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    Provence mon amour!

    Urlaub in der Provence

    Heute geht’s in die Provence! Letzten Mai haben wir 10 schöne Tage in Frankreich verbracht. Gar nicht so einfach nach 11 Monaten wieder alle Ausflugsorte auf den Schirm zu bekommen, aber Googlemaps sei Dank, ich konnte mich wieder erinnern, wo welches Fotos aufgenommen wurde.

    Provence, Ausflugstipp, Urlaub mit Kind

    Gewohnt haben wir in einem Ferienhaus in Mollégès. Das kleine Örtchen liegt in der Nähe von Avignon (die mit der Brücke) und es war ein idealer Ausgangspunkt, um die malerische Gegend zu erkunden. Wir waren zwei Familien mit zwei Babys um die 10 Monate. Ein Grund, warum wir nicht täglich losgezogen sind. Um das Ganze auch für die Babys entspannt zu halten, sind wir zwischendurch auch einfach am Haus geblieben und haben einen Pooltag eingelegt. Die Planscherei war für die kleinen Jungs wahrscheinlich eh das Highlight in diesem Sommerurlaub.
    Die Gegend ist wirklich traumhaft und eigentlich war alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Malerische Dörfer mit verwunschenen Gässchen, eine üppige Vegetation und jede Menge kulinarische Köstlichkeiten.

    Hier nur eine kleine Auswahl, was ihr dort machen könnt: Wir haben unseren Radius sehr beschränkt, um lange Autofahrten zu vermeiden, haben aber in der näheren Umgebung unseres Ferienortes noch lange nicht alles gesehen:

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    Die Quelle bei Fontaine-de-Vaucluse war ein weiterer Touristenmagnet in der Nähe unserer Unterkunft. Am Fuße einer 230 Meter hohen Felswand entspringt eine 308 Meter tiefe Quelle, die schon der bekannte Meeresforscher Jacque-Yves Cousteau erforscht hat. Bei heißen Temperaturen ist es schön am Bach zu picknicken und seine Füße ins kühle Nass zu hängen. Unweit davon entfernt liegt der Ort L’isle Sur la sorgue. Ein süßes Städtchen, um zu bummeln und sich in einer der zahlreichen Cafés zu stärken.

    Provence, Ausflugstipp, Urlaub mit Kind, Saint-remy-de-provences

    Besonders gut gefallen hat mir auch Saint-Rémy de Provence. Wieder jede Menge nette Lädchen und Cafés. Wir saßen am schönen Place Favier zum Crepe-Essen und haben die Atmosphäre sehr genossen. Definitiv ein Ort in den ich mal wieder reisen möchte. Und Avignon stand natürlich auch auf unserer Reiseliste. Über Hundert Jahre trug die Hauptstadt von Vaucluse den Beinamen „Stadt der Päpste“ dementsprechend eindrucksvoll ist natürlich der Papstpalast im Stadtkern. Die bekannte Brücke fand ich eher weniger imposant.

    Gordes, Provence-Tipp. Reisen mit Kind
    Mit Blick auf das Luberon-Gebirge drohnt das Dörfchen Gordes mit seiner Burg aus dem 11. Jahrhundert. Nicht ohne Grund zählt es zu den schönsten Dörfern Frankreichs.
    Wir haben zwischendurch den Kinderwagen wieder ins Auto gepackt, weil die steilen Gässchen mit den Kopfsteinpflaster einfach nicht fürs Schieben geeignet waren und uns lieber fürs Tragen entschieden. Man hat einen sagenhaften Blick auf die Umgebung und im Frühsommer haben überall die Lavendelfelder geblüht. Bei uns ging es noch sehr gemächlich zu. Aber zur Hochsaison schieben sich wohl die Touristenmengen durch die Gassen. Also lieber das Dorf im Frühling oder Herbst besuchen.

    Das waren unsere Provence-Tipps, vielleicht war ja das eine oder andere für Euren nächsten Urlaub dabei. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in diesem schönen Fleckchen Erde! Viel Spaß bei Euren Urlaubs-Plänen.
    Provence, Ausflugstipp, Urlaub mit Kind

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    Urlaub mit Airbnb – unsere 10 Tipps

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    Eine Menge Bücher auf dem Tisch zum Gestalten, unser Onlineshop, der Hochzeitskongress, krankes Kind, ein Café von Freunden – kurz vor der Eröffnung, Urlaubspläne und dazwischen Magen-Darm. So ist das manchmal mit der Bloggerei: Man kommt einfach nicht dazu. Und wenn dann doch mal ein Stündchen abends übrig bleibt, in der man einen Blogartikel verfassen könnte … den man sich schon so ewig vornimmt … kommt die Liebe Muse nicht vorbei, die küsst. Schreibblockade. Arrrrgh … „Ich bin doch keine Maschine.“ Unter Druck setzen hilft da auch nicht weiter.

    So ging es mir die letzten Wochen und deshalb war’s hier so ruhig. Obwohl ich mich doch so gefreut habe, dass wir unter den Finalisten vom Garden & Home-Blogaward gelandet sind und das natürlich ein riesiger Ansporn wäre, besonders viel zu schreiben. Aber die Zeit hat einfach gefehlt und wie gesagt, auf Knopfdruck geht die Schreiberei manchmal. Aber manchmal auch einfach nicht. Aber jetzt sieht es gut aus, dass dieser Blogartikel online geht. Mich juckt es in den Fingern. Es gibt doch noch so viel zu erzählen :)

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    Wie schaut es mit Euren Urlaubsplänen aus? Wir sind gerade am Überlegen und werden im Sommer höchstwahrscheinlich wieder mit Airbnb ein Ferienhaus mit Freunden mieten. Das haben wir die letzen beiden Sommer auch gemacht. Vor zwei Jahren Ibiza, letztes Jahr Provence (da folgt ganz bald noch ein ausführlicher Reisebericht) und dazwischen haben wir die Plattform auch für einen Berlinaufenthalt genutzt und wir waren immer super zufrieden damit. Ich habe auch schon hier und da anderes gelesen, aber ich kann das System einfach nur empfehlen. Und falls ihr auch damit liebäugelt auf diesem Weg die schönste Zeit des Jahres zu verbringen, habe ich Euch mal ein paar Tipps zusammengestellt, auf die wir immer achten, wenn es um die Buchung geht. Read more

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    Very British in Hamburg – Das Designhotel ‚The George‘

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    Unsere erste Station im hohen Norden war Hamburg. Ich war ziemlich aufgeregt vor dieser Reise, denn diesmal wollten wir mit Kleinkind ohne Zwischenübernachtung die 8h Autofahrt hinter uns bringen. Aber was soll ich sagen: Viel zu viel Gedanken gemacht. Es lief super. Klar war jede Menge Kinder-Entertainment gefragt, aber wir kamen tatsächlich am späten Nachmittag noch rechtzeitig zum Aufbau von unserem Stand auf dem Hochzeitskongress an und die Stimmung war während der ganzen langen Fahrt wirklich gut. Also noch schnell unseren Stand im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt aufgebaut und dann ab ins Hotel.


    Wer hier mitliest weiß: Wir haben ein Faible für schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Diesmal fiel unsere Wahl auf The George im Stadtteil St Georg. Das Designhotel im englischen Stil ist auf den ersten Blick eher kein Hotel, was man sich mit Kleinkind aussucht. Ziemlich schick, ein bisschen ‚bling bling‘ und mit Tea-Time am Sonntagnachmittag. Vielleicht eher ein Hotel für ein romantisches Päarchen- oder ein Mädelswochenende. Wir haben uns aber keine Sekunde unwohl gefühlt und waren auch mit entdeckungfreudigem Eineinhalbjährigem sehr Willkommen.

    Natürlich nimmt man sich immer mehr vor als man dann wirklich schafft: Der Plan war auch mal den SPA-Bereich zu nutzen und vielleicht mit Babyfon abends an der Hotelbar zu sitzen. Aber für den Saunabesuch waren wir dann viel zu platt und statt Gin Tonic an der Bar gab es Roomservice mit Alsterwasser und Cheeseburger. (Was man sehr empfehlen kann!).

    Das Hotel befindet sich im Stadtteil St Georg. Wir kannten den Teil von Hamburg beide noch nicht und uns hat’s richtig gut gefallen. Die Außenalster eignet sich natürlich perfekt für lange Spaziergänge und in der Langen Reihe (die Hauptstraße durchs Viertel) findet Ihr jede Menge netter Restaurants, Bars, Cafés und Lädchen.

    Also auf jeden Fall eine Empfehlung von uns, wenn Ihr ein schönes Hotel in Hamburg sucht!

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Messe und Hotel mit Kleinkind

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    Hier war es die letzten Tage sehr ruhig. Denn wir mussten uns erstmal eingrooven: Kind in der Krippe und Eltern mit jeder Menge Arbeit. In der Krippe essen und schlafen! Es hat super geklappt und ich hätte das nie gedacht. Jetzt geht’s Ende der Woche Richtung Norden auf den Hochzeitskongress und an die See und wir freuen uns schon sehr drauf, denn es wird wieder eine Reise zu dritt. Geschäftstermine kombiniert mit Familienpausen. Da sind wir inzwischen Profis drin.

    An eine Fernreise haben wir uns noch nicht getraut. Auch noch keinen Kurzstreckenflug. 2017 werden wir höchstwahrscheinlich mal in den Flieger steigen, allein schon weil Justus gerade eine wahnsinnige Fliegerbegeisterung entwickelt. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, mit ihm 12 Stunden in einem Flugzeug zu verbringen. Lang sitzen oder schlafen geht nämlich eigentlich gar nicht.  Anders sieht’s mit Autofahren und Hotelübernachtungen aus. Da haben wir uns schon einiges getraut und waren schon viel unterwegs.

    Auch einige Messen waren dabei inklusive übernachten im Business-Hotel. Das hat immer gut geklappt. Ich habe mal ein paar Tipps zusammengestellt, die Euch vielleicht die Entscheidung erleichtern, auch mal einen solchen Kurztrip zu wagen. Selbst wenn sich das gar nicht babytauglich anhört so ein klassischer Hotelaufenthalt mit Baby oder Kleinkind.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

    Die Anfahrt mit dem Auto mit Zwischenstopps:
    Berlin, Köln, Frankfurt … wir haben jetzt schon einige Messen mit Justus besucht. Was auch längere Autofahrten mit sich bringt. Um die Fahrt dorthin entspannt zu gestalten, planen wir auf unseren Deutschlandreisen immer nur kürzere Strecken von maximal 3–4 Stunden ein und besuchen zwischendurch Freunde und Familie.

    Zu den Schlafenszeiten fahren.
    Wenn es gut läuft, schläft das Kind, denn wir fahren meist zur Mittagszeit oder Abends.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und BabyKisten-System:
    Wir haben ein bewährtes System: Es gibt eine Essens-,  eine Spiel- und eine Klamottenkiste. Die kommen im Auto und auch in unserem Aufenthaltsort zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass man immer alles griffbereit hat und nicht viel räumen muss.

    Immer eine Thermoskanne im Gepäck:
    Justus liebt seine Kindermilch und seinen Abendbrei aus der Flasche. Deshalb haben wir immer Pulver und heißes Wasser dabei. Das beruhigt turbulente Autofahrten. Im Hotel ist das so eine Sache: Es gibt oft keinen Wasserkocher im Zimmer. Wenn wir eine Tour mit mehren Hotelstopps planen, fragen wir immer morgens beim Frühstück nach frischem heißen Wasser für die Kanne und sind dann für den Tag ausgerüstet.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

    Sing. Sing. Sing.
    Was unser Kind beruhigt? Wenn ich singe. Deshalb hab ich mir ein großes Kinderlieder-Repertoire angeeignet. Natürlich nur ein Tipp, wenn Ihr gerne trällert. Gut funktioniert auch das Lieblingslied aus dem Autoradio oder die Spieluhr.

    Auf der Messe mit Kind
    Wenn die Stimmung bei allen Beteiligten gut bleiben soll, muss man sich auf die Bedürfnisse aller Beteiligten einstellen. Das heißt zum Beispiel: Kein Messe-Mammutprogramm bei dem man alle Hallen besuchen muss, sondern lieber vorher eine Auswahl festlegen. Auf der Kölner Möbelmesse haben wir zum Beispiel drei Lieblingshallen und auf die haben wir uns konzentriert. So waren wir nicht ewig auf der Messe und haben trotzdem das Wichtigste gesehen. Und lieber Kinderwagen UND das Tragetuch mitnehmen. Gerade als Justus erst ein paar Monate alt war, war für uns die Manduca ideal. Das Kind ist mitten im Geschehen mit dabei und trotzdem geborgen abgeschirmt. Den größten Teil vom Messeaufenthalt hat er da verschlafen. Inzwischen ist das natürlich anders (siehe Fotos ;) )

    Im Hotel übernachten
    Wir übernachten oft im Hotel. Aber ohne Kinderbett. Justus schläft dann immer zwischen uns, hat so trotzdem eine gewohnte Umgebung. Wenn er dann aufwacht (und das kommt im Hotelzimmer öfters vor als zuhause) sind wir gleich zur Stelle und können ihn schnell beruhigen.

    Einschlaf-Rituale
    Einschlafbücher, Spieluhr, Schlafsack und Püppi. Die gewohnten Einschlafhelfer haben wir immer mit im Gepäck. So fühlt sich das Einschlafen fast so an wie zuhause und er kommt schnell zur Ruhe.

    Baden
    Ein großes Highlight ist immer das Baden im Hotel. Genauso schön, aber viel spannender als zuhause.

    Messe und Hotel mit Kleinkind und BabyEssen gehen
    Wir gehen lieber mittags oder nachmittags warm essen und holen uns dann Abends was auf die Hand. Kurz vor der Schlafenszeit mit quängeligem Kind auf sein Essen zu warten macht nämlich gar keinen Spaß und verursacht unnötigen Stress. In Köln gab’s zum Beispiel ein Fußgängerzonenkonzert am Abend mit zufriedenem Pommeskind im Kinderwagen. Alles satt und glücklich.

    Licht aus, wenn das Kind schläft?
    Ne, zum Glück hat unser Kind einen tiefen Schlaf! Wenn er schläft ist auch ein Fernsehabend drin. Unser Trick? Bettdecke als Sichtschutz vor das Kind und natürlich nicht die Lautstärke auf Anschlag aufdrehen.

    Am Freitag geht es also nach Hamburg und ich bin sehr gespannt, ob unsere Tipps auch diesmal funktionieren. Denn das Kind ändert sich natürlich ständig und so auch die Vorlieben. Zudem werden wir diesmal direkt ohne Zwischenstopp fahren. Aufregend. Wünscht uns viel Glück, dass das einigermaßen gut klappt. Wir werden auf jeden Fall von den Hotels berichten, in denen wir nächtigen und wie es auch diesmal gutgeht :)

    Messe und Hotel mit Kleinkind und Baby

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    Unterwegs

    Kurztrip nach Regensburg

    Regensburg, Tourismus, Reisetipp

    Regelmäßig bekommen wir einen Rappel. Wir müssen raus und Neues entdecken. Mit Kind kommen inzwischen neue Faktoren hinzu, um das Ganze für alle Beteiligten möglichst angenehm und stressfrei zu gestalten: Die Anfahrt sollte recht entspannt und nicht zu lange und Übernachtung und Ort müssen kindkompatibel sein. Zudem sollte natürlich das Budget nicht gesprengt werden.

    Regensburg, Reisetipp

    Letzte Woche kam uns spontan die Idee in der ersten Januarwoche noch zwei Tage nach Regensburg zu fahren. Obwohl nur eine Stunde Fahrtzeit von uns entfernt, waren wir beide noch nie richtig dort und hatten bis jetzt nur Schönes von der Stadt mit UNESCO-Kulturerbe-Siegel gehört. Zudem fielen die Hotelzimmerpreise – im Vergleich zu den alpinen Skiorten – nicht in die Hauptsaison. Also ab in die Oberpfalz!

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    Durch Zufall habe ich das erst im September 2016 neueröffnete Hotel Louis am Rande der Regensburger Altstadt gefunden. Ein echter Glücksgriff: Das Hotel wurde toll renoviert und Alt und Neu gekonnt kombiniert. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und das reichhaltige Frühstück genossen. Außerhalb der Stadtmauer gelegen, ist man in weniger als 10 Minuten Fußweg in der Altstadt und kann alle Sehenswürdigkeiten vom Hotel aus fußläufig erreichen.

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    Wir hatten in Regensburg keine bestimmten Anlaufstellen, sondern haben uns einfach treiben lassen. Es gibt unzählige schöne Cafés in der Stadt. Wir waren im Café Lila am Haidplatz und haben uns dort mit Curry und Kartoffelsuppe gestärkt. Würde ich jederzeit wieder hin: Ein richtig gemütliches Studenten-Lokal ohne viel Schnick-Schnack. Einen Zwischenstopp  im Wurstkuchl, der ältesten Bratwursstube der Welt, durfte natürlich auch nicht fehlen: Weil es so eisig war, war wenig los und wir kamen sehr schnell an unsere Wurst in der Semmel. Mir wurde aber erzählt, dass man im Sommer dort ganz schön lange auf den kleinen Gaumenschmauß warten muss. Sich in die Warteschlange zu stellen lohnt sich aber unbedingt.

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    Aber nicht nur gastronomisch hat die Uni-Stadt einiges zu bieten. Wir waren auch begeistert von den vielen süßen Lädchen, die noch zwischen den bekannten Ketten zu finden waren. Besonders schön fanden wir’s im Blinkfüer. Dem Handdruckatelier der Regensburgerin Susanne Kauth. Federn, Kinder-Shirts und Postkarten: Alles wird mit Buchlettern und handgeschnitzten Linoldrucken zu einem tollen Unikat. Außerdem fiel uns noch der Trekkingladen Regensburg (direkt neben Susannes Laden) ins Auge. Auf der Website könnt Ihr schon ein bisschen erahnen, dass es sich da nicht um einen 08/15 Outdoorladen handelt. Sowieso Outdoorläden: Da hat Regensburg einiges zu bieten, falls Ihr ein paar Tage mehr in Ostbayern plant und Euch noch für die Natur ausrüsten wollt. Noch zu erwähnen sei der Spielwarenladen Selmair. Wir waren selten in einem so gut sortierten Spielzeug-Laden. Toll.

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    Wenn Ihr in der Stadt unterwegs seid, solltet Ihr natürlich einen Blick in den beeindruckenden Dom St. Peter werfen und ein Gang über die Steinerne Brücke ist natürlich selbstverständlich. Wir haben die Brücke überquert und einen ausgedehnten Winterspaziergang an der Donau gemacht. Wunderschön! Regensburg! Im Sommer kommen wir wieder, es hat uns so gut gefallen!

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Wanderurlaub mit Kleinkind in Tirol

    Wanderurlaub mit Kleinkind in Tirol

    Oh, ich habe ein bisschen den After-Urlaubsblues. Denn wir  waren eine Woche in Tirol und es war so schön, dass wir gerne noch länger dort geblieben wären. Wir hatten sehr viel Glück, denn obwohl es schon Anfang November war, war das Wetter noch wandertauglich. Der Vorteil Anfang November in Wanderurlaub zu gehen? Die Alpen sind (trotz Schulherbstferien) angenehm leer und es geht sehr entspannt zu. Man wandert meilenweit ohne eine Menschenseele zu sehen.

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    Zu Besuch auf dem VITRA-Campus

    Vitra Campus, Vitra Haus

    VitraCampus

    Viele Leute, die sich designaffin nennen, richten sich gerne mit dieser Möbelmarke ein. Manche ausschließlich. Ist man bei diesen Menschen zu Besuch, kommt man sich eher vor wie in einem Interior-Showroom. Auf den ersten Blick schaut die Wohnung zwar toll aus, weil die Möbel ohne Zweifel großartig sind, aber die persönliche Note fehlt. Wenn man Produkte von Vitra kauft, kann man nichts falsch machen und so richtet sich so mancher, der es sich leisten kann, komplett damit ein. Durch diese Omnipräsenz hatte ich, ehrlich gesagt, immer ein zwiespältiges Verhältnis zu dem großen Möbelhersteller. Es gab Zeiten da fand man auf jedem zweiten Interior-Blog, jeder Seite in einer Wohnzeitschrift oder dem täglichen Schnappschuss von Wohnexperten auf Instagram, den Eames Plastic Chair stilvoll in Szene gesetzt. Keine Frage, dieser Stuh ist ein zeitloser Klassiker und auch ich habe mir vor ein paar Jahren einen geleistet, aber trotzdem gibt es doch auch noch andere formschöne Stühle, die es Wert wären, gezeigt zu werden.

    Das dieser fehlende Mut für Neues aber rein gar nichts mit dem besagten Möbelhersteller zu tun hat, haben wir durch den Besuch des Vitra-Campus erfahren. Der Besuch von Werksgelände, brandneuem Schaudepot, dem Museum und natürlich dem Vitra-Haus war so inspirierend und abwechslungsreich, dass wir noch lange davon zehren werden.

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    Nähert man sich dem Gelände, fällt einem schon von weitem der Turm mit der Vitra-Uhr ins Auge, der eigentlich eine überdimensionale Röhrenrutschbahn ist. Wer sich traut, schnappt sich eine Filzmatte und besteigt den 17 Meter hohen Koloss.

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    Besonders gespannt waren wir auf das erst im Juni 2016 eröffnete Schaudepot. Das Herz des Schaudepots ist eine Sammlung aus über 400 Schlüsselstücken des Möbeldesigns, vom Bugholzmöbel bis zu jüngsten Entwürfen aus dem 3D-Drucker. Die haushohen Regale gefüllt mit Designklassikern sind wirklich beeindruckend.

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    Im Untergeschoss findet man eine große Leuchtensammlung, Einblicke ins italienische und skandinavische Design, sowie den Nachlass von Ray und Charles Eames.

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    Der Vitra-Campus ist riesig und es gibt so viel zu entdecken. Falls Ihr alles besichtigen möchtet, plant auf jeden Fall einen Tagesausflug ein. Zum Glück gibt es auf dem Gelände so schöne Cafés wie das im Schaudepot, in dem Ihr Euch eine kleine Verschnaufspause gönnen könnt. Besonders die Menüwand hat’s uns übrigens angetan.

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    Zurzeit ist im Museum das Werk von Alexander Girard zu sehen. Er war Textildesigner, Innenarchitekt und Corporate Designer. Bei Vitra wurde er durch seine farbenfrohen Holzmännchen bekannt. Aber auch die Grafiken, Textilmuster und Erscheinungsbilder, die er entworfen hat sind großartig.

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    Das Vitra-Haus, der Flagshipstore auf dem Gelände, wird immer wieder neu von Designern bespielt und umgestaltet. Gerade hat die Gestalterin India Mahdavi das oberste Stockwerk in Alices Wunderland verwandelt. Eine phantasievolle Installation inspiriert durch die bekannte Geschichte mit dem Mädchen und dem Hasen. Unbedingt anschauen, wenn Ihr Vitra besucht.

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    Das war unser recht umfangreicher Bericht aus Weil am Rhein. Zusammen mit dem Kunstspaziergang Rehberger Weg und der Übernachtung im Hotel Eckert, war es ein wunderbarer Abschluss unseres Urlaubs. Aber auch als Kurztripp kann ich Euch diese drei Stationen sehr ans Herz legen.

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    Hotel Eckert, Grenzach-Wyhlen

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    Grenzach-Wyhlen? Wo ist das denn? Fragen sich sicherlich die meisten von Euch. Ging mir genauso, bis ich auf das Hotel Eckert stieß. Gesucht habe ich in einem bekannten Buchungs-Portal nach einem Designhotel mit moderatem Preis, in dem man übernachten könnte, wenn man den VITRA-Campus besuchen möchte. Read more

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    Ein Kunstspaziergang: Der Rehberger Weg

    Rehberger Weg, 24 Stops, Riehen

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    Unser erster Sommerurlaub zu dritt neigt sich dem Ende entgegen und wir hatten eine wunderbare Zeit mit Stationen in Italien und einer Woche Provence. Am Ende unserer Rundreise haben wir noch einen Halt im Dreiländereck in Weil am Rhein gemacht, wo das neue Schaudepot von VITRA auf dem Plan stand. Ganz zufällig haben wir bei diesem Ferienhalt ein tolles Hotel entdeckt (näheres dazu in einem extra Artikel) und die 24 Stops – den Rehberger Weg vom gleichnamigen Künstler Tobias Rehberger. Der Kunstweg verbindet die Foundation Beyeler in Riehen und die Firma VITRA in Weil am Rhein. Der grenzüberschreitende Weg verbindet zwei Länder, die Schweiz und Deutschland und führt durch eine idyllische Landschaft mit Weinreben und Wiesen mit einem sagenhaften Blick auf Basel, Weil am Rhein und natürlich auf den VITRA-Campus. Im September 2015 wurden die ersten 12 Kunststopps installiert (ein schönes Video gibt es hier dazu), seit Juni 2016 sind die 24 Stops komplett.

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    Wir haben unseren Spaziergang in der Schweiz bei der Foundation Beyeler begonnen (dort gibt es ein Parkhaus, wo man gut parken kann) und sind über die Weinberge (fast) bis zum VITRA-Campus gelaufen. Da wir an diesem Tag aber schon die Anreise aus Frankreich hinter uns hatten, haben wir uns die Besichtigung des VITRA-Campus auf den nächsten Tag gelegt, weil es sonst – gerade für einen 10 monatigen Jungen – etwas viel geworden wäre. Stattdessen haben wir uns auf dem Rückweg für einen Halt im Naturbad von Riehen entschieden (direkt am Grenzübergang), das ohne Übertreibung das schönste Freibad ist, in dem wir je waren (unbedingte Empfehlung für eine heißen Sommertag!). A propos Baby: Der Kunstweg ist super kindertauglich von Fernrohr bis Brunnen gibt es viel zu entdecken und auch mit einem Kinderwagen kann man den Kunstspaziergang, der je nach Tempo 1–2 Stunden dauert, sehr gut erkunden.

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    Erkunden könnt ihr den Weg mit einer liebevoll gestalteten Wanderkarten, durch die wir übrigens auf die Aktion aufmerksam wurden, denn die lagen bei uns am Hoteltresen. Wer es lieber digital mal, kann sich eine eigens dafür entwickelte App herunterladen. Falls ihr noch ein schönes Programm für ein verlängertes Sommerwochenende sucht und eh das neue Schaudepot von VITRA (da kommt auch noch ein extra Bericht) besichtigen möchtet, dann sei euch dieser Kunstpfad unbedingt empfohlen, wir waren sehr angetan. Doch jetzt lass ich mal die Bilder sprechen :)

    24stops4

    Kunst und Baby, Kunstspaziergang, Weil am Rhein

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    Kulturgut, Unterwegs

    Lago d’Iseo, The Floating Piers

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    Wir sind noch unterwegs. Unsere erste Sommerreise zu dritt hat uns über Südtirol, den Gardasee, nach Brescia und den Iseo-See, von der italienischen Riviera und der Côte d’Azur in die Provence geführt, wo wir gerade noch die warmen Temperaturen genießen.

    Unser erstes Urlaubs-Highlight waren sicherlich Christos The Floating Piers auf dem besagten Lago d’Iseo nur einen Katzensprung vom beliebten Lago di Garda entfernt, der an Tagen ohne Kunstevent um einiges beschaulicher daherkommt als sein große Bruder.

     

    Übernachtet haben wir für diese Reiseetappe in der schönen Stadt Brescia, unweit vom See entfernt. Aber das soll Inhalt eines anderen Posts sein. Vielmehr wollen wir Euch erstmal die Bilder zeigen, die auf dem See im italienischen Voralpenland entstanden sind.

    Norditalien, Kunsevent, Christo, Piers

    Ja, es war wirklich die Hölle los und eigentlich war es Wahnsinn nach unserer Übernachtung im Pfitschertal, der Fahrt nach Brescia mit zwei Stopps am Gardasee auch noch den Besuch des Kunstevents in diesen heißen Tag zu packen – aber am nächsten Tag sollte es schon an die Riviera gehen und wenn wir schon mal in der Nähe waren, wollten wir auch Teil dieses Spektakels werden.

    Floating Piers, Christo, Lake d'Iseo

    Direkt zu den goldenen Stegen zu fahren war nicht möglich, weil das kleine Städtchen Iseo heillos überfordert war mit den Massen an Besuchern, die Christos neustes Werk begehen wollten. Am Ende war aber alles ziemlich entspannt: Im Nachbarort geparkt, mit dem Schiff und sehr vielen herzlichen, sehr kinderfreundlichen Italienern (»Ciao Bello«) zum Event gefahren und barfuß das Kunstwerk überquert. Es war schon recht spät am Tag für ein 10 Monate altes Baby und wir haben nur wenige 100 Meter der Piers zu Fuß geschafft. Aber die Stimmung war phänomenal, das Abendlicht sowieso und trotz der Menschenmassen ging alles sehr friedlich zu. Und am Schluss fuhr dann Christo himself noch mit seinem eigenen Kunstschiff an uns vorbei – was für ein Erlebnis! Hier nur einige wenige Bilder von diesem Abend, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

    Floating Piers, Christo, Lake d'Iseo

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    Unterwegs

    „Die Träumerei“ im Odenwald

    Designhotel, Unterwegs, Odenwald, Hoteltipp

    Die Träumerei Michelstadt, Odenwald, Designhotel

    Hallo! Jaaaa, ich blogge noch! Und mir fehlt es gerade sehr zu schreiben! Doch mein Leben spielt sich momentan mehr analog ab. Zumindest am Tag. Viel draußen, viel in Bewegung und mit viel musikalischer Untermalung (überraschend wie viele Kinderlieder man so eingespeichert hat, die jahrzehntelang stumm im Hirn schlummerten und jetzt wieder zum Einsatz kommen). Und wenn dann mal am Computer sitze (meist am Abend) nutze ich die Zeit, um endlich mal wieder was für Herzlichst zu tun oder mit kleinen Jobs das Elterngeld Plus aufzustocken. Der Blog musste deshalb die letzen Wochen leider ruhen, aber im Juni ein Schneebild auf dem Blog?! Ne, da muss ich jetzt endlich mal wieder ran. Es gibt doch einiges zu berichten! Zudem hatte ich letzte Woche ein Kommentar, ob ich denn noch blogge und da bin ich sehr erschrocken. Natürlich! Und wie!

    Die Träumerei Michelstadt, Odenwald, Designhotel

    Es war an zwei Tagen im März, da feierte meine Mama Jubiläum. Ihr Wunsch: Es sollte kein riesen Fest sein, sondern eine kleine feine Reise mit ihren Liebsten, mehr versteckt als in großer Runde. Wir haben uns für diesen besonderen Tag für die Träumerei entschieden. Ein kleines Boutique-Hotel mit nur 5 Zimmern. Mitten im tiefen Odenwald im kleinen, beschaulichen Michelstadt. Jedes Zimmer in diesem zauberhaften Hotel ist individuell gestaltet. Das leckere Frühstück wird im gemütlichen, dazugehörigen Café serviert, das auch für Nichthotelgäste unbedingt einen Besuch wert ist. (Am Besten vorher reservieren.)
    Und wer mit Baby anreist, wird bestens umsorgt, wir haben uns auch als junge Familie sehr aufgehoben gefühlt.

    traeumerei3
    Michelstadt, Odenwald, Fachwerkstadt

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    Im Brauhaus nebenan, das auch von der Familie Schwarz betrieben wird (ja, die haben was mit der bekannten deutschen Schauspielerin zu tun) kann man gut essen und den Abend bei einem Michelstädter Bier gemütlich ausklingen lassen. Das Fachwerk-Städtchen bietet außerdem pittoreske Gässchen zum erkunden und viele weitere kulinarische Örtlichkeiten. Zum Beispiel ein Oma-Café mit Weltmeistertorten. Oder ihr besucht im Nachbarort Erbach die Glücksfabrik vom Produkt-Hersteller Koziol und erfahrt beim Besuch im hauseigenen Museum und einem Blick in die Produktionshallen wie die Wohnartikel aus Kunststoff entstehen, anschließend könnt ihr im Firmen-Outlet das eine oder andere Schnäppchen machen.
    Koziol, Glücksfabrik, Werksführung

    Obwohl wir eigentlich nur 24 Stunden weg waren und der Ort gar nicht so weit von meinem ehemaligen Heimatort war, kam es uns vor als wären wir richtig im Urlaub gewesen. „Das Gute liegt so nah“ sozusagen. Manchmal muss man gar nicht in die Ferne schweifen, um mal wieder abzuschalten und Kraft zu tanken. Für einen Kurztripp unbedingt zu empfehlen! Wir kommen sicherlich mal wieder vorbei!

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    Unterwegs

    Unterwegs: Pferde-Kutschfahrt im Schnee

    Kärnten, Kutschfahrt, Wellness, Biohotel

    Kärnten, Kutschfahrt, Wellness, Biohotel

    Ein Programmpunkt bei unserem Aufenthalt im Daberer in Kärnten war eine Kutschfahrt im Schnee. Wir haben den Vormittag bei strahlend blauem Himmel sehr genossen und es sind auch einige Fotos entstanden. Zu viele für den letzten Post. Zu schade aber sie nicht zu zeigen. Deshalb hier ein paar Eindrücke von unserem Ausflug.

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    Wärme von innen und außen.

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    Und hier ging’s lang. Zurück im Hotel wurde die Route nochmal nachverfolgt.

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    Kind und Kegel, Unterwegs

    Unterwegs: Wellnesshotel mit Baby – der Daberer

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    Wir waren ganz schön urlaubsreif. Nach unserem Ibiza-Trip letztes Jahr im Mai war wenig Zeit zum Ausspannen. Die aufregende Zeit der Geburt lag jetzt schon wieder über 5 Monate zurück – langsam waren wir ein eingespieltes Team. Zeit, über einen Kurzurlaub nachzudenken. Länger war gerade nicht drin und wir wollten auch erstmal testen, wie das so ist: Urlaub mit Baby. In die Berge sollte es gehen, kindkompatibel, aber nach kurzer Überlegung kein Kinder- oder Familienhotel sollte es werden.

    Zufällig bin ich über Instagram auf das Biohotel Der Daberer in Kärnten gestoßen, das mir auf Anhieb sympathisch war. Auf den ersten Blick vielleicht eher ein Hotel, das man ohne Baby bucht: Mit Wellness, 5-Gänge-Menüs und auch viel älterem Publikum. Aber schon auf der Website war ich vom Angebot und dem Ambiente begeistert und beschloss, dass wir das einfach mal ausprobieren sollten. Mit Baby abends im Restaurant schlemmen, mal sehen ob Justus das 3 Tage entspannt mitmachte. Wir buchten ein Alpin Studio und freuten uns auf Vollpension, Saunieren und natürlich den Blick auf die Alpen.

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    Und es war die beste Entscheidung nach St. Daniel zu fahren! Wir haben das Daberer als familiäres, stilvolles, warmes und bis ins kleinste Detail durchdachtes Hotel erlebt, in dem wir uns von der ersten Minute an sehr wohl gefühlt haben.

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    Täglich gab es ein kleines Programm aus Freizeitaktivitäten, Vorträgen und Sportmöglichkeiten, das wir gerne nutzten: Am ersten Tag sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit der Pferdekutsche ins nächste Dorf gefahren. (Bilder dazu gibt’s in einem extra Post). Am zweiten Tag habe ich endlich mal wieder Yoga gemacht und die Stunde im großzügigen und imposanten Yogasaal sehr genossen. Außerdem machten wir unsere erste kleine Wanderung mit Justus mit traumhaftem Blick auf die Karnischen Alpen. Nur den SPA-Bereich konnten wir nicht ausgiebig nutzen, was aber nicht daran lag, dass wir mit Baby unterwegs waren, sondern dass die Zeit so schnell verflog. Deshalb blieb es nur bei einer Schwimmrunde im hauseigenen Hallenbad mit Blick auf die Berge. Das Saunieren (zum Beispiel in der Waldsauna) müssen wir dann bei unserem nächsten Besuch ausgiebig testen.

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    Und wie war das mit dem 5-Gänge-Menü am Abend? Es war ein wunderbares Essen, das wir beide bis zum Dessert genießen konnten, denn unser Tisch hatte eine Eckbank und da schlief Justus tatsächlich nach einiger Zeit immer ein. Ja, nicht jeden Gang konnten wir zusammen einnehmen, denn einer musste zwischendurch ein müdewerdendes, quengelndes Baby beruhigen, aber man hatte überhaupt nicht das Gefühl, das man die anderen Gäste stören würde. Wir saßen in einem Bereich, in dem auch andere junge Familien aßen und der etwas getrennt von den Urlaubern ohne Kinder lag, so war es für alle Beteiligten wirklich entspannt.

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    Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir uns dort eine Auszeit gegönnt haben. Toll stell ich mir das Hotel auch im Spätsommer vor: Mit dem Kräutergarten vor der Tür und dem eigenen Schwimmteich hinterm Haus. Und wer gerade schwanger ist und noch mal Kraft tanken möchte: In unserem Zimmer fand sich auch eine tolle Bald-Mami-Box mit vielen Schmökern rund um das Baby, dazu gibt es die Möglichkeit es sich mit einer Schwangerschafts-Massage so richtig gut gehen zu lassen.

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    Unterwegs, Wohnlich

    Unterwegs: Ibiza-Liebe

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    Schon längst wollte ich Euch ein paar Ibiza-Tipps schreiben. Ihr plant gerade Euren Sommerurlaub oder genießt schon Eure Sommerferien? Dann kommt sicherlich ein kleiner Reisebericht von der balearischen Hippie-Insel gerade recht:

    IbizaTipp2

    Wir haben unsere Finca über Air b’n’b gefunden. Gleich zu Anfang sei gesagt: Wer das Schöne sucht, wird auf Ibiza keine günstigen Urlaub machen können. Die Preise für Übernachtungen und gutes Essen übersteigen deutlich die heimischen Münchner Preise und wir sind ja schon einiges aus der bayerischen Landeshauptstadt gewöhnt … wir haben uns zu sechst ein Haus gegönnt, das sogar 10 Personen beherbergen kann und so kam jeder auf knapp 450 EUR für die Übernachtung für eine Woche. Ist jetzt kein Schnäppchen, geb ich zu. Aber dafür hatten wir wirklich alles, was das Urlauberherz begehrt: Ein riesiges Anwesen mit traumhaftem Pool und einem detailverliebten Garten mit Gärtner und Zitronenbäumen, die voller Früchte hangen. Nicht direkt am Wasser, aber mit Blick aufs Meer.

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    Sehr ruhig gelegen und trotzdem nur 10 Minuten zu Fuß an den Strand. Wir waren völlig begeistert von der netten englischen Hausverwalterin, die uns am Anfang der Ferienwoche tolle Tipps zur Insel gab und die Einrichtung mit afrikanischen und mediterranen Details, die rein gar nichts mit einer 08/15 Ferienwohnung gemein hatte. Zudem haben wir den Grillplatz, die große Wohnküche und die gemütliche Terrasse fleißig genutzt und viel selbst gekocht. Das hat dann auch die Urlaubskasse wieder etwas geschont :)

    Las Dalias, Hippiemarkt Ibiza, Shopping Ibiza

    Unser Ferienhaus lag im Norden der Insel. Auch als Hippieteil bekannt. Denn dort findet Ihr viele Aussteiger, die Insel ist nicht so dicht besiedelt wie der trubelige Südwesten und die zahlreichen Hippimärkte mit selbstgemachtem wecken so manche Kauflaune. Wir haben die beiden Märkte „Las Dalias“ und den großen und wohl bekanntesten Markt in Es Canar besucht. Es Canar ist riesig und auch schon sehr touristisch. Dementsprechend voll ist es, nicht jeder Stand mit Authentischem ausgestattet, eher „Made in China“ im Etro-Look, aber es gibt viele Stände von Einheimischen dazwischen, wo man tolle Unikate findet und das zu sehr moderaten Preisen.
    „Las Dalias“ ist kleiner, liebevoller angelegt, hat mehr die Anmutung von einem orientalischen Bazar. Viele Aussteller sind auf beiden Märkten zu finden. Aber ich würde Euch beide Märkte empfehlen, wenn Ihr gerne an farbenfrohen, sommerlichen Ständen vorbeischlendert und den Hippie-Style mögt. Als wir dort waren, war Beginn der Hauptreisezeit und es ging noch einigermaßen gediegen zu. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ein Besuch in den Sommermonaten ein ganz schönes Geschiebe werden kann. Also am Besten eher im Frühjahr oder im September besuchen und die Sommerferienzeit meiden. Falls das wegen schulpflichtiger Kinder eher nicht drin ist, empfiehlt es sich wohl eher früher die Märkte zu besuchen. Das es ein Einkaufserlebnis bleibt und nicht im Gedrängel endet.

    Und wer demnächst nicht nach Ibiza fliegen kann, dem hab ich hier mal ein paar Hersteller zusammengeschrieben, die Ihr auch in Online-Shops (z.B. bei Etsy) findet:

    Anatomy of Ibiza:
    Sommerlich bunte Accessoires, Taschen, Bekleidung, Schmuck

    Las alas de Fabiola
    Mädchenkleider im 60’s Look

    Emonk Ibiza
    Accessoires und Schuhe im Boho-Look

    Wayna Shoes
    Handgefertigte Sneakers aus Peru

    World Family Ibiza
    Hippiekleider und Accessoires

    Restaurant Giri Café, Ibiza

    Wie schon gesagt, Essen gehen ist auf Ibiza nicht billig: Deshalb kocht Euch lieber regelmäßig was oder picknickt am Strand und wenn Ihr dann Essen geht, gönnt Euch was richtig Schönes. Zum Beispiel einen Ausflug ins The Giri Café nach San Juan. Wir hatten dort einen fabelhaften Abend mit leckeren Cocktails auf der schönen Hinterhofterasse und einem tollen Menü, von dem ich heute noch schwärme. Die Einrichtung mediterran mit skandinavischen Einflüssen (die Betreiberin ist ursprünglich aus Dänemark). Die Atmosphäre eher schick, aber nicht schickimicki. Würde ich sofort wieder hin! Ich muss jetzt aufhören, sonst bekomme ich schreckliches Fernweh ;) Schönen Urlaub Euch!

    IbizaTipp6

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    Portfolio, Unterwegs

    In eigener Sache: Cafébar Coffini in Erlangen

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    Seit ich das Hotel Stadthaus gestalterisch betreue, sind wir mehrmals im Jahr in Erlangen und sind immer wieder gerne dort zu Gast. Inzwischen sind auch weitere Projekte in der fränkischen Stadt dazugekommen, unter anderem ein Corporate Design für das Coffini, eine Cafébar am Anfang der Fußgängerzone, gleich neben den Arcaden.

    Und da ich schon viel zu lange mein Online-Portfolio sehr vernachlässige und es dringend Zeit wäre für eine neue Website, aber zu wenig Zeit bleibt das endlich anzugehen, will ich Euch an dieser Stelle von dem Projekt erzählen und das mit einem Ausflugstipp für Erlangen verbinden.

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    Das Coffini ist seit Langem eine Institution in Erlangen. Werbung dafür machen, muss man eigentlich nicht mehr. Neben selbstgemachten Kuchen und kleinen Snacks zum Mittag, gibt es auch eine kleine Auswahl an schöner Papeterie (z.B. von Rifle-Papers) oder Wohnaccessoieres (z.B. House Doctor, ferm living, Rice etc.), die von der Chefin Caro sorgfältig ausgesucht wurden. Jetzt im Sommer setzt man sich am Besten mit einem kühlen Getränk auf die Sonnenterasse und beobachtet die Leute, die gerade auf Einkaufstour sind.

    coffini_erlangen3

    Wir haben schon vor 4 Jahren mit dem Erscheinungsbild mit Logo und grafischen Elementen angefangen und inzwischen sind immer wieder neue Printmedien, wie Speisekarten, Flyer oder ein Packaging-Konzept hinzugekommen. Die Cafébar zeigt, dass schon mit wenigen Designelementen eine Runde Sache entstehen kann: Im Corporate Design haben wir selbstverständlich auch eine Farbwelt festgelegt, die bei der Raumgestaltung und den Terassenmöbeln (von fermob) als roter Faden konsequent durchgezogen wurde. Durch einen einfachen Sticker mit dem Logo werden unterschiedlichste Produkte (wie z.B. der Coffee-To-Go-Becher) gebrandet, was kein großer Kosten- oder Produktionsaufwand bedeutet, visuell aber eine große Wirkung erzielt.

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    Die Fotos sind übrigens dieses Frühjahr entstanden, als Gregor und ich auf Fototour in Franken waren. Auch vom Stadthaus wird es demnächst Neues geben, denn das Hotel hat einige Neuerungen, die wir wieder fotografisch festgehalten haben und die bald auf einer neuen Website zu sehen sind.

    coffini_erlangen5

    Und abschließend von meinem Ausflug nach Erlangen nochmal eine kleine Übersicht, welche Designelemente als Grundlage für das Erscheinungsbild entstanden sind. Ihr seht, man braucht im Grunde nicht viel, um einem kleinen Café ein eigenes visuelles Auftreten zu verpassen. Wichtig dabei ist aber, die Elemente dann auch wirklich in allen Bereichen anzuwenden und Richtlinien, die für das Corporate Design festgelegt wurden auch einzuhalten. Ich hoffe, Euch hat mein kleiner Abstecher ins Portfolio gefallen. Freu mich über Euer Feedback!

    coffini_erlangen6

    Und hier noch die Adresse vom Coffini:
    Nürnberger Str. 9, 91052 Erlangen
    Telefon: 09131-61 25 27
    Öffnungszeiten: 09:30–21:00

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