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Designhotels

    Designhotels, Unterwegs

    Wohnen im Getreidespeicher.
    Speicher 7 – Ein Designhotel in Mannheim.

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    Es gibt so eine Tradition. Jedes Jahr treffen sich vier Frauen für ein Wochenende an einem schönen Ort. Verbringen 2 Tage mit gutem Essen, entspannten Nachmittagen im Bademantel und vor allem mit sehr großem Gesprächsbedarf. Im Alltag bleibt oft nicht die Zeit, sich über Dinge, die einem am Herzen liegen ausgiebig auszutauschen und das wird dann nachgeholt.

    Diese Tradition hat uns schon an so wunderbare Orte wie das Miramonte in Bad Gastein oder in den Tannerhof nach Bayrischzell geführt. Und wie das eben im Leben so läuft, wurde auch mal pausiert, weil man als frischgebackene Mama ungern den Nachwuchs schon alleine zuhause lassen wollte. Dieses Jahr hat zumindest ein Teil der Gruppe die Tradition wieder aufgenommen. Und auch diesmal hatten wir sehr großes Glück mit dem Hotel, dass ich Euch deshalb unbedingt vorstellen möchte.

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    Keine Berge, wenig Natur. Unser Wochenende hat uns dieses Jahr nach Mannheim geführt. Mannheim? frägt sich so mancher. Ist das schön da? – Klassisch schön vielleicht nicht, aber dafür sprudelig, liebenswert und mit vielen Ecken, wo sich etwas tut. Wo man, spürt, dass noch etwas Neues entstehen kann. Was ich sehr schätze, denn ich lebe in einer Stadt, die wahrscheinlich genau das Gegenteil ist: Schön herausgeputzt, aber leider inzwischen mit wenig Potential und Möglichkeiten, um sich neu zu erfinden.

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    Designhotels, Kulturgut, Unterwegs

    Unsere Tour-de-France-2017:
    Colmar im Elsass

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    Wie schon angekündigt, gibt es die nächsten Wochen immer wieder einen Bericht zu unserer Tour-de-France 2017 auf dem Blog. Da sich schon die Anreise zu unserem Feriendomizil wie Urlaub anfühlen sollten, haben wir einige Zwischenstopps eingeplant, so dass wir nicht allzu lange am Stück im Auto saßen. Dank Hochsaison hat das natürlich nicht immer so gut geklappt mit unseren kurzen Autofahrten, aber trotz einigen Staus lief alles einigermaßen stressfrei ab.
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    Unsere erste Station führte uns in Elsass. Ich komme ja selbst aus einem Fachwerkstädtchen, aber Colmar hat mich mit seinen unzähligen mittelalterlichen Häuschen schon sehr beeindruckt. Ein Spaziergang durch die Straßen und Gässchen führt einem wirklich in eine andere Welt. (Blendet man mal die unzähligen Touristen aus, die im Sommer durch die Stadt ziehen.)
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    Wir sind gegen Abend in unserem Hotel angekommen. Das Le Colombier war ein Glückstreffer. Vor allem weil ich über eine bekannte Hotelbuchungsplattform ein Schnäppchenpreis ergattern konnte und wir nur die Hälte des regulären Zimmerpreises gezahlt haben. Vielleicht lags daran, dass ich sehr kurzfristig gebucht habe und wir uns erst zwei Tage vor Abreise dazu entschieden haben eine Zwischenstopp im Elsass einzulegen. Das Zimmer mit modernem Interieur war sehr schön gestaltet, das Personal war freundlich und auch das Frühstücksbuffet kann man sehr empfehlen.

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    Das Hotel liegt sehr zentral bei La petite Venise, dem „Klein-Vendig“ von Colmar. Dort findet man auch eine Anlegestelle der Boote, mit denen man die Stadt vom Wasser aus besichtigen kann. Da wir nur den Abend und den Vormittag in der Stadt an der elsässischen Weinstraße verbracht haben, haben wir uns einfach durch die Straßen treiben lassen. Das mit Blumen geschmückte Stadtzentrum mit unzähligen Cafés und Weinstuben lädt immer wieder zum verweilen ein.

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    Ich liebe ja diese alten Ladenschilder und liebevoll gestaltete alten Ladenzeilen. In Colmar gibt es davon zuhauf! Ein kleiner Flohmarkt vor der Saint-Martin Kirche machte für uns das Bilderbuch-Elsass komplett. Statt mit der Gondel die Stadt zu erkunden, kann man auch mit einer kleinen Lokomotive durch die Strässchen gondeln. Justus war davon hin und weg und hat jedes Mal vor Begeisterung „motive, motive“ gerufen, wenn wieder ein grüner Zug unsere Wege gekreuzt hat. Auch einen Besuch wert ist die kleine Markthalle (Marché Couvert) mit allerlei französichen Köstlichkeiten.

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    Das nächste Mal werden wir sicherlich noch etwas mehr Zeit in Colmar einplanen. Eines der vielen Mussen und historischen Häuser zu besichtigen, wie zum Beispiel das Musée Bartholdi, vom Bildhauer, der die amerikanische Freiheitsstatue entworfen hat (ein kleines Pendant dazu gibt es auch in Colmar) oder das Maison des Têtes (Haus der Köpfe) haben wir nämlich gar nicht geschafft. Wer jetzt für den Herbst vielleicht auch einen Kurztrip ins Elsass plant, der kann ja schon mal auf der Seite des Office de Tourisme Colmar  stöbern, um sich einstimmen zu lassen.

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    Designhotels, Unterwegs

    Very British in Hamburg –
    Das Designhotel ‚The George‘

    Designhotel, Hoteltipp, Hamburg Hotel, St Georg

    Unsere erste Station im hohen Norden war Hamburg. Ich war ziemlich aufgeregt vor dieser Reise, denn diesmal wollten wir mit Kleinkind ohne Zwischenübernachtung die 8h Autofahrt hinter uns bringen. Aber was soll ich sagen: Viel zu viel Gedanken gemacht. Es lief super. Klar war jede Menge Kinder-Entertainment gefragt, aber wir kamen tatsächlich am späten Nachmittag noch rechtzeitig zum Aufbau von unserem Stand auf dem Hochzeitskongress an und die Stimmung war während der ganzen langen Fahrt wirklich gut. Also noch schnell unseren Stand im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt aufgebaut und dann ab ins Hotel.


    Wer hier mitliest weiß: Wir haben ein Faible für schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Diesmal fiel unsere Wahl auf The George im Stadtteil St Georg. Das Designhotel im englischen Stil ist auf den ersten Blick eher kein Hotel, was man sich mit Kleinkind aussucht. Ziemlich schick, ein bisschen ‚bling bling‘ und mit Tea-Time am Sonntagnachmittag. Vielleicht eher ein Hotel für ein romantisches Päarchen- oder ein Mädelswochenende. Wir haben uns aber keine Sekunde unwohl gefühlt und waren auch mit entdeckungfreudigem Eineinhalbjährigem sehr Willkommen.

    Natürlich nimmt man sich immer mehr vor als man dann wirklich schafft: Der Plan war auch mal den SPA-Bereich zu nutzen und vielleicht mit Babyfon abends an der Hotelbar zu sitzen. Aber für den Saunabesuch waren wir dann viel zu platt und statt Gin Tonic an der Bar gab es Roomservice mit Alsterwasser und Cheeseburger. (Was man sehr empfehlen kann!).

    Das Hotel befindet sich im Stadtteil St Georg. Wir kannten den Teil von Hamburg beide noch nicht und uns hat’s richtig gut gefallen. Die Außenalster eignet sich natürlich perfekt für lange Spaziergänge und in der Langen Reihe (die Hauptstraße durchs Viertel) findet Ihr jede Menge netter Restaurants, Bars, Cafés und Lädchen.

    Also auf jeden Fall eine Empfehlung von uns, wenn Ihr ein schönes Hotel in Hamburg sucht!

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    Designhotels, Unterwegs

    Unterwegs: Bad Gastein

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    Miramonte, Bad Gastein, Hofgastein, Poserhöhe

    Ich habe ein wunderschönes, langes Wochenende hinter mir: Die letzten Tage habe ich mit drei sehr guten Freundinnen in den Bergen verbracht. Unser Ziel war Bad Gastein, ein Thermen-Kurort im Salzburger Land. Der Kurort hatte seine Hochphase während der K & K Zeit und von den großartigen Gebäuden aus der Belle Epoque blättert nicht übersehbar der Putz. Doch der morbide Charme von diesem Städtchen, durch das ein riesiger Wasserfall fließt, hat mich wirklich beeindruckt. Und nicht nur mich fasziniert Bad Gastein: Seit 2011 findet dort die sommer.frische.kunst. statt, ein Kunstfestival für Gegenwartskunst mit vielen Ausstellungen, Installationen, Kreativworkshops und offenen Ateliers. Es scheint, dass der Ort langsam aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Bleibt nur zu hoffen, dass die denkmalgeschützten Hotelgebäude im Ortstkern, die leider schon eine lange Zeit leer stehen, bald einen Investor finden.

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    Wir haben im Miramonte gewohnt, ein Hotel aus den 60iger Jahren, das mit viel Liebe zum Detail zu einem sehr schönen Designhotel umgebaut wurde. Wir haben dort das YOGA-Angebot genutzt, das gute Essen genossen und den Bergblick aus der Sauna im sehr schönen SPA-Bereich. Unser liebster Platz war die Sonnenterrasse direkt vor dem Hotel, mit wunderschönem Blick auf den alten Ortskern von Bad Gastein. Das Hotel ist an den Wochenende sehr gut besucht, da macht es Sinn früh zu buchen. Unter der Woche kann man aber auch kurzfristig noch sehr gute Angebote bekommen. Am ersten Abend haben wir im Haus Hirth zu Abend gegessen. Einem Familienhotel nur wenige hundert Meter vom Miramonte enfernt, von den gleichen Betreibern. Auch sehr zu empfehlen.

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    Blauer Himmel und malerisches Bergpanorama: Klar, dass auch eine Wanderung auf unserem Mädelswochenend-Plan stand. Wir haben uns an der Rezeption vom Miramonte beraten lassen und sind so auf die Poserhöhe gekommen. Die etwas schweißtreibende, mittellange Wanderung führt Euch auf dem Luis-Trenker-Weg, entlang kleiner Zwergen-Tafeln, die Euch die eine oder andere Lebensweisheit mit auf die Wanderung geben. Immer wieder gibt der Waldweg malerische Blicke auf die Zentralalpen frei. Am Ende des teilweise steilen Steigs werdet Ihr mit einer traumhaften Aussicht und österreichischen Köstlichkeiten aus dem Alpenhaus belohnt. Es war wirklich der perfekte Wandertag.

    BadGastein6

    Ich bin sehr gespannt, wie sich Bad Gastein entwickelt und war sicherlich nicht das letzte Mal an diesem verwunschenen Ort.

     

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