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Kind und Kegel

    Buchtipp, Kind und Kegel

    Musik für Kinder

    Juhuuu! Es ist wieder Büchersamstag. Heute wird eines unserer absoluten Lieblingsbücher vorgestellt. Wir haben es eigentlich täglich in der Hand. Angefangen hat alles mit dem kleinen Bruder von Halli Hallo Halunken. Ich habe damals nach einem Musikbuch gesucht, das sowohl Kinderliedklassiker, aber auch neuere Kinderlieder enthält.

    Musik für Kinder, Musikintrumente, Kinder-CD, Kindersongs

    Halli Hallo Halunken hat mich sofort angesprochen. Ich mag die Illus von Sybille Hein sehr, sie sind liebevoll und mit ganz viel Augenzwinkern gezeichnet. Und beim kleinen Bruder fand ich gut, dass auch eine CD dabei ist, die bei dem einen oder anderen Lied auch wieder auf die Sprünge helfen kann, falls man sich nicht mehr so dran erinnert oder es noch nicht kennt. Doch schnell wurde die Liedauswahl zu übersichtlich und ich war froh, dass es auch eine Familienversion von diesem Buch gibt. Ein Buch mit Songs für alle Jahreszeiten, Feste und Feierlichkeiten.

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    Kinderbuch, Kinderliederbuch, Klassiker und neue Lieder, Kindermusik, Bibabutzemann

    Als Justus noch ganz klein war, haben wir ihm daraus viel mit Gitarre vorgespielt und vorgesungen. Es gab so Momente, da konnte er noch nicht so viel und die Nachmittage mit Baby waren zwar wunderschön, aber manchmal auch ein bißchen sehr beschaulich. Da habe ich oft die Gitarre rausgeholt und ihm was vorgesungen, ich hab gemerkt, dass ihm das gut gefällt und ich hatte das Gefühl meinem Kind etwas sehr Wichtiges mitzugeben. Inzwischen vordert er die Musik selbst ein, kramt das Buch hervor und singt bei seinen Lieblingshits wie Bibabutzemann oder dem tropfenden Wasserhahn lauthals mit.

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    Und an diesem Büchersamstag gibt’s auch noch einen CD-Tipp dazu: Für unsere lange Frankreichrundreise habe ich nach Utensilien gesucht, die die Fahrt etwas kurzweiliger gestalten. Auch Musik sollte natürlich dabei sein und da bin ich in unserem Lieblingsbuchladen in unserem ehemaliegen Kiez fündig geworden. Die haben nämlich nicht nur eine exzellente Buchauswahl, sondern auch einen tollen Musikgeschmack. Das Cover der CD fand ich ansprechend und dass eine meiner Lieblingsbands Die Höchste Eisenbahn auch ein Kindersong besteuert, hat mich dann überzeugt. Und ich kann Euch die Sammlung Coole Kinderlieder wirklich ans Herz legen. Vor allem, wenn Ihr mal zu Alternativen zu Rolf, Frederik und Co. sucht.

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    Kind und Kegel, Selbstgemacht

    Pimp my Puky

    Kinderrad, Laufrad, Upcycling, DIY für Kinder, Edding Spray, Puky

    Es ist schon ne Weile her, da brachte Gregor ein altes Puky-Rad vom Wertstoffhof mit. Eigentlich noch voll funktionsfähig, hatte der ehemalige Besitzer das Kinderrad auf die Müllkippe verfrachtet, da ein Plastikgriff fehlte. Nicht wirklich ein Grund das Gefährt dem Erdboden gleich zu machen haben wir uns da gedacht. Und so entstand diese Upcycling-Idee für das Laufrad.

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    Natürlich hatte das kleine Rad schon einige Gebrauchsspuren vorzuweisen, aber es war rostfrei und die Einzelteile noch tadellos. Falls Ihr einen ähnlichen Fund macht, solltet Ihr auf jeden Fall überprüfen, ob die Teile nicht schon vor Rost zerfressen sind.

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    Nachdem wir das Rad auseinandergeschraubt haben, ging’s ans Lackieren. Wir haben uns für den Edding-Acryllack entschieden. Das Spray ist oft bei uns im Einsatz und wir haben damit immer gute Erfahrung gemacht. Damit der Lack gut hält wurden die Radteile erstmal geschmiergelt und die Flächen angerauht.

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    Da das Laufrad bei kleinen Kindern immer hart im Nehmen sein muss, empfiehlt es sich eine Grundierung aufzulegen, bevor man die Teile in der Wunschfarbe einsprüht. Ein Sprühtipp von uns: Nicht zu viel Farbe auf einmal und immer Abstand halten. Sprüht man zu lange auf eine Stelle wird die Farbe uneben und es entstehen unschöne „Rotznasen“. Nimmt man sich stattdessen Zeit und sprüht lieber 2-3 mal in Schichten mit Trocknungsphasen dazwischen, entseht eine schöne glatte Lackfläche.

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    Auch die Speichen der beiden Kunststoffräder wurden bei uns eingefärbt. Dafür gibt es eine spezielle Kunsstoffgrundierung. Damit die Gummireifen keine Farbe abbekommen, haben wir die Räder mit Kreppband beklebt. Mit einem Schraubenzieher kann man das Klebeband auch in die Zwischenräume ziehen und das Gummi bleibt garantiert sprayfrei. Auch beim Kunststoff gilt: Lieber mehrere dünne Schichten sprühen.

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    Die Griffe haben wir mit Textil-Tape umwickelt. Das bekommt Ihr zum Beispiel im Fahrradladen oder im Baumarkt. Auch das Trittbrett hat Gregor erneuert und die ursprüngliche Form als Fräsvorlage verwendet. Statt Kunststoff ist das bei uns jetzt aus schönem Fichtenholz. Alternativ könnt Ihr das urprüngliche Brett natürlich auch einsprühen. Mit einer Tierklingel und einem Radl-Schnauzer versehen ist unser Wertstoff-Puky jetzt zum tollen Einzelstück geworden. Momentan ist bei unserem Sohn noch das Bobbycar interessanter, aber wir freuen uns schon über gemeinsame Ausflüge mit dem gepimpten Laufrad.

    Natürlich findet nicht jeder zufällig ein Puky auf dem Wertstoffhof. Das DIY lässt sich auch für große Räder oder einen alten Roller anwenden. #pimpmypuky

    Pimp my Puky, DIY, Upcycling Kinderrad, Laufrad, Edding Spray, Acrylspray

    Dieser Post wurde nicht gesponsert. Bei unseren DIY-Büchern haben wir aber mit dem Acryl-Spray von Edding immer super Erfahrungen gemacht. Deshalb geben wir Euch den Produkttipp auch gerne an dieser Stelle weiter!

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    Kind und Kegel

    Unser Steife Brise – Outfit

    Wir sind wieder zurück von unserer Nordseereise. Leider bleibt gerade nur wenig Zeit zum Bloggen und deshalb gib es nur ein kleines Lebenszeichen von mir. Ich schwelge noch in Erinnerungen an eine wunderbare Woche, auch wenn es ganz schön rauh zu ging da oben im Norden. Aber bekanntlich ist das alles nur eine Frage der richtigen Kleidung und deshalb hab ich Euch heute ein kleines Mutter-Kind-Outfit passend zur steifen Brise zusammengestellt.

    Die Shopping-Collage enthält Affiliate-Links. Wenn Ihr die Links anklickt und in den Shops etwas kauft, verdiene ich mir ein paar Cent dazu.
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    Kind und Kegel, Wohnlich

    Einfach Feiern! Krapfen-Karneval.

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    // Enthält Werbung // Es ist schon ein paar Wochen her, da haben mich Rice und der schöne Shop ediths gefragt, ob ich Lust zum Feiern hätte. Feiern? Immer. Man feiert viel zu wenig und wenn man es endlich mal wieder gewagt hat und die Bude voller lieber Freunde hatte sinkt man danach erschöpft aber sehr sehr glücklich in sein Bett und weiß: Im Leben wird viel zu wenig gefeiert. Würden die Menschen ein bisschen mehr feiern miteinander, wäre die Welt sicherlich ein kleines Stück besser.


    Dann kam die Frage: Wann? Eigentlich wollte ich ein Indoor-Picknick veranstalten. Extra ganz viel extravagante Sachen backen und kochen und das dann total schön mit den kunterbunten Rice-Produkten arrangieren. So richtig in Szene setzen wie das Foodblogger machen. Ich hab mich da total unter Druck gesetzt und das Event immer wieder verschoben, weil für so eine aufwändige Geschichte neben Kind und Job einfach gerade keine Zeit bleibt.


    Fasching, Karneval, Fastnacht kam näher und ich beschloss: Es wird jetzt einfach gefeiert. Einfach so: Mit gekauften Krapfen, einfachen Fruchtspießen, selbstgemachtem Popcorn und anderen mitgebrachten Leckereien von den Freunden. Schnell 2 Tage vorm Faschingsdienstag habe ich eine WhatsApp-Gruppe „Krapfen Karneval“ eröffnet und gehofft, das so kurzfristig noch ein paar Freunde zusagen.

    Glück gehabt, einige liebe Leute hatten noch Lust spontan einen roten Nasen-Ball zu veranstalten. Ich hatte zwei Stunden Zeit, alles zu dekorieren, zu besorgen und Essen vorzubereiten. Und es hat geklappt. Ja, nicht perfekt. Denn begeisterte Kinderhände wollten schon vorher das Popcorn probieren, bevor es professionell abgelichtet wurde. Ein ganz besonderes spezial Karnevals-Rezept kann ich euch leider auch nicht präsentieren. Denn dafür blieb einfach keine Zeit.

    Aber was soll ich Euch sagen? Feiert einfach und werft Eure Perfektionismus über den Haufen. Denn das Zusammensein mit Freunden zählt. Und kommt nicht auf die Idee, nicht zu Feiern, nur weil es vielleicht nicht so perfekt gestylt aussehen wird, wie auf Eurer Pinterest-Pinnwand.

    Ach und eine Turbo-Rezept-Wiederentdeckung habe ich doch noch: Das selbstgemachte Popcorn kam bei allen Kindern super gut an. Ihr braucht dazu nur Sonnenblumenöl, Popcornmais und einen großen Topf. Den Topfboden mit Öl bedecken, dann eine Schicht Mais drauf und langsam erhitzen bis es anfängt zu knallen. Topfdeckel nicht vergessen, sonst bekommt ihr Popcorn-Konfetti. In 10 Minuten habt ihr bestes Partyfood und ihr könnt selbst entscheiden wieviel Zucker dran darf. Die Kleinen fanden das Partyfood auch ohne Zucker köstlich.

    Das tolle Party-Paket mit kunterbunten Utensilien von Rice wurde uns freundlicherweise von ediths zur Verfügung gestellt. Wenn wir das nächstemal in Österreich sind, will ich unbedingt in einem der schönen Läden vorbeischauen. Derweil stöbere ich online. Vielen Dank Rice und ediths für die schöne Party-Kooperation!

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Messe und Hotel mit Kleinkind

    Messe mit Kleinkind, Hoteltipps mit Kind

    Hier war es die letzten Tage sehr ruhig. Denn wir mussten uns erstmal eingrooven: Kind in der Krippe und Eltern mit jeder Menge Arbeit. In der Krippe essen und schlafen! Es hat super geklappt und ich hätte das nie gedacht. Jetzt geht’s Ende der Woche Richtung Norden auf den Hochzeitskongress und an die See und wir freuen uns schon sehr drauf, denn es wird wieder eine Reise zu dritt. Geschäftstermine kombiniert mit Familienpausen. Da sind wir inzwischen Profis drin.

    An eine Fernreise haben wir uns noch nicht getraut. Auch noch keinen Kurzstreckenflug. 2017 werden wir höchstwahrscheinlich mal in den Flieger steigen, allein schon weil Justus gerade eine wahnsinnige Fliegerbegeisterung entwickelt. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, mit ihm 12 Stunden in einem Flugzeug zu verbringen. Lang sitzen oder schlafen geht nämlich eigentlich gar nicht.  Anders sieht’s mit Autofahren und Hotelübernachtungen aus. Da haben wir uns schon einiges getraut und waren schon viel unterwegs.

    Auch einige Messen waren dabei inklusive übernachten im Business-Hotel. Das hat immer gut geklappt. Ich habe mal ein paar Tipps zusammengestellt, die Euch vielleicht die Entscheidung erleichtern, auch mal einen solchen Kurztrip zu wagen. Selbst wenn sich das gar nicht babytauglich anhört so ein klassischer Hotelaufenthalt mit Baby oder Kleinkind.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

    Die Anfahrt mit dem Auto mit Zwischenstopps:
    Berlin, Köln, Frankfurt … wir haben jetzt schon einige Messen mit Justus besucht. Was auch längere Autofahrten mit sich bringt. Um die Fahrt dorthin entspannt zu gestalten, planen wir auf unseren Deutschlandreisen immer nur kürzere Strecken von maximal 3–4 Stunden ein und besuchen zwischendurch Freunde und Familie.

    Zu den Schlafenszeiten fahren.
    Wenn es gut läuft, schläft das Kind, denn wir fahren meist zur Mittagszeit oder Abends.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und BabyKisten-System:
    Wir haben ein bewährtes System: Es gibt eine Essens-,  eine Spiel- und eine Klamottenkiste. Die kommen im Auto und auch in unserem Aufenthaltsort zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass man immer alles griffbereit hat und nicht viel räumen muss.

    Immer eine Thermoskanne im Gepäck:
    Justus liebt seine Kindermilch und seinen Abendbrei aus der Flasche. Deshalb haben wir immer Pulver und heißes Wasser dabei. Das beruhigt turbulente Autofahrten. Im Hotel ist das so eine Sache: Es gibt oft keinen Wasserkocher im Zimmer. Wenn wir eine Tour mit mehren Hotelstopps planen, fragen wir immer morgens beim Frühstück nach frischem heißen Wasser für die Kanne und sind dann für den Tag ausgerüstet.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

    Sing. Sing. Sing.
    Was unser Kind beruhigt? Wenn ich singe. Deshalb hab ich mir ein großes Kinderlieder-Repertoire angeeignet. Natürlich nur ein Tipp, wenn Ihr gerne trällert. Gut funktioniert auch das Lieblingslied aus dem Autoradio oder die Spieluhr.

    Auf der Messe mit Kind
    Wenn die Stimmung bei allen Beteiligten gut bleiben soll, muss man sich auf die Bedürfnisse aller Beteiligten einstellen. Das heißt zum Beispiel: Kein Messe-Mammutprogramm bei dem man alle Hallen besuchen muss, sondern lieber vorher eine Auswahl festlegen. Auf der Kölner Möbelmesse haben wir zum Beispiel drei Lieblingshallen und auf die haben wir uns konzentriert. So waren wir nicht ewig auf der Messe und haben trotzdem das Wichtigste gesehen. Und lieber Kinderwagen UND das Tragetuch mitnehmen. Gerade als Justus erst ein paar Monate alt war, war für uns die Manduca ideal. Das Kind ist mitten im Geschehen mit dabei und trotzdem geborgen abgeschirmt. Den größten Teil vom Messeaufenthalt hat er da verschlafen. Inzwischen ist das natürlich anders (siehe Fotos ;) )

    Im Hotel übernachten
    Wir übernachten oft im Hotel. Aber ohne Kinderbett. Justus schläft dann immer zwischen uns, hat so trotzdem eine gewohnte Umgebung. Wenn er dann aufwacht (und das kommt im Hotelzimmer öfters vor als zuhause) sind wir gleich zur Stelle und können ihn schnell beruhigen.

    Einschlaf-Rituale
    Einschlafbücher, Spieluhr, Schlafsack und Püppi. Die gewohnten Einschlafhelfer haben wir immer mit im Gepäck. So fühlt sich das Einschlafen fast so an wie zuhause und er kommt schnell zur Ruhe.

    Baden
    Ein großes Highlight ist immer das Baden im Hotel. Genauso schön, aber viel spannender als zuhause.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und BabyEssen gehen
    Wir gehen lieber mittags oder nachmittags warm essen und holen uns dann Abends was auf die Hand. Kurz vor der Schlafenszeit mit quängeligem Kind auf sein Essen zu warten macht nämlich gar keinen Spaß und verursacht unnötigen Stress. In Köln gab’s zum Beispiel ein Fußgängerzonenkonzert am Abend mit zufriedenem Pommeskind im Kinderwagen. Alles satt und glücklich.

    Licht aus, wenn das Kind schläft?
    Ne, zum Glück hat unser Kind einen tiefen Schlaf! Wenn er schläft ist auch ein Fernsehabend drin. Unser Trick? Bettdecke als Sichtschutz vor das Kind und natürlich nicht die Lautstärke auf Anschlag aufdrehen.

    Am Freitag geht es also nach Hamburg und ich bin sehr gespannt, ob unsere Tipps auch diesmal funktionieren. Denn das Kind ändert sich natürlich ständig und so auch die Vorlieben. Zudem werden wir diesmal direkt ohne Zwischenstopp fahren. Aufregend. Wünscht uns viel Glück, dass das einigermaßen gut klappt. Wir werden auf jeden Fall von den Hotels berichten, in denen wir nächtigen und wie es auch diesmal gutgeht :)

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

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    Kind und Kegel, Kreatives Kinderzimmer, Wohnlich

    Mehr Ordnung im Kinderzimmer

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Seit ein paar Monaten nutzt Justus sein Kinderzimmer. Er hat begriffen, dass es sein Zimmer ist und es macht uns richtig Spaß zu sehen, dass er sich dort sehr wohl fühlt. Inzwischen sind so einige Spielsachen und Bücher zusammengekommen und aufräumen wird langsam ein Thema. Natürlich ist das noch ein langer Weg, aber unsere Tipps aus dem Kreativen Kinderzimmer-Buch*, das letztes Frühjahr erschienen ist, werden nun auch bei uns langsam interessant. Vielleicht ist noch der ein oder andere Tipp für Euch dabei, der weiterhilft:

    Ordnung Kinderzimmer, Interieur Kids, Kreatives Kinderzimmer
    Die Jutevögel und die Schlaufen-Garderobe sind schnell gemacht.
    Die Anleitung dazu gibt’s in unserem Kinderzimmerbuch.

    #1 Vorbild sein
    Na klar, wenn im Rest der Wohnung Chaos herrscht, warum soll dann das Kinderzimmer aufgeräumt sein? Das heißt: Auch wenn’s oft schwerfällt, auch die eigenen Kruschtelecken beseitigen.

    #2 Alles hat seinen Platz
    Wichtig ist, dass alle Spielsachen ihren festen Platz haben. Da helfen Aufbewahrungsmöglichkeiten: Die Kuscheltiere wohnen im Kinderwagennetz, die Autos stehen auf der Fensterbank und im Hausregal haben die Bücher Platz. Am Ende des Artikels findet Ihr auch ein paar schöne Boxen und Schachteln als Kauftipp. Im unserem Kreativen Kinderzimmer Buch haben wir der Ordnung ein ganzes Kapitel gewidmet.

    #3 Beim Aufräumen helfen
    Manchmal ist ein mit Spielzeug übersäter Kinderzimmerboden einfach zu viel des Guten. Nicht nur Kinder verlieren da den Überblick. Deshalb räumt am besten gemeinsam auf: Du bist für die Puppensachen verantwortlich, ich für die Legosteine. Gemeinsam sind wir stark und der Boden wird schnell wieder zur freien Spielfläche.

    #4 Hier darf was stehen bleiben!
    Manche Spielsachen müssen einfach länger stehen, weil man vielleicht noch an der Burg bauen möchte oder weil sich im selbst gebauten Puppenhaus die Playmobilmännchen gerade so wohl fühlen. Deshalb sollte es im Kinderzimmer Ecken geben, wo das möglich ist und es niemanden stört.

    #5 Nicht immer alles auf einmal!
    Ständig bekommen die Kinder neue Sachen geschenkt, nicht nur zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Die meisten Kinder haben wahrscheinlich mehr Spielzeug als nötig. Da kann man dann auch mal den Überblick verlieren: Deshalb sollten regelmäßig die Lieblingssachen ausgesucht werden und der Rest wird in Kisten verstaut oder sogar in den Keller geräumt. Wenn die verräumten Dinge dann mal wieder zum Vorschein kommen und eingetauscht werden, freuen sich die Kinder darüber wie über neues Spielzeug.

    #6 Macht das Aufräumen selbst zum Spiel
    Ob mit unserem Aufräumwürfel oder einem Aufräumlied, das ertönt, wenn es ans Aufräumen geht: Geht man spielerisch an die Sache heran, wird das Aufräumen nicht als Last, sondern als Tätigkeit empfunden, die gemacht werden muss, aber trotzdem Spaß macht.

    #7 Macht einen Plan
    Wenn man nicht weiß, wo die Sachen hingehören, kann man auch nicht gut aufräumen: Besprecht deshalb vorher mit eurem Kind, wo was verstaut werden soll. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch einen Übersichtsplan aufzeichnen, der dann an der Kinderzimmertüre hängt.

    #8 Platz für Kleinkram
    Schlüsselanhänger, Abziehbilder, das Mitbringsel vom letzten Kindergeburtstag. Für diese Sachen habt ihr eigentlich keine Verstaumöglichkeit? Schafft deshalb eine Kruschtel-Schublade oder eine Kleinkrambox, wo diese Dinge ihren Platz haben. Einmal im Monat wird dort ausgemistet!

    #9 Entrümpeln muss sein
    Irgendwann werden die Spielsachen einfach zu viel. Da sind einige Sachen dabei, mit denen die Kinder gar nicht mehr gerne spielen oder für die sie inzwischen einfach zu groß sind. Deshalb gilt die Devise: Es gibt nur Neues, wenn es gegen etwas Altes eingetauscht oder, noch besser, Altes auf dem nächsten Flohmarkt verkauft wird. Schön finde ich auch, wenn das Kind Spielzeug selbst aussucht, dass es an kleinere Kinder und Babys weiterverschenken möchte.

    #10 Das Kinderzimmer strukturieren
    Schafft im Kinderzimmer Bereiche, die für eine bestimmte Sache geschaffen werden: In der dunkleren Ecke steht zum Beispiel das Bett, das zum Kuscheln einlädt. Am hellen Fenster steht ein Basteltisch, unter dem Boxen für die fertigen Bastelarbeiten stehen. Auf dem Fenstersims gibt es eine Aufbaufläche für die Ritterburg etc.

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Ohne Boxen, Körbe und Säcke geht gar nix in Sachen Ordnung. Diese selbstgenähten Taschen sind schnell gemacht. Wer lieber kauft statt bastelt, dem hab ich hier mal ein paar Aufbewahrungsmittel zusammengestellt (die Koziol-Wannen sind meine Lieblinge … die kommen bei uns in der ganzen Wohnung in verschiedenen Größen zum Einsatz).

    Die Shopping-Collage und die mit *gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn Ihr die Links anklickt und in den Shops etwas kauft, verdiene ich mir ein paar Cent dazu.
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    Achtsamkeit, Kind und Kegel

    Das Glück in kleinen Stücken

    Amperspaziergang, Dachau

    Darf man am 10. Januar noch ein schönes neues Jahr wünschen? Ich behaupte jetzt einfach mal ‚ja‘ und hoffe, Ihr seid gut hineingerutscht. Auf dass es ein Jahr wird, in dem die guten Nachrichten überwiegen.
    Eine längere Pause machen hat gut getan und jetzt juckt es wieder in den Fingern. Doch wie an jedem Jahresanfang brauche ich ein Weilchen, um so richtig zu starten. Ein komisches Gefühl zwischen Hummeln im Hintern und nicht in die Gänge kommen ist das.

    Wir waren am Wochenende zu einer kleinen Neujahrsfeier bei meiner Freundin Nicola eingeladen und sie hatte die schöne Idee, dass sich jeder Gast eine Popcorntüte mit seinem persönlichen Neujahrswunsch aussuchen kann. Ich habe mich passend zum Blog für Glück entschieden, denn da kann man immer eine große Portion im Leben brauchen. Doch was bedeutet für mich eigentlich Glück? Zum Jahresanfang ein paar Gedanken von mir dazu:

    Vor fast genau einem Jahr hab ich mich in einem Blogartikel damit beschäftigt, ob ich mich verändert habe seit ich Mama bin. Ich bin zu dem Entschluss gekommen: Ich selbst habe mich nicht verändert, aber unser Leben komplett.
    So kann ich das jetzt nicht mehr stehen lassen, denn auch ich habe mich definitiv verändert. Vor allem meine Einstellung zum Glück. Ich bin achtsamer geworden, was das Glück angeht, weiß Dinge zu schätzen, die ich vorher vielleicht eher als selbstverständlich hinnahm.

     

    Gluecksmomente 2017, achtsam, dankbar

    Hier kommen meine 10 persönlichen Glücksmomente:

    #1
    Gemeinsam – zu dritt sein

    Wir sind beide selbstständig und das hat den positiven Effekt, dass wir uns unsere Arbeitszeit sehr frei einteilen können. Manchmal sogar fast 50/50 unser Kind betreuen. Ich weiß, dass das ein großer Glücksfall ist, der selten so in der Praxis funktioniert. Aber es geht und dafür bin ich sehr dankbar. Nicht von ungefähr verwendet Justus gerne den Begriff „Mapa“. Er ist es gewöhnt uns beide gleichermaßen um sich zu haben. Das hat natürlich auch zur Folge, dass er mal Papa schreit, wenn ich mit ihm alleine unterwegs bin. Aber das halte ich gerne aus.

    #2
    Allein sein

    Was hat man vor dem Kind eigentlich mit der ganzen Zeit angestellt? Diese Frage kann ich völlig nachvollziehen. Um so effektiver und schneller wird man, wenn man mal eine Stunde Zeit hat, etwas für sich zu tun. In Ruhe einen Kaffee kochen und einen Blogartikel schreiben. Oder gemütlich duschen. Das schätz ich sehr.

    #3
    Ein gesundes Kind

    Nur 2 Wochen Kinderkrippe und wir haben schon sämtliche Krankheiten durchgemacht. Und ich ahne, dass die nächste Krankheitswelle schon vor der Tür steht. Um so dankbarer ist man, mit einem gesunden, gutgelaunten Kind zu spielen. Eine ruhige Nacht zu haben und ausgeschlafen aufzuwachen.

    #4
    Arbeiten können

    Ich bin so gerne Mama. Aber ich bin auch so gerne kreativ. Arbeit ist für mich nicht nur Sinn und Zweck, sondern mein Schaffen gehört zu meiner Persönlichkeit dazu. Deshalb freue ich mich in 2017 wieder mehr zu arbeiten. Wenn das mit der Krippen-Eingewöhnung gut klappt. Denn da haben wir gestern wieder bei Null angefangen und es war einfach der Wurm drin. Heute lief es dafür schon viel besser und ich bin wieder etwas optimistischer.

    #5
    Mut und Souveränität

    Ein Kind zu haben bedeutet für mich mit Alltagsdingen souveräner umzugehen. Denn die Zeit ist wertvoller geworden als jeh zuvor. Deshalb überlege ich genau, was ich mit meiner Zeit anstelle und versuche Zeitfresser zu vermeiden. Auch Arbeit, die mich nur stresst und keinen Spaß macht. Ich merke, dass ich mutiger geworden bin, mal ‚Nein‘ zu sagen und souveräner auftrete. Und der Mut lohnt sich. „Do more of what makes you happy.“ Genau.

    #6
    Perspektivwechsel

    Mit den Augen des Kindes sehen … schon ein bisschen abgedroschen diese Redensart. Aber es ist so viel Wahres dran. Wieder alles neu entdecken zu können und Dinge, die man sonst gar nicht mehr so realisierte, wieder bewusst zu erleben. Ist Euch schon aufgefallen, wie viele Sterne gerade in der Weihnachtszeit um uns herum glitzern? An Häusern, auf Teetassen, an Fensterscheiben und Pullis. Überall „Terne“. Das weiß ich jetzt wieder ganz genau.

    #7
    Inspiration
    Wenn ich mehrere Tage keine neuen Einflüsse habe oder die nächsten Wochen keine Reise ansteht, werde ich unruhig. Das war schon so, als ich ein Kind war. Da wollte ich jedes Wochenende einen Ausflug machen. Neue Dinge entdecken und Erfahrungen machen. 2017 haben wir uns schon einiges vorgenommen und schon einiges fest gemacht. Momente in denen ich neue Inspiration sammeln kann, sei es auf Reisen, bei Spaziergängen oder beim Surfen durchs Internet, sind wahre Glücklichmacher für mich.

    #8
    Frische Luft

    Noch nie war ich so oft draußen. Wenn man ein Kind hat, macht man täglich lange Spaziergänge und ist viel in der Natur. Wie gut das tut. Ich will das gar nicht mehr missen und auch, wenn ich jetzt wieder mehr arbeiten werde noch viel draußen unterwegs sein. Egal bei welchem Wetter. Frische Luft macht glücklich. (Das Titelbild ist übrigens letzte Woche an der Amper entstanden. Justus ist eingeschlafen und ich hatte einen Moment für mich. Viel frische Luft, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Glück eben.)

    #9
    Freunde- und Familienzeit

    Wie bei #5 schon erwähnt. Zeit ist noch kostbarer geworden. Deshalb nehme ich mir am liebsten Zeit für mein Kind, meine Partnerschaft, Freunde und Familie. Nicht so einfach. Aber wenn es wieder einen Tag oder nur eine Stunde gab, an dem das Zeit nehmen gut geklappt hat, bin ich dankbar und sehr glücklich.

    #10
    Neue Wege gehen

    Wir versuchen das mit unserem Elternsein etwas unkonventioneller anzugehen und überlegen viel, wie es so weitergeht mit Familie, Arbeit und Leben. Wir versuchen da neue Wege zu finden, um alles im Gleichgewicht zu halten. Wir möchten weiterkommen, aber nicht auf Kosten unserer Dreisamkeit. 2016 hat das schon sehr gut geklappt und wir arbeiten weiter an unseren Träumen. Wenn Freunde und Bekannte sagen, dass sie sich das als Vorbild nehmen, wie wir das machen, ist das eine tolle Bestätigung und macht mich wirklich glücklich. Wir sind auf dem richtigen Weg.

    Ich beschränke meine Glückmomente jetzt einfach mal auf 10. Sicherlich werden mir immer wieder neue Momente einfallen, die unbedingt noch auf die Liste sollten, aber ich denke, einige wichtige sind auf jeden Fall dabei. Fällt euch noch ein wichtiger persönlich Glückmoment ein, den ihr 2017 auch nicht missen wollt?

     

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    Achtsamkeit, Kind und Kegel

    Früher war mehr Lametta.

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte, Herzlichst-Shop

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte

    Oben seht Ihr die Karte von meiner diesjährigen Weihachtsaussendung. Eigentlich. Denn die Karten wurden leider nicht verschickt, obwohl es mit dem Druck rechtzeitig geklappt hat und die Karten zum Schreiben bereit lagen. Doch es kam was dazwischen.

    Kinderkrankheiten. Zwei Wochen KITA-Eingewöhnung haben wir geschafft und nach der ersten Woche Magen-Darm Ende der zweiten Woche gleich mal Bindehautentzündung in Kombination mit Bronchitis mit nach Hause gebracht. Ist wohl kein Wunder, wenn man im Dezember Eingewöhnung macht. Im Winter steht das an der Tagesordnung und im ersten Winter ist man vor keinen Viren sicher. So sagt man. Jetzt sind wir wieder um eine Erfahrung reicher. Wissen, wie es ist, wenn man auf Heimaturlaub den Kinderarztnotdienst besucht. Hoffen wir, dass die Husterrei bald ein Ende hat. Und die Karten werden ja nicht schlecht. Dann werden die halt im Herzlichst-Shop verkauft und aus meiner
    Weihnachtsaussendung wird ein Neujahrsgruß mit neuem Motiv. Das hab ich auf jeden Fall als Mama schon gelernt: Es kommt immer anders. Also plane weniger und mach Dich nicht verrückt. Lass die Dinge auf Dich zukommen und lass Dich darauf ein.

    Mein größter Wunsch zu Weihnachten ist jetzt einfach ein gesundes, gut gelauntes Kind. Ich freue mich auf ein paar analoge Tage und eine ruhige Zwischenzeit.

    Jetzt bleibt mir nur noch, mich bei Euch zu bedanken, dass Ihr hier immer so fleißig mitlest, lieb kommentiert und Feedback gebt! Wir hören uns wieder in 2017 in dem sicherlich wieder alles anders kommt als geplant. Rutscht gut hinein und genießt Eure Zeit mit lieben Menschen und Dingen, die Euch gut tun. Habt ein schönes Weihnachten. Frohes Fest!

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte, Herzlichst

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    Kind und Kegel

    Hallo Kinderkrippe!

    *Dieser Beitrag enthält Werbung*
    Es ist schon Woche 2 unserer KITA-Eingewöhnung. Aber um genauer zu sein Tag 4. Denn nach zwei Tagen Krippe letzte Woche hat es uns voll erwischt. Magen-Darm. Breitseite, das komplette Haus. Deshalb war es auch so still auf dem Blog.

    Wir waren völlig lahmgelegt. Es ging wirklich gar nichts mehr und ich hatte vor der Eingewöhnung noch gescherzt, wann es uns wohl das erste Mal erwischen wird. Das es so schnell geht, hätte ich allerdings nicht gedacht. Aber ich habe gehört, man bekommt eine gewisse Routine im Krankwerden und bis zur Grundschule sind dann alle so dermaßen abgehärtet, dass man eigentlich gar nicht mehr krank wird. Oder wenigstens nur ganz selten. Ich hätte ja vorher – ohne Kind – etwas befremdlich über solche Übelkeitsgeschichten, über die sich junge Eltern da so austauschen, die Augen gerollt … jetzt quatsch ich mit und mache Witze drüber. Denn Kinderkrankheiten zu überstehen, macht ein gutes Gefühl. Bis dann die nächste Welle kommt …
    hallokinderkrippe
    Ich habe mir viel Gedanken gemacht vor der Krippe: Ist es das Richtige? Ist es zu früh? Werde ich heulend neben an im Café sitzen und mein Kind mehr vermissen, als mein Kind mich? Fakt ist: Ich bin total gerne Mama, aber ich arbeite auch gerne. Beides gehört einfach zu mir dazu. Also was nützt es sich vorher den Kopf zu zerbrechen, wir probieren es aus. Und wenn sich einer der Beteiligten nicht wohl fühlt bei der Sache, wird eine andere Lösung gefunden. Auf jeden Fall hatten wir heute die erste „Trennung“ für eine halbe Stunde und er hat kaum gemerkt, dass ich weg bin. Auch wenn ich mich natürlich ordentlich verabschiedet habe. Ich bin gespannt auf morgen.
    hallokinderkrippe3
    Justus liebt es unter Kindern zu sein. Er stapft jedes Mal freudig durch den Kindergarteneingang und freut sich auf die Gruppe. Ein Punkt über den wir uns vorher ebenfalls Gedanken gemacht haben: Wird er schon laufen können? Und tatsächlich seit drei Wochen, steht er auf und flitzt los, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Noch so eine Sache, die ich mit Kind gelernt habe: Lass die Dinge einfach laufen und sie entwickeln sich. So wird es wahrscheinlich auch mit dem gemeinsamen Mittagsschlaf (kann ich mir noch gar nicht vorstellen …) und dem Mittagessen mit Löffel sein. Es wird funktionieren. Früher oder später. Ganz ohne Zwang und Kopf zerbrechen.
    hallokinderkrippe2
    hallokinderkrippe4Wir haben vor 6 Wochen mit Lauflernschuhen angefangen. Die sind aber noch ungefüttert und inzwischen oft nicht warm genug. Deshalb habe ich mich total gefreut, als uns KAVAT gefragt hat, ob wir ein paar Schuhe aus der aktuellen Winterkollektion testen möchten. Wir haben uns für das schöne Modell Töre entschieden (gibt es auch für Erwachsene) und sind total zufrieden damit: Man kann die Stiefelchen seitlich mit einem Reißverschluss verschließen und vorne zusätzlich binden. Gut gefüttert sind sie natürlich auch. Vielen Dank, dass wir die Schuhe testen durften. Hätten wir sie nicht gut gefunden, würden wir sie an dieser Stelle nicht empfehlen!

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Wanderurlaub mit Kleinkind in Tirol

    Wanderurlaub mit Kleinkind in Tirol

    Oh, ich habe ein bisschen den After-Urlaubsblues. Denn wir  waren eine Woche in Tirol und es war so schön, dass wir gerne noch länger dort geblieben wären. Wir hatten sehr viel Glück, denn obwohl es schon Anfang November war, war das Wetter noch wandertauglich. Der Vorteil Anfang November in Wanderurlaub zu gehen? Die Alpen sind (trotz Schulherbstferien) angenehm leer und es geht sehr entspannt zu. Man wandert meilenweit ohne eine Menschenseele zu sehen.

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    Buchtipp, Kind und Kegel

    Büchersamstag: Alle vier Jahreszeiten

    Bilderbuch, Katrin Wiehle, Wimmelbuch, Jahreszeiten

    Gerade noch geschafft zum Büchersamstag. Heute möchte ich Euch Justus‘ derzeitiges Lieblings-Einschlafbuch vorstellen.

    Es ist ein großformatiges Wimmelbuch und heißt „Alle vier Jahreszeiten„. Illustriert hat es die wunderbare Katrin Wiehle. Wir sind großer Fan von der Autorin und über die Naturbücherreihe „Mein kleiner Teich“, „Mein kleiner Garten“,  „Mein kleiner …“ auf sie gestoßen. Bei den Büchern stimmt einfach alles: Das Konzept, die liebevoll-witzigen Illustrationen und das Material. Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von ihr erschienen ist, musste ich es gleich bestellen.
    Seitdem werden die 8 Doppelseiten rund um Frühling, Sommer, Herbst und Winter jeden Abend inspiziert und immer wieder was Neues entdeckt. Im Ökobuch beobachtet man eine Familie auf dem Land bei Ihren Aktivitäten durch die Jahreszeiten und erfährt zwischendurch, was die einzelne Jahreszeit so besonders macht. Read more

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    Kind und Kegel

    Kind und Kegel: Stadtkinder

    Stadt oder Land, Leben mit Kind, Stadtkind, Landkind

    NIDO, Titelthema, Leben mit Kind, Leben mit Kind auf dem Land, Leben mit Kind in der StadtIn der aktuellen NIDO steht es auch wieder auf dem Titel. Ein Thema, dass mich ständig umtreibt. Das mich täglich beschäftigt und über das ich mir immer wieder den Kopf zerbreche. Wir gehören in die Stadt. Ganz sicher. Oder doch nicht?

    Seit über einem Jahr wohnen wir jetzt nicht mehr direkt in München. Nachdem unsere Altbauwohnung in Neuhausen zu klein geworden war (oder wer möchte zu dritt auf 42qm wohnen?). Kam ein unschlagbares Angebot aus der Kleinstadt ums Eck. In Greogrs Elternhaus war eine schöne Wohnung frei geworden. Nicht weit, mit der S-Bahn ist man in 25min am Marienplatz. (Aber davon habe ich ja schon an dieser Stelle geschrieben.)

    Wir haderten, wussten als Kleinstadt-Kinder, dass wir eigentlich Großstadterwachsene sein wollen. Aber wir wollten es schließlich doch mal testen, wie das so ist. Die vielen Vorteile lagen auf der Hand. Doch obwohl uns viele liebe Freunde auch im neuen Heim häufig besuchten und wir schon kurz nach der Geburt immer wieder einen Abstecher in das nahe München machten, ging es vor allem mir die ersten Monate nach Justus Geburt sehr schlecht mit der Entscheidung. Mir fehlte die Inspiration beim täglichen Spaziergang. Die verschiedenen Eindrücke, das Trubelige. Gerade in der ersten Zeit, wo im kalten Herbst und Winter mein Radius sehr begrenzt war und ich zum Stillen eine Einkehr brauchte, sehnte ich mich nach meinen Lieblingscafés ums Eck und den schnellen Plausch mit einer Freundin. Ich kam heim von meinen Spaziergängen aus dem nahgelegenen Wäldchen oder vom See (die beiden wirklich sehr sehr schön sind!!!) und heulte wie ein Schlosshund. „Ich habe ganze 3 Menschen getroffen und keiner war unter 70“. Wochen- / Monatelang gab es nur ein (Streit-) Thema: Zurück in die Stadt! So stell ich mir unsere Zukunft nicht vor.

    Was mir in dieser Zeit wahnsinnig geholfen hat? Dass wir gemeinsam an unserem Kinderzimmer-Buch gearbeitet haben, dass wir oft zu dritt waren daheim und die erste Zeit mit Baby in vollen Zügen genießen konnten, dass wir sehr viel über unsere Zukunftspläne geredet haben, auch wenn das oft zermürbend war.
    Die Zeit steckte im Nacken: Ich wollte schnellstmöglich wieder umziehen, weil ja bald die Suche nach einer Krippe Thema werden würde und dann wäre man erstmal festgelegt. Ich war panisch. Ja, auch hysterisch.

    Also gut. Alles wieder von vorn. Wohnungsbesichtigungen. Allen Bescheid geben: Wir wollen wieder zurück. Netzwerken. Warten. Hoffen. Es meldeten sich tatsächlich Freunde und Bekannte. Oh wie schön! Unsere Theorie geht auf: Über Mundpropaganda findet man die besten und bezahlbaren Wohnungen. Besichtigungstermine. Sogar unsere Wunschstadtteile waren dabei. Aber leider keine passende Wohnung. Oder wer möchte 1700 EUR für eine 80qm Wohnung im Plattenbau mit unpraktischem Schnitt bezahlen. Wir nicht! So hoch war der Leidensdruck dann auch wieder nicht. Denn wir fühlen uns in unseren derzeitigen 4 Wänden wohl, wollten uns in der Wohnungssitutation auch nicht verschlechtern. Zu anspruchsvoll?! Man kann nicht alles haben? Vielleicht. Aber ist es zu viel verlangt, dass man eine Wohnung möchte, die bezahlbar ist, um auch noch Familien-Zeit und nicht nur Arbeitszeit zu haben? Finden wir nicht.

    Theresienstraße 23, SO YEAH

    Bye, bye Büro

    Was in der Zwischenzeit geschah? Unser um alles geliebte Ladenbüro in Schwabing wurde auf Eigenbedarf gekündigt. Unsere Verbindung zur Stadt. Gekappt. Wir hatten geplant die Krippe in Büronähe zu suchen. Diese Adresse fiel jetzt auch noch weg. Und fast zeitgleich bekamen wir sowieso nur KITA-Absagen aus der bayerischen Landeshauptstadt. Das war einfach zu viel für meine Nerven. Ich bin ein sehr positiver Mensch, der nicht gerne rumnörgelt. Aber ständig habe ich mich dabei ertappt. Unsere Wohnung stand still. Wer arbeitet an der Wohnungseinrichtung, wenn er bald wieder auszieht? Und wem Einrichtung und ein schönes Heim wichtig ist, den belastet so etwas auch.

    Draußen essen, Leben mit Baby, Tripp Trapp, Werkstatt, Studio Faubel

    Es war Sommer geworden. Wir hatten inzwischen ein Kind im Krabbelalter, das mit größter Begeisterung den Garten mit Tieren und Planschwasser erkundete. Wir waren viel am fußnahen See, holten uns frischen Fisch vom Fischgut und spazierten durch den Wald. Wir wussten um die Vorteile, die es hat in einem Mehr-Generationen-Haushalt zu wohnen, wo Uri oder Opa auch mal auf das Kind schauen, falls wichtige Projekte bei beiden Elternteilen anstehen. Auch wussten wir inzwischen, welches Café wann geöffnet hat und arrangierten uns damit. Ich pflegte neue Freundschaften am neuen Heimatort und alte Kontakte in der Großstadt und gewöhnte mich an S-Bahn statt Fahrradfahren, stieg sogar ab und an ins Auto (auch wenn mir das immer noch sehr schwer fällt). Mit einem fast einjährigen Kind frisch abgestillt und am Liebsten Knödel essend wurden wir wieder flexibler. Ich legte einen ersten Arbeitstag im Büro ein.

    Nach einem morgendlichen Spaziergang durch den Wald, kam ich zurück und hatte einen Beschluss gefasst. Wir suchen eine Krippe, da wo wir jetzt wohnen und machen’s uns wieder schön. Schöner. Leben im jetzt. Wer weiß was morgen ist?

    Fischweiher, frischer Fisch, Dachauer Umland

    frischer Fisch vom Fischweiher

    Früher oder später wird sich unsere Wohnungssituation wieder ändern, ja. Aber vielleicht auch erst in einem Jahr? Oder in zwei? Dann ist das auch in Ordnung. Denn wir haben es sehr schön. Nicht immer das Idealbild, das wir uns noch vor einem Jahr vorgestellt haben, aber was heißt das schon. Ich finde es einfach traurig, dass in einer Stadt wie München eine freie Entscheidung nicht möglich ist. Dass es vielen jungen Familien so geht wie uns. Dass man es sich nicht leisten kann in der Stadt zu wohnen, wenn man das möchte. Dass wir in einem Bundesland leben, dass sich ach so familienfreundlich gibt, aber nur wenn man sich an das klassische Rollenbild hält.

    Wie geht es weiter? Wir haben ein neues Büro gefunden und sind sehr glücklich damit. In Isarnähe, in der Au, über Freunde von Freunden. Ganz unkompliziert und sympathisch. Die Verbindung zur Stadt ist wieder hergestellt. Was ein Glück.

    Wissen wir wie wir zukünftig wohnen möchten? Eigentlich noch nicht so richtig. Es tun sich viele neue Optionen auf, von denen wir träumen. Vielleicht muss es doch nicht mehr mitten in der Stadt sein. Je größer Justus wird, desto mehr bekommt man mit, wie im die Nähe zur Natur gut tut. Also dann vielleicht sogar richtig aufs Land ziehen? Mit Menschen die gleich ticken und mit denen man sich versteht? Eine moderne Kommune mit viel kreativem Raum? Mehr Richtung Berge ziehen? Alles ist möglich. Das Wichtigste für uns: Nicht den Pragmatismus siegen lassen, Träume realisieren, aber auch nicht unterkriegen lassen, wenn manche Wege vielleicht anders verlaufen, wie man vorher gedacht hat. Nicht die Bequemlichkeit siegen lassen, Mut sich etwas zu trauen, was vielleicht auf den ersten Blick utopisch erscheint.

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    Kind und Kegel

    Checkliste zur Taufe

    Taufe, Papeterie, Taufeinladung, Taufmenü, Gastgeschenk, Herzlichst

    Vor knapp 3 Wochen hatte Justus seine erste große Party. Er wurde getauft. Wir sind nicht verheiratet, also war es auch das erste große Familienfest für uns, ein erstes Zusammentreffen von beiden Familien, die ziemlich gepatchworked daher kommen, was es natürlich nicht weniger spannend gemacht hat.

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    Heutzutage möchten viele nicht mehr taufen, weil sie ihrem Kind nicht „vorschreiben“ möchten, welcher Religion es angehören soll. Ich sehe es eher als Möglichkeit für das Kind eine Religion kennenzulernen. Was es dann später damit macht ist seine Sache. Trotzdem kann ich es gut verstehen, wenn man sich gegen eine christliche Taufe entscheidet, weil man mit Glauben einfach nichts am Hut hat. Wer dem Kind aber trotzdem Paten an die Hand geben möchte, die es auf seinem Lebensweg begleiten, kann sich überlegen eine freie Taufe oder eine Geburtsfeier zu veranstalten, was ich eine sehr schöne Alternative finde.

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    Justus Taufe war evangelisch, fand unter freiem Himmel im Stadtpark mit integrativem Orchester und begeistertem Applaus statt. Ungezwungen und sehr fröhlich. Getauft wurde mit Wasser aus dem Bach, der direkt an der Taufgemeinde vorbeifloss. Eine traditionelle, streng religiöse Feier in einer klassischen Kirche hätte irgendwie nicht zu uns gepasst und deshalb waren wir sehr glücklich mit der Option, die sich in meinem Heimatort anbot.

    Schloss, Neckartal, Location, Taufe, Hochzeit

    Auch bei der Gestaltung der Taufe taten wir uns mit klassisch, christlichen Motiven wie dem Kreuz eher schwer. Wir haben uns deshalb für den Wal entschieden. Ein Symbol, das man im alten Testament findet, mit dem aber auch Andersgläubige oder Atheisten etwas anfangen können.

    Luftballons bedrucken lassen, Herzlichst

    Natürlich sind die Vorbereitungen für eine Tauffeier mit einer großen Hochzeit nicht vergleichbar. Zu Erledigen gibt es aber doch so Einiges. Deshalb habe ich Euch mal unsere Checkliste zusammengestellt, an der Ihr Euch gerne orientieren könnt. Zeitangaben und Aufgaben variieren, je nachdem wie aufwändig ihr das Fest gestalten möchtet und wie viele Gäste ihr einladet. Unsere Feier fand im kleinen Kreis (22 Leute) statt. Kuchen wurden selbst gebacken, die Kamera für die Erinnerungsfotos hatte immer mal wieder ein anderes Familienmitglied in der Hand. Die Blumen haben wir eine Tag vorher auf dem Feld gepflückt und mit ein paar Blümchen vom Floristen kombiniert. Als Vasen dienten einfach Einmachgläser beklebt mit Wal-Stickern. Die Feierlocation war ein kleines Schloss (Schloss Neuburg), ganz in der Nähe von meinem Elternhaus.
    Solche kurzen Wege sind sehr zu empfehlen, da man zwischen Taufgottesdienst und Mittagsmenü noch schnell zuhause vorbeifahren konnte, um Kuchen und Feierutensilien einzuladen.

    Checkliste Taufe

    Wa sich besonders schön an diesem Tag fand? Dass Justus mit seinen knapp 10 Monaten sichtlich verstanden hat, dass wir ihn heute feiern und die ganze Familie wegen ihm zusammengekommen ist. Schon die beiden Tage vorher, als nach und nach alle Familienmitglieder eintrudelten hat er sich wahnsinnig gefreut und immer wieder große Augen gemacht. Nach Kaffee und Kuchen ließen wir noch gelbe Luftballons mit Walmotiv für ihn steigen, was er mit aufgeregtem Juchzen begleitete.

    Inzwischen gibt es die Papeterie und die Taufutensilien, wie die Luftballons auch in unserem Shop zu erstehen. Und falls ihr euch für eine Taufkerze mit passendem Motiv interessiert, schreibt uns gerne an.

    Taufe_Papeterie_Herzlichst5

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Unterwegs: Wellnesshotel mit Baby – der Daberer

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    Wir waren ganz schön urlaubsreif. Nach unserem Ibiza-Trip letztes Jahr im Mai war wenig Zeit zum Ausspannen. Die aufregende Zeit der Geburt lag jetzt schon wieder über 5 Monate zurück – langsam waren wir ein eingespieltes Team. Zeit, über einen Kurzurlaub nachzudenken. Länger war gerade nicht drin und wir wollten auch erstmal testen, wie das so ist: Urlaub mit Baby. In die Berge sollte es gehen, kindkompatibel, aber nach kurzer Überlegung kein Kinder- oder Familienhotel sollte es werden.

    Zufällig bin ich über Instagram auf das Biohotel Der Daberer in Kärnten gestoßen, das mir auf Anhieb sympathisch war. Auf den ersten Blick vielleicht eher ein Hotel, das man ohne Baby bucht: Mit Wellness, 5-Gänge-Menüs und auch viel älterem Publikum. Aber schon auf der Website war ich vom Angebot und dem Ambiente begeistert und beschloss, dass wir das einfach mal ausprobieren sollten. Mit Baby abends im Restaurant schlemmen, mal sehen ob Justus das 3 Tage entspannt mitmachte. Wir buchten ein Alpin Studio und freuten uns auf Vollpension, Saunieren und natürlich den Blick auf die Alpen.

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    Und es war die beste Entscheidung nach St. Daniel zu fahren! Wir haben das Daberer als familiäres, stilvolles, warmes und bis ins kleinste Detail durchdachtes Hotel erlebt, in dem wir uns von der ersten Minute an sehr wohl gefühlt haben.

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    Täglich gab es ein kleines Programm aus Freizeitaktivitäten, Vorträgen und Sportmöglichkeiten, das wir gerne nutzten: Am ersten Tag sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit der Pferdekutsche ins nächste Dorf gefahren. (Bilder dazu gibt’s in einem extra Post). Am zweiten Tag habe ich endlich mal wieder Yoga gemacht und die Stunde im großzügigen und imposanten Yogasaal sehr genossen. Außerdem machten wir unsere erste kleine Wanderung mit Justus mit traumhaftem Blick auf die Karnischen Alpen. Nur den SPA-Bereich konnten wir nicht ausgiebig nutzen, was aber nicht daran lag, dass wir mit Baby unterwegs waren, sondern dass die Zeit so schnell verflog. Deshalb blieb es nur bei einer Schwimmrunde im hauseigenen Hallenbad mit Blick auf die Berge. Das Saunieren (zum Beispiel in der Waldsauna) müssen wir dann bei unserem nächsten Besuch ausgiebig testen.

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    Und wie war das mit dem 5-Gänge-Menü am Abend? Es war ein wunderbares Essen, das wir beide bis zum Dessert genießen konnten, denn unser Tisch hatte eine Eckbank und da schlief Justus tatsächlich nach einiger Zeit immer ein. Ja, nicht jeden Gang konnten wir zusammen einnehmen, denn einer musste zwischendurch ein müdewerdendes, quengelndes Baby beruhigen, aber man hatte überhaupt nicht das Gefühl, das man die anderen Gäste stören würde. Wir saßen in einem Bereich, in dem auch andere junge Familien aßen und der etwas getrennt von den Urlaubern ohne Kinder lag, so war es für alle Beteiligten wirklich entspannt.

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    Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir uns dort eine Auszeit gegönnt haben. Toll stell ich mir das Hotel auch im Spätsommer vor: Mit dem Kräutergarten vor der Tür und dem eigenen Schwimmteich hinterm Haus. Und wer gerade schwanger ist und noch mal Kraft tanken möchte: In unserem Zimmer fand sich auch eine tolle Bald-Mami-Box mit vielen Schmökern rund um das Baby, dazu gibt es die Möglichkeit es sich mit einer Schwangerschafts-Massage so richtig gut gehen zu lassen.

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