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Kind und Kegel

    Achtsamkeit, Kind und Kegel

    Früher war mehr Lametta.

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte, Herzlichst-Shop

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte

    Oben seht Ihr die Karte von meiner diesjährigen Weihachtsaussendung. Eigentlich. Denn die Karten wurden leider nicht verschickt, obwohl es mit dem Druck rechtzeitig geklappt hat und die Karten zum Schreiben bereit lagen. Doch es kam was dazwischen.

    Kinderkrankheiten. Zwei Wochen KITA-Eingewöhnung haben wir geschafft und nach der ersten Woche Magen-Darm Ende der zweiten Woche gleich mal Bindehautentzündung in Kombination mit Bronchitis mit nach Hause gebracht. Ist wohl kein Wunder, wenn man im Dezember Eingewöhnung macht. Im Winter steht das an der Tagesordnung und im ersten Winter ist man vor keinen Viren sicher. So sagt man. Jetzt sind wir wieder um eine Erfahrung reicher. Wissen, wie es ist, wenn man auf Heimaturlaub den Kinderarztnotdienst besucht. Hoffen wir, dass die Husterrei bald ein Ende hat. Und die Karten werden ja nicht schlecht. Dann werden die halt im Herzlichst-Shop verkauft und aus meiner
    Weihnachtsaussendung wird ein Neujahrsgruß mit neuem Motiv. Das hab ich auf jeden Fall als Mama schon gelernt: Es kommt immer anders. Also plane weniger und mach Dich nicht verrückt. Lass die Dinge auf Dich zukommen und lass Dich darauf ein.

    Mein größter Wunsch zu Weihnachten ist jetzt einfach ein gesundes, gut gelauntes Kind. Ich freue mich auf ein paar analoge Tage und eine ruhige Zwischenzeit.

    Jetzt bleibt mir nur noch, mich bei Euch zu bedanken, dass Ihr hier immer so fleißig mitlest, lieb kommentiert und Feedback gebt! Wir hören uns wieder in 2017 in dem sicherlich wieder alles anders kommt als geplant. Rutscht gut hinein und genießt Eure Zeit mit lieben Menschen und Dingen, die Euch gut tun. Habt ein schönes Weihnachten. Frohes Fest!

    Früher war mehr Lametta, Weihnachtskarte, Herzlichst

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    Kind und Kegel

    Hallo Kinderkrippe!

    *Dieser Beitrag enthält Werbung*
    Es ist schon Woche 2 unserer KITA-Eingewöhnung. Aber um genauer zu sein Tag 4. Denn nach zwei Tagen Krippe letzte Woche hat es uns voll erwischt. Magen-Darm. Breitseite, das komplette Haus. Deshalb war es auch so still auf dem Blog.

    Wir waren völlig lahmgelegt. Es ging wirklich gar nichts mehr und ich hatte vor der Eingewöhnung noch gescherzt, wann es uns wohl das erste Mal erwischen wird. Das es so schnell geht, hätte ich allerdings nicht gedacht. Aber ich habe gehört, man bekommt eine gewisse Routine im Krankwerden und bis zur Grundschule sind dann alle so dermaßen abgehärtet, dass man eigentlich gar nicht mehr krank wird. Oder wenigstens nur ganz selten. Ich hätte ja vorher – ohne Kind – etwas befremdlich über solche Übelkeitsgeschichten, über die sich junge Eltern da so austauschen, die Augen gerollt … jetzt quatsch ich mit und mache Witze drüber. Denn Kinderkrankheiten zu überstehen, macht ein gutes Gefühl. Bis dann die nächste Welle kommt …
    hallokinderkrippe
    Ich habe mir viel Gedanken gemacht vor der Krippe: Ist es das Richtige? Ist es zu früh? Werde ich heulend neben an im Café sitzen und mein Kind mehr vermissen, als mein Kind mich? Fakt ist: Ich bin total gerne Mama, aber ich arbeite auch gerne. Beides gehört einfach zu mir dazu. Also was nützt es sich vorher den Kopf zu zerbrechen, wir probieren es aus. Und wenn sich einer der Beteiligten nicht wohl fühlt bei der Sache, wird eine andere Lösung gefunden. Auf jeden Fall hatten wir heute die erste „Trennung“ für eine halbe Stunde und er hat kaum gemerkt, dass ich weg bin. Auch wenn ich mich natürlich ordentlich verabschiedet habe. Ich bin gespannt auf morgen.
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    Justus liebt es unter Kindern zu sein. Er stapft jedes Mal freudig durch den Kindergarteneingang und freut sich auf die Gruppe. Ein Punkt über den wir uns vorher ebenfalls Gedanken gemacht haben: Wird er schon laufen können? Und tatsächlich seit drei Wochen, steht er auf und flitzt los, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Noch so eine Sache, die ich mit Kind gelernt habe: Lass die Dinge einfach laufen und sie entwickeln sich. So wird es wahrscheinlich auch mit dem gemeinsamen Mittagsschlaf (kann ich mir noch gar nicht vorstellen …) und dem Mittagessen mit Löffel sein. Es wird funktionieren. Früher oder später. Ganz ohne Zwang und Kopf zerbrechen.
    hallokinderkrippe2
    hallokinderkrippe4Wir haben vor 6 Wochen mit Lauflernschuhen angefangen. Die sind aber noch ungefüttert und inzwischen oft nicht warm genug. Deshalb habe ich mich total gefreut, als uns KAVAT gefragt hat, ob wir ein paar Schuhe aus der aktuellen Winterkollektion testen möchten. Wir haben uns für das schöne Modell Töre entschieden (gibt es auch für Erwachsene) und sind total zufrieden damit: Man kann die Stiefelchen seitlich mit einem Reißverschluss verschließen und vorne zusätzlich binden. Gut gefüttert sind sie natürlich auch. Vielen Dank, dass wir die Schuhe testen durften. Hätten wir sie nicht gut gefunden, würden wir sie an dieser Stelle nicht empfehlen!

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Wanderurlaub mit Kleinkind in Tirol

    Wanderurlaub mit Kleinkind in Tirol

    Oh, ich habe ein bisschen den After-Urlaubsblues. Denn wir  waren eine Woche in Tirol und es war so schön, dass wir gerne noch länger dort geblieben wären. Wir hatten sehr viel Glück, denn obwohl es schon Anfang November war, war das Wetter noch wandertauglich. Der Vorteil Anfang November in Wanderurlaub zu gehen? Die Alpen sind (trotz Schulherbstferien) angenehm leer und es geht sehr entspannt zu. Man wandert meilenweit ohne eine Menschenseele zu sehen.

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    Buchtipp, Kind und Kegel

    Büchersamstag: Alle vier Jahreszeiten

    Bilderbuch, Katrin Wiehle, Wimmelbuch, Jahreszeiten

    Gerade noch geschafft zum Büchersamstag. Heute möchte ich Euch Justus‘ derzeitiges Lieblings-Einschlafbuch vorstellen.

    Es ist ein großformatiges Wimmelbuch und heißt „Alle vier Jahreszeiten„. Illustriert hat es die wunderbare Katrin Wiehle. Wir sind großer Fan von der Autorin und über die Naturbücherreihe „Mein kleiner Teich“, „Mein kleiner Garten“,  „Mein kleiner …“ auf sie gestoßen. Bei den Büchern stimmt einfach alles: Das Konzept, die liebevoll-witzigen Illustrationen und das Material. Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von ihr erschienen ist, musste ich es gleich bestellen.
    Seitdem werden die 8 Doppelseiten rund um Frühling, Sommer, Herbst und Winter jeden Abend inspiziert und immer wieder was Neues entdeckt. Im Ökobuch beobachtet man eine Familie auf dem Land bei Ihren Aktivitäten durch die Jahreszeiten und erfährt zwischendurch, was die einzelne Jahreszeit so besonders macht. Read more

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    Kind und Kegel

    Kind und Kegel: Stadtkinder

    Stadt oder Land, Leben mit Kind, Stadtkind, Landkind

    NIDO, Titelthema, Leben mit Kind, Leben mit Kind auf dem Land, Leben mit Kind in der StadtIn der aktuellen NIDO steht es auch wieder auf dem Titel. Ein Thema, dass mich ständig umtreibt. Das mich täglich beschäftigt und über das ich mir immer wieder den Kopf zerbreche. Wir gehören in die Stadt. Ganz sicher. Oder doch nicht?

    Seit über einem Jahr wohnen wir jetzt nicht mehr direkt in München. Nachdem unsere Altbauwohnung in Neuhausen zu klein geworden war (oder wer möchte zu dritt auf 42qm wohnen?). Kam ein unschlagbares Angebot aus der Kleinstadt ums Eck. In Greogrs Elternhaus war eine schöne Wohnung frei geworden. Nicht weit, mit der S-Bahn ist man in 25min am Marienplatz. (Aber davon habe ich ja schon an dieser Stelle geschrieben.)

    Wir haderten, wussten als Kleinstadt-Kinder, dass wir eigentlich Großstadterwachsene sein wollen. Aber wir wollten es schließlich doch mal testen, wie das so ist. Die vielen Vorteile lagen auf der Hand. Doch obwohl uns viele liebe Freunde auch im neuen Heim häufig besuchten und wir schon kurz nach der Geburt immer wieder einen Abstecher in das nahe München machten, ging es vor allem mir die ersten Monate nach Justus Geburt sehr schlecht mit der Entscheidung. Mir fehlte die Inspiration beim täglichen Spaziergang. Die verschiedenen Eindrücke, das Trubelige. Gerade in der ersten Zeit, wo im kalten Herbst und Winter mein Radius sehr begrenzt war und ich zum Stillen eine Einkehr brauchte, sehnte ich mich nach meinen Lieblingscafés ums Eck und den schnellen Plausch mit einer Freundin. Ich kam heim von meinen Spaziergängen aus dem nahgelegenen Wäldchen oder vom See (die beiden wirklich sehr sehr schön sind!!!) und heulte wie ein Schlosshund. „Ich habe ganze 3 Menschen getroffen und keiner war unter 70“. Wochen- / Monatelang gab es nur ein (Streit-) Thema: Zurück in die Stadt! So stell ich mir unsere Zukunft nicht vor.

    Was mir in dieser Zeit wahnsinnig geholfen hat? Dass wir gemeinsam an unserem Kinderzimmer-Buch gearbeitet haben, dass wir oft zu dritt waren daheim und die erste Zeit mit Baby in vollen Zügen genießen konnten, dass wir sehr viel über unsere Zukunftspläne geredet haben, auch wenn das oft zermürbend war.
    Die Zeit steckte im Nacken: Ich wollte schnellstmöglich wieder umziehen, weil ja bald die Suche nach einer Krippe Thema werden würde und dann wäre man erstmal festgelegt. Ich war panisch. Ja, auch hysterisch.

    Also gut. Alles wieder von vorn. Wohnungsbesichtigungen. Allen Bescheid geben: Wir wollen wieder zurück. Netzwerken. Warten. Hoffen. Es meldeten sich tatsächlich Freunde und Bekannte. Oh wie schön! Unsere Theorie geht auf: Über Mundpropaganda findet man die besten und bezahlbaren Wohnungen. Besichtigungstermine. Sogar unsere Wunschstadtteile waren dabei. Aber leider keine passende Wohnung. Oder wer möchte 1700 EUR für eine 80qm Wohnung im Plattenbau mit unpraktischem Schnitt bezahlen. Wir nicht! So hoch war der Leidensdruck dann auch wieder nicht. Denn wir fühlen uns in unseren derzeitigen 4 Wänden wohl, wollten uns in der Wohnungssitutation auch nicht verschlechtern. Zu anspruchsvoll?! Man kann nicht alles haben? Vielleicht. Aber ist es zu viel verlangt, dass man eine Wohnung möchte, die bezahlbar ist, um auch noch Familien-Zeit und nicht nur Arbeitszeit zu haben? Finden wir nicht.

    Theresienstraße 23, SO YEAH

    Bye, bye Büro

    Was in der Zwischenzeit geschah? Unser um alles geliebte Ladenbüro in Schwabing wurde auf Eigenbedarf gekündigt. Unsere Verbindung zur Stadt. Gekappt. Wir hatten geplant die Krippe in Büronähe zu suchen. Diese Adresse fiel jetzt auch noch weg. Und fast zeitgleich bekamen wir sowieso nur KITA-Absagen aus der bayerischen Landeshauptstadt. Das war einfach zu viel für meine Nerven. Ich bin ein sehr positiver Mensch, der nicht gerne rumnörgelt. Aber ständig habe ich mich dabei ertappt. Unsere Wohnung stand still. Wer arbeitet an der Wohnungseinrichtung, wenn er bald wieder auszieht? Und wem Einrichtung und ein schönes Heim wichtig ist, den belastet so etwas auch.

    Draußen essen, Leben mit Baby, Tripp Trapp, Werkstatt, Studio Faubel

    Es war Sommer geworden. Wir hatten inzwischen ein Kind im Krabbelalter, das mit größter Begeisterung den Garten mit Tieren und Planschwasser erkundete. Wir waren viel am fußnahen See, holten uns frischen Fisch vom Fischgut und spazierten durch den Wald. Wir wussten um die Vorteile, die es hat in einem Mehr-Generationen-Haushalt zu wohnen, wo Uri oder Opa auch mal auf das Kind schauen, falls wichtige Projekte bei beiden Elternteilen anstehen. Auch wussten wir inzwischen, welches Café wann geöffnet hat und arrangierten uns damit. Ich pflegte neue Freundschaften am neuen Heimatort und alte Kontakte in der Großstadt und gewöhnte mich an S-Bahn statt Fahrradfahren, stieg sogar ab und an ins Auto (auch wenn mir das immer noch sehr schwer fällt). Mit einem fast einjährigen Kind frisch abgestillt und am Liebsten Knödel essend wurden wir wieder flexibler. Ich legte einen ersten Arbeitstag im Büro ein.

    Nach einem morgendlichen Spaziergang durch den Wald, kam ich zurück und hatte einen Beschluss gefasst. Wir suchen eine Krippe, da wo wir jetzt wohnen und machen’s uns wieder schön. Schöner. Leben im jetzt. Wer weiß was morgen ist?

    Fischweiher, frischer Fisch, Dachauer Umland

    frischer Fisch vom Fischweiher

    Früher oder später wird sich unsere Wohnungssituation wieder ändern, ja. Aber vielleicht auch erst in einem Jahr? Oder in zwei? Dann ist das auch in Ordnung. Denn wir haben es sehr schön. Nicht immer das Idealbild, das wir uns noch vor einem Jahr vorgestellt haben, aber was heißt das schon. Ich finde es einfach traurig, dass in einer Stadt wie München eine freie Entscheidung nicht möglich ist. Dass es vielen jungen Familien so geht wie uns. Dass man es sich nicht leisten kann in der Stadt zu wohnen, wenn man das möchte. Dass wir in einem Bundesland leben, dass sich ach so familienfreundlich gibt, aber nur wenn man sich an das klassische Rollenbild hält.

    Wie geht es weiter? Wir haben ein neues Büro gefunden und sind sehr glücklich damit. In Isarnähe, in der Au, über Freunde von Freunden. Ganz unkompliziert und sympathisch. Die Verbindung zur Stadt ist wieder hergestellt. Was ein Glück.

    Wissen wir wie wir zukünftig wohnen möchten? Eigentlich noch nicht so richtig. Es tun sich viele neue Optionen auf, von denen wir träumen. Vielleicht muss es doch nicht mehr mitten in der Stadt sein. Je größer Justus wird, desto mehr bekommt man mit, wie im die Nähe zur Natur gut tut. Also dann vielleicht sogar richtig aufs Land ziehen? Mit Menschen die gleich ticken und mit denen man sich versteht? Eine moderne Kommune mit viel kreativem Raum? Mehr Richtung Berge ziehen? Alles ist möglich. Das Wichtigste für uns: Nicht den Pragmatismus siegen lassen, Träume realisieren, aber auch nicht unterkriegen lassen, wenn manche Wege vielleicht anders verlaufen, wie man vorher gedacht hat. Nicht die Bequemlichkeit siegen lassen, Mut sich etwas zu trauen, was vielleicht auf den ersten Blick utopisch erscheint.

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    Kind und Kegel

    Checkliste zur Taufe

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    Vor knapp 3 Wochen hatte Justus seine erste große Party. Er wurde getauft. Wir sind nicht verheiratet, also war es auch das erste große Familienfest für uns, ein erstes Zusammentreffen von beiden Familien, die ziemlich gepatchworked daher kommen, was es natürlich nicht weniger spannend gemacht hat.

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    Heutzutage möchten viele nicht mehr taufen, weil sie ihrem Kind nicht „vorschreiben“ möchten, welcher Religion es angehören soll. Ich sehe es eher als Möglichkeit für das Kind eine Religion kennenzulernen. Was es dann später damit macht ist seine Sache. Trotzdem kann ich es gut verstehen, wenn man sich gegen eine christliche Taufe entscheidet, weil man mit Glauben einfach nichts am Hut hat. Wer dem Kind aber trotzdem Paten an die Hand geben möchte, die es auf seinem Lebensweg begleiten, kann sich überlegen eine freie Taufe oder eine Geburtsfeier zu veranstalten, was ich eine sehr schöne Alternative finde.

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    Justus Taufe war evangelisch, fand unter freiem Himmel im Stadtpark mit integrativem Orchester und begeistertem Applaus statt. Ungezwungen und sehr fröhlich. Getauft wurde mit Wasser aus dem Bach, der direkt an der Taufgemeinde vorbeifloss. Eine traditionelle, streng religiöse Feier in einer klassischen Kirche hätte irgendwie nicht zu uns gepasst und deshalb waren wir sehr glücklich mit der Option, die sich in meinem Heimatort anbot.

    Schloss, Neckartal, Location, Taufe, Hochzeit

    Auch bei der Gestaltung der Taufe taten wir uns mit klassisch, christlichen Motiven wie dem Kreuz eher schwer. Wir haben uns deshalb für den Wal entschieden. Ein Symbol, das man im alten Testament findet, mit dem aber auch Andersgläubige oder Atheisten etwas anfangen können.

    Luftballons bedrucken lassen, Herzlichst

    Natürlich sind die Vorbereitungen für eine Tauffeier mit einer großen Hochzeit nicht vergleichbar. Zu Erledigen gibt es aber doch so Einiges. Deshalb habe ich Euch mal unsere Checkliste zusammengestellt, an der Ihr Euch gerne orientieren könnt. Zeitangaben und Aufgaben variieren, je nachdem wie aufwändig ihr das Fest gestalten möchtet und wie viele Gäste ihr einladet. Unsere Feier fand im kleinen Kreis (22 Leute) statt. Kuchen wurden selbst gebacken, die Kamera für die Erinnerungsfotos hatte immer mal wieder ein anderes Familienmitglied in der Hand. Die Blumen haben wir eine Tag vorher auf dem Feld gepflückt und mit ein paar Blümchen vom Floristen kombiniert. Als Vasen dienten einfach Einmachgläser beklebt mit Wal-Stickern. Die Feierlocation war ein kleines Schloss (Schloss Neuburg), ganz in der Nähe von meinem Elternhaus.
    Solche kurzen Wege sind sehr zu empfehlen, da man zwischen Taufgottesdienst und Mittagsmenü noch schnell zuhause vorbeifahren konnte, um Kuchen und Feierutensilien einzuladen.

    Checkliste Taufe

    Wa sich besonders schön an diesem Tag fand? Dass Justus mit seinen knapp 10 Monaten sichtlich verstanden hat, dass wir ihn heute feiern und die ganze Familie wegen ihm zusammengekommen ist. Schon die beiden Tage vorher, als nach und nach alle Familienmitglieder eintrudelten hat er sich wahnsinnig gefreut und immer wieder große Augen gemacht. Nach Kaffee und Kuchen ließen wir noch gelbe Luftballons mit Walmotiv für ihn steigen, was er mit aufgeregtem Juchzen begleitete.

    Inzwischen gibt es die Papeterie und die Taufutensilien, wie die Luftballons auch in unserem Shop zu erstehen. Und falls ihr euch für eine Taufkerze mit passendem Motiv interessiert, schreibt uns gerne an.

    Taufe_Papeterie_Herzlichst5

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Unterwegs: Wellnesshotel mit Baby – der Daberer

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    Wir waren ganz schön urlaubsreif. Nach unserem Ibiza-Trip letztes Jahr im Mai war wenig Zeit zum Ausspannen. Die aufregende Zeit der Geburt lag jetzt schon wieder über 5 Monate zurück – langsam waren wir ein eingespieltes Team. Zeit, über einen Kurzurlaub nachzudenken. Länger war gerade nicht drin und wir wollten auch erstmal testen, wie das so ist: Urlaub mit Baby. In die Berge sollte es gehen, kindkompatibel, aber nach kurzer Überlegung kein Kinder- oder Familienhotel sollte es werden.

    Zufällig bin ich über Instagram auf das Biohotel Der Daberer in Kärnten gestoßen, das mir auf Anhieb sympathisch war. Auf den ersten Blick vielleicht eher ein Hotel, das man ohne Baby bucht: Mit Wellness, 5-Gänge-Menüs und auch viel älterem Publikum. Aber schon auf der Website war ich vom Angebot und dem Ambiente begeistert und beschloss, dass wir das einfach mal ausprobieren sollten. Mit Baby abends im Restaurant schlemmen, mal sehen ob Justus das 3 Tage entspannt mitmachte. Wir buchten ein Alpin Studio und freuten uns auf Vollpension, Saunieren und natürlich den Blick auf die Alpen.

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    Und es war die beste Entscheidung nach St. Daniel zu fahren! Wir haben das Daberer als familiäres, stilvolles, warmes und bis ins kleinste Detail durchdachtes Hotel erlebt, in dem wir uns von der ersten Minute an sehr wohl gefühlt haben.

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    Täglich gab es ein kleines Programm aus Freizeitaktivitäten, Vorträgen und Sportmöglichkeiten, das wir gerne nutzten: Am ersten Tag sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit der Pferdekutsche ins nächste Dorf gefahren. (Bilder dazu gibt’s in einem extra Post). Am zweiten Tag habe ich endlich mal wieder Yoga gemacht und die Stunde im großzügigen und imposanten Yogasaal sehr genossen. Außerdem machten wir unsere erste kleine Wanderung mit Justus mit traumhaftem Blick auf die Karnischen Alpen. Nur den SPA-Bereich konnten wir nicht ausgiebig nutzen, was aber nicht daran lag, dass wir mit Baby unterwegs waren, sondern dass die Zeit so schnell verflog. Deshalb blieb es nur bei einer Schwimmrunde im hauseigenen Hallenbad mit Blick auf die Berge. Das Saunieren (zum Beispiel in der Waldsauna) müssen wir dann bei unserem nächsten Besuch ausgiebig testen.

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    Und wie war das mit dem 5-Gänge-Menü am Abend? Es war ein wunderbares Essen, das wir beide bis zum Dessert genießen konnten, denn unser Tisch hatte eine Eckbank und da schlief Justus tatsächlich nach einiger Zeit immer ein. Ja, nicht jeden Gang konnten wir zusammen einnehmen, denn einer musste zwischendurch ein müdewerdendes, quengelndes Baby beruhigen, aber man hatte überhaupt nicht das Gefühl, das man die anderen Gäste stören würde. Wir saßen in einem Bereich, in dem auch andere junge Familien aßen und der etwas getrennt von den Urlaubern ohne Kinder lag, so war es für alle Beteiligten wirklich entspannt.

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    Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir uns dort eine Auszeit gegönnt haben. Toll stell ich mir das Hotel auch im Spätsommer vor: Mit dem Kräutergarten vor der Tür und dem eigenen Schwimmteich hinterm Haus. Und wer gerade schwanger ist und noch mal Kraft tanken möchte: In unserem Zimmer fand sich auch eine tolle Bald-Mami-Box mit vielen Schmökern rund um das Baby, dazu gibt es die Möglichkeit es sich mit einer Schwangerschafts-Massage so richtig gut gehen zu lassen.

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    Kind und Kegel, Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Spruchreife Kinderposter

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    Einige hat das Kreative Kinderzimmer schon erreicht und wir konnten erste, sehr liebe Kommentare bei Instagram lesen, die uns wahnsinnig gefreut haben. Falls ihr auch etwas zum Buch zu sagen habt oder vielleicht schon ein Projekt zeigen wollt, kennzeichnet euren Post doch mit #kreativeskinderzimmer. Wir sind super gespannt.
    Eines der schnellsten DIYs aus dem Buch und auch ein kleines Dankeschön an alle Mitlesenden, hier sind die Typoplakate fürs Kinderzimmer, die ihr ganz einfach schwarz-weiß ausdrucken könnt. Hier geht es zum Freebie.

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    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Unsere Buchparty

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    Was für ein schöner Abend! Wir hatten heute noch den ganzen Tag ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Gestern war es soweit und unser neues Buch „Kreatives Kinderzimmer“ wurde im Kinderladen Rasselfisch in München-Haidhausen vorgestellt. Es war super entspannt und ich bin immer noch total begeistert von Christian Hollweck, den Betreiber des Ladens und dessen Familie, die uns so herzlich beherbergt und uns so einen schönen Rahmen zum Feiern ermöglicht haben. Und natürlich vom BLV-Verlag: Inzwischen sind wir in Sachen Buchparty ja schon ein eingespieltes Team und Lisa und Steffi sind die besten Buchparty-Organisierer.

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    Auf der Party gab es ein paar Produkte aus dem Buch zu sehen (und zum Ausprobieren) und natürlich das Kreative Kinderzimmer-Buch an sich. Mann, war ich aufgeregt! Denn gestern Abend bekamen wir das Werk – druckfrisch – auch das erste Mal in unsere Hände. Und wir sind einfach super erleichtert, stolz und glücklich, dass alles so geklappt hat.

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    Viele liebe Menschen waren zur Buchparty gekommen. Besonders über den Besuch der Fotoshooting-Kinder und deren Eltern haben wir uns sehr gefreut. Ohne sie wäre das Buch nicht das geworden, was es jetzt ist. Die Shootings mit den Kindern waren sicherlich ein Highlight unserer Arbeit am Buch. Nicht immer einfach wilde Wirbelwinde vor der Kamera zu haben, aber zu sehen, wie sie die Spielsachen und Möbel verwenden und mögen, war eine tolle Erfahrung.

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    Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich. Wir sind schon sehr auf das Feedback gespannt und werden das Buch auch auf der Buchmesse in Leipzig übernächste Woche vorstellen. Falls ihr demnächst etwas aus dem Buch bastelt, näht oder baut, würden wir uns über Fotos via Mail, Instagram oder Facebook sehr freuen. Zeigt uns euer Projekt mit #kreativeskinderzimmer. Und schaut die Tage doch mal wieder auf dem Blog vorbei, denn natürlich wird es an dieser Stelle auch eine kleine Buchverlosung geben!

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    Kind und Kegel, Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Hände waschen!

    Kreatives Kinderzimmer, Icon,

    Kreatives Kinderzimmer, Icon,

    Heute wird das Kinderzimmer mal um das Bad erweitert, denn wenn man draußen unterwegs war und dann spielen möchte ist Händewaschen unentbehrlich. Vor allem um die fiesen KITA-Viren vom Kinderzimmer fern zu halten. Die Vorlage, die ihr auf eine Folie zeichnen könnt steht hier zum Download bereit. Weitere Tipps dazu gibt’s in unserem Buch Kreatives Kinderzimmer, das Anfang März erscheint.

    Herzlichen Glückwunsch übrigens an die Gewinnerinnen für die Buchparty. Hanna und Olga sind die Glücklichen :)

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    Kreatives Kinderzimmer, Selbstgemacht

    Kreatives Kinderzimmer: Laden-Etikette

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    Heute gibt es eines meiner Lieblings-Freebies aus dem Kreativen Kinderzimmer-Buch! Wir haben im Buch auch einen Kaufladen für Euch gebaut und dazu findet ihr die Bauanleitung und mehrere Bastelideen im Buch, wie ihr den Laden bestücken und ausstatten könnt. Wichtige Elemente dazu sind natürlich die Etikette für die Ladenprodukte.

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    Hier findet ihr ein PDF, welches ihr euch herunterladen und ausdrucken könnt. Zum Bekleben eignen sich am Besten kleine Plastik-Fläschchen oder Gläschen von Saucen und Säften.

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    Die Etiketten druckt ihr am Besten im Format DIN A4 auf Eurem Tintenstrahldrucker aus. Die Vorlagen sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt und dürfen natürlich nicht weiter verkauft oder kommerziell genutzt werden.

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    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Karten zur Buchparty!

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    Langsam zählen wir die Tage bis zum Erscheinen des Kreativen Kinderzimmer-Buches und wir sind schon ganz schön aufgeregt. Natürlich muss auf das Buch auch ordentlich angestoßen werden und deshalb wird am 2. März gefeiert. Und da Freude teilen am Schönsten ist, würden wir Euch gerne dabei haben. Wer Lust hat mitzufeiern, kann hier bis zum 28. Februar ein Kommentar hinterlassen. Verlost werden 2×2 Karten für unsere Buchparty in München. Neben der Feierei gibt es natürlich noch ein druckfrisches Kinderzimmerbuch und ein Goodie-Bag mit kleinen Überraschungen dazu.

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    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Geburtstagskalender

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    Und weiter geht’s mit unserem Countdown zum Kreativen Kinderzimmer. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich vergesse regelmäßig Geburtstage und ärgere mich dann sehr über mich. Kann es aber sehr gut nachvollziehen, wenn meiner vergessen wird …um der Vergesslichkeit Abhilfe zu schaffen haben wir  Euch einen immerwährenden Geburtstagskalender nicht nur für’s Kinderzimmer gestaltet, den ihr Euch hier als Freebie herunterladen könnt. Und weil beim Layouten mehrere Versionen entstanden sind, gibt es zwei verschiedene zum Ausssuchen!

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    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Tierisches Zahlenposter

    Und los geht’s mit unserem Countdown zum „Kreativem Kinderzimmer„-Buch, das Anfang März erscheint. In den nächsten Wochen werdet ihr hier und bei Gregor auf dem Blog, verschiedene Projekte aus dem Buch sehen. Es werden einige Freebies dabei sein und Vorlagen für Bauprojekte, wie eine Schaukelrobbe oder ein Kinderstuhl.

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    3,2,1 … Das erste Projekt ist unser tierisches Zahlenposter für’s Kinderzimmer. Die Vorlage könnt ihr hier downloaden. Für das Anbringen an der Wand haben wir das Plakat auf eine Depafit-Platte aufgezogen und diese Posterhänger verwendet. Damit kommt die Grafik schön zur Geltung.

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    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Unser neues Buch!

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    Es war letztes Jahr im Frühling. Nicola von Verrückt nach Hochzeit und ich waren für unser gemeinsames Buch „Hochzeit – mit Liebe selbstgemacht“ auf der Buchmesse in Leipzig unterwegs. Und mich – schon schwanger – kribbelte es wieder in den Fingern.

    Der bekannte Nestbautrieb machte sich schon ein bisschen bemerkbar und ich dachte über ein neues Projekt nach: wie wäre es passend dazu an einem neuen Buch zu arbeiten? Ein Buch, das sich an (werdende) Eltern richtet, die sich in einer ähnlichen Situation wie Gregor und ich befinden? Das sich mit DIY-Ideen rund um das Thema Kinderzimmer beschäftigt?

    Im April stellten wir unser Konzept zum Kreativen Kinderzimmer vor und wenige Wochen später bekamen wir die Zusage vom Verlag. Das Timing passte auch – eigentlich war noch genügend Zeit den größten Teil vor der Geburt zu schaffen. Dass das eine Illusion war, wisst ihr bereits. Das fertige Projekt haben wir Anfang des Jahres abgegeben. Entstanden ist wohl das bis jetzt persönlichste DIY-Buch. Mit anspruchsvollen Bauprojekten für ambitionierte Papas und einfachen Bastelprojekten, bei denen auch schon größere Kinder mithelfen können.

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    KreativesKinderzimmer_Stuhl

    Gegliedert ist das Buch in die Kapitel Ordnung, Spielsachen, Möbel und Raumgestaltung. Am Kapitelende gibt es Expertentipps, die sich mit weiteren Infos und Adressen mit dem jeweiligen Kreativ-Thema beschäftigen. Außerdem haben wir mehre junge Familien zum Thema Kinderzimmer befragt, die Interviews findet ihr im ganzen Buch verteilt.

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    Mit QR-Codes werdet ihr zu Bauplänen und Freebies (wie z.B. Kinderzimmerposter zum Ausdrucken) geleitet. Als kleiner Buchauftakt werden wir die nächsten Wochen auf unseren Blogs einige Projekte schon mal zeigen. Anfang März wird das Buch erscheinen und wir werden es wieder in Leipzig vorstellen. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn ihr euch schon ein Exemplar vorbestellt. Und wir sind so gespannt, wie ihr es findet!

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    Kind und Kegel

    Kind und Kegel: Was hat sich verändert?

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    KindundKegel

    Ich habe mich sehr über die Kommentare und die Resonanz zu meinem Artikel Kind und selbstständig – ein Selbstversuch gefreut. Und auch gesagt, dass ich bald mehr darüber schreiben möchte. Besonders zur Frage: »Hast Du Dich / Hat Dein Leben sich mit dem Kind komplett geändert?«. Mit der Frage habe ich mich viel beschäftigt als ich schwanger war, ich habe viele Artikel gelesen. Von Müttern, die ihr Müttersein bereuen. Von Müttern, die sich völlig überfordert fühlen oder Mütter, die nur noch das Muttersein zulassen, sonst nichts mehr. Das hat mir ehrlich gesagt ganz schön Angst gemacht.

    Ich habe mich so auf unser Kind gefreut, unser selbstständiges Leben vor dem Kind aber auch sehr genossen und so habe ich mich oft gefragt, wie das so sein wird als selbstständige Eltern. Und all diejenigen, die vielleicht gerade in der selben Situation stecken, denen vielleicht ähnliche Fragen durch den Kopf gehen, möchte ich auch mit diesem Artikel die Angst nehmen und Mut machen.
    Unser Leben hat sich sicherlich komplett geändert, aber wir sind die alten geblieben.
    Ein Kind zu haben ist etwas Wunderbares, ich würde es jedem raten, es war einfach die beste Entscheidung: Justus ist Prio 1. Das allerwichtigste ist, dass es ihm gut geht. Wir sind immer wieder hin und weg, wenn er uns anstrahlt und brabbelt, neue Dinge begreift. Als der Kinderarzt bei der U4 „sehr ausgeschlichenes Kind“ in unsere Unterlagen vermerkte, waren wir mächtig stolz. Wir wissen, ein Kind zu haben ist nicht selbstverständlich und wir sind unendlich dankbar dafür. Wir genießen sehr unser neues Leben zu dritt.

    Doch der kreative Mensch, der diese Kreativität auch ausleben möchte ist geblieben. Mir ist meine Selbstständigkeit nach wie vor sehr wichtig und ich liebe, was ich tue. Mir geht es darum nicht, jemand anderem zu beweisen: ich schaffe das alles, ich bin eben eine Powerfrau. Sondern die Kreativität ist ein großer Teil meiner Persönlichkeit, die mir sehr fehlen würde. Ich brauche täglich Inspiration, die ich in mir aufsauge, genauso wie ich Kanäle brauche, durch die ich meine Kreativität ausdrücken muss. Das hat sich durch das Muttersein nicht geändert. Gestalterisch arbeiten zu können ist ein wichtiger Ausgleich, der mich unausstehlich macht, wenn er mir fehlt.

    Wir haben diese Woche unser drittes Buch zu Ende gebracht. Es heißt „Kreatives Kinderzimmer“ und wird schon im März erscheinen. (Ich werde bald mehr dazu schreiben!) Eigentlich war der Plan, das Buch zum größten Teil noch vor der Geburt fertig zu bekommen. Das hat natürlich nicht geklappt. Wir haben nach der Geburt vier Wochen Pause gemacht und haben dann weiter gebaut, gebastelt, getextet, fotografiert und gelayoutet. Andere schütteln vielleicht jetzt den Kopf und sagen: »Genießt doch die Zeit mit dem Kind, die geht so schnell vorbei!« Da kann ich nur antworten: Das haben wir: in vollen Zügen, aber wir haben es auch sehr genossen zusammen an diesem Buch zu arbeiten.

    Und das ist, glaube ich ein sehr wichtiger Punkt. Das „Wir“: damit Projekte und Muttersein funktionieren, gehören mindestens zwei dazu. Ein Partner, der die Lebenseinstellung teilt und der einem unterstützt. Ich habe das große Glück so einen zu haben. Ich beobachte leider immer wieder, dass sobald ein Kind da ist, wieder die klassischen Rollenmodelle eintreten. Auch wenn beide Partner vor dem Kind in gleichwertigen Berufen erfolgreich waren. In einem Gespräch habe ich mit einer Freundin, die in Schweden lebt, festgestellt: Eigentlich sind die Voraussetzungen um ein gleichberechtigtes Elternsein zu führen in Deutschland inzwischen (fast) genauso gut wie in Schweden. Aber irgendwie sind die Deutschen noch nicht soweit. In Deutschland bleibt die Mama meist 12 Monate zuhause, der Papa zwei. In Schweden wird geteilt. Bitte versteht mich nicht falsch: jeder soll diesen neuen Lebensabschnitt als Familie leben, wie er es für richtig hält, so wie es ihn am glücklichsten macht. Mich stört nur, dass in vielen Köpfen nur die klassische Rollenverteilung existiert und es für viele so schwer ist aus dieser auszubrechen. Es bleibt auf jeden Fall spannend und dies wird nicht der letzte Artikel zu diesem Thema sein. Sicherlich werde ich mich an dieser Stelle auch nochmals mit dem Stadt-Land-Thema beschäftigen oder ob das Elterngeld-Plus wirklich so selbstständigen-freundlich ist, wie ich dachte … aber das ist ein ganz anderes Thema.

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    Kind und Kegel

    Kind und Selbstständig – ein Selbstversuch

    Selbstständigkeit, Kind, Elterngeld, KSK, Kreative, Mutterschutz
    Als ich schwanger war, wurde ich oft gefragt: Wie macht Ihr das jetzt? Kind und beide selbstständig? Habt Ihr so viele Rücklagen, verliert Ihr nicht alle Kunden und bekommst Du überhaupt  Elterngeld oder gar Mutterschaftsgeld?

    Allen, die sich diese Gedanken machten und machen oder die das Abenteuer Selbständigkeit und Kind vielleicht sogar selbst wagen möchten, sei gesagt: Macht Euch nicht so viele Sorgen, das ist alles halb so wild. Na klar: Wahrscheinlich ist es ein größeres Wagnis, als mit einem sicheren Job, den ich nach 12 Monaten wieder antreten kann und einer Elternzeit, bei dem ich mich nur auf mein Kind, Haushalt und Freizeitaktivitäten konzentrieren kann. Aber auch das selbstständig machen war ein Wagnis … (zumindest scheint es das noch für sehr viele (Deutsche) zu sein). Und was soll ich Euch sagen: Diesen Schritt haben wir nie bereut und würden es gleich wieder tun. Und jetzt eben mit Kind … zu dritt sind wir das beste Team, was man sich vorstellen kann.

    Aber nun zu den Fakten: Ja, ich denke es ist mehr Papierkram, mehr Recherche, mehr Arbeit … und es war teilweise wirklich aufwändiger bei Krankenkasse und Co. Ansprechpartner zu finden, die uns weiterhelfen konnten. Auch im Internet hat sich die Recherche eher schwierig gestaltet. Selbstständig und Kind scheint immer noch eine besondere Spezies zu sein. Doch zum Glück gab es auch viele Lichtblicke: Zum Beispiel die großartige Schwangeren-Beratung im Landratsamt in München, die sich viel Zeit für uns nahm und uns mit Infomaterial und Schaubildern zum neuen Elterngeld-System bestens ausgerüstet hat (Danke Marion an dieser Stelle für den spitzen Tipp). Oder natürlich meine Mädels im Büro: Justus ist nämlich schon das dritte Büro-Baby unserer Bürogemeinschaft. Papa und Mama der beiden anderen Kinder sind ebenfalls selbstständig, auch Kreative mit manchmal tollem, manchmal nicht so tollem Einkommen. Was die Auftragslage halt so bringt. Und dann gibt es noch so Lieblingsblogs wie Edition F oder Little Years, die immer wieder Mut machen mit ihren tollen Artikeln und Fallbeispielen zu Selbstständigkeit mit Kind.

    Zum Finanziellen sei gesagt: Jeder bekommt Elterngeld. Zumindest den Mindestsatz von 300 Euro. Euer Elterngeldsatz wird, wenn Ihr selbstständig seid, aus Eurem letzten Geschäftsjahr berechnet. Also in unserem Fall: den Gewinn von 2014 durch 12 und dann wie bei den Festangestellten auch davon 67% . Für die gewitzten Finanzplaner unter Euch: Natürlich macht es Sinn im entsprechenden Jahr den Gewinn etwas nach oben zu schrauben und nicht so viel Ausgaben anzusammeln (was man ja eigentlich gerne macht, um Steuern zu sparen). Aber wer plant schon genau, wann er schwanger wird ;)

    Ganz neu seit diesem Jahr: Das Elterneld Plus: Ihr bekommt in den Monaten, in denen Ihr Euch für E+ entscheidet nur die Hälfte des berechneten Elterngeldsatzes, dafür dürft Ihr aber bis zu 30h pro Woche arbeiten und das was Ihr dazuverdient wird nicht vom Elterngeld abgezogen. (Zumindest bis zur Deckelung). Wie das mit dem Elterngeld Plus genau funktioniert und ob es wirklich klappt, werde ich nächstes Jahr dann berichten können. Auf den ersten Blick ist es aber schonmal die ideale Ergänzung für Selbstständige und wir werden das auf jeden Fall ausprobieren.

    Nun zum Mutterschaftsgeld: Da ist es tatsächlich etwas kniffliger. Denn eigentlich bekommt Ihr das ja von Eurem Arbeitgeber, der in Eurem Fall ihr selbst seid. Viele Kreative sind in der Künstlersozialkasse, so zum Glück auch ich … denn die ersetzt zusammen mit Eurer Krankenkasse den Arbeitgeber und ihr bekommt auch im Mutterschutz (also ab 6 Wochen vor Geburtstermin) die 70% von Eurem Einkommen. Berechnet wird in diesem Fall nicht nach Gewinn vom Vorjahr, sondern aus dem Satz, den Ihr für das laufende Geschäftsjahr an die KSK gegeben habt. Für Selbstständige Frauen, die kein KSK-Mitglied sind, gibt es leider kein Mutterschaftsgeld. Das heißt tatsächlich: Noch möglichst lange arbeiten oder Rücklagen für die Wochen vor der Geburt bilden. Wer da andere Infos hat, kann mich aber gerne noch belehren.

    Bekommt Ihr Mutterschaftsgeld ist es aber wichtig, dass Ihr im Mutterschutz keine Rechnungen mehr schreibt, denn das wird von Eurem Mutterschaftsgeld abgezogen. Geldeingänge während dem Mutterschutz sind noch möglich, habt Ihr aber Geldeingänge aus Kundenrechnungen nach der Geburt, also während der Zeit in dem Ihr „normales“ Elterngeld bezieht, werden diese Einnahmen von Eurem Elterngeld abgezogen. Beim Elterngeld Plus sind Geldeinnahmen, wie gesagt, wieder möglich.

    Weitere Infos findet Ihr auch in der Broschüre „Wenn Selbstständige Kinder kriegen“ von der mediafon.

    Ich hoffe, diese Infos haben schon einige Ängste und Bedenken zum Thema Selbstständigkeit und Kind aus dem Weg schaffen können. Ich war die letzten Monate auf jeden Fall immer sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen konnte. Deshalb wird es an dieser Stelle sicherlich bald den nächsten Artikel zu diesem Thema geben. Was mich vor der Geburt zum Beispiel auch immer brennend interessiert hat, war die Frage: Verändert sich durch die Geburt deines Kindes wirklich komplett alles? Wirst Du ein anderer Mensch sein? Kommt man wirklich zu rein gar nichts mehr? Aber das wird Stoff für einen neuen Blogartikel sein …

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