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Designhotels

    Designhotels, Unterwegs

    Wohnen im Getreidespeicher.
    Speicher 7 – Ein Designhotel in Mannheim.

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    Es gibt so eine Tradition. Jedes Jahr treffen sich vier Frauen für ein Wochenende an einem schönen Ort. Verbringen 2 Tage mit gutem Essen, entspannten Nachmittagen im Bademantel und vor allem mit sehr großem Gesprächsbedarf. Im Alltag bleibt oft nicht die Zeit, sich über Dinge, die einem am Herzen liegen ausgiebig auszutauschen und das wird dann nachgeholt.

    Diese Tradition hat uns schon an so wunderbare Orte wie das Miramonte in Bad Gastein oder in den Tannerhof nach Bayrischzell geführt. Und wie das eben im Leben so läuft, wurde auch mal pausiert, weil man als frischgebackene Mama ungern den Nachwuchs schon alleine zuhause lassen wollte. Dieses Jahr hat zumindest ein Teil der Gruppe die Tradition wieder aufgenommen. Und auch diesmal hatten wir sehr großes Glück mit dem Hotel, dass ich Euch deshalb unbedingt vorstellen möchte.

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    Keine Berge, wenig Natur. Unser Wochenende hat uns dieses Jahr nach Mannheim geführt. Mannheim? frägt sich so mancher. Ist das schön da? – Klassisch schön vielleicht nicht, aber dafür sprudelig, liebenswert und mit vielen Ecken, wo sich etwas tut. Wo man, spürt, dass noch etwas Neues entstehen kann. Was ich sehr schätze, denn ich lebe in einer Stadt, die wahrscheinlich genau das Gegenteil ist: Schön herausgeputzt, aber leider inzwischen mit wenig Potential und Möglichkeiten, um sich neu zu erfinden.

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    Designhotels, Kulturgut, Unterwegs

    Unsere Tour-de-France-2017:
    Colmar im Elsass

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    Wie schon angekündigt, gibt es die nächsten Wochen immer wieder einen Bericht zu unserer Tour-de-France 2017 auf dem Blog. Da sich schon die Anreise zu unserem Feriendomizil wie Urlaub anfühlen sollten, haben wir einige Zwischenstopps eingeplant, so dass wir nicht allzu lange am Stück im Auto saßen. Dank Hochsaison hat das natürlich nicht immer so gut geklappt mit unseren kurzen Autofahrten, aber trotz einigen Staus lief alles einigermaßen stressfrei ab.
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    Unsere erste Station führte uns in Elsass. Ich komme ja selbst aus einem Fachwerkstädtchen, aber Colmar hat mich mit seinen unzähligen mittelalterlichen Häuschen schon sehr beeindruckt. Ein Spaziergang durch die Straßen und Gässchen führt einem wirklich in eine andere Welt. (Blendet man mal die unzähligen Touristen aus, die im Sommer durch die Stadt ziehen.)
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    Wir sind gegen Abend in unserem Hotel angekommen. Das Le Colombier war ein Glückstreffer. Vor allem weil ich über eine bekannte Hotelbuchungsplattform ein Schnäppchenpreis ergattern konnte und wir nur die Hälte des regulären Zimmerpreises gezahlt haben. Vielleicht lags daran, dass ich sehr kurzfristig gebucht habe und wir uns erst zwei Tage vor Abreise dazu entschieden haben eine Zwischenstopp im Elsass einzulegen. Das Zimmer mit modernem Interieur war sehr schön gestaltet, das Personal war freundlich und auch das Frühstücksbuffet kann man sehr empfehlen.

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    Das Hotel liegt sehr zentral bei La petite Venise, dem „Klein-Vendig“ von Colmar. Dort findet man auch eine Anlegestelle der Boote, mit denen man die Stadt vom Wasser aus besichtigen kann. Da wir nur den Abend und den Vormittag in der Stadt an der elsässischen Weinstraße verbracht haben, haben wir uns einfach durch die Straßen treiben lassen. Das mit Blumen geschmückte Stadtzentrum mit unzähligen Cafés und Weinstuben lädt immer wieder zum verweilen ein.

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    Ich liebe ja diese alten Ladenschilder und liebevoll gestaltete alten Ladenzeilen. In Colmar gibt es davon zuhauf! Ein kleiner Flohmarkt vor der Saint-Martin Kirche machte für uns das Bilderbuch-Elsass komplett. Statt mit der Gondel die Stadt zu erkunden, kann man auch mit einer kleinen Lokomotive durch die Strässchen gondeln. Justus war davon hin und weg und hat jedes Mal vor Begeisterung „motive, motive“ gerufen, wenn wieder ein grüner Zug unsere Wege gekreuzt hat. Auch einen Besuch wert ist die kleine Markthalle (Marché Couvert) mit allerlei französichen Köstlichkeiten.

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    Das nächste Mal werden wir sicherlich noch etwas mehr Zeit in Colmar einplanen. Eines der vielen Mussen und historischen Häuser zu besichtigen, wie zum Beispiel das Musée Bartholdi, vom Bildhauer, der die amerikanische Freiheitsstatue entworfen hat (ein kleines Pendant dazu gibt es auch in Colmar) oder das Maison des Têtes (Haus der Köpfe) haben wir nämlich gar nicht geschafft. Wer jetzt für den Herbst vielleicht auch einen Kurztrip ins Elsass plant, der kann ja schon mal auf der Seite des Office de Tourisme Colmar  stöbern, um sich einstimmen zu lassen.

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    Designhotels, Unterwegs

    Very British in Hamburg –
    Das Designhotel ‚The George‘

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    Unsere erste Station im hohen Norden war Hamburg. Ich war ziemlich aufgeregt vor dieser Reise, denn diesmal wollten wir mit Kleinkind ohne Zwischenübernachtung die 8h Autofahrt hinter uns bringen. Aber was soll ich sagen: Viel zu viel Gedanken gemacht. Es lief super. Klar war jede Menge Kinder-Entertainment gefragt, aber wir kamen tatsächlich am späten Nachmittag noch rechtzeitig zum Aufbau von unserem Stand auf dem Hochzeitskongress an und die Stimmung war während der ganzen langen Fahrt wirklich gut. Also noch schnell unseren Stand im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt aufgebaut und dann ab ins Hotel.


    Wer hier mitliest weiß: Wir haben ein Faible für schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Diesmal fiel unsere Wahl auf The George im Stadtteil St Georg. Das Designhotel im englischen Stil ist auf den ersten Blick eher kein Hotel, was man sich mit Kleinkind aussucht. Ziemlich schick, ein bisschen ‚bling bling‘ und mit Tea-Time am Sonntagnachmittag. Vielleicht eher ein Hotel für ein romantisches Päarchen- oder ein Mädelswochenende. Wir haben uns aber keine Sekunde unwohl gefühlt und waren auch mit entdeckungfreudigem Eineinhalbjährigem sehr Willkommen.

    Natürlich nimmt man sich immer mehr vor als man dann wirklich schafft: Der Plan war auch mal den SPA-Bereich zu nutzen und vielleicht mit Babyfon abends an der Hotelbar zu sitzen. Aber für den Saunabesuch waren wir dann viel zu platt und statt Gin Tonic an der Bar gab es Roomservice mit Alsterwasser und Cheeseburger. (Was man sehr empfehlen kann!).

    Das Hotel befindet sich im Stadtteil St Georg. Wir kannten den Teil von Hamburg beide noch nicht und uns hat’s richtig gut gefallen. Die Außenalster eignet sich natürlich perfekt für lange Spaziergänge und in der Langen Reihe (die Hauptstraße durchs Viertel) findet Ihr jede Menge netter Restaurants, Bars, Cafés und Lädchen.

    Also auf jeden Fall eine Empfehlung von uns, wenn Ihr ein schönes Hotel in Hamburg sucht!

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    Unterwegs: 48h Stockholm

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    Das Fernweh will nicht weggehen und deshalb wird dieser Blog wohl in nächster Zeit sehr reiselustig :) Ich hoffe, Euch gefällt’s und Ihr könnt den einen oder anderen Tipp gebrauchen. Wie ich schon erwähnt habe, war ich schon des Öfteren in Schwedens schöner Hauptstadt. Aber jetzt alle Tipps, die ich bei meinen Besuchen gesammelt habe in einem Artikel zu beschreiben, wäre zu viel des Guten und würde sicherlich den Rahmen sprengen. Bei unserem letzten Besuch haben wir knapp 48h in Stockholm verbracht, deshalb soll gibt es Tipps die in einen 2 Tagestrip passen (wenn Ihr lauf- und fahrfreudig seid) ansonsten, den ein oder anderen Tipp einfach weglassen ;)

    Diesmal haben wir im STORY-Hotel übernachten, das liegt super zentral und Ihr könnt alles gut zu Fuß erreichen. Wer’s ein bisschen rustikaler und preisgünstig mag, dem kann ich auch das Rygerfjord empfehlen: Ein Schiff zum Hotel und Hostel umgebaut, wo man in Kajüten nächtigt. Ich habe da mal 2 Tage im Hostel gewohnt und fand’s prima. (Auch für Alleinreisende zu empfehlen.)

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    Wenn Ihr von der Innenstadt nach Djurgården spaziert, kommt Ihr an Strandvägen nicht vorbei: An der Flaniermeile liegt eine Luxus-Segelyacht neben der anderen – nicht nur bei schönem Wetter heißt es „sehen und gesehen werden“ und irgendwie sind alle wahnsinnig gutaussehend.
    Djurgården ist die Erholungsinsel der Stadt: Ein riesiger Park der zum Beispiel den Rosendals Trädgård beheimatet (hier findet Ihr einen Bericht dazu), das berühmte Vasa Museum, außerdem das großartige Freilichtmuseum Skansen und einen Vergnügungspark mitten in der Stadt: Gröna Lund mit Kettenkarussell, Achterbahn und Rummelromantik. Eigentlich könntet Ihr auch mehrere Tage nur auf Djurgården verbringen. Wir hatten diesmal das Nordiska Museet auf dem Programm.

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    Vor den Toren Gröna Lunds fährt eine Fähre zu den Nachbarinseln. Für uns die bequemste und schönste Art sich in Stockholm fortzubewegen, vor allem natürlich, wenn die Sonne scheint. Generell empfiehlt es sich ein 24h Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel zu besorgen. Denn neben Bus, Tram und Bahn ist auch so manche Schifffahrt inklusive. Sogar in die Schären vor die Tore der Stadt kommt man mit einer öffentlichen Fähre. Da müsst Ihr allerdings noch einen weiteren Tag Stockholm anhängen, um das ordentlich genießen zu können.

    Den ersten Tag sind wir nur eine Station mit der Fähre gefahren und in Skeppsholmen ausgestiegen, um uns das Modernat Museet anzuschauen. Schön war es auch entlang der Astra Brobänken und Norra Brobänken zu spazieren, um die bewohnten Hausboote bestaunen.

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    Am zweiten Tag ging’s wieder mit der Fähre von Djugården, diesmal aber eine Station weiter bis nach Slussen. Das ist die Station unterhalb von Södermalm. Ich hab‘ mal irgendwo gelesen, das wäre der „Prenzlauer Berg“ von Stockholm. Ich finde, der Vergleich hinkt etwas, aber was stimmt: Es gibt viele süße Cafés, Second Hand-Shops und gute Plattenläden. Bei einem 48h-Stunden-Trip auf jeden Fall mein liebster Stadtteil. Hier ein paar Shopping-Tipps für Euch:

    10 SWEDISH DESIGNERS:
    Zusammenschluss aus 10 Textildesignern, der schon seit den 70er Jahren existiert. Es gibt dort schöne (Wachs-) Stoffe, daraus gefertigte Taschen, Beutel und Küchenutensillien.

    Designtorget
    Die Läden von Designtorget gibt es in mehreren Ecken der Stadt. Ihr findet dort schwedisches Design in Möbel-, Mitbringsel- und Buchform. Wirklich ein tolles Ladenkonzept, wo eigentlich jeder fündig wird. Die Preisspanne reicht von erschwinglich bis teuer.

    Granit:
    In Södermalm gleich neben Designtorget: Hier gibt es schöne Wohnaccessoires zu erschwinglichen Preisen. Viel aus Naturmaterialien, Blech und in Grau- und Weißtönen. Unterschiedlichste Blechtblumentöpfen, nützliche Dinge für die Küche oder ich habe mir dort auch schon Buchstabenstempel gekauft, die ich viel und gerne verwende.

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    Kons/tig
    Wer eine Schwäche für tolle Kunst-, Architektur- und Designbücher hat, sollte unbedingt in der Åsögatan vorbeischauen. Der Laden ist nicht riesig, aber die Auswahl erlesen und es gibt immer wieder gute Angebote.

    Pärlans
    Pärlans haben wir diesmal neu für uns entdeckt und waren sofort verliebt: In das Interieur, das 50er Jahre-Flair, die charmanten Verkäuferinnen. Vor allem aber in das fabelhafte Karamell, was es dort zu kaufen gibt. Alles wird gleich nebenan von Hand gemacht und die Süßigkeiten und Brotaufstriche sind wirklich ein Traum. Wer schon einen ersten Eindruck gewinnen möchte, sollte sich diesen schönen Imagefilm anschauen, der vor ein paar Jahren auf Ignant gezeigt wurde.

    Ein besonderes Highlight sind sicherlich die Concept Stores von Grandpa. Ob tolle Mädelsklamotten oder eine neue edle Ledertasche für den werten Herrn. Einen schönen Print oder ein Vintage-Schälchen für die Küche – hier findet Ihr alles. Die Produkte sind erlesen und es gibt immer jede Menge Sachen in dem schönen Shop zu entdecken, auch online toll zum Stöbern.

    Ui, und was ich auch gerne mache? Ich besuche in anderen Ländern gerne Plattenläden meines Vertrauens und verlass mich auf die Tipps der Plattenverkäufer. Spricht mich dann auch noch das Cover an, kann ich eigentlich zu 80% davon ausgehen, dass mir auch die Musik gefällt. So hab‘ ich schon einige neue Bands entdeckt und auch auf unseren letzten Norden-Roadtrip hatten wir auf der Rückfahrt von Stockholm, drei neue Alben im CD-Spieler. Mein neues Lieblingsalbum: „Are we there“ von Sharon van Etten. In Södermalm funktioniert das Bestens mit den Plattenläden von Bengans und dem bekannten Pet Sounds, wo auch regelmäßig Konzerte stattfinden.

    Gut Essen kann man im Chutney, in der Katarina Bangata 19. Dort gibt es täglich auch vegetarische Mittagsangebote und hungrig geht da niemand raus, man kann sich nämlich Curry nachholen so viel man möchte :)

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    Nicht zu vergessen ist natürlich die Gamla Stan, die Altstadt Stockholms. Ein wahrer Touristenmagnet mit unzähligen verwinkelten Gässchen und schönen bunten Häusern. Wir sind aber lieber den Touristenströmen und Souvenirshops ausgewichen und haben die Nebengassen erkundet. So sind wir auf auch das neue Lokal „The Hairy Pig Deli“ gestoßen. Dort gibt es selbstgemachte Wildschweinwürste und für die Vegetarier unter Euch gebackenen Käse mit Salat, serviert im rustikalen Tonschälchen. Ach so: Von Södermalm in die Altstadt waren wir zu Fuß unterwegs ;)

    So, ich hoffe, es war der eine oder andere neue Tipp für Euch dabei … gute Reise und genießt es!

    Stockholm Stadtreise Städtetipp, 48h Stockholm

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    Designhotels, Unterwegs

    Unterwegs: Norden-Roadtrip. Die Hotels

    Designhotel Stockholm, Boutique-Hotel Schweden

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    Auf unserem Roadtrip Richtung Norden, haben wir liebe Freunde besucht und auch dort mehrere Tage übernachtet. Dazwischen haben wir uns ein paar Tage in schönen Hotels gegönnt, die ich Euch jetzt gerne vorstellen möchte. Denn alle waren auf Ihre Weise sehr besonders und von der Lage perfekt, um die Gegend zu erkunden.

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    Unsere erste Station war Hamburg. Leider etwas verspätet kamen wir dank Stau im 25 Hours Hamburg Hafencity an, hatten aber zum Glück noch die Chance die leckeren Fish & Chips und Burger im „Heimat Küche + Bar“ zu genießen, das hauseigene Restaurant, welches sich im Erdgeschoss des Hotels befindet. Als Zimmer hatten wir eine Kapitäns Koje, die mit sehr viel Liebe für’s Detail eingerichtet war und in der wir uns sehr wohlfühlten. Zur COUCH Preview vor 2 Jahren hatte ich schon einmal die Gelegenheit, dort übernachten zu dürfen und bin nach wie vor ein großer Fan vom schönen Lounge-Bereich im ersten Stock oder dem Mare-Kiosk, wo man tolle Hamburgmitbringsel findet.

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    Nachdem wir die Fähre ab Puttgarden genommen hatten, war unsere zweite Station das malerische Kopenhagen. Ich hatte erst ein paar Tage vorher ein Hotel gebucht und wir hatten super Glück damit: Das vor wenigen Wochen eröffnete SP34 befindet sich im ehemaligen FOX-Hotel (Ihr erinnert Euch vielleicht: Das VW-Hotel, bei dem jedes Zimmer individuell gestaltet war) und ist das neuste Boutique-Hotel in der dänischen Hauptstadt. Das Hotel wurde komplett neu renoviert und umgestaltet und hat uns super gut gefallen. Die Zimmer sind nicht gerade riesig, aber mit tollen Möbeln und Wohnaccessoires erlesen eingerichtet. Wenn Ihr dort übernachtet, bucht unbedingt auch das Frühstück mit!
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    Unsere vierte Station war, nach einem wunderbaren Aufenthalt bei Freunden in Linköping, das Story-Hotel in Stockholm. Ich hatte schon vor etlichen Jahren mal bei Oh Joy davon gelesen und schon sehr lange damit geliebäugelt, da mal zu nächtigen. Und ich kann die Empfehlung auf jeden Fall weitergeben: Das Interieur ist wirklich der Hammer, die Lage unschlagbar. (Wir haben in Stureplan übernachtet, ein zweites gibt es in der ehemaligen Signalfabriken) Besonders angetan war ich natürlich vom schönen Corporate Design und den gekonnt gestalteten Zimmern: Viele Produkte könnt Ihr auch im hauseigenen Online-Shop erwerben.
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    Unsere letzte Hotelübernachtung auf dem Rückweg war dann im Beach Motel in Sankt Peter Ording. Das 2013 neu eröffnete Hotel, welches mit dem Surfer-Image spielt, war nach unserem Geschmack eine Spur zu amerikanisch und zu betont lässig, die Brands der Kooperationspartner teilweise omnipräsent. Trotzdem kann ich das Hotel empfehlen, wenn Ihr nach einer ungezwungenen Übernachtungsmöglichkeit in Sankt Peter Ording sucht: Das Personal war super nett und unser Zimmer hell und freundlich gestaltet. Das Hotel liegt im ruhigeren Ortsteil Ording direkt am Deich mit wenigen Schritten an den einmaligen Nordseestrand.

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    Designhotels, Unterwegs

    Unterwegs: Norden-Roadtrip

    Linköping

    Reise nach Schweden

    Hallo Ihr Lieben! Wir sind wieder zurück aus dem Urlaub und ein bißchen wehmütig, dass unser Roadtrip schon vorbei ist. Denn unsere Reise gen Norden war einfach wunderschön: Strahlend blauer Himmel, Temperaturen über 20 Grad und Badewetter. Dass hätten wir uns nicht erträumt, dass unser Skandinavientrip so von der Sonne verwöhnt wird. Nach über 4100 km und 40h Fahrtzeit mit dem Auto, sind wir uns sicher, dass das nicht der letzte Roadtrip gewesen ist. Ich hatte ja ursprünglich vor, mich hier auf dem Blog mal zu melden, habe aber dann beschlossen, den Rechner zu Hause zu lassen und mal durchzuatmen. Auf Facebook und (ganz neu!) auf Instagram konntet Ihr unsere Reise ja etwas begleiten.

    Unsere erste Station war Hamburg, das wir leider mit ziemlicher Stauverspätung sonntags erreichten und so nur noch am Montagvormittag noch ein bißchen die Stadt erkunden konnten.

    Fähre nach Schweden

    Fähre nach Schweden

    Dann ging’s weiter nach Fehmarn, von wo wir mit der Fähre nach Dänemark übersetzten. (Falls Ihr auch eine Fährenfahrt plant, kauft am Besten schon online ein Ticket, dann könnt Ihr etwas Geld sparen.)

    Kopenhagen

    Anschließend knapp 24h Kopenhagen: Unser Hotel war mitten in der Stadt (dazu in einem Extra-Post mehr), dadurch konnten wir alles gut zu Fuß erreichen. Alternativ empfiehlt es sich natürlich, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden.

    Kopenhagen
    Linköping

    In Schweden war unser erster Halt in Linköping. Eine Stadt mit 100.000 Einwohnern ca. 2h südlich von Stockholm. Dort haben wir alte Freunde besucht und das Umland erkundet. „Gamla Linköping„, (das „alte Linköping“) ein Freilichtmuseum, das die Stadt vor 100 Jahren zeigt, kann ich Euch dort sehr empfehlen. Es gibt es süße Lädchen zu erkunden, Museen zeigen, wie die Menschen damals gearbeitet haben und gemütliche Oma-Cafés locken mit leckeren Zimtschnecken.

    St. Anna Schweden

    Ein weiterer Ausflug von dort ging nach St. Anna: Der Schärengarten in Östergötland ist einfach traumhaft. Tausende von Inseln und Buchten laden zum Kajak fahren oder rudern ein. Ihr findet dort viele Camping-Plätze, die versteckt und malerisch gelegen sind. Auch das Städtchen Söderköping, welches Ihr auf dem Weg in die Schären durchquert ist einen Abstecher wert. Am Götakanal findet Ihr viele Restaurants und Cafés, beim Verweilen kann man die Passagierschiffe und Yachten beobachten die gemütlich vorbeischippern.

    Stockholm Schweden

    Und schließlich unser letzter Schweden-Stopp: Stockholm. Immer noch eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Ich war schon einige Male dort, habe auch schon auf diesem Blog davon berichtet und bin immer wieder angetan. Was wir dort erlebt haben, gibt es bald in einem extra Post.

    Sankt Peter Ording Deutschland

    Nach einer weiteren Verschnaufpause in Linköping, war die Schwedenzeit leider schon vorbei. Auf dem Weg Richtung Süden, auf dem wir diesmal nicht die Fähren nahmen, sondern den Brückenweg über Malmö, lag ein Stopp in Sankt Peter Ording. Über die Architektur im beliebten Ferienort lässt sich wahrlich streiten, aber der 12km und  2km breite Strand ist immer noch einer der Schönsten, den ich kenne. Allein wegen dieser Weite lohnt sich der Weg  an die Westspitze der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig Holstein.

    Wilhelmshaven Deutschland

    Von Sankt Peter Ording über die Elbe nach Wilhelmshaven. Wobei wir 2 Stunden im Fährenstau standen, so dass ich Euch den Weg über die Autobahn empfehle, der leider nicht so malerisch ist, aber doch einige Zeit spart. In Wilhelmshaven nochmal das Meer genossen und dann zurück in den Süden.
    Das war mein erster kurzer Eindruck unserer Reise. In den nächsten Wochen gibt es dazu noch etwas mehr zu lesen, da die vielen Erlebnisse und Tipps zu viel sind für einen Artikel.

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    Designhotels, Unterwegs

    Unterwegs: Bad Gastein

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    Ich habe ein wunderschönes, langes Wochenende hinter mir: Die letzten Tage habe ich mit drei sehr guten Freundinnen in den Bergen verbracht. Unser Ziel war Bad Gastein, ein Thermen-Kurort im Salzburger Land. Der Kurort hatte seine Hochphase während der K & K Zeit und von den großartigen Gebäuden aus der Belle Epoque blättert nicht übersehbar der Putz. Doch der morbide Charme von diesem Städtchen, durch das ein riesiger Wasserfall fließt, hat mich wirklich beeindruckt. Und nicht nur mich fasziniert Bad Gastein: Seit 2011 findet dort die sommer.frische.kunst. statt, ein Kunstfestival für Gegenwartskunst mit vielen Ausstellungen, Installationen, Kreativworkshops und offenen Ateliers. Es scheint, dass der Ort langsam aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Bleibt nur zu hoffen, dass die denkmalgeschützten Hotelgebäude im Ortstkern, die leider schon eine lange Zeit leer stehen, bald einen Investor finden.

    BadGastein2

    Wir haben im Miramonte gewohnt, ein Hotel aus den 60iger Jahren, das mit viel Liebe zum Detail zu einem sehr schönen Designhotel umgebaut wurde. Wir haben dort das YOGA-Angebot genutzt, das gute Essen genossen und den Bergblick aus der Sauna im sehr schönen SPA-Bereich. Unser liebster Platz war die Sonnenterrasse direkt vor dem Hotel, mit wunderschönem Blick auf den alten Ortskern von Bad Gastein. Das Hotel ist an den Wochenende sehr gut besucht, da macht es Sinn früh zu buchen. Unter der Woche kann man aber auch kurzfristig noch sehr gute Angebote bekommen. Am ersten Abend haben wir im Haus Hirth zu Abend gegessen. Einem Familienhotel nur wenige hundert Meter vom Miramonte enfernt, von den gleichen Betreibern. Auch sehr zu empfehlen.

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    Blauer Himmel und malerisches Bergpanorama: Klar, dass auch eine Wanderung auf unserem Mädelswochenend-Plan stand. Wir haben uns an der Rezeption vom Miramonte beraten lassen und sind so auf die Poserhöhe gekommen. Die etwas schweißtreibende, mittellange Wanderung führt Euch auf dem Luis-Trenker-Weg, entlang kleiner Zwergen-Tafeln, die Euch die eine oder andere Lebensweisheit mit auf die Wanderung geben. Immer wieder gibt der Waldweg malerische Blicke auf die Zentralalpen frei. Am Ende des teilweise steilen Steigs werdet Ihr mit einer traumhaften Aussicht und österreichischen Köstlichkeiten aus dem Alpenhaus belohnt. Es war wirklich der perfekte Wandertag.

    BadGastein6

    Ich bin sehr gespannt, wie sich Bad Gastein entwickelt und war sicherlich nicht das letzte Mal an diesem verwunschenen Ort.

     

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