Monthly Archive for Oktober, 2010

Gastgebloggt: Was für die Kleinen

Nachdem vor einem Weilchen mein Lieblingsplatz hier vorgestellt wurde, möchte sich nun meine Tochter Helena zu Wort melden. Sie hat ganze zwei Jahre Lebenserfahrung vorzuweisen und für Euch sieben Sachen zum Verschenken, Selbermachen oder Liebhaben zusammengestellt:

1. Fahrradhelm von Casco, für mehr Respekt im Straßenverkehr; 2. Die “Susanne”, geschenkt von Susanne, gemacht von Maileg; 3. Häkelblümchen machen aus jedem Teppich eine Blumenwiese – selber häkeln, oder bei DaWanda bestellen; 4. Lieblings-Käfershirt, gemacht von Mama (mit Glitter-Bügelfolie aus dem Nähladen); 5. Passen erst nächsten Sommer – die Monsterschuhe von Adidas; 6. Elefant mit Knopfaugen. Vor 30 Jahren von Oma für die Mama genäht, jetzt ist er mein; 7. Der Pierre, von lieben Freunden bekommen, gekauft bei Minilabo.

Gastgebloggt: In statu nascendi

Fast wäre ich wieder dran vorbeigelaufen, an dem kleinen Laden. Er liegt ein bisschen zurückgesetzt in einem alten, ehrwürdigen Schwabinger Wohnhaus. Hier der Fahrradständer, dort die Rosen aus dem Nachbargarten. Im Schaufenster funkelnde Edelsteine, Perlen und ­– Kaugummiautomaten.

Caroline: Kaugummiautomaten?

Margit: Viele Paare, die von mir ihre Eheringe fertigen lassen, frage ich, ob sie mir mal ihre Verlobsringe zeigen können. Und dabei sagen dann die meisten: „Oh, aber gucken Sie ihn bloß nicht so genau an, der ist nämlich aus dem Kaugummiautomaten!“ Und da dachte ich mir: Dann gibt’s sowas eben jetzt auch bei Frau Auffanger im Laden.

C: Die Eheringe sind aber nur ein Teil deiner Arbeit, oder?

M: Klar. Als selbständig arbeitender Goldschmied musst du dir eine Nische suchen. Meine ist der Juwelenschmuck. Das ist eine ganz alte Handwerkskunst. Ihren Ursprung hat sie in der Barock- und Rokkoko-Zeit und in den 1940er/50er Jahren war sie auch sehr beliebt. Heute gibt es nur noch ganz wenige Goldschmiede, die diese Fachrichtung anbieten. Ich wurde bei meiner Meisterprüfung sogar gefragt, ob ich mir meiner Sache sicher sei und das wirklich machen wolle. Oh, und ich bin mir nach wie vor sehr sicher.

C: Wie kommst du auf neue Ideen, was inspiriert dich bei deiner Arbeit?

M: Oft sind es die Steine oder Perlen selbst, die mich zu einem neuen Stück oder einer neuen Kollektion anregen. Der Schmuck, den ich entwerfe, geht ja nicht zwingend mit der aktuellen Mode. Dazu ist das Material, das ich verwende, einfach zu wertvoll. Mein Anspruch ist, dass jede meiner Arbeiten eine Frau schmücken soll. Ganz egal ob sie das Stück mit 25 oder mit 75 trägt. Manchmal suchen Kunden auch etwas ganz persönliches, ein Unikat. Zum Beispiel als Geschenk. Da hilft mir oft schon ein Foto der Dame, die beschenkt werden soll.

C: Du hast den Laden hier jetzt seit fast fünf Jahren. Und immer noch genug Ideen im Kopf?

M: Momentan sind es sogar mehr als ich umsetzen kann. Da bin ich oft froh um mein kleines Skizzenbuch, das ich immer mit mir herumtrage. Mit der Zeit wird man fachlich einfach immer besser und je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr Ideen hat man. Vieles entsteht auch einfach, während man es baut. Es entsteht einfach.

Margit Auffanger ist Goldschmiedin in München. Ihr Laden befindet sich in der Zentnerstr. 15 in Schwabing. Termine für die nächste Vernissage: 26. November, 18-22 Uhr und 27. November, 14-18 Uhr.
Margit wurde interviewt und fotografiert von Caroline Brux, Julias Blog-Bekanntschaft.

Schönes Wochenende

Ich wünsch’ Euch ein wunderschönes Wochenende! Die nächsten beiden Wochen werdet ihr wenig (oder vielleicht sogar nichts) von mir hören. Ich leg mal wieder eine kleine Blogpause ein. Das heißt aber nicht, dass es hier nichts zu sehen gibt!!! Die nächsten 14 Tage habe ich liebe Freunde eingeladen, ein Stück vom Glück mitzugestalten. Freu mich total und bin sehr gespannt auf das kleine Blogexperiment. Also schaut unbedingt vorbei, wir freuen uns auf Eure Kommentare. Und jetzt genießt erst mal Eure freien Tage! Habt eine schöne Zeit, Eure Julia!

Foto: Julia Romeiß

Buchtipp: Paper+Craft

Hey ihr Lieben, es wird mal wieder Zeit Euch ein Buch vorzustellen. Es heißt Paper + Craft und stammt von Minhee und Trumann Cho von Paper + Cup und der Stylistin Brookman Harris. Die wirklich fabelhaften Fotografien stammen von Johnny Miller. Das Buch stellt 25 einfache Papeterie-Projekte vor. Mit  liebevoll gestalteten kleinen Gebrauchsanweisungen und den wunderschönen Einführungsseiten ist das Band aus dem Hause Chronicle Books wirklich ein Augenschmaus. Ich bin schon vor einiger Zeit durch Joys Wunschliste drauf gestoßen, hab’s mir daraufhin gleich reserviert und letzte Woche drudelte es dann ein (seit Mitte Oktober in Deutschland erhältlich.). Kann´s wirklich nur weiterempfehlen, genau das Richtige für ein paar verregnete Herbstnachmittage.

Blogliebling: Carrie Strine

Ach, ich würde gerne mal wieder nähen. Einen ganzen Nachmittag – nur meine kleine Singer und ich – leider komm ich grade überhaupt nicht dazu. Aber wenn ich dann solche schönen Sachen wie den Quilt von Carrie Strine entdecke, juckt´s mich doch schon sehr in den Fingern. Carries Seite ist diese Woche mein Blogliebling. Sie fotografiert, sie näht und dokumentiert alles in Ihrem schönen Blog. Lieben Dank Carrie! Ich schau jetzt bestimmt öfters vorbei :) Entdeckt über einen anderen Lieblingsblog: paper’n'stitch.

Fotos: Carrie Strine

Für Typo-Liebhaber

Hallo Ihr Lieben. Hoffe Ihr hattet ein schönes Sonnenwochende. Schaut mal, hab ich grade bei Little Factory gefunden. Toll, oder?

Schönes Wochenende

Schon lange gab´s kein Bildpaar mehr… aber heute: Schlüsselerlebnisse mit dem Wallsticker von ferm LIVING und Schlüsselanhänger aus Porzellan von nonesuch things. Wünsch Euch ein wunderschönes Wochenende!

Fat Tie

Mini-Fliegen für die Mädels und Karo-Fliegen für die großen Jungs hab ich ja bereits vorgestellt. Jetzt kommen die Longsleeves mit aufgenähter Krawatte für die kleinen Jungs: Von Fat Tie aus Los Angeles. Entdeckt über Springwise.

Fotos: fat tie

ferm LIVING

Oh wie großartig! Grad kam der Newsletter von ferm LIVING zur aktuellen Herbst-Winter-Kollektion. Tolle Sachen sind da zu sehen. Musste ich Euch auch gleich zeigen. Ich bin wirklich begeistert. Hier geht´s zum Webshop und hier könnt Ihr Euch den schönen Online-Katalog anschauen.

Fotos: ferm LIVING

Kristine Bjaadal

Ach du Schreck! Die schöne Tischdecke! Aber da ist es auch schon passiert, der Rotwein läuft über den blütenweißen Stoff. Jeder kennt das – kein schöner Anblick. Bei der Tischdecke von Kristina Bjaadal schon … denn bei ihr wird aus dem Fleckenteufel ein Schmetterlingsmuster und eine eher unscheinbare Damast-Tischdecke zum interessanten Design-Objekt Underfull. Schaut unbedingt auf dem Blog der Norwegerin vorbei, denn dort findet Ihr noch weitere interessante Design-Prototypen, die auf charmante Art und Weise aus Alltagsgegenständen wahre Kunstwerke machen. Entdeckt in der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins Spoonfork.