Archive for the 'Typografie' Category

55 HI’S

Als ich die Arbeiten von Ross Moody entdeckt habe musste ich sofort grinsen und habe mich über den Fund sehr gefreut. Unter dem Label 55 HI’S betreibt der Grafik-Designer einen kleinen Online-Shop, in dem er typografische Poster, Glückwünschkarten und so manch’ anderes schönes Print-Produkt vertreibt. Sein Spezialgebiet: Zitate, ehrlich und witzig mit einer großen Portion Humor. Super sind auch die Wallpapers, die Ihr Euch hier herunterladen könnt. Mein Favorit: YO MAMMA.

 

Königlicher Besuch

Schon eine ganze Weile ist es her (Anfang Februar), da fand die Designkonferenz “Verantwortung Gestalten” im Rahmen der MCBW statt … ich habe schon mal kurz davon berichtet und auch einen längeren Post versprochen. Zeit, dieses Versprechen endlich einzulösen: Neben eindrücklichen Beiträgen von Designgrößen wie Erik Spiekermann und Stefan Sagmeister, wird wohl ein Vortrag den meisten Teilnehmern besonders in Erinnerung bleiben: Julian Zimmermann von Deutsche & Japaner, einem Design Büro in Mannheim, stellte seine Bachelor-Arbeit vor: Das Corporate Design für König Bansah, dem König der Ewe einem Volk im Osten Ghanas, der gleichzeitig als KFZ-Meister eine Werkstatt in Ludwigshafen betreibt. Von Deutschland aus betreut der König sein Volk, sammelt Spenden in Fernsehshows und Werbespots und besucht Ghana mehrmals jährlich, um den Bau von Schulen und medizinischen Einrichtungen voranzutreiben. Wer sich über König Bansah informieren möchte, der findet auf der schönen Website, die Julian ebenfalls gestaltet hat jede Menge Infos zur Geschichte des Königs. Das aktuelle Projekt, den Bau der private KING BANSAH School, könnt Ihr hier unterstützen.

 

Oben zu sehen: Das königliche Siegel und die Visitenkarten des afrikanischen Königs aus Ludwigshafen. Außerdem: Das königliche Bier AKOSOMBO – mit dem Kauf, werden ebenfalls Hilfsprojekte unterstützt. Die schönen Flaschen mit dem süffigen Inhalt könnt Ihr hier erwerben.

Fotos Vortrag: Michael Bundscherer, Fotos Corporate Design: Mirka Laura Severa

 

Lebenszeichen

Huhuu! Mich gibt’s noch … auch wenn ich diese Woche noch gar nichts habe von mir hören lassen. Aber ging leider nicht, keine Chance. Habe letzte Woche meine vier Wände gewechselt (deshalb auch dieser Artikel…) und passend dazu bin ich dann krank geworden. Na toll. Zum Glück habe ich sehr liebe Freunde, die mich tatkräftig unterstützt haben, sonst wäre das gar nicht gegangen. Der Umzug ist inzwischen vollzogen, aber die Erkältung klebt leider immer noch an mir. Aber es wird besser. Alles wird gut. Jammern bringt ja auch nix, der Frühling nähert sich mit großen Schritten und das ist ja schon mal ein gutes Zeichen :)

Als Schmankerl für’s Wochenende gibt’s ein Schriftfundstück: Die Handschrift Paris von Julien Saurin. Fand ich auf Anhieb sehr sympathisch. Also ich wünsch’ Euch schon mal ein schönes Wochenende und hoffe, dass ich am Montag in alter Frische zurück bin.

Schriftfavoriten

 

Schriften sind was Wunderbares! Und es gibt jedes Jahr so viele tolle Neuentwicklungen, dass es wirklich schade ist, wenn man immer die gleichen verwendet. Bei Typographica findet Ihr eine fabelhafte Auswahl der Veröffentlichungen 2011. 5o an der Zahl. Hier nur 4 davon: Acta + Acto von Dino dos Santos und Pedro Leal, Doko von Ondrej Jób, Supria Sans von Hannes von Döhren und Reina von Maximiliano Sproviero.

 

Buchstaben-Giganten

Gestern lag die neue Elle Decoration UK im Briefkasten und ich bin mal wieder sehr begeistert von dieser Zeitschrift! Besonders großartig finde ich die gigantischen Stahl-Buchstaben von Jimmy Fiction, die ich durch das Magazin entdeckt habe. Die Buchstaben sind Auftragsarbeiten. Deshalb kann man Schriftart, Größe und Farbe bestimmen. Okay, 900 Pfund sind jetzt kein Pappenstiel, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. Außerdem fehlt mir leider momentan der Platz. Aber irgendwann … sie sind einfach sooo schön!

Die wunderbaren Fotos stammen alle von Jimmy Fiction. Auf deren Website gibt´s noch mehr!

Gedanken zum Tag …

Diesmal mit den brandneuen Plakaten von Anthony Burrill. Gedruckt mit Holzbuchstaben. Schlicht aber ergreifend und hier zu erwerben. Auch toll: Die Optimism & Pessimism-Motive. Habt einen schönen Tag!

Keks-Typografie

Anna Garforth habe ich Euch schon mal hier vorgestellt. Jetzt hab ich wieder ein Projekt der Künstlerin über Typography Daily entdeckt. Das essbare Poster, gesetzt in Keks-Typografie (von Hand geschnitten!!!). Wirklich großartig, musste ich Euch unbedingt zeigen! Und schließllich passen die Kekse doch auch sehr schön zur Typolade …

 

Typolade – Text aus Schokolade

Mit einem Stück Typolade verabschiede ich mich ins Wochenende! Wie ein richtiger Bleisatz kommen die handgegossenen Buchstaben in Zartbitter-Schokolade daher. Einzelne Wörter oder ganze Texte können damit gesetzt werden. Besonders schön finde ich die Idee mit den Namensschildern auf einem festlich gedeckten Tisch – Zu bewundern auf der Website, wo Ihr die Buchstaben einzeln oder als Set auch im Online-Shop erwerben könnt. Gefunden via Von Helden und Gestalten. Habt zwei schöne Sonnentage!

Jeden Tag ein Buchstabe

Aymie hatte einen Plan. Die Grafik-Designerin aus Brooklyn nahm sich vor, bis zum 31. März, den ganzen Monat lang täglich einen Buchstaben zu schnitzen. Und tatsächlich, ihr Experiment ist geglückt. Auf Letter March könnt Ihr das ganze Alphabet aus Linoleum bestaunen. Und hier gibt´s noch mehr von Aymie Spitzer zu lesen. Hab ja an Weihnachten auch ein bißchen mit Linolschnitt herumexperiment. (Ganz schön anstrengend, hat aber auch sehr Spaß gemacht.) Vielleicht wird mein nächstes Linolprojekt auch ein Alphabet sein, find’ ich klasse.

Typeface

Erstmal Entschuldigung! Hab’ mich ja sehr rar gemacht die letzte Woche. Aber ging leider nicht anders. War einfach zu viel auf einmal. Und zum Zweiten noch ein großes Dankeschön, an die Mädels von Fräulein K sagt ja! Da gab es nämlich letzte Woche einen ganz lieben Artikel über “Ein Stück vom Glück” und ich hab mich wirklich total drüber gefreut!

Und jetzt mal wieder was für die Typo-Freunde unter Euch: Vor kurzem bekam ich Elektro-Post aus der Schweiz: Daniel Schmid hat sein großartiges Projekt Typeface vorgestellt. In seiner Arbeit spielt er mit der Doppeldeutigkeit des Begriffs: Portraitiert wird ein Typograf mit seiner eigenen Schrift. Das erste Motiv zeigt Jan Tschichold, gesetzt in seiner berühmten Sabon. Die Plakate werden in limitierter Auflage in einem Stempeldruck von Hand angefertigt und können auch käuflich erworben werden. Nach und  nach sollen weitere Type-Designer mit ihrer Schrift dargestellt werden. Auf Daniels Seite gibt es noch mehr zu sehen, schaut mal vorbei!

Morgen werde ich meinen Tag auf der Paperworld in Frankfurt verbringen und hoffentlich viele interessante neue Papiere und Papeterie ausfindig machen. Bin schon sehr gespannt.