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Kulturgut

    Kulturgut, Unterwegs

    Lago d’Iseo, The Floating Piers

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    Wir sind noch unterwegs. Unsere erste Sommerreise zu dritt hat uns über Südtirol, den Gardasee, nach Brescia und den Iseo-See, von der italienischen Riviera und der Côte d’Azur in die Provence geführt, wo wir gerade noch die warmen Temperaturen genießen.

    Unser erstes Urlaubs-Highlight waren sicherlich Christos The Floating Piers auf dem besagten Lago d’Iseo nur einen Katzensprung vom beliebten Lago di Garda entfernt, der an Tagen ohne Kunstevent um einiges beschaulicher daherkommt als sein große Bruder.

     

    Übernachtet haben wir für diese Reiseetappe in der schönen Stadt Brescia, unweit vom See entfernt. Aber das soll Inhalt eines anderen Posts sein. Vielmehr wollen wir Euch erstmal die Bilder zeigen, die auf dem See im italienischen Voralpenland entstanden sind.

    Norditalien, Kunsevent, Christo, Piers

    Ja, es war wirklich die Hölle los und eigentlich war es Wahnsinn nach unserer Übernachtung im Pfitschertal, der Fahrt nach Brescia mit zwei Stopps am Gardasee auch noch den Besuch des Kunstevents in diesen heißen Tag zu packen – aber am nächsten Tag sollte es schon an die Riviera gehen und wenn wir schon mal in der Nähe waren, wollten wir auch Teil dieses Spektakels werden.

    Floating Piers, Christo, Lake d'Iseo

    Direkt zu den goldenen Stegen zu fahren war nicht möglich, weil das kleine Städtchen Iseo heillos überfordert war mit den Massen an Besuchern, die Christos neustes Werk begehen wollten. Am Ende war aber alles ziemlich entspannt: Im Nachbarort geparkt, mit dem Schiff und sehr vielen herzlichen, sehr kinderfreundlichen Italienern (»Ciao Bello«) zum Event gefahren und barfuß das Kunstwerk überquert. Es war schon recht spät am Tag für ein 10 Monate altes Baby und wir haben nur wenige 100 Meter der Piers zu Fuß geschafft. Aber die Stimmung war phänomenal, das Abendlicht sowieso und trotz der Menschenmassen ging alles sehr friedlich zu. Und am Schluss fuhr dann Christo himself noch mit seinem eigenen Kunstschiff an uns vorbei – was für ein Erlebnis! Hier nur einige wenige Bilder von diesem Abend, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

    Floating Piers, Christo, Lake d'Iseo

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    Unterwegs: Museum Ludwig – Ludwig goes Pop

    popart, Köln, Moderne Kunst, Kultur, Museumstipp, Kultur in Köln

    Die letzten 10 Tage waren wir viel unterwegs – vor allem im Raum Köln. Das hatte vor allem mit DIY zu tun, auch mit Hochzeiten und zwischendurch blieb ein bißchen Zeit, um die großartige Ausstellung in der Domstadt zu besuchen, die gerade im Museum Ludwig zu sehen ist. Ludwig goes Pop heißt die und zeigt die Privatsammlung von Peter und Irene Ludwig zum Thema Pop Art. Was bei einem Sammlerpaar so alles zusammen kommt ist wirklich beeindruckend. Auch vom Museumsgebäude selbst waren wir sehr angetan.

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    Ein paar Eindrücke seht Ihr hier. Wir hoffe, dass Euch die Fotos Lust machen, die Ausstellung zu besuchen, es wird sich auf jeden Fall sehr lohnen. Gestartet hat „Ludwig goes Pop“ am 2. Oktober und geht noch bis zum 11. Januar 2015. Es bleiben also noch ein paar Wochenenden übrig.

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    Was wir sonst noch so in Köln gemacht haben, darüber wird natürlich auch noch berichtet. Aber jetzt erstmal Kultur! Und wem die Reise nach Köln zu weit ist, für den ist Wien vielleicht eine Option. Dort wird die Sammelausstellung nämlich anschließend im mumok (museum moderner kunst stiftung ludwig wien) gezeigt.

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    Alle Fotos: Julia Romeiss und Gregor Faubel
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    Kulturgut, München und Umland, Wohnlich

    Wohnen: Porzellan Manufaktur Nymphenburg

    Manchmal frage ich mich, warum ich eigentlich blogge. Warum ich so viel Zeit damit verbringe, Zeilen zu schreiben, von denen ich oft nicht weiß, ob sie sie überhaupt gelesen werden. Zudem ist „Ein Stück vom Glück“ schwierig in eine Schublade zu stecken. Hier tummeln sich Hochzeitspapeterie neben Interieur-Tipps. Reiseberichte neben DIY-Ideen. Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht, ob ich mich auf eines der Themen spezialisieren sollte. Ob das lukrativer für mich wäre, es leichter wäre Kooperationspartner zu finden.
    Doch dies ist ein persönlicher Blog und das hier sind die Themen, die mich interessieren und beschäftigen. Würde ich eines der Dinge streichen – es würde mir ein großes Stück fehlen. Seit über 4 Jahren Bloggen mit Pausen und Motivationstiefs, gibt es immer wieder Momente, da weiß ich warum sich das alles hier lohnt: Warum mein Bauchgefühl, das mich immer wieder antreibt, weiter zu machen, Recht behält: Sei es ein lieber Kommentar zu unerwarteter Zeit, große Begeisterung für neue Hochzeitspapeterie, der COUCH-Artikel mit unseren München-Tipps und natürlich das DIY-Buch (kleine Vorschau … nächste Woche mehr), welches mir ganz neue Perspektiven eröffnet hat und mich ein großes Stück weitergebracht hat.

    München Nymphenburg Porzellan

    Und noch so ein besonderer Moment war vor ein paar Wochen, als die Anfrage kam, ob ich Interesse hätte, die Königliche Porzellan Manufaktur Nymphenburg zu besichtigen. Ich freute mich sehr über diese Mail, weil es für gewöhnlich nicht möglich ist, einen Blick in die Werkstätten zu werfen. Ende letzter Woche haben Gregor und ich eine persönliche Führung durch die Manufaktur machen dürfen, uns wurden die einzelnen Arbeitsschritte der Porzellanherstellung erläutert und wir tauchten in eine völlig andere Welt ein. Eine Welt, wo die Uhren langsamer, behutsamer laufen. Wo Sorgfalt und höchste Konzentration im Tun, eine Atmosphäre schaffen, die einen selbst sehr berührt und uns noch lange beschäftigt hat.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    In den alten Gemäuern im nördlichen Schlossrondell ist schon seit über 250 Jahren die Porzellanmanufaktur beheimatet. Mit einer faszinierenden Präzision und Geduld schaffen dort Menschen kleine Meisterwerke. Stundenlang werden aus feinstem Porzellan, das 2 Jahre lagern muss, bevor es verarbeitet werden kann, Blüten geformt, Nilpferde bemalt und Vasen verziert. In den Ateliers der Kunsthandwerker herrscht eine ganz besondere Aura und man fühlt sich ganz weit weg vom alltäglichen Wahnsinn und doch ist man mitten in München. Gleich nebenan die Touristenströme, die das Schloss besichtigen und der Trubel einer ganz normalen Großstadt.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    Der Besuch hat uns sehr viel Freude gemacht. Wir haben noch lange darüber geredet und Freunden davon berichtet. Die Porzellanfiguren sehe ich inzwischen mit anderen Augen, auch wenn ich davor das eine oder andere Stück vielleicht zu überladen oder verziert empfand, weiß ich jetzt, wie viele Stunden und wieviel Sorgfalt in so einem kleine Stück steckt.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    Besonders gefallen hat mir nach wie vor die Edition Lightscape von Ruth Gurvich, eine aus Argentinien stammende Künstlerin. Die Vasen, Schalen und Teller, die aussehen, wie aus Papier gefaltet, zelebrieren die Ästhetik des Unperfekten.  Ein weiterer Favorit: Die Tierschalen mit Hase, Vogel oder Nilpferd, sowie die Entwürfe, die immer wieder mit bekannten Designern und Künstlern entstehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was es die nächsten Jahre aus dieser anderen Welt Neues geben wird und bin froh, dass es solche Orte immer noch gibt, an denen die Uhren etwas anders ticken.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

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    Kulturgut, Wohnlich

    Hallo 2014

    ein stueck vom glueck

    Zurück im Büro und aus der rechnerfreien Zeit möchte ich Euch auch noch ein schönes neues Jahr wünschen! Mit viel Inspiration, guten Freunden und schönen Momenten. Mit Zeit, Projekte zu verwirklichen, die man sich schon so lange vorgenommen hat. Mit Kraft und Durchaltevermögen, wenn’s mal nicht gleich so klappt, wie man sich das vorgestellt hat. 2014 wird ein gutes werden, das habe ich im Gefühl und schon von vielen Freunden gehört. Ein ganz besonderes unvergessliches Jahr. Natürlich habe ich mir auch einige Sachen vorgenommen, die ich dieses Jahr gerne realisieren möchte, vielleicht sind es auch wieder viel zu viele Dinge, die mir da im Kopf herumschwirren, aber es fühlt sich gut an. Und deshalb: Zähne zusammenbeißen, Vorsätze durchziehen, aber zwischendurch auch in Geduld üben. Schritt für Schritt 2014 eben. Und Ihr so? Bin gespannt auf Eure Vorsätze :)

    Das Foto oben entstand übrigens die letzten Tage. Mein Laptop war in der Klinik und ich hatte rechnerfrei. So gerne ich hier schreibe und am Bildschirm gestalte, war das auch mal wunderbar. Ich hab gestrickt, unsere Wohnung umgekrempelt, genäht und Mini-Gugelhupf gebacken. Die dann verschenkt und Freude verbreitet. Das habe ich mir übrigens auch vorgenommen: Viel mehr offline 2014. Mal sehen, ob das gelingt ;)

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    Kulturgut, Unterwegs

    Unterwegs: Bad Gastein

    Miramonte, Bad Gastein, Hofgastein, Poserhöhe

    Ich habe ein wunderschönes, langes Wochenende hinter mir: Die letzten Tage habe ich mit drei sehr guten Freundinnen in den Bergen verbracht. Unser Ziel war Bad Gastein, ein Thermen-Kurort im Salzburger Land. Der Kurort hatte seine Hochphase während der K & K Zeit und von den großartigen Gebäuden aus der Belle Epoque blättert nicht übersehbar der Putz. Doch der morbide Charme von diesem Städtchen, durch das ein riesiger Wasserfall fließt, hat mich wirklich beeindruckt. Und nicht nur mich fasziniert Bad Gastein: Seit 2011 findet dort die sommer.frische.kunst. statt, ein Kunstfestival für Gegenwartskunst mit vielen Ausstellungen, Installationen, Kreativworkshops und offenen Ateliers. Es scheint, dass der Ort langsam aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Bleibt nur zu hoffen, dass die denkmalgeschützten Hotelgebäude im Ortstkern, die leider schon eine lange Zeit leer stehen, bald einen Investor finden.

    BadGastein2

    Wir haben im Miramonte gewohnt, ein Hotel aus den 60iger Jahren, das mit viel Liebe zum Detail zu einem sehr schönen Designhotel umgebaut wurde. Wir haben dort das YOGA-Angebot genutzt, das gute Essen genossen und den Bergblick aus der Sauna im sehr schönen SPA-Bereich. Unser liebster Platz war die Sonnenterrasse direkt vor dem Hotel, mit wunderschönem Blick auf den alten Ortskern von Bad Gastein. Das Hotel ist an den Wochenende sehr gut besucht, da macht es Sinn früh zu buchen. Unter der Woche kann man aber auch kurzfristig noch sehr gute Angebote bekommen. Am ersten Abend haben wir im Haus Hirth zu Abend gegessen. Einem Familienhotel nur wenige hundert Meter vom Miramonte enfernt, von den gleichen Betreibern. Auch sehr zu empfehlen.

    BadGastein3 BadGastein4 BadGastein5

    Blauer Himmel und malerisches Bergpanorama: Klar, dass auch eine Wanderung auf unserem Mädelswochenend-Plan stand. Wir haben uns an der Rezeption vom Miramonte beraten lassen und sind so auf die Poserhöhe gekommen. Die etwas schweißtreibende, mittellange Wanderung führt Euch auf dem Luis-Trenker-Weg, entlang kleiner Zwergen-Tafeln, die Euch die eine oder andere Lebensweisheit mit auf die Wanderung geben. Immer wieder gibt der Waldweg malerische Blicke auf die Zentralalpen frei. Am Ende des teilweise steilen Steigs werdet Ihr mit einer traumhaften Aussicht und österreichischen Köstlichkeiten aus dem Alpenhaus belohnt. Es war wirklich der perfekte Wandertag.

    BadGastein6

    Ich bin sehr gespannt, wie sich Bad Gastein entwickelt und war sicherlich nicht das letzte Mal an diesem verwunschenen Ort.

     

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    Kulturgut, Unterwegs

    unterwegs: red dot design museum

    essen design museum reddotmuseum2

    Vor ein paar Wochen haben wir eine kleine Deutschlandreise gemacht, bis hoch an die Nordsee auf die ostfriesische Insel Spiekeroog (dazu wann anders mehr). Auf dem Rückweg mit Zwischenstopp in Essen  und im Taunus. Schon lange hatten wir vor, mal die Zeche Zollverein in Essen zu besuchen. Erste Station im Weltkkulturerbe war das red dot design museum, die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs.

    reddotmuseum3

    Im Museum findet Ihr vom Globetrotter-Rucksack bis zum High-Tech-Staubsauger all die Produkte des alltäglichen Gebrauchs, die den begehrten Designpreis gewonnen haben. Inszeniert sind die Wettbewerbs-Sieger in der ehemaligen Schürenhalle der Zeche. Schon das Wandern durch die verschiedenen Etagen des Museums zwischen ehemaligen, gemauerten Kesseln ist ein echtes Erlebnis. Das Zitat von Otl Aicher aus dem letzten Artikel habe ich übrigens dort gefunden.

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    Kulturgut, Unterwegs

    lebenszeichen

    otlaicher

    Eine ganze Weile gab’s hier nichts mehr zu lesen, dafür ist viel entstanden und entsteht. Jetzt bleibt wieder mehr Zeit zum berichten und zeigen. Die nächsten Wochen werde ich unter anderem erzählen, wo ich dieses Zitat von Otl Aicher gefunden habe und was es da sonst noch so zu sehen gab. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr dann wieder vorbeischaut.

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    Kulturgut

    Textildesign: Karen Barbé

    karenbarbe

    Irgendwann und irgendwo bin ich mal auf Karen Barbé aufmerksam geworden. Weiß gar nicht mehr auf welche Weise. Wahrscheinlich Pinterest oder so. Auf jeden Fall bin ich seitdem ein (Facebook)Fan Ihrer Arbeit und staune immer wieder über die schönen Stick- und Textilkreationen. Ganz besonders angetan haben es mir die Potholders der Gestalterin aus Chile, die auch als Untersetzer eine fabelhafte Figur machen. Schaut doch mal in Ihrem Shop vorbei, da gibt es weitere wunderschöne Textilien, zum Beispiel Schürzen oder Taschen. Sehr inspirierend ist auch ihr Blog.

     

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    Kulturgut, Portfolio, Unterwegs

    BLOGST = GROSSARTIG!

    Blogst im Werkheim in Hamburg

    Uiuiu! Eifrige Blogleserinnen und -leser haben’s ja wahrscheinlich von Bloggerkollegen und aus diversen Kanälen schon mitbekommen: Die Blogst 2012 vergangenes Wochenende war einfach großartig und ein voller Erfolg: Clara und Ricarda, die beiden Organisatorinnen samt Helfershelfer haben einfach eine Wahnsinns-Arbeit hingelegt: Die Blogkonferenz war voller informativer und professioneller Vorträge, liebevoll gestaltet, mit super Sponsoren, lecker essen, einem prallgefüllten Goddie-Bag an tollen Präsenten und vor allem super organisiert. Das ganze fand ich einer wunderschönen Location, dem Werkheim in Hamburg statt mit genügend Platz zum Klönen, interessanten Beiträgen zu lauschen – sich einfach rundherum wohl zu fühlen.

    Blogst, Bloggertreffen in Hamburg

    Es war wirklich wunderbar, so viele liebe Menschen zu treffen, die man bisher vielleicht nur von Ihrem Blog oder Ihren Produkten kannte. Franzi, Flo und ich waren so froh, dass wir den weiten Weg aus München auf uns genommen hatten, um das Wochenende in Hamburg zu verbringen: Es hat sich ausgesprochen gelohnt, wir haben viel Neues gelernt und saßen am Sonntag voller neuer Inspirationen und mit dem Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein im Zug. Danke liebe Blogst! Und auf ein Wiedersehen 2013!

    Blogkonferenz 2012, Blogst

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    Kulturgut, Wohnlich

    House of Rym

    Der Blog fine little day ist einer meiner Liebsten. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es mir die Produkte von HOUSE OF RYM sehr angetan haben. Denn auch hier mischt die Bloggerin Elisabeth Dunker mit: Im Shop findet Ihr Produkte im skandinavischen Design. Sehr grafisch und einfach zeitlos. Schön!

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    Kulturgut

    Königlicher Besuch

    Schon eine ganze Weile ist es her (Anfang Februar), da fand die Designkonferenz „Verantwortung Gestalten“ im Rahmen der MCBW statt … ich habe schon mal kurz davon berichtet und auch einen längeren Post versprochen. Zeit, dieses Versprechen endlich einzulösen: Neben eindrücklichen Beiträgen von Designgrößen wie Erik Spiekermann und Stefan Sagmeister, wird wohl ein Vortrag den meisten Teilnehmern besonders in Erinnerung bleiben: Julian Zimmermann von Deutsche & Japaner, einem Design Büro in Mannheim, stellte seine Bachelor-Arbeit vor: Das Corporate Design für König Bansah, dem König der Ewe einem Volk im Osten Ghanas, der gleichzeitig als KFZ-Meister eine Werkstatt in Ludwigshafen betreibt. Von Deutschland aus betreut der König sein Volk, sammelt Spenden in Fernsehshows und Werbespots und besucht Ghana mehrmals jährlich, um den Bau von Schulen und medizinischen Einrichtungen voranzutreiben. Wer sich über König Bansah informieren möchte, der findet auf der schönen Website, die Julian ebenfalls gestaltet hat jede Menge Infos zur Geschichte des Königs. Das aktuelle Projekt, den Bau der private KING BANSAH School, könnt Ihr hier unterstützen.

     

    Oben zu sehen: Das königliche Siegel und die Visitenkarten des afrikanischen Königs aus Ludwigshafen. Außerdem: Das königliche Bier AKOSOMBO – mit dem Kauf, werden ebenfalls Hilfsprojekte unterstützt. Die schönen Flaschen mit dem süffigen Inhalt könnt Ihr hier erwerben.

    Fotos Vortrag: Michael Bundscherer, Fotos Corporate Design: Mirka Laura Severa

     

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    Kulturgut, München und Umland

    Siebdruck-Werkstatt »Señor Burns«

    Nach einem fabelhaften verlängerten Snowboard-Wochenende mit guten Freunden, melde ich mich wieder zurück. Ach war das herrlich! Hoffe, Ihr konntet die Sonne auch so genießen und ein bißchen Kraft für die neue Woche schöpfen.

    Schon vor einiger Zeit habe ich einen Einführungsabend in der Siebdruck-Werkstatt von „Señor Burns“ besucht. Prädikat: „Unbedingt empfehlenswert!“ Seine gemütliche Werkstatt liegt mitten im schönen münchner Stadtteil Haidhausen (Kirchenstraße 26) Schlappe 5 Euro kostet der Schnupperkurs, in dem man einen schönen Einblick bekommt, wie Siebdruck eigentlich funktioniert, man lernt dabei die Werkstatt und seine Arbeitsweise kennen. Und wer danach Lust bekommen hat, sein eigenes Plakat oder Postkarten herzustellen, der kann zwei Workshops besuchen, in denen man eigene Entwürfe selbst drucken darf und natürlich mit nach Hause nehmen kann. Alle Kurse mit Voranmeldung, hier gibt es die Infos dazu im Überblick.

    Außerdem betreibt Señor Burns seit 10 Jahren das Münchner Label RED CAN. Dort wird handverlesene Musik vertrieben, natürlich in gesiebdruckten, selbstentwickelten Plattencovern, die sich sehen lassen können. Und für alle, die es demnächst nicht in die Werkstatt schaffen: In der RED CAN Boutique, bei SUPERBUY oder DaWanda kann man einige Siebdruck-Plakate von wunderbaren Bands wie The Notwist oder Click Click Decker auch online erwerben.

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    Kulturgut

    Gestickte Grafik

    Gesticktes und Printsachen miteinander zu kombinieren mag ich sehr. Und wenn das ganze dann auch noch so einen Retrocharme wie die Arbeiten von Shaun Kardinal hat, bin ich einfach begeistert: Er kombiniert z.B. alte Postkarten oder Magazincover mit sehr reduzierten grafischen Formen, die er in Handarbeit in das Papier stickt. Hier nur ein kleiner Einblick: Auf seiner Seite und Flickr gibt es noch einiges mehr zu entdecken. Bestickte Postkarten und ein Fotoband, welches seine Arbeiten dokumentiert, könnt Ihr in seinem Shop käuflich erwerben. Und die Mondreihe passt ja wohl perfekt zu Teresas Siebdruckposter, oder nicht?

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    Leigh Ellexson

    Mit den schönen Bildern der jungen Fotografin Leigh Ellexson aus Ohio melde ich mich etwas verspätet aus dem Wochenende zurück. Habe Leigh vor Kurzem über den Blog influence entdeckt und mich gleich in ihren besonderen Stil verliebt: Sie spielt mit Collagen, Doppelbelichtungen und grafischen Elementen und gibt den Motiven so eine ganz persönliche, oft melancholische Note. Auf Flickr und Facebook findet Ihr noch viele weitere beieindruckende Fotos von ihr.

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    Kulturgut

    Farbenrausch

    Diese Kunstinstallation habe ich zufällig auf der Website der Pariser Galerie Perrotin entdeckt. Sie stammt von französischen Künstler Lionel Estève. Wer mehr über den Künstler erfahren möchte findet dort auch eine kurze (französische) Filmdokumentation und weitere Fotos. Auf seine Arbeiten bin ich durch den Blog yellotrace aufmerksam geworden. Dort berichtet Dana von einer weiteren, nicht weniger faszinierenden Arbeit, die in der Fondation d’entreprise Hermès in Brüssel gezeigt wurde.

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