auch eine Anlegestelle der Boote, mit denen man die Stadt vom Wasser aus besichtigen kann. Da wir nur den Abend und den Vormittag in der Stadt an der elsässischen Weinstraße verbracht haben, haben wir uns einfach durch die Straßen treiben lassen. Das mit Blumen geschmückte Stadtzentrum mit unzähligen Cafés und Weinstuben lädt immer wieder zum verweilen ein.

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    Ich liebe ja diese alten Ladenschilder und liebevoll gestaltete alten Ladenzeilen. In Colmar gibt es davon zuhauf! Ein kleiner Flohmarkt vor der Saint-Martin Kirche machte für uns das Bilderbuch-Elsass komplett. Statt mit der Gondel die Stadt zu erkunden, kann man auch mit einer kleinen Lokomotive durch die Strässchen gondeln. Justus war davon hin und weg und hat jedes Mal vor Begeisterung „motive, motive“ gerufen, wenn wieder ein grüner Zug unsere Wege gekreuzt hat. Auch einen Besuch wert ist die kleine Markthalle (Marché Couvert) mit allerlei französichen Köstlichkeiten.

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    Das nächste Mal werden wir sicherlich noch etwas mehr Zeit in Colmar einplanen. Eines der vielen Mussen und historischen Häuser zu besichtigen, wie zum Beispiel das Musée Bartholdi, vom Bildhauer, der die amerikanische Freiheitsstatue entworfen hat (ein kleines Pendant dazu gibt es auch in Colmar) oder das Maison des Têtes (Haus der Köpfe) haben wir nämlich gar nicht geschafft. Wer jetzt für den Herbst vielleicht auch einen Kurztrip ins Elsass plant, der kann ja schon mal auf der Seite des Office de Tourisme Colmar  stöbern, um sich einstimmen zu lassen.

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    Kulturgut, Unterwegs

    Lago d’Iseo, The Floating Piers

    lago d'iseo, Iseo-See, Iseo, Christo, The Floating Piers

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    Wir sind noch unterwegs. Unsere erste Sommerreise zu dritt hat uns über Südtirol, den Gardasee, nach Brescia und den Iseo-See, von der italienischen Riviera und der Côte d’Azur in die Provence geführt, wo wir gerade noch die warmen Temperaturen genießen.

    Unser erstes Urlaubs-Highlight waren sicherlich Christos The Floating Piers auf dem besagten Lago d’Iseo nur einen Katzensprung vom beliebten Lago di Garda entfernt, der an Tagen ohne Kunstevent um einiges beschaulicher daherkommt als sein große Bruder.

     

    Übernachtet haben wir für diese Reiseetappe in der schönen Stadt Brescia, unweit vom See entfernt. Aber das soll Inhalt eines anderen Posts sein. Vielmehr wollen wir Euch erstmal die Bilder zeigen, die auf dem See im italienischen Voralpenland entstanden sind.

    Norditalien, Kunsevent, Christo, Piers

    Ja, es war wirklich die Hölle los und eigentlich war es Wahnsinn nach unserer Übernachtung im Pfitschertal, der Fahrt nach Brescia mit zwei Stopps am Gardasee auch noch den Besuch des Kunstevents in diesen heißen Tag zu packen – aber am nächsten Tag sollte es schon an die Riviera gehen und wenn wir schon mal in der Nähe waren, wollten wir auch Teil dieses Spektakels werden.

    Floating Piers, Christo, Lake d'Iseo

    Direkt zu den goldenen Stegen zu fahren war nicht möglich, weil das kleine Städtchen Iseo heillos überfordert war mit den Massen an Besuchern, die Christos neustes Werk begehen wollten. Am Ende war aber alles ziemlich entspannt: Im Nachbarort geparkt, mit dem Schiff und sehr vielen herzlichen, sehr kinderfreundlichen Italienern (»Ciao Bello«) zum Event gefahren und barfuß das Kunstwerk überquert. Es war schon recht spät am Tag für ein 10 Monate altes Baby und wir haben nur wenige 100 Meter der Piers zu Fuß geschafft. Aber die Stimmung war phänomenal, das Abendlicht sowieso und trotz der Menschenmassen ging alles sehr friedlich zu. Und am Schluss fuhr dann Christo himself noch mit seinem eigenen Kunstschiff an uns vorbei – was für ein Erlebnis! Hier nur einige wenige Bilder von diesem Abend, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

    Floating Piers, Christo, Lake d'Iseo

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    Kulturgut, Unterwegs, Wohnlich

    Unterwegs: Museum Ludwig – Ludwig goes Pop

    popart, Köln, Moderne Kunst, Kultur, Museumstipp, Kultur in Köln

    Die letzten 10 Tage waren wir viel unterwegs – vor allem im Raum Köln. Das hatte vor allem mit DIY zu tun, auch mit Hochzeiten und zwischendurch blieb ein bißchen Zeit, um die großartige Ausstellung in der Domstadt zu besuchen, die gerade im Museum Ludwig zu sehen ist. Ludwig goes Pop heißt die und zeigt die Privatsammlung von Peter und Irene Ludwig zum Thema Pop Art. Was bei einem Sammlerpaar so alles zusammen kommt ist wirklich beeindruckend. Auch vom Museumsgebäude selbst waren wir sehr angetan.

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    Ein paar Eindrücke seht Ihr hier. Wir hoffe, dass Euch die Fotos Lust machen, die Ausstellung zu besuchen, es wird sich auf jeden Fall sehr lohnen. Gestartet hat „Ludwig goes Pop“ am 2. Oktober und geht noch bis zum 11. Januar 2015. Es bleiben also noch ein paar Wochenenden übrig.

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    Was wir sonst noch so in Köln gemacht haben, darüber wird natürlich auch noch berichtet. Aber jetzt erstmal Kultur! Und wem die Reise nach Köln zu weit ist, für den ist Wien vielleicht eine Option. Dort wird die Sammelausstellung nämlich anschließend im mumok (museum moderner kunst stiftung ludwig wien) gezeigt.

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    Alle Fotos: Julia Romeiss und Gregor Faubel
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    Kulturgut, München und Umland, Wohnlich

    Wohnen: Porzellan Manufaktur Nymphenburg

    München Nymphenburg Porzellan

    Manchmal frage ich mich, warum ich eigentlich blogge. Warum ich so viel Zeit damit verbringe, Zeilen zu schreiben, von denen ich oft nicht weiß, ob sie sie überhaupt gelesen werden. Zudem ist „Ein Stück vom Glück“ schwierig in eine Schublade zu stecken. Hier tummeln sich Hochzeitspapeterie neben Interieur-Tipps. Reiseberichte neben DIY-Ideen. Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht, ob ich mich auf eines der Themen spezialisieren sollte. Ob das lukrativer für mich wäre, es leichter wäre Kooperationspartner zu finden.
    Doch dies ist ein persönlicher Blog und das hier sind die Themen, die mich interessieren und beschäftigen. Würde ich eines der Dinge streichen – es würde mir ein großes Stück fehlen. Seit über 4 Jahren Bloggen mit Pausen und Motivationstiefs, gibt es immer wieder Momente, da weiß ich warum sich das alles hier lohnt: Warum mein Bauchgefühl, das mich immer wieder antreibt, weiter zu machen, Recht behält: Sei es ein lieber Kommentar zu unerwarteter Zeit, große Begeisterung für neue Hochzeitspapeterie, der COUCH-Artikel mit unseren München-Tipps und natürlich das DIY-Buch (kleine Vorschau … nächste Woche mehr), welches mir ganz neue Perspektiven eröffnet hat und mich ein großes Stück weitergebracht hat.

    München Nymphenburg Porzellan

    Und noch so ein besonderer Moment war vor ein paar Wochen, als die Anfrage kam, ob ich Interesse hätte, die Königliche Porzellan Manufaktur Nymphenburg zu besichtigen. Ich freute mich sehr über diese Mail, weil es für gewöhnlich nicht möglich ist, einen Blick in die Werkstätten zu werfen. Ende letzter Woche haben Gregor und ich eine persönliche Führung durch die Manufaktur machen dürfen, uns wurden die einzelnen Arbeitsschritte der Porzellanherstellung erläutert und wir tauchten in eine völlig andere Welt ein. Eine Welt, wo die Uhren langsamer, behutsamer laufen. Wo Sorgfalt und höchste Konzentration im Tun, eine Atmosphäre schaffen, die einen selbst sehr berührt und uns noch lange beschäftigt hat.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    In den alten Gemäuern im nördlichen Schlossrondell ist schon seit über 250 Jahren die Porzellanmanufaktur beheimatet. Mit einer faszinierenden Präzision und Geduld schaffen dort Menschen kleine Meisterwerke. Stundenlang werden aus feinstem Porzellan, das 2 Jahre lagern muss, bevor es verarbeitet werden kann, Blüten geformt, Nilpferde bemalt und Vasen verziert. In den Ateliers der Kunsthandwerker herrscht eine ganz besondere Aura und man fühlt sich ganz weit weg vom alltäglichen Wahnsinn und doch ist man mitten in München. Gleich nebenan die Touristenströme, die das Schloss besichtigen und der Trubel einer ganz normalen Großstadt.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    Der Besuch hat uns sehr viel Freude gemacht. Wir haben noch lange darüber geredet und Freunden davon berichtet. Die Porzellanfiguren sehe ich inzwischen mit anderen Augen, auch wenn ich davor das eine oder andere Stück vielleicht zu überladen oder verziert empfand, weiß ich jetzt, wie viele Stunden und wieviel Sorgfalt in so einem kleine Stück steckt.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    Besonders gefallen hat mir nach wie vor die Edition Lightscape von Ruth Gurvich, eine aus Argentinien stammende Künstlerin. Die Vasen, Schalen und Teller, die aussehen, wie aus Papier gefaltet, zelebrieren die Ästhetik des Unperfekten.  Ein weiterer Favorit: Die Tierschalen mit Hase, Vogel oder Nilpferd, sowie die Entwürfe, die immer wieder mit bekannten Designern und Künstlern entstehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was es die nächsten Jahre aus dieser anderen Welt Neues geben wird und bin froh, dass es solche Orte immer noch gibt, an denen die Uhren etwas anders ticken.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

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    Kulturgut, Wohnlich

    Hallo 2014

    ein stueck vom glueck

    Zurück im Büro und aus der rechnerfreien Zeit möchte ich Euch auch noch ein schönes neues Jahr wünschen! Mit viel Inspiration, guten Freunden und schönen Momenten. Mit Zeit, Projekte zu verwirklichen, die man sich schon so lange vorgenommen hat. Mit Kraft und Durchaltevermögen, wenn’s mal nicht gleich so klappt, wie man sich das vorgestellt hat. 2014 wird ein gutes werden, das habe ich im Gefühl und schon von vielen Freunden gehört. Ein ganz besonderes unvergessliches Jahr. Natürlich habe ich mir auch einige Sachen vorgenommen, die ich dieses Jahr gerne realisieren möchte, vielleicht sind es auch wieder viel zu viele Dinge, die mir da im Kopf herumschwirren, aber es fühlt sich gut an. Und deshalb: Zähne zusammenbeißen, Vorsätze durchziehen, aber zwischendurch auch in Geduld üben. Schritt für Schritt 2014 eben. Und Ihr so? Bin gespannt auf Eure Vorsätze :)

    Das Foto oben entstand übrigens die letzten Tage. Mein Laptop war in der Klinik und ich hatte rechnerfrei. So gerne ich hier schreibe und am Bildschirm gestalte, war das auch mal wunderbar. Ich hab gestrickt, unsere Wohnung umgekrempelt, genäht und Mini-Gugelhupf gebacken. Die dann verschenkt und Freude verbreitet. Das habe ich mir übrigens auch vorgenommen: Viel mehr offline 2014. Mal sehen, ob das gelingt ;)

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    Kulturgut, Unterwegs

    unterwegs: red dot design museum

    essen design museum reddotmuseum2

    Vor ein paar Wochen haben wir eine kleine Deutschlandreise gemacht, bis hoch an die Nordsee auf die ostfriesische Insel Spiekeroog (dazu wann anders mehr). Auf dem Rückweg mit Zwischenstopp in Essen  und im Taunus. Schon lange hatten wir vor, mal die Zeche Zollverein in Essen zu besuchen. Erste Station im Weltkkulturerbe war das red dot design museum, die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs.

    reddotmuseum3

    Im Museum findet Ihr vom Globetrotter-Rucksack bis zum High-Tech-Staubsauger all die Produkte des alltäglichen Gebrauchs, die den begehrten Designpreis gewonnen haben. Inszeniert sind die Wettbewerbs-Sieger in der ehemaligen Schürenhalle der Zeche. Schon das Wandern durch die verschiedenen Etagen des Museums zwischen ehemaligen, gemauerten Kesseln ist ein echtes Erlebnis. Das Zitat von Otl Aicher aus dem letzten Artikel habe ich übrigens dort gefunden.

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    Kulturgut, Unterwegs

    lebenszeichen

    otlaicher

    Eine ganze Weile gab’s hier nichts mehr zu lesen, dafür ist viel entstanden und entsteht. Jetzt bleibt wieder mehr Zeit zum berichten und zeigen. Die nächsten Wochen werde ich unter anderem erzählen, wo ich dieses Zitat von Otl Aicher gefunden habe und was es da sonst noch so zu sehen gab. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr dann wieder vorbeischaut.

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    Kulturgut

    Textildesign: Karen Barbé

    karenbarbe

    Irgendwann und irgendwo bin ich mal auf Karen Barbé aufmerksam geworden. Weiß gar nicht mehr auf welche Weise. Wahrscheinlich Pinterest oder so. Auf jeden Fall bin ich seitdem ein (Facebook)Fan Ihrer Arbeit und staune immer wieder über die schönen Stick- und Textilkreationen. Ganz besonders angetan haben es mir die Potholders der Gestalterin aus Chile, die auch als Untersetzer eine fabelhafte Figur machen. Schaut doch mal in Ihrem Shop vorbei, da gibt es weitere wunderschöne Textilien, zum Beispiel Schürzen oder Taschen. Sehr inspirierend ist auch ihr Blog.

     

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    Kulturgut, Portfolio, Unterwegs

    BLOGST = GROSSARTIG!

    Blogst im Werkheim in Hamburg

    Uiuiu! Eifrige Blogleserinnen und -leser haben’s ja wahrscheinlich von Bloggerkollegen und aus diversen Kanälen schon mitbekommen: Die Blogst 2012 vergangenes Wochenende war einfach großartig und ein voller Erfolg: Clara und Ricarda, die beiden Organisatorinnen samt Helfershelfer haben einfach eine Wahnsinns-Arbeit hingelegt: Die Blogkonferenz war voller informativer und professioneller Vorträge, liebevoll gestaltet, mit super Sponsoren, lecker essen, einem prallgefüllten Goddie-Bag an tollen Präsenten und vor allem super organisiert. Das ganze fand ich einer wunderschönen Location, dem Werkheim in Hamburg statt mit genügend Platz zum Klönen, interessanten Beiträgen zu lauschen – sich einfach rundherum wohl zu fühlen.

    Blogst, Bloggertreffen in Hamburg

    Es war wirklich wunderbar, so viele liebe Menschen zu treffen, die man bisher vielleicht nur von Ihrem Blog oder Ihren Produkten kannte. Franzi, Flo und ich waren so froh, dass wir den weiten Weg aus München auf uns genommen hatten, um das Wochenende in Hamburg zu verbringen: Es hat sich ausgesprochen gelohnt, wir haben viel Neues gelernt und saßen am Sonntag voller neuer Inspirationen und mit dem Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein im Zug. Danke liebe Blogst! Und auf ein Wiedersehen 2013!

    Blogkonferenz 2012, Blogst

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    Kulturgut, Wohnlich

    House of Rym

    Der Blog fine little day ist einer meiner Liebsten. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es mir die Produkte von HOUSE OF RYM sehr angetan haben. Denn auch hier mischt die Bloggerin Elisabeth Dunker mit: Im Shop findet Ihr Produkte im skandinavischen Design. Sehr grafisch und einfach zeitlos. Schön!

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    Kulturgut

    Königlicher Besuch

    Schon eine ganze Weile ist es her (Anfang Februar), da fand die Designkonferenz „Verantwortung Gestalten“ im Rahmen der MCBW statt … ich habe schon mal kurz davon berichtet und auch einen längeren Post versprochen. Zeit, dieses Versprechen endlich einzulösen: Neben eindrücklichen Beiträgen von Designgrößen wie Erik Spiekermann und Stefan Sagmeister, wird wohl ein Vortrag den meisten Teilnehmern besonders in Erinnerung bleiben: Julian Zimmermann von Deutsche & Japaner, einem Design Büro in Mannheim, stellte seine Bachelor-Arbeit vor: Das Corporate Design für König Bansah, dem König der Ewe einem Volk im Osten Ghanas, der gleichzeitig als KFZ-Meister eine Werkstatt in Ludwigshafen betreibt. Von Deutschland aus betreut der König sein Volk, sammelt Spenden in Fernsehshows und Werbespots und besucht Ghana mehrmals jährlich, um den Bau von Schulen und medizinischen Einrichtungen voranzutreiben. Wer sich über König Bansah informieren möchte, der findet auf der schönen Website, die Julian ebenfalls gestaltet hat jede Menge Infos zur Geschichte des Königs. Das aktuelle Projekt, den Bau der private KING BANSAH School, könnt Ihr hier unterstützen.

     

    Oben zu sehen: Das königliche Siegel und die Visitenkarten des afrikanischen Königs aus Ludwigshafen. Außerdem: Das königliche Bier AKOSOMBO – mit dem Kauf, werden ebenfalls Hilfsprojekte unterstützt. Die schönen Flaschen mit dem süffigen Inhalt könnt Ihr hier erwerben.

    Fotos Vortrag: Michael Bundscherer, Fotos Corporate Design: Mirka Laura Severa

     

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    Kulturgut, München und Umland

    Siebdruck-Werkstatt »Señor Burns«

    Nach einem fabelhaften verlängerten Snowboard-Wochenende mit guten Freunden, melde ich mich wieder zurück. Ach war das herrlich! Hoffe, Ihr konntet die Sonne auch so genießen und ein bißchen Kraft für die neue Woche schöpfen.

    Schon vor einiger Zeit habe ich einen Einführungsabend in der Siebdruck-Werkstatt von „Señor Burns“ besucht. Prädikat: „Unbedingt empfehlenswert!“ Seine gemütliche Werkstatt liegt mitten im schönen münchner Stadtteil Haidhausen (Kirchenstraße 26) Schlappe 5 Euro kostet der Schnupperkurs, in dem man einen schönen Einblick bekommt, wie Siebdruck eigentlich funktioniert, man lernt dabei die Werkstatt und seine Arbeitsweise kennen. Und wer danach Lust bekommen hat, sein eigenes Plakat oder Postkarten herzustellen, der kann zwei Workshops besuchen, in denen man eigene Entwürfe selbst drucken darf und natürlich mit nach Hause nehmen kann. Alle Kurse mit Voranmeldung, hier gibt es die Infos dazu im Überblick.

    Außerdem betreibt Señor Burns seit 10 Jahren das Münchner Label RED CAN. Dort wird handverlesene Musik vertrieben, natürlich in gesiebdruckten, selbstentwickelten Plattencovern, die sich sehen lassen können. Und für alle, die es demnächst nicht in die Werkstatt schaffen: In der RED CAN Boutique, bei SUPERBUY oder DaWanda kann man einige Siebdruck-Plakate von wunderbaren Bands wie The Notwist oder Click Click Decker auch online erwerben.

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    Kulturgut

    Gestickte Grafik

    Gesticktes und Printsachen miteinander zu kombinieren mag ich sehr. Und wenn das ganze dann auch noch so einen Retrocharme wie die Arbeiten von Shaun Kardinal hat, bin ich einfach begeistert: Er kombiniert z.B. alte Postkarten oder Magazincover mit sehr reduzierten grafischen Formen, die er in Handarbeit in das Papier stickt. Hier nur ein kleiner Einblick: Auf seiner Seite und Flickr gibt es noch einiges mehr zu entdecken. Bestickte Postkarten und ein Fotoband, welches seine Arbeiten dokumentiert, könnt Ihr in seinem Shop käuflich erwerben. Und die Mondreihe passt ja wohl perfekt zu Teresas Siebdruckposter, oder nicht?

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    Kulturgut

    Leigh Ellexson

    Mit den schönen Bildern der jungen Fotografin Leigh Ellexson aus Ohio melde ich mich etwas verspätet aus dem Wochenende zurück. Habe Leigh vor Kurzem über den Blog influence entdeckt und mich gleich in ihren besonderen Stil verliebt: Sie spielt mit Collagen, Doppelbelichtungen und grafischen Elementen und gibt den Motiven so eine ganz persönliche, oft melancholische Note. Auf Flickr und Facebook findet Ihr noch viele weitere beieindruckende Fotos von ihr.

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    Kulturgut

    Farbenrausch

    Diese Kunstinstallation habe ich zufällig auf der Website der Pariser Galerie Perrotin entdeckt. Sie stammt von französischen Künstler Lionel Estève. Wer mehr über den Künstler erfahren möchte findet dort auch eine kurze (französische) Filmdokumentation und weitere Fotos. Auf seine Arbeiten bin ich durch den Blog yellotrace aufmerksam geworden. Dort berichtet Dana von einer weiteren, nicht weniger faszinierenden Arbeit, die in der Fondation d’entreprise Hermès in Brüssel gezeigt wurde.

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    Kulturgut

    Schönes Wochenende!

    So! Ich wünsch Euch ein wunderschönes Wochenende da draußen, und wenn es sich bei dem Wetter wahrscheinlich mehr drinnen abspielen wird, finde ich das gar nicht schlimm, ehrlich gesagt. Zeit, um in Ruhe in Magazinen und Büchern zu schmökern und vielleicht auch ein bißchen kreativ zu sein – Motivation gibt da unter anderem das Plakat von Amanda Cherie. Auf diversen Blogs wurde es schon vorgestellt … aber im Zitat von Joseph Chilton Pearce steckt so viel Wahres, dass es auch hier seinen Platz finden muss! Amanda ist eine Grafik-Designerin aus Idaho. Außerdem fotografiert, näht und bloggt sie. Einige ausgewählte Stücke könnt Ihr in ihrem Etsy-Shop Hello Cherie erwerben. Bis Montag :)

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    Kulturgut

    Abigail Brown

    Kennt Ihr Abigail Brown? Ich bin durch die neue Online-Ausgabe des australischen Papier Mache Magazine auf sie aufmerksam geworden und finde Ihre Arbeit einfach grandios. Die Künstlerin verbrachte Ihre Kindheit oft bei Ihrer Großmutter, die eine begeisterte Patchwork-Näherin war. Und so hat sich auch Abigail von den vielen bunten Textilien inspieren lassen. Die Künstlerin kreiiert aus kleine Stoffstücken Vögel und allerhand anderes Getier. Jedes handgenäht und mit einem ganz eigenen Charakter. Eine kleine Auswahl Ihrer Kunstwerke gibt es auch hier zu erwerben.

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    Kulturgut

    Buchstaben-Giganten

    Gestern lag die neue Elle Decoration UK im Briefkasten und ich bin mal wieder sehr begeistert von dieser Zeitschrift! Besonders großartig finde ich die gigantischen Stahl-Buchstaben von Jimmy Fiction, die ich durch das Magazin entdeckt habe. Die Buchstaben sind Auftragsarbeiten. Deshalb kann man Schriftart, Größe und Farbe bestimmen. Okay, 900 Pfund sind jetzt kein Pappenstiel, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. Außerdem fehlt mir leider momentan der Platz. Aber irgendwann … sie sind einfach sooo schön!

    Die wunderbaren Fotos stammen alle von Jimmy Fiction. Auf deren Website gibt´s noch mehr!

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    Kulturgut

    London Design Festival

    London ist natürlich immer eine Reise wert. Wenn dann auch noch das London Design Festival stattfindet, gibt es eigentlich gar nichts mehr zum Überlegen. Vom 17-25. September findet es 2011 statt. (Ihr habt also noch ein bißchen Zeit zum Planen). In diesem Zeitraum werden über 250 Aktionen im Rahmen des Festivals präsentiert. Das gelungene Erscheinungsbild für die Veranstaltung kommt dieses Jahr vom renommierten Designbüro Pentagram. Auf dem Festival Blog könnt Ihr auch etwas zum Herstellungsprozess erfahren.

    Ehrengast wird dieses Jahr der bekannte israelische Grafik-Designer Noma Bar sein. Er hat unter anderem die oben gezeigten Plakate geschaffen, die Ihr zum Beispiel bei Outline Editions käuflich erwerben könnt. Auf dem Design-Festival wir er seine brandneue, außergewöhnlich Kunst-Installation Cut it out vorstellen.

    Nicht vorenthalten möchte ich Euch auch diese großartigen Plakate, die 2009  von verschiedenen Designern gestaltet worden sind. Einzige Vorgabe war: Rot und Schwarz … und natürlich London. Einige Exemplare könnt ihr ebenfalls bei Outline Editions bestellen. So und jetzt wird gleich mal nach einem günstigen Flug geschaut …

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