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    Kind und Kegel, Wohnlich

    Einfach Feiern! Krapfen-Karneval.

    Krapfen Party, Karneval, Rice, Feiern mit Kindern


    // Enthält Werbung // Es ist schon ein paar Wochen her, da haben mich Rice und der schöne Shop ediths gefragt, ob ich Lust zum Feiern hätte. Feiern? Immer. Man feiert viel zu wenig und wenn man es endlich mal wieder gewagt hat und die Bude voller lieber Freunde hatte sinkt man danach erschöpft aber sehr sehr glücklich in sein Bett und weiß: Im Leben wird viel zu wenig gefeiert. Würden die Menschen ein bisschen mehr feiern miteinander, wäre die Welt sicherlich ein kleines Stück besser.


    Dann kam die Frage: Wann? Eigentlich wollte ich ein Indoor-Picknick veranstalten. Extra ganz viel extravagante Sachen backen und kochen und das dann total schön mit den kunterbunten Rice-Produkten arrangieren. So richtig in Szene setzen wie das Foodblogger machen. Ich hab mich da total unter Druck gesetzt und das Event immer wieder verschoben, weil für so eine aufwändige Geschichte neben Kind und Job einfach gerade keine Zeit bleibt.


    Fasching, Karneval, Fastnacht kam näher und ich beschloss: Es wird jetzt einfach gefeiert. Einfach so: Mit gekauften Krapfen, einfachen Fruchtspießen, selbstgemachtem Popcorn und anderen mitgebrachten Leckereien von den Freunden. Schnell 2 Tage vorm Faschingsdienstag habe ich eine WhatsApp-Gruppe „Krapfen Karneval“ eröffnet und gehofft, das so kurzfristig noch ein paar Freunde zusagen.

    Glück gehabt, einige liebe Leute hatten noch Lust spontan einen roten Nasen-Ball zu veranstalten. Ich hatte zwei Stunden Zeit, alles zu dekorieren, zu besorgen und Essen vorzubereiten. Und es hat geklappt. Ja, nicht perfekt. Denn begeisterte Kinderhände wollten schon vorher das Popcorn probieren, bevor es professionell abgelichtet wurde. Ein ganz besonderes spezial Karnevals-Rezept kann ich euch leider auch nicht präsentieren. Denn dafür blieb einfach keine Zeit.

    Aber was soll ich Euch sagen? Feiert einfach und werft Eure Perfektionismus über den Haufen. Denn das Zusammensein mit Freunden zählt. Und kommt nicht auf die Idee, nicht zu Feiern, nur weil es vielleicht nicht so perfekt gestylt aussehen wird, wie auf Eurer Pinterest-Pinnwand.

    Ach und eine Turbo-Rezept-Wiederentdeckung habe ich doch noch: Das selbstgemachte Popcorn kam bei allen Kindern super gut an. Ihr braucht dazu nur Sonnenblumenöl, Popcornmais und einen großen Topf. Den Topfboden mit Öl bedecken, dann eine Schicht Mais drauf und langsam erhitzen bis es anfängt zu knallen. Topfdeckel nicht vergessen, sonst bekommt ihr Popcorn-Konfetti. In 10 Minuten habt ihr bestes Partyfood und ihr könnt selbst entscheiden wieviel Zucker dran darf. Die Kleinen fanden das Partyfood auch ohne Zucker köstlich.

    Das tolle Party-Paket mit kunterbunten Utensilien von Rice wurde uns freundlicherweise von ediths zur Verfügung gestellt. Wenn wir das nächstemal in Österreich sind, will ich unbedingt in einem der schönen Läden vorbeischauen. Derweil stöbere ich online. Vielen Dank Rice und ediths für die schöne Party-Kooperation!

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    Kind und Kegel, Kreatives Kinderzimmer, Wohnlich

    Mehr Ordnung im Kinderzimmer

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Seit ein paar Monaten nutzt Justus sein Kinderzimmer. Er hat begriffen, dass es sein Zimmer ist und es macht uns richtig Spaß zu sehen, dass er sich dort sehr wohl fühlt. Inzwischen sind so einige Spielsachen und Bücher zusammengekommen und aufräumen wird langsam ein Thema. Natürlich ist das noch ein langer Weg, aber unsere Tipps aus dem Kreativen Kinderzimmer-Buch*, das letztes Frühjahr erschienen ist, werden nun auch bei uns langsam interessant. Vielleicht ist noch der ein oder andere Tipp für Euch dabei, der weiterhilft:

    Ordnung Kinderzimmer, Interieur Kids, Kreatives Kinderzimmer
    Die Jutevögel und die Schlaufen-Garderobe sind schnell gemacht.
    Die Anleitung dazu gibt’s in unserem Kinderzimmerbuch.

    #1 Vorbild sein
    Na klar, wenn im Rest der Wohnung Chaos herrscht, warum soll dann das Kinderzimmer aufgeräumt sein? Das heißt: Auch wenn’s oft schwerfällt, auch die eigenen Kruschtelecken beseitigen.

    #2 Alles hat seinen Platz
    Wichtig ist, dass alle Spielsachen ihren festen Platz haben. Da helfen Aufbewahrungsmöglichkeiten: Die Kuscheltiere wohnen im Kinderwagennetz, die Autos stehen auf der Fensterbank und im Hausregal haben die Bücher Platz. Am Ende des Artikels findet Ihr auch ein paar schöne Boxen und Schachteln als Kauftipp. Im unserem Kreativen Kinderzimmer Buch haben wir der Ordnung ein ganzes Kapitel gewidmet.

    #3 Beim Aufräumen helfen
    Manchmal ist ein mit Spielzeug übersäter Kinderzimmerboden einfach zu viel des Guten. Nicht nur Kinder verlieren da den Überblick. Deshalb räumt am besten gemeinsam auf: Du bist für die Puppensachen verantwortlich, ich für die Legosteine. Gemeinsam sind wir stark und der Boden wird schnell wieder zur freien Spielfläche.

    #4 Hier darf was stehen bleiben!
    Manche Spielsachen müssen einfach länger stehen, weil man vielleicht noch an der Burg bauen möchte oder weil sich im selbst gebauten Puppenhaus die Playmobilmännchen gerade so wohl fühlen. Deshalb sollte es im Kinderzimmer Ecken geben, wo das möglich ist und es niemanden stört.

    #5 Nicht immer alles auf einmal!
    Ständig bekommen die Kinder neue Sachen geschenkt, nicht nur zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Die meisten Kinder haben wahrscheinlich mehr Spielzeug als nötig. Da kann man dann auch mal den Überblick verlieren: Deshalb sollten regelmäßig die Lieblingssachen ausgesucht werden und der Rest wird in Kisten verstaut oder sogar in den Keller geräumt. Wenn die verräumten Dinge dann mal wieder zum Vorschein kommen und eingetauscht werden, freuen sich die Kinder darüber wie über neues Spielzeug.

    #6 Macht das Aufräumen selbst zum Spiel
    Ob mit unserem Aufräumwürfel oder einem Aufräumlied, das ertönt, wenn es ans Aufräumen geht: Geht man spielerisch an die Sache heran, wird das Aufräumen nicht als Last, sondern als Tätigkeit empfunden, die gemacht werden muss, aber trotzdem Spaß macht.

    #7 Macht einen Plan
    Wenn man nicht weiß, wo die Sachen hingehören, kann man auch nicht gut aufräumen: Besprecht deshalb vorher mit eurem Kind, wo was verstaut werden soll. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch einen Übersichtsplan aufzeichnen, der dann an der Kinderzimmertüre hängt.

    #8 Platz für Kleinkram
    Schlüsselanhänger, Abziehbilder, das Mitbringsel vom letzten Kindergeburtstag. Für diese Sachen habt ihr eigentlich keine Verstaumöglichkeit? Schafft deshalb eine Kruschtel-Schublade oder eine Kleinkrambox, wo diese Dinge ihren Platz haben. Einmal im Monat wird dort ausgemistet!

    #9 Entrümpeln muss sein
    Irgendwann werden die Spielsachen einfach zu viel. Da sind einige Sachen dabei, mit denen die Kinder gar nicht mehr gerne spielen oder für die sie inzwischen einfach zu groß sind. Deshalb gilt die Devise: Es gibt nur Neues, wenn es gegen etwas Altes eingetauscht oder, noch besser, Altes auf dem nächsten Flohmarkt verkauft wird. Schön finde ich auch, wenn das Kind Spielzeug selbst aussucht, dass es an kleinere Kinder und Babys weiterverschenken möchte.

    #10 Das Kinderzimmer strukturieren
    Schafft im Kinderzimmer Bereiche, die für eine bestimmte Sache geschaffen werden: In der dunkleren Ecke steht zum Beispiel das Bett, das zum Kuscheln einlädt. Am hellen Fenster steht ein Basteltisch, unter dem Boxen für die fertigen Bastelarbeiten stehen. Auf dem Fenstersims gibt es eine Aufbaufläche für die Ritterburg etc.

    Ordnung im Kinderzimmer, Kreatives Kinderzimmer

    Ohne Boxen, Körbe und Säcke geht gar nix in Sachen Ordnung. Diese selbstgenähten Taschen sind schnell gemacht. Wer lieber kauft statt bastelt, dem hab ich hier mal ein paar Aufbewahrungsmittel zusammengestellt (die Koziol-Wannen sind meine Lieblinge … die kommen bei uns in der ganzen Wohnung in verschiedenen Größen zum Einsatz).

    Die Shopping-Collage und die mit *gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn Ihr die Links anklickt und in den Shops etwas kauft, verdiene ich mir ein paar Cent dazu.
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    Portfolio, Selbstgemacht, Wohnlich

    Unsere Werkstatt. Wo Ideen entstehen.

    Möbeldesign, Innenarchitektur, München, Studio Faubel

    Wer hier schon länger mitliest, weiß: Wir arbeiten an verschiedenen Baustellen. Es gibt den Online-Shop Herzlichst, den ich mit Susanne betreibe, diverse freie Projekte für Privat- und Geschäftskunden und Studio Faubel. Studio Faubel ist ein Produktdesign und Innenarchitektur-Label, das Gregor und ich zusammen betreiben. Unter Studio Faubel entstehen Möbel, Leuchten und Interior-Konzepte. Und damit diese Ideen entstehen können, braucht man einen Platz, in dem man Raum hat sich zu entfalten und Dinge auszuprobieren. Mit unserer Werkstatt haben wir uns so einen Raum geschaffen. Nach vielen Monaten Arbeit hat alles Form angenommen. Und weil wir da sehr glücklich und auch ein klein bißchen stolz darüber sind, gibt es heute eine kleine Haustour zum Thema „Kommt doch mal gucken! Hier arbeiten wir“

    Werkstatt Studio Faubel

    Die Werkstatt ist noch ziemlich jung und ein bißchen wie unser zweites Baby. Lustigerweise auch genauso alt. Denn die Holzfassade wurde im gleichen Monat aufgestellt, in dem Justus 2015 geboren wurde. Entworfen wurde das Haus von Gregor. Unser Wunsch: Bitte modern und schlicht, aber es soll trotzdem eine warme Atmosphäre herrschen, in der man sich so richtig wohl fühlen kann.

    Mit Holzbau Lusser aus Tirol haben wir ein tolles Team gefunden, das innerhalb von wenigen Tagen ein Werkstatthaus aufgestellt hat, vor dem wir erstmal nur mit offenem Mund davor standen und gestaunt haben, wie schnell so etwas entstehen kann. Die Zeit des Häuserbaus war eine unvergessliche: Sonnige Spätsommertage, fleißge Männer, die auf dem neu errichteten Gebäude herumkraxelten und ich mit hochschwangerem Babybauch. Viel Vorfreude lag in der Luft und die spannende Frage, was da alles noch so kommen mag.

    Werkstatt Produktdesign Studio Faubel

    Wie schon erwähnt, die Holzbauer kamen aus Tirol. Und das Holz dementsprechend auch. Dazu gibt es übrigens noch eine lustige Anekdote: Die Firma Lusser war auch mit dem Filmset-Bau des letzten James Bond Films beauftragt. Für dieses Set wurde sehr viel Holz gebraucht und das war nach dem Dreh übrig. Die Wände unserer Werkstatt sind genau aus diesem ehemaligen Filmset gebaut worden. Ein James-Bond-Recycling-Haus sozusagen :) Read more

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    Wohnlich

    Imm Cologne 2017 – Messebesuch zu dritt

    Wir sind zurück aus Köln. Unsere erste imm Cologne zu dritt, nachdem wir letztes Jahr eine Pause eingelegt hatten. Ich könnte jetzt schreiben: Es war total entspannt und hat einfach super gut geklappt mit laufwütigem Kleinkind auf der weltgrößten Möbelmesse unterwegs zu sein. Das wäre ganz schön geschwindelt.

    Denn anstrengend war es. Und zwischendurch haben wir auch überlegt, ob es so eine gute Idee war. Denn in Ruhe durch die Gänge schlendern war nicht. Und auch wenn wir schon auf einigen großen Messen mit Justus waren. Das war die erste, die er selbst zu Fuß erkunden wollte. Unbedingt. So kamen wir nicht dazu alle Hallen nach Trends zu durchforsten. Deshalb gibt es diesmal auch keinen Trendreport wie 2014. Einen schönen für dieses Jahr könnt Ihr zum Beispiel bei Ricarda lesen. An dieser Stelle gibt es einfach Inspiration. Stände, Installationen und Möbelhersteller, die uns ins Auge gefallen sind (und bei denen ich gerade Zeit hatte, die Kamera zu zücken …)

    Stefan Diez, Ausstellung Köln, Möbeldesign, Produktdesign, Museumskatalog

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    Wohnlich

    Komm doch rein! Haustour bei Freunden.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Wie wohnt Ihr so? Der Blogbeitrag, der einen kleinen Einblick in unsere vier Wände gewährt hat, war die letzten Wochen einer der beliebtesten bei Euch. Kann ich total verstehen: Ich sehe mich auch gerne in anderen vier Wänden um. „Sag mir wie Du wohnst und ich sag Dir wer Du bist.“ Oder so ähnlich.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Ich finde perfekte „schwarz-weiß Wohnungen“ sehr beeindruckend und schaue mir auch diese komplett abgestimmten und stimmigen Wohnungen auf Blogs gerne an. Frage mich jedesmal, wie man das so schafft, konsequent alles „nicht abgestimmte“ hinter Schranktüren zu verschließen oder gar nicht erst durch die Tür zu lassen. Aber ganz ehrlich: Ich mag diese kunterbunten Wohnungen, in denen man stundenlang verweilen kann und immer wieder etwas Neues entdeckt viel lieber. In denen man ganz viel Persönlichkeit spürt und voller Inspiration nach Hause kommt.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    So eine Wohnung möchte ich Euch heute vorstellen. Einer meiner Lieblingswohnungen von Freunden. Jedes mal komm ich dort an und möchte ganz lang bleiben. In der Küche verweilen, gemeinsam Kochen und stundenlang übers Leben philosophieren oder vor den Kachelofen kuscheln, der die gesamte Wohnung in einem alten Bauernhaus beheizt.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Hier nur ein paar Einblicke, es gäbe noch einiges mehr zu zeigen, aber das würde wohl diesen Blogbeitrag sprengen ;)

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour
    Küche, Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    In der alten Bauernküche. Kochen und Verweilen.

    Details, Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Ganz viel Inspiration: Details aus der Haustour. Zum Beispiel die großartige Tiere-Gallerie im oberen Stockwerk.
    Hühnerstall, Küchenbuffet, Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Hühner werden nächstes Frühjahr auch einziehen. Der selbsgebaute Hühnerstall aus einem alten Küchenbuffet steht schon mal bereit.

    Ihr kennt auch eine solche Wohnung und möchtet sie vorstellen? Schreibt mir gerne ein Kommentar! Ich freue mich auf Inspiration!

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    Wohnlich

    Einblicke: So wohnen wir.

    Interior-Blogger, Homestory, Kinderzimmer

    Wie wohnt Ihr so? Hinter die Wohnungstüre anderer zu schauen macht besonders Spaß und ich liebe Blogartikel zu dem Thema, sei es die Haustour von Stefanie Luxat oder den Sonntagsblick durch Schlüsselloch von Kerstin (auch wenn das bei ihr gerade pausiert). Letztens hat uns ein Magazin diese Frage gestellt (dazu bald mehr) und es sind einige Fotos bei uns entstanden. Zu sehen sind Wohnzimmer, Küche, Flur und Kinderzimmer. Die anderen Räume werden sicherlich ein ander Mal gezeigt. Momentan sind die noch in der Mache. Aber seit wir beschlossen haben noch eine Weile dort zu bleiben, wo wir wohnen und uns mit der Entscheidung sehr wohl fühlen, tut sich wieder einiges in unseren vier Wänden. Und es steht noch einiges an. Read more

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    Unterwegs, Wohnlich

    Unterwegs: Ibiza-Liebe

    Ibiza Tipps, Ibiza Urlaub, Ibiza Übernachtung, Airbnb, Es Canar, Hippiemarkt
    Schon längst wollte ich Euch ein paar Ibiza-Tipps schreiben. Ihr plant gerade Euren Sommerurlaub oder genießt schon Eure Sommerferien? Dann kommt sicherlich ein kleiner Reisebericht von der balearischen Hippie-Insel gerade recht:

    IbizaTipp2

    Wir haben unsere Finca über Air b’n’b gefunden. Gleich zu Anfang sei gesagt: Wer das Schöne sucht, wird auf Ibiza keine günstigen Urlaub machen können. Die Preise für Übernachtungen und gutes Essen übersteigen deutlich die heimischen Münchner Preise und wir sind ja schon einiges aus der bayerischen Landeshauptstadt gewöhnt … wir haben uns zu sechst ein Haus gegönnt, das sogar 10 Personen beherbergen kann und so kam jeder auf knapp 450 EUR für die Übernachtung für eine Woche. Ist jetzt kein Schnäppchen, geb ich zu. Aber dafür hatten wir wirklich alles, was das Urlauberherz begehrt: Ein riesiges Anwesen mit traumhaftem Pool und einem detailverliebten Garten mit Gärtner und Zitronenbäumen, die voller Früchte hangen. Nicht direkt am Wasser, aber mit Blick aufs Meer.

    Ibiza Airbnb, Ibiza Übernachtung

    Sehr ruhig gelegen und trotzdem nur 10 Minuten zu Fuß an den Strand. Wir waren völlig begeistert von der netten englischen Hausverwalterin, die uns am Anfang der Ferienwoche tolle Tipps zur Insel gab und die Einrichtung mit afrikanischen und mediterranen Details, die rein gar nichts mit einer 08/15 Ferienwohnung gemein hatte. Zudem haben wir den Grillplatz, die große Wohnküche und die gemütliche Terrasse fleißig genutzt und viel selbst gekocht. Das hat dann auch die Urlaubskasse wieder etwas geschont :)

    Las Dalias, Hippiemarkt Ibiza, Shopping Ibiza

    Unser Ferienhaus lag im Norden der Insel. Auch als Hippieteil bekannt. Denn dort findet Ihr viele Aussteiger, die Insel ist nicht so dicht besiedelt wie der trubelige Südwesten und die zahlreichen Hippimärkte mit selbstgemachtem wecken so manche Kauflaune. Wir haben die beiden Märkte „Las Dalias“ und den großen und wohl bekanntesten Markt in Es Canar besucht. Es Canar ist riesig und auch schon sehr touristisch. Dementsprechend voll ist es, nicht jeder Stand mit Authentischem ausgestattet, eher „Made in China“ im Etro-Look, aber es gibt viele Stände von Einheimischen dazwischen, wo man tolle Unikate findet und das zu sehr moderaten Preisen.
    „Las Dalias“ ist kleiner, liebevoller angelegt, hat mehr die Anmutung von einem orientalischen Bazar. Viele Aussteller sind auf beiden Märkten zu finden. Aber ich würde Euch beide Märkte empfehlen, wenn Ihr gerne an farbenfrohen, sommerlichen Ständen vorbeischlendert und den Hippie-Style mögt. Als wir dort waren, war Beginn der Hauptreisezeit und es ging noch einigermaßen gediegen zu. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ein Besuch in den Sommermonaten ein ganz schönes Geschiebe werden kann. Also am Besten eher im Frühjahr oder im September besuchen und die Sommerferienzeit meiden. Falls das wegen schulpflichtiger Kinder eher nicht drin ist, empfiehlt es sich wohl eher früher die Märkte zu besuchen. Das es ein Einkaufserlebnis bleibt und nicht im Gedrängel endet.

    Und wer demnächst nicht nach Ibiza fliegen kann, dem hab ich hier mal ein paar Hersteller zusammengeschrieben, die Ihr auch in Online-Shops (z.B. bei Etsy) findet:

    Anatomy of Ibiza:
    Sommerlich bunte Accessoires, Taschen, Bekleidung, Schmuck

    Las alas de Fabiola
    Mädchenkleider im 60’s Look

    Emonk Ibiza
    Accessoires und Schuhe im Boho-Look

    Wayna Shoes
    Handgefertigte Sneakers aus Peru

    World Family Ibiza
    Hippiekleider und Accessoires

    Restaurant Giri Café, Ibiza

    Wie schon gesagt, Essen gehen ist auf Ibiza nicht billig: Deshalb kocht Euch lieber regelmäßig was oder picknickt am Strand und wenn Ihr dann Essen geht, gönnt Euch was richtig Schönes. Zum Beispiel einen Ausflug ins The Giri Café nach San Juan. Wir hatten dort einen fabelhaften Abend mit leckeren Cocktails auf der schönen Hinterhofterasse und einem tollen Menü, von dem ich heute noch schwärme. Die Einrichtung mediterran mit skandinavischen Einflüssen (die Betreiberin ist ursprünglich aus Dänemark). Die Atmosphäre eher schick, aber nicht schickimicki. Würde ich sofort wieder hin! Ich muss jetzt aufhören, sonst bekomme ich schreckliches Fernweh ;) Schönen Urlaub Euch!

    IbizaTipp6

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    Wohnlich

    Wohnen: Imm 2015

    Auch dieses Jahr waren wir wieder in Köln auf der imm cologne unterwegs. Unser Schwerpunkt lag diesmal darin, mit verschiedenen Herstellern Gespräche zu führen und deshalb haben wir ein bisschen weniger von der Messe gesehen als in den Vorjahren. Wir konnten uns aber trotzdem einen ganz guten Überblick verschaffen und hier sind unsere Trends für 2015.

    Wer die Artikel zur Messe 2014 liest, bemerkt sicherlich: Viele Trends bleiben, viele Materialien die 2014 schon aufblitzten, sind nun sehr präsent oder wurden in anderen Konstellationen präsentiert. Ganz wichtig auf jeden Fall: Viel Naturmaterialien, hochwertige Hölzer, Gestein von Marmor bis Schiefer und immer noch Kupfer und Messing sind Trumpf. Pastell bleibt, aber es wird kontinuierlich dunkler im trendbewussten Wohnzimmer.

    imm2015, Möbelmesse, Köln, imm cologne

    Es grünt so grün. Überall spriest und blüht es aus großen Pflanzentaschen oder feinem Porzellan auf der Messe. Auch eine Strömung, die schon letztes Jahr die Messetände dominierte. Kombiniert mit DIY-Techniken wie Makramee werden Pflanzenampeln geknüpft und geben der heimischen vier Wänden einen 70er Jahre Flair.

    imm20152

    Generell ist Retro immer noch ein großes Thema: Manche Hersteller scheinen eine komplette Zeitreise in die 60er gemacht zu haben. Eine runde Formensprache dominiert die Messe. Passend zu dieser Zeitreise sind die 4 Wände in Pastelltöne gefärbt. Mint, Grüntöne und Rosé bleiben ein beliebtes Farbkonzept. (li: Hocker mit Schreibtisch, Müller Möbelfabrikation, re: String-Regale, li unten: Pulpo Wohnaccessoires in Kooperation mit Rosenthal) Aber auch das knallige Neon-Orange findet man immer noch als Farbakzent auf der Möbelausstellung. Auf vielen Messeständen dominieren aber die dunklen, warmen Farbtöne.

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    Schön waren auch die vielen Rostrot-Rosa-Kombinationen, der in das Farbkonzept „warme Farben treffen Pastell“ passt. Und immer noch: Ganz viel Kupfer und Messing, ein Trend, den vielleicht viele letzes Jahr schon tot gesagt haben (auch ich dachte, der ist jetzt mal rum …) ist präsenter als zuvor und wird viel mit Holz und Steinzeug kombiniert. Neben Marmor auch viele Schiefer oder Granit. Die Gesteine finden überwiegend bei Tischoberflächen oder Wohnaccessoires Verwendung.

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    Passend zum Retrofeeling sind viele Möbel und Textilien in dunkles Tannengrün getaucht, gerne wird mit einem warmen Senfgelb kombiniert.

    Möbelmesse 2015, Farbtrend, Wohnen

    imm20153

    Auch letztes Jahr war schon ein kleiner Karo-Trend zu sehen, 2015 wird er noch deutlicher: In Form von Sofa- und Kissenbezügen oder auch einer knalligen Karotapete, die das Deutsche Tapeten-Insitut auf Ihrem Messestand präsentierte. Die grafische Sprache in Form von Strukturen, String-Art oder klaren Mustern bleibt ebenso eine Strömung.

    imm20157

     

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    Unterwegs, Wohnlich

    Unterwegs: Tannerhof

    Bio-Hotel, Designhotel, Berghotel

    Hallo erstmal!
    Ich wünsche Euch ein frohes, neues Jahr mit großartigen Erlebnissen, viel Zeit mit lieben Menschen und natürlich Gesundheit! Inzwischen sind wir auch aus dem Winterpausenschlaf erwacht und waren heute das erste mal im neuen Jahr im Büro. 2015 wird ein Gutes werden. Bestimmt.
    Das Beste am Jahresanfang: Alles fühlt sich so schön neu an und man hat wieder Elan neue Pläne zu schmieden. Ich liebe es, einen leeren Kalender mit Geburtstagen und ersten Terminen zu füllen und zu überlegen, was man alles so unternehmen könnte. Deshalb wird es auch auf dem Blog noch mehr zum Thema unterwegs geben, da kleine Fluchten immer wieder Kraft geben, wenn man das Gefühl hat der Alltag nimmt überhand. Pausen müssen sein. Offline auch.
    Wobei ich das schon 2014 geschrieben habe: Mehr offline sein. Das hat leider nicht so gut geklappt, aber mal schauen, vielleicht halte ich meine Vorsätze diesmal: Mehr lesen, unterschiedlichere Sachen kochen, mehr Yoga und Meditation. Ooohm. Wir werden sehen. Aber zuviel vornehmen ist ja auch nichts. Meistens kommt es dann doch anders als man denkt, das hat ja 2014 schon vorgemacht.

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    Eine Sache, wird auf jeden Fall wieder geplant: Das Mädelswochenende, dass ich vor zwei Jahren mit drei Freundinnen eingeführt habe. 2013 ging es nach Bad Gastein ins Miramonte und 2014 waren wir Ende November im Tannerhof im schönen Bayrischzell.

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    Nicht umsonst nennt sich das Natur-Hotel „Versteck in den Bergen“, denn hier hat man wirklich die Möglichkeit mal richtig runterzukommen und abzuschalten. Ihr könnt direkt im Hotelzimmer im Haupthaus übernachten, eine Wohnung in den Wohntürmen beziehen, die schon diverse Architekturpreise gewonnen haben oder aber eine kleine Hütte bewohnen, die sich am Ende des Ortes hinter dem Hotel an den Berg schmiegen. Wir haben die malerische Rehbockhütte bezogen. Eine Hütte nur für uns, mit 2 Doppelzimmern und kleinen Küchennischen mit einem herrlichen Blick über das Tal.

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    Zum Frühstück und dem fantastischen Abendessen (3/4 Pension unbedingt empfohlen!), ging es einen Feldweg hinab zum Hotel. Und wenn es abends schon dunkel war, leuchteten uns die hoteleigenen Taschenlampen den Weg. Das traditionelle Haupthaus, das durch einen modernen Anbau erweitert wurde, beinhaltet ein Hallenbad, ein Spa-Bereich und ein gemütliches Kaminzimmer, in dem wir während unserem Aufenthalt gerne saßen.

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    Wir haben im Kollektiv gestrickt, tatsächlich viel gelesen und am ersten Tag bei einem musikalischen Abend festgestellt, dass das mit dem Gitarrespielen eigentlich noch ganz gut klappt. Das besondere im Tannerhof ist nämlich: Ihr könnt dort auch Workshops besuchen: Sei es nun Gitarre lernen in einer Woche (diese Gruppe gab an einem Abend ein Hauskonzert) oder Euch in der Kunst der Kalligrafie versuchen. Neben den Wochenkursen, gibt es auch einzelne Meditations, Atem- oder Yogastunden, bei der jeder Gast teilnehmen kann. Und weil es Ende November noch so wahnsinnig mild war und keine einzige Schneeflocke in Sicht, hatten wir auch bestes Wanderwetter. Noch so ein Vorsatz: Mehr Wandern. Und was sind Eure Pläne für 2015?

    tannerhof6

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    Kulturgut, Unterwegs, Wohnlich

    Unterwegs: Museum Ludwig – Ludwig goes Pop

    popart, Köln, Moderne Kunst, Kultur, Museumstipp, Kultur in Köln

    Die letzten 10 Tage waren wir viel unterwegs – vor allem im Raum Köln. Das hatte vor allem mit DIY zu tun, auch mit Hochzeiten und zwischendurch blieb ein bißchen Zeit, um die großartige Ausstellung in der Domstadt zu besuchen, die gerade im Museum Ludwig zu sehen ist. Ludwig goes Pop heißt die und zeigt die Privatsammlung von Peter und Irene Ludwig zum Thema Pop Art. Was bei einem Sammlerpaar so alles zusammen kommt ist wirklich beeindruckend. Auch vom Museumsgebäude selbst waren wir sehr angetan.

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    Ein paar Eindrücke seht Ihr hier. Wir hoffe, dass Euch die Fotos Lust machen, die Ausstellung zu besuchen, es wird sich auf jeden Fall sehr lohnen. Gestartet hat „Ludwig goes Pop“ am 2. Oktober und geht noch bis zum 11. Januar 2015. Es bleiben also noch ein paar Wochenenden übrig.

    popart, Köln, Moderne Kunst, Kultur, Museumstipp, Kultur in Köln

    Was wir sonst noch so in Köln gemacht haben, darüber wird natürlich auch noch berichtet. Aber jetzt erstmal Kultur! Und wem die Reise nach Köln zu weit ist, für den ist Wien vielleicht eine Option. Dort wird die Sammelausstellung nämlich anschließend im mumok (museum moderner kunst stiftung ludwig wien) gezeigt.

    popart, Köln, Moderne Kunst, Kultur, Museumstipp, Kultur in Köln

    Alle Fotos: Julia Romeiss und Gregor Faubel
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    Hochzeitspapeterie, München und Umland, Portfolio, Wohnlich

    Ach, Du liebe Zeit!

    wedding, münchen, Hochzeitspapeterie

    Was hab ich mir für die letzte Woche alles vorgenommen: Habe mir eine Blogliste geschrieben. Jeden Tag ein Blobbeitrag sollte es werden. Aber die Woche ist um und bis auf meinem kleinen Montagseintrag, blieben die übrigen Blogwochentage leer. Bloggen ist manchmal Segen und Fluch zugleich: Es macht unwahrscheinlich Spaß, es eröffnet einem viele neue Perspektiven – aber gleichzeitig hat man ein großes schlechtes Gewissen, wenn man nicht dazu kommt, denn man weiß ja auch, dass man viele Dinge dem Bloggen zu verdanken hat und das deshalb nicht vernachlässigen darf und auch nicht möchte. Geht es Euch, die bloggen, manchmal auch so?
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    Ich weiß, man sollte sich da nicht so unter Druck setzen, aber ich bewundere jeden sehr, der fast täglich bloggt, seinen Tagesjob und sogar vielleicht noch seine Familie unter einen Hut bringt. Respekt vor diesem Zeitmanagement! Ich arbeite auf jeden Fall auch daran: Möchte keine Freunde und Beziehung, nicht das „reale Leben“ vernachlässigen und viele Ideen, die ich habe auch in die Tat umsetzten. Und wenn es mal nicht so perfekt klappt, auch mal ein Auge zudrücken und entspannt bleiben – das gelingt manchmal mehr, manchmal weniger.

    liebezeit3

    Die vergangene Woche war auf jeden Fall eine Woche der Danksagungskarten. Das war schön: Karten zu bekommen, in denen liebe Worte vom Brautpaar standen und Karten auf die Post zu schicken, die eine gelungen Feier abrunden.

    liebezeit4

    Ich habe viel gebastelt: Natürlich Hochzeitspapeterie, aber auch an zwei neuen Projekten, von denen ich Euch bald mehr berichten kann.

    liebezeit5

    Und besonders wichtig: Ich habe Zeit mit Freunden und Familie verbracht: Wir waren wandern auf dem Hörnle bei Bad Kohlgrub im Ammergauer Land und haben eine Schlemmertour über den Viktualienmarkt in München gemacht. Beides kann ich Euch sehr empfehlen. Und wie sehr man sich auch unter Druck setzt: Solche Auszeiten sind wichtig, um neue Kraft zu schöpfen und die Dinge wieder etwas entspannter zu sehen.
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    Unterwegs, Wohnlich

    Unterwegs: Heimatsound in Oberammergau

    oberammergau passionstheater

    Eine Woche ist das jetzt schon wieder her, da waren wir das zweite Mal auf dem Heimatsound in Oberammergau und kamen mit wunderbaren Eindrücken und viel neuer Musik im Ohr erschöpft aber glücklich zurück. Das Heimatsound-Festival findet im Passionstheater von Oberammergau statt und ist wohl das entspannteste Festival, das ich kenne. An zwei Tagen spielen Bands aus Bayern, Österreich, Italien und der Schweiz. Die Musikrichtungen querbeet: Vom Balkansound (Django 3000) bis zu sensiblen Klängen auf Ladinisch (von Ganes, drei charmanten Schwestern aus Südtirol). Meine liebsten Acts: Die Lokalhelden Kofelschroar mit Ihrer Neuinterpretation von alpenländischer Musik und Coconami, die zwei Japaner aus München, deren Bandbreite vom Sommerhit der Spider Murphy Gang („Sommer in der Stadt„) bis zum Vortrag bayerischer Kinderlieder reicht. Ein ganz besonderer Auftritt war für mich, der von Mathias Kellner, den ich wahrscheinlich ohne das Festival nie so wahrgenommen hätte. Wer mehr über das Festival erfahren, sehen und hören möchte dem sei die Heimatsound-Seite von Bayern 2 ans Herz gelegt, auf der man Konzertmitschnitte und Eindrücke sammeln kann.
    oberammergau

    Wir haben dieses Jahr auf dem Campingplatz in Oberammergau übernachtet, den ich Euch sehr empfehlen kann: Die Betreiber waren sehr herzlich, die sanitären Anlagen top und auf unserem Stellplatz hatten wir locker Platz für einen VW-Bus, ein Zelt und ein Kombi, 6 Personen und einen Hund. Die Lage war zwar am anderen Ende vom Dorf, aber da Oberammergau wirklich ganz zauberhaft ist und das Passionstheater zentral im Ort liegt, war der kleine Fußmarsch nicht die Rede wert.

    Oberammergau

    Und wer (auch als Zugroaste) ein Herz für Bayern hat, das nix mit Oktoberfest-Ballermann-Tourismus und Humpta-humpta zu tun hat, dem sei das fabelhafte Magazin MUH für bayerische Aspekte an Herz gelegt. Ein Magazin, das interessante Geschichten aus Bayern von heute und gestern erzählt und ganz ohne eine „mia-san-mia“-Mentalität auskommt.

    MUH Magazin, bayerische Aspekte

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    Buchtipp, Wohnlich

    Feierlich: So leb ich – Buchparty in München

    München, so leb ich, Buchparty

    Über eine Woche ist es jetzt schon wieder her, da fand‘ in einem lauschigen Hinterhof in München, die So leb ich – Buchparty statt. Vor kurzem hatte ich ja von dem schönen zweiten Buch der Wohn-Community geschwärmt. Um dieses Werk ordentlich zu feiern wurden Redakteure, Community-Mitglieder, Blogger und natürlich die Macher geladen. Die Atmosphäre war wunderbar herzlich und entspannt. Das Menü von Tisch & Thymian kreiert, köstlich und mit viel Liebe angerichtet. Ich habe den Abend sehr genossen und mich sehr gefreut Bloggerfreunde wie Sabine von Azurweiss oder Frau Heuberg wieder zu treffen und neue liebe Menschen kennenzulernen. Besonders möchte ich mich an dieser Stelle auch nochmal bei dem So leb ich-Team mit Nicole und Claire bedanken, die solch eine Abend möglich gemacht haben. Es war ganz großartig und wird sicherlich vielen von uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

    solebichbuchparty2

    Wer noch mehr vom Fest sehen möchte, dem sei der Artikel im So leb ich-Magazin ans Herz gelegt. Die schöne Limo im Bild heißt übrigens Sechzisch Vierzisch, ist eine Mischung aus Roséwein und Orangenlimo und stammt aus Mainz. Sie ist nicht nur schön anzuschauen sondern schmeckt auch köstlich erfrischend.

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    Kulturgut, München und Umland, Wohnlich

    Wohnen: Porzellan Manufaktur Nymphenburg

    Manchmal frage ich mich, warum ich eigentlich blogge. Warum ich so viel Zeit damit verbringe, Zeilen zu schreiben, von denen ich oft nicht weiß, ob sie sie überhaupt gelesen werden. Zudem ist „Ein Stück vom Glück“ schwierig in eine Schublade zu stecken. Hier tummeln sich Hochzeitspapeterie neben Interieur-Tipps. Reiseberichte neben DIY-Ideen. Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht, ob ich mich auf eines der Themen spezialisieren sollte. Ob das lukrativer für mich wäre, es leichter wäre Kooperationspartner zu finden.
    Doch dies ist ein persönlicher Blog und das hier sind die Themen, die mich interessieren und beschäftigen. Würde ich eines der Dinge streichen – es würde mir ein großes Stück fehlen. Seit über 4 Jahren Bloggen mit Pausen und Motivationstiefs, gibt es immer wieder Momente, da weiß ich warum sich das alles hier lohnt: Warum mein Bauchgefühl, das mich immer wieder antreibt, weiter zu machen, Recht behält: Sei es ein lieber Kommentar zu unerwarteter Zeit, große Begeisterung für neue Hochzeitspapeterie, der COUCH-Artikel mit unseren München-Tipps und natürlich das DIY-Buch (kleine Vorschau … nächste Woche mehr), welches mir ganz neue Perspektiven eröffnet hat und mich ein großes Stück weitergebracht hat.

    München Nymphenburg Porzellan

    Und noch so ein besonderer Moment war vor ein paar Wochen, als die Anfrage kam, ob ich Interesse hätte, die Königliche Porzellan Manufaktur Nymphenburg zu besichtigen. Ich freute mich sehr über diese Mail, weil es für gewöhnlich nicht möglich ist, einen Blick in die Werkstätten zu werfen. Ende letzter Woche haben Gregor und ich eine persönliche Führung durch die Manufaktur machen dürfen, uns wurden die einzelnen Arbeitsschritte der Porzellanherstellung erläutert und wir tauchten in eine völlig andere Welt ein. Eine Welt, wo die Uhren langsamer, behutsamer laufen. Wo Sorgfalt und höchste Konzentration im Tun, eine Atmosphäre schaffen, die einen selbst sehr berührt und uns noch lange beschäftigt hat.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    In den alten Gemäuern im nördlichen Schlossrondell ist schon seit über 250 Jahren die Porzellanmanufaktur beheimatet. Mit einer faszinierenden Präzision und Geduld schaffen dort Menschen kleine Meisterwerke. Stundenlang werden aus feinstem Porzellan, das 2 Jahre lagern muss, bevor es verarbeitet werden kann, Blüten geformt, Nilpferde bemalt und Vasen verziert. In den Ateliers der Kunsthandwerker herrscht eine ganz besondere Aura und man fühlt sich ganz weit weg vom alltäglichen Wahnsinn und doch ist man mitten in München. Gleich nebenan die Touristenströme, die das Schloss besichtigen und der Trubel einer ganz normalen Großstadt.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    Der Besuch hat uns sehr viel Freude gemacht. Wir haben noch lange darüber geredet und Freunden davon berichtet. Die Porzellanfiguren sehe ich inzwischen mit anderen Augen, auch wenn ich davor das eine oder andere Stück vielleicht zu überladen oder verziert empfand, weiß ich jetzt, wie viele Stunden und wieviel Sorgfalt in so einem kleine Stück steckt.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

    Besonders gefallen hat mir nach wie vor die Edition Lightscape von Ruth Gurvich, eine aus Argentinien stammende Künstlerin. Die Vasen, Schalen und Teller, die aussehen, wie aus Papier gefaltet, zelebrieren die Ästhetik des Unperfekten.  Ein weiterer Favorit: Die Tierschalen mit Hase, Vogel oder Nilpferd, sowie die Entwürfe, die immer wieder mit bekannten Designern und Künstlern entstehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was es die nächsten Jahre aus dieser anderen Welt Neues geben wird und bin froh, dass es solche Orte immer noch gibt, an denen die Uhren etwas anders ticken.

    München Nymphenburg Porzellan

    München Nymphenburg Porzellan

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    München und Umland, Portfolio, Wohnlich

    Blickfang Design-Event: Rückblick & Vorschau

    design messe münchen

     

    Das mit dem „nächste Woche“ melden, hat ja leider gar nicht geklappt. Neue Woche neues Glück und schon ist wieder Mittwoch. Über 14 Tage ist es jetzt her, da fand die erste Blickfang in München statt. Einen klasse Job, was die Mädels vom Design-Messe-Team da auf die Beine gestellt haben. Ich durfte die Blickfang von zwei Seiten besuchen – einerseits als Blogger am Pressetag, andererseits als Aussteller zur Unterstützung von Raumfieber – und die Organisation war wirklich super durchdacht und man wurde sehr herzlich empfangen. Die Location – der Postpalast nähe der Hackerbrücke in München – eignete sich perfekt für solch ein Design-Event. Ich hoffe sehr, dass die Stadt, das auch so sieht und es noch viele solcher Veranstaltungen dort geben wird. Wir hatten unglaublich gutes Feedback und die Besucher waren sehr interessiert und stürmten zahlreich auf den Messestand. Auch zwischen den Designern herrschte eine tolle Atmosphäre: Man ist mit vielen ins Gespräch gekommen, konnte sich über Sorgen und Freuden im selbstständigen Design-Alltag austauschen. Vor allem stellte sich auch heraus, dass inzwischen viele Kreative aufs Land um München ziehen, da sie sich die Stadt leider nicht mehr leisten können. (Auch wenn sie liebend gerne dort bleiben würden) Das finde ich sehr schade :(

    Hallo Stadt München, denk auch mal an Deine Kreativen! Wenn das hier so weiter geht, wird es irgendwann sehr sehr langweilig in der bayerischen Landeshauptstadt werden. Geld allein macht die Stadt nicht bunt. Dabei hat es hier soviel Potential, das hat vor allem die Blickfang wieder gezeigt.

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    Wer die Blickfang in München verpasst hat, hat schon kommendes Wochenende die Chance in Stuttgart dabei zu sein. Vom 14. bis zum 16. März  findet sie dort in der Liederhalle statt. Ich werde diesmal nicht teilnehmen können, bin deshalb umso gespannter davon zu lesen. Also schreibt gerne unter diesen Artikel ein Kommentar mit Eurem Blickfang-Bericht aus Schwaben.

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    Anbei ein paar Impressionen aus München. Einige Aussteller werden auch wieder in Stuttgart zu sehen sein. Und ich freue mich schon auf nächstes Jahr in München. Hier mein kleiner Rundgang von diesem Jahr: (1)“Admit one Gentleman“-Collection von DANTE – Goods And Bads (2) Der fabelhafte Kopfzopf von Milli Monka. (3) Die Lounge HORST gestaltet von Fremdform, (4) Kosmische Teppiche von Schönstaub. (5) Das brandneue DO!IT!YOURSELF! Buch der Süddeutschen Zeitung. (6) Lustige Gestalten auf dem Stand von hektik boutique  (7) Regal JYM von studio novo, (8) Blick vom Ambiente Direct Stand.

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    Und schließlich unser Raumfieber Stand mit neuen Produkten wie die Kabelverlängerung „Strippe“ oder dem I-Pad-Halter „Pult“ (bald im Handel!), sowie Möbel für Müller Möbelfabrikation. Es war ein ganz tolles Wochenende! Nochmal Danke an alle Beteiligten, wir werden nächstes Jahr sicherlich wieder mit dabei sein!

     

     

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