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Kind und Kegel

    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Spruchreife Kinderposter

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    Einige hat das Kreative Kinderzimmer schon erreicht und wir konnten erste, sehr liebe Kommentare bei Instagram lesen, die uns wahnsinnig gefreut haben. Falls ihr auch etwas zum Buch zu sagen habt oder vielleicht schon ein Projekt zeigen wollt, kennzeichnet euren Post doch mit #kreativeskinderzimmer. Wir sind super gespannt.
    Eines der schnellsten DIYs aus dem Buch und auch ein kleines Dankeschön an alle Mitlesenden, hier sind die Typoplakate fürs Kinderzimmer, die ihr ganz einfach schwarz-weiß ausdrucken könnt. Hier geht es zum Freebie.

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    Kreatives Kinderzimmer: Unsere Buchparty

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    Was für ein schöner Abend! Wir hatten heute noch den ganzen Tag ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Gestern war es soweit und unser neues Buch „Kreatives Kinderzimmer“ wurde im Kinderladen Rasselfisch in München-Haidhausen vorgestellt. Es war super entspannt und ich bin immer noch total begeistert von Christian Hollweck, den Betreiber des Ladens und dessen Familie, die uns so herzlich beherbergt und uns so einen schönen Rahmen zum Feiern ermöglicht haben. Und natürlich vom BLV-Verlag: Inzwischen sind wir in Sachen Buchparty ja schon ein eingespieltes Team und Lisa und Steffi sind die besten Buchparty-Organisierer.

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    Auf der Party gab es ein paar Produkte aus dem Buch zu sehen (und zum Ausprobieren) und natürlich das Kreative Kinderzimmer-Buch an sich. Mann, war ich aufgeregt! Denn gestern Abend bekamen wir das Werk – druckfrisch – auch das erste Mal in unsere Hände. Und wir sind einfach super erleichtert, stolz und glücklich, dass alles so geklappt hat.

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    Viele liebe Menschen waren zur Buchparty gekommen. Besonders über den Besuch der Fotoshooting-Kinder und deren Eltern haben wir uns sehr gefreut. Ohne sie wäre das Buch nicht das geworden, was es jetzt ist. Die Shootings mit den Kindern waren sicherlich ein Highlight unserer Arbeit am Buch. Nicht immer einfach wilde Wirbelwinde vor der Kamera zu haben, aber zu sehen, wie sie die Spielsachen und Möbel verwenden und mögen, war eine tolle Erfahrung.

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    Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich. Wir sind schon sehr auf das Feedback gespannt und werden das Buch auch auf der Buchmesse in Leipzig übernächste Woche vorstellen. Falls ihr demnächst etwas aus dem Buch bastelt, näht oder baut, würden wir uns über Fotos via Mail, Instagram oder Facebook sehr freuen. Zeigt uns euer Projekt mit #kreativeskinderzimmer. Und schaut die Tage doch mal wieder auf dem Blog vorbei, denn natürlich wird es an dieser Stelle auch eine kleine Buchverlosung geben!

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    Kreatives Kinderzimmer: Hände waschen!

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    Heute wird das Kinderzimmer mal um das Bad erweitert, denn wenn man draußen unterwegs war und dann spielen möchte ist Händewaschen unentbehrlich. Vor allem um die fiesen KITA-Viren vom Kinderzimmer fern zu halten. Die Vorlage, die ihr auf eine Folie zeichnen könnt steht hier zum Download bereit. Weitere Tipps dazu gibt’s in unserem Buch Kreatives Kinderzimmer, das Anfang März erscheint.

    Herzlichen Glückwunsch übrigens an die Gewinnerinnen für die Buchparty. Hanna und Olga sind die Glücklichen :)

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    Kreatives Kinderzimmer: Laden-Etikette

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    Heute gibt es eines meiner Lieblings-Freebies aus dem Kreativen Kinderzimmer-Buch! Wir haben im Buch auch einen Kaufladen für Euch gebaut und dazu findet ihr die Bauanleitung und mehrere Bastelideen im Buch, wie ihr den Laden bestücken und ausstatten könnt. Wichtige Elemente dazu sind natürlich die Etikette für die Ladenprodukte.

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    Hier findet ihr ein PDF, welches ihr euch herunterladen und ausdrucken könnt. Zum Bekleben eignen sich am Besten kleine Plastik-Fläschchen oder Gläschen von Saucen und Säften.

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    Die Etiketten druckt ihr am Besten im Format DIN A4 auf Eurem Tintenstrahldrucker aus. Die Vorlagen sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt und dürfen natürlich nicht weiter verkauft oder kommerziell genutzt werden.

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    Kreatives Kinderzimmer: Karten zur Buchparty!

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    Langsam zählen wir die Tage bis zum Erscheinen des Kreativen Kinderzimmer-Buches und wir sind schon ganz schön aufgeregt. Natürlich muss auf das Buch auch ordentlich angestoßen werden und deshalb wird am 2. März gefeiert. Und da Freude teilen am Schönsten ist, würden wir Euch gerne dabei haben. Wer Lust hat mitzufeiern, kann hier bis zum 28. Februar ein Kommentar hinterlassen. Verlost werden 2×2 Karten für unsere Buchparty in München. Neben der Feierei gibt es natürlich noch ein druckfrisches Kinderzimmerbuch und ein Goodie-Bag mit kleinen Überraschungen dazu.

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    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Geburtstagskalender

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    Und weiter geht’s mit unserem Countdown zum Kreativen Kinderzimmer. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich vergesse regelmäßig Geburtstage und ärgere mich dann sehr über mich. Kann es aber sehr gut nachvollziehen, wenn meiner vergessen wird …um der Vergesslichkeit Abhilfe zu schaffen haben wir  Euch einen immerwährenden Geburtstagskalender nicht nur für’s Kinderzimmer gestaltet, den ihr Euch hier als Freebie herunterladen könnt. Und weil beim Layouten mehrere Versionen entstanden sind, gibt es zwei verschiedene zum Ausssuchen!

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    Kreatives Kinderzimmer: Tierisches Zahlenposter

    Und los geht’s mit unserem Countdown zum „Kreativem Kinderzimmer„-Buch, das Anfang März erscheint. In den nächsten Wochen werdet ihr hier und bei Gregor auf dem Blog, verschiedene Projekte aus dem Buch sehen. Es werden einige Freebies dabei sein und Vorlagen für Bauprojekte, wie eine Schaukelrobbe oder ein Kinderstuhl.

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    3,2,1 … Das erste Projekt ist unser tierisches Zahlenposter für’s Kinderzimmer. Die Vorlage könnt ihr hier downloaden. Für das Anbringen an der Wand haben wir das Plakat auf eine Depafit-Platte aufgezogen und diese Posterhänger verwendet. Damit kommt die Grafik schön zur Geltung.

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    Kreatives Kinderzimmer

    Kreatives Kinderzimmer: Unser neues Buch!

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    Es war letztes Jahr im Frühling. Nicola von Verrückt nach Hochzeit und ich waren für unser gemeinsames Buch „Hochzeit – mit Liebe selbstgemacht“ auf der Buchmesse in Leipzig unterwegs. Und mich – schon schwanger – kribbelte es wieder in den Fingern.

    Der bekannte Nestbautrieb machte sich schon ein bisschen bemerkbar und ich dachte über ein neues Projekt nach: wie wäre es passend dazu an einem neuen Buch zu arbeiten? Ein Buch, das sich an (werdende) Eltern richtet, die sich in einer ähnlichen Situation wie Gregor und ich befinden? Das sich mit DIY-Ideen rund um das Thema Kinderzimmer beschäftigt?

    Im April stellten wir unser Konzept zum Kreativen Kinderzimmer vor und wenige Wochen später bekamen wir die Zusage vom Verlag. Das Timing passte auch – eigentlich war noch genügend Zeit den größten Teil vor der Geburt zu schaffen. Dass das eine Illusion war, wisst ihr bereits. Das fertige Projekt haben wir Anfang des Jahres abgegeben. Entstanden ist wohl das bis jetzt persönlichste DIY-Buch. Mit anspruchsvollen Bauprojekten für ambitionierte Papas und einfachen Bastelprojekten, bei denen auch schon größere Kinder mithelfen können.

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    KreativesKinderzimmer_Stuhl

    Gegliedert ist das Buch in die Kapitel Ordnung, Spielsachen, Möbel und Raumgestaltung. Am Kapitelende gibt es Expertentipps, die sich mit weiteren Infos und Adressen mit dem jeweiligen Kreativ-Thema beschäftigen. Außerdem haben wir mehre junge Familien zum Thema Kinderzimmer befragt, die Interviews findet ihr im ganzen Buch verteilt.

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    Mit QR-Codes werdet ihr zu Bauplänen und Freebies (wie z.B. Kinderzimmerposter zum Ausdrucken) geleitet. Als kleiner Buchauftakt werden wir die nächsten Wochen auf unseren Blogs einige Projekte schon mal zeigen. Anfang März wird das Buch erscheinen und wir werden es wieder in Leipzig vorstellen. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn ihr euch schon ein Exemplar vorbestellt. Und wir sind so gespannt, wie ihr es findet!

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    Kind und Kegel

    Kind und Kegel: Was hat sich verändert?

    KindundKegel

    Ich habe mich sehr über die Kommentare und die Resonanz zu meinem Artikel Kind und selbstständig – ein Selbstversuch gefreut. Und auch gesagt, dass ich bald mehr darüber schreiben möchte. Besonders zur Frage: »Hast Du Dich / Hat Dein Leben sich mit dem Kind komplett geändert?«. Mit der Frage habe ich mich viel beschäftigt als ich schwanger war, ich habe viele Artikel gelesen. Von Müttern, die ihr Müttersein bereuen. Von Müttern, die sich völlig überfordert fühlen oder Mütter, die nur noch das Muttersein zulassen, sonst nichts mehr. Das hat mir ehrlich gesagt ganz schön Angst gemacht.

    Ich habe mich so auf unser Kind gefreut, unser selbstständiges Leben vor dem Kind aber auch sehr genossen und so habe ich mich oft gefragt, wie das so sein wird als selbstständige Eltern. Und all diejenigen, die vielleicht gerade in der selben Situation stecken, denen vielleicht ähnliche Fragen durch den Kopf gehen, möchte ich auch mit diesem Artikel die Angst nehmen und Mut machen.
    Unser Leben hat sich sicherlich komplett geändert, aber wir sind die alten geblieben.
    Ein Kind zu haben ist etwas Wunderbares, ich würde es jedem raten, es war einfach die beste Entscheidung: Justus ist Prio 1. Das allerwichtigste ist, dass es ihm gut geht. Wir sind immer wieder hin und weg, wenn er uns anstrahlt und brabbelt, neue Dinge begreift. Als der Kinderarzt bei der U4 „sehr ausgeschlichenes Kind“ in unsere Unterlagen vermerkte, waren wir mächtig stolz. Wir wissen, ein Kind zu haben ist nicht selbstverständlich und wir sind unendlich dankbar dafür. Wir genießen sehr unser neues Leben zu dritt.

    Doch der kreative Mensch, der diese Kreativität auch ausleben möchte ist geblieben. Mir ist meine Selbstständigkeit nach wie vor sehr wichtig und ich liebe, was ich tue. Mir geht es darum nicht, jemand anderem zu beweisen: ich schaffe das alles, ich bin eben eine Powerfrau. Sondern die Kreativität ist ein großer Teil meiner Persönlichkeit, die mir sehr fehlen würde. Ich brauche täglich Inspiration, die ich in mir aufsauge, genauso wie ich Kanäle brauche, durch die ich meine Kreativität ausdrücken muss. Das hat sich durch das Muttersein nicht geändert. Gestalterisch arbeiten zu können ist ein wichtiger Ausgleich, der mich unausstehlich macht, wenn er mir fehlt.

    Wir haben diese Woche unser drittes Buch zu Ende gebracht. Es heißt „Kreatives Kinderzimmer“ und wird schon im März erscheinen. (Ich werde bald mehr dazu schreiben!) Eigentlich war der Plan, das Buch zum größten Teil noch vor der Geburt fertig zu bekommen. Das hat natürlich nicht geklappt. Wir haben nach der Geburt vier Wochen Pause gemacht und haben dann weiter gebaut, gebastelt, getextet, fotografiert und gelayoutet. Andere schütteln vielleicht jetzt den Kopf und sagen: »Genießt doch die Zeit mit dem Kind, die geht so schnell vorbei!« Da kann ich nur antworten: Das haben wir: in vollen Zügen, aber wir haben es auch sehr genossen zusammen an diesem Buch zu arbeiten.

    Und das ist, glaube ich ein sehr wichtiger Punkt. Das „Wir“: damit Projekte und Muttersein funktionieren, gehören mindestens zwei dazu. Ein Partner, der die Lebenseinstellung teilt und der einem unterstützt. Ich habe das große Glück so einen zu haben. Ich beobachte leider immer wieder, dass sobald ein Kind da ist, wieder die klassischen Rollenmodelle eintreten. Auch wenn beide Partner vor dem Kind in gleichwertigen Berufen erfolgreich waren. In einem Gespräch habe ich mit einer Freundin, die in Schweden lebt, festgestellt: Eigentlich sind die Voraussetzungen um ein gleichberechtigtes Elternsein zu führen in Deutschland inzwischen (fast) genauso gut wie in Schweden. Aber irgendwie sind die Deutschen noch nicht soweit. In Deutschland bleibt die Mama meist 12 Monate zuhause, der Papa zwei. In Schweden wird geteilt. Bitte versteht mich nicht falsch: jeder soll diesen neuen Lebensabschnitt als Familie leben, wie er es für richtig hält, so wie es ihn am glücklichsten macht. Mich stört nur, dass in vielen Köpfen nur die klassische Rollenverteilung existiert und es für viele so schwer ist aus dieser auszubrechen. Es bleibt auf jeden Fall spannend und dies wird nicht der letzte Artikel zu diesem Thema sein. Sicherlich werde ich mich an dieser Stelle auch nochmals mit dem Stadt-Land-Thema beschäftigen oder ob das Elterngeld-Plus wirklich so selbstständigen-freundlich ist, wie ich dachte … aber das ist ein ganz anderes Thema.

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    Kind und Kegel

    Kind und Selbstständig – ein Selbstversuch

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    Als ich schwanger war, wurde ich oft gefragt: Wie macht Ihr das jetzt? Kind und beide selbstständig? Habt Ihr so viele Rücklagen, verliert Ihr nicht alle Kunden und bekommst Du überhaupt  Elterngeld oder gar Mutterschaftsgeld?

    Allen, die sich diese Gedanken machten und machen oder die das Abenteuer Selbständigkeit und Kind vielleicht sogar selbst wagen möchten, sei gesagt: Macht Euch nicht so viele Sorgen, das ist alles halb so wild. Na klar: Wahrscheinlich ist es ein größeres Wagnis, als mit einem sicheren Job, den ich nach 12 Monaten wieder antreten kann und einer Elternzeit, bei dem ich mich nur auf mein Kind, Haushalt und Freizeitaktivitäten konzentrieren kann. Aber auch das selbstständig machen war ein Wagnis … (zumindest scheint es das noch für sehr viele (Deutsche) zu sein). Und was soll ich Euch sagen: Diesen Schritt haben wir nie bereut und würden es gleich wieder tun. Und jetzt eben mit Kind … zu dritt sind wir das beste Team, was man sich vorstellen kann.

    Aber nun zu den Fakten: Ja, ich denke es ist mehr Papierkram, mehr Recherche, mehr Arbeit … und es war teilweise wirklich aufwändiger bei Krankenkasse und Co. Ansprechpartner zu finden, die uns weiterhelfen konnten. Auch im Internet hat sich die Recherche eher schwierig gestaltet. Selbstständig und Kind scheint immer noch eine besondere Spezies zu sein. Doch zum Glück gab es auch viele Lichtblicke: Zum Beispiel die großartige Schwangeren-Beratung im Landratsamt in München, die sich viel Zeit für uns nahm und uns mit Infomaterial und Schaubildern zum neuen Elterngeld-System bestens ausgerüstet hat (Danke Marion an dieser Stelle für den spitzen Tipp). Oder natürlich meine Mädels im Büro: Justus ist nämlich schon das dritte Büro-Baby unserer Bürogemeinschaft. Papa und Mama der beiden anderen Kinder sind ebenfalls selbstständig, auch Kreative mit manchmal tollem, manchmal nicht so tollem Einkommen. Was die Auftragslage halt so bringt. Und dann gibt es noch so Lieblingsblogs wie Edition F oder Little Years, die immer wieder Mut machen mit ihren tollen Artikeln und Fallbeispielen zu Selbstständigkeit mit Kind.

    Zum Finanziellen sei gesagt: Jeder bekommt Elterngeld. Zumindest den Mindestsatz von 300 Euro. Euer Elterngeldsatz wird, wenn Ihr selbstständig seid, aus Eurem letzten Geschäftsjahr berechnet. Also in unserem Fall: den Gewinn von 2014 durch 12 und dann wie bei den Festangestellten auch davon 67% . Für die gewitzten Finanzplaner unter Euch: Natürlich macht es Sinn im entsprechenden Jahr den Gewinn etwas nach oben zu schrauben und nicht so viel Ausgaben anzusammeln (was man ja eigentlich gerne macht, um Steuern zu sparen). Aber wer plant schon genau, wann er schwanger wird ;)

    Ganz neu seit diesem Jahr: Das Elterneld Plus: Ihr bekommt in den Monaten, in denen Ihr Euch für E+ entscheidet nur die Hälfte des berechneten Elterngeldsatzes, dafür dürft Ihr aber bis zu 30h pro Woche arbeiten und das was Ihr dazuverdient wird nicht vom Elterngeld abgezogen. (Zumindest bis zur Deckelung). Wie das mit dem Elterngeld Plus genau funktioniert und ob es wirklich klappt, werde ich nächstes Jahr dann berichten können. Auf den ersten Blick ist es aber schonmal die ideale Ergänzung für Selbstständige und wir werden das auf jeden Fall ausprobieren.

    Nun zum Mutterschaftsgeld: Da ist es tatsächlich etwas kniffliger. Denn eigentlich bekommt Ihr das ja von Eurem Arbeitgeber, der in Eurem Fall ihr selbst seid. Viele Kreative sind in der Künstlersozialkasse, so zum Glück auch ich … denn die ersetzt zusammen mit Eurer Krankenkasse den Arbeitgeber und ihr bekommt auch im Mutterschutz (also ab 6 Wochen vor Geburtstermin) die 70% von Eurem Einkommen. Berechnet wird in diesem Fall nicht nach Gewinn vom Vorjahr, sondern aus dem Satz, den Ihr für das laufende Geschäftsjahr an die KSK gegeben habt. Für Selbstständige Frauen, die kein KSK-Mitglied sind, gibt es leider kein Mutterschaftsgeld. Das heißt tatsächlich: Noch möglichst lange arbeiten oder Rücklagen für die Wochen vor der Geburt bilden. Wer da andere Infos hat, kann mich aber gerne noch belehren.

    Bekommt Ihr Mutterschaftsgeld ist es aber wichtig, dass Ihr im Mutterschutz keine Rechnungen mehr schreibt, denn das wird von Eurem Mutterschaftsgeld abgezogen. Geldeingänge während dem Mutterschutz sind noch möglich, habt Ihr aber Geldeingänge aus Kundenrechnungen nach der Geburt, also während der Zeit in dem Ihr „normales“ Elterngeld bezieht, werden diese Einnahmen von Eurem Elterngeld abgezogen. Beim Elterngeld Plus sind Geldeinnahmen, wie gesagt, wieder möglich.

    Weitere Infos findet Ihr auch in der Broschüre „Wenn Selbstständige Kinder kriegen“ von der mediafon.

    Ich hoffe, diese Infos haben schon einige Ängste und Bedenken zum Thema Selbstständigkeit und Kind aus dem Weg schaffen können. Ich war die letzten Monate auf jeden Fall immer sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen konnte. Deshalb wird es an dieser Stelle sicherlich bald den nächsten Artikel zu diesem Thema geben. Was mich vor der Geburt zum Beispiel auch immer brennend interessiert hat, war die Frage: Verändert sich durch die Geburt deines Kindes wirklich komplett alles? Wirst Du ein anderer Mensch sein? Kommt man wirklich zu rein gar nichts mehr? Aber das wird Stoff für einen neuen Blogartikel sein …

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    Kind und Kegel

    Herzlich Willkommen Justus!

    Hier war lange Zeit nichts zu lesen. Das hat mit einem großartigen Wunder zu tun, dass vor knapp zwei Wochen passiert ist: Unser Blog-Team hat Zuwachs bekommen: Unser Sohn Justus wurde geboren und wir sind super dankbar und glücklich, dass alles gut ist. Es ist immer noch irgendwie unfassbar. Unsere Kennenlernphase ist ein großes Glück und wir genießen die Zeit sehr. Ich kann mir schon nach 2 Wochen nicht mehr vorstellen ohne ihn zu sein und gleichzeitig schaue ich auf meinen Sohn und dieses Wunder und kann es eigentlich gar nicht glauben, jetzt Mama zu sein, auch wenn man ja fast ein Jahr Zeit hatte sich an den Gedanken zu gewöhnen.

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    Vorher über die Schwangerschaft oder die bevorstehende Geburt zu berichten, war uns zu persönlich. Ich gebe zu, ich lese unheimlich gerne Geburtsankündigungen und Berichte zur Schwangerschaft, aber selbst darüber zu schreiben wollte ich trotzdem nicht. Da ich aber schwer Dinge verheimlichen kann, war es genauso schwierig Blogartikel zu schreiben und so zu tun als wäre nichts. Deshalb war dann Funkstille im Blog und wir haben uns die letzten Wochen vor Justis Geburt hauptsächlich im Leben 1.0 bewegt, unseren Nestbautrieb ausgelebt und an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet, über das wir bald mehr sagen können. Langsam kribbelt es wieder in den Fingern und ich freue mich über viele neue Blogberichte, die natürlich ab und an auch was mit unserer neuen Rolle als Eltern zu tun haben werden. Aber der Blog wird nach wie vor kein Mama- oder Eltern-Blog werden, sondern auch weiterhin unsere Liebe zu Interieur, Design, Reisen und DIY wiederspiegeln. Ich finde aber wichtig, auch über Themen zu berichten, die uns in den letzten Monaten und Wochen sehr beschäftigt haben und weiter beschäftigen werden: Zum Beispiel: Wie ist das wenn man selbstständig ist und Eltern wird? Wie klappt das mit dem neuen Eltern-Geld-Plus? Wir möchten unser Elternsein teilen und gemeinsam für unseren Sohn da sein, wie leicht/schwer ist das in der heutigen Zeit in Deutschland? Ist es überhaupt schwierig oder einfach nur einstellungssache?

    Wir hoffen, Euch mit dem einen oder anderen Bericht zu diesen Themen Hilfestellung zu geben und auch viele Ängste und Vorurteile zu nehmen, die da vorherrschen. Im Blog werden auf jeden Fall neue Zeiten anbrechen und sich neue Perspektiven auftun. Herzlich Willkommen Justus!

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