Monthly Archive for Mai, 2011

mag ich …

… die 4 leckeren Plakatmotive von C.S. Neal aus Brooklyn. Gefunden via eat drink chic. (Einen Blog, den ich ebenfalls sehr mag!)

Der Fuchs geht um, Teil 2

Seit ich blogge, (also etwa seit gut einem Jahr), verfolge ich die Roadside Projects der Papierkünstlerin Jayme McGowan aus Kalifornien. Sie arbeitet hauptsächlich mit dreidimensionalen, detailverliebten Papiercollagen. Entstanden sind bereits fabelhafte Illustrationen für zahlreiche Magazine und Anzeigen. Sogar ein Werbespot wurde schon realisiert. Auf Etsy gibt es auch einige Drucke mit Fotografien der Collagen zu erwerben. Auf Ihrem Blog dokumentiert sie gerade Ihr aktuelles Projekt: Illustrationen zum Fantastischen Mr. Fox von Roald Dahl. Grund genug, Sie hier endlich mal vorzustellen, denn auch ich bin ein riesen Fan dieser Geschichte und dem Film von Wes Anderson. Aber das wisst Ihr ja schon ;)

Bereits Ende 2009 ist zum Stop-Motion-Film auch ein Making of als Bildband mit vielen Scribbles, Interviews und beieindruckendem Bildmaterial im Rizzoli-Verlag erschienen. Gestaltet vom renommierten Design-Büro Pentagram. Genauso wie der Film ein echter Augenschmaus. Und wer Mr. Fox noch nicht kennt, sollte sich Schnellstens die DVD bestellen, denn diesen Film kann man nicht oft genug sehen :)

Liebe geht durch den Magen!

Heute hab ich mal wieder etwas Zeit, hier zu berichten :) Zum Beispiel vom Junggesellinnen-Abschied, den wir letztes Wochenende für meine beste Schulfreundin veranstaltet haben. Was uns wichtig war: Es sollte einfach ein schönes, unvergessliches Mädels-Wochenende werden – ohne Peinlichkeiten für die Braut. Deshalb haben wir uns unter anderem für einen Kochkurs entschieden: In einem karlsruher Küchenstudio fand die orientalische Küchenparty statt. Und die war wirklich ein voller Erfolg! Das Essen war super lecker, die Atmosphäre total nett und wir haben jede Menge informative Kochtipps mit nach Hause nehmen können.

Konnte es naürlich auch nicht lassen, ein bißchen die grafische Gestaltung zu übernehmen ;) Zum Motto: “Liebe geht durch den Magen« wurde eine klassische, weiße Kochschürze bedruckt. Die Zukünftige bekam eine schöne Stoff-Kochmütze, wir anderen Mädels Mützen aus Papier, ebenfalls mit der passenden Grafik bestempelt. Außerdem gab´s noch rote Pom-Poms als Anstecker. Dresscode Rot-Weiss. Liebe Mädels, das war ein wunderschönes Wochenende!

Fotos: Julia Romeiß, Veranstalter: Kulinarische Zeiten, Karlsruhe

 

Was sonst noch geschah …

Hier bleibt weiterhin einiges zu tun, deshalb nur ein kleines Lebenszeichen von mir mit der Piktogramm-Hochzeitseinladung, die vor kurzem verschickt wurde. Bald wird hier noch mehr gezeigt :)

Gedanken zum Tag …

Diesmal mit den brandneuen Plakaten von Anthony Burrill. Gedruckt mit Holzbuchstaben. Schlicht aber ergreifend und hier zu erwerben. Auch toll: Die Optimism & Pessimism-Motive. Habt einen schönen Tag!

From here to ear

Grade bleibt leider wenig Zeit, aber das möchte ich Euch unbedingt zeigen: Die Kunst-Musik-Installation ‘From here to ear” von Céleste Boursier-Mougenot. Großartig! Weitere Fotos und genauere Infos zum Projekt findet Ihr hier. Eine gute Woche wünsch’ ich Euch. Ich versuch mich zu melden!

Verspielt: DEUZ

Hier gab´s die Woche ja wenig von mir zu hören – deshalb ausnahmsweise ein Samstagspost: Schöne, klare Grafik für´s Kinderzimmer  hab’ ich bei  DEUZ aus Frankreich entdeckt. Auf die Spieldecke TAPIKID bin ich via little blog things aufmerksam geworden. Und beim Stöbern auf der Seite von DEUZ hab ich dann auch gleich den Servietten-Latz NAPKID ins Herz geschlossen. Außerdem gibt´s noch schöne Poster und weitere Textilien auf der sympathischen Website zu erwerben. Vorbeisurfen lohnt! Schönes  Wochenende Euch!

Fotos: DEUZ

Keks-Typografie

Anna Garforth habe ich Euch schon mal hier vorgestellt. Jetzt hab ich wieder ein Projekt der Künstlerin über Typography Daily entdeckt. Das essbare Poster, gesetzt in Keks-Typografie (von Hand geschnitten!!!). Wirklich großartig, musste ich Euch unbedingt zeigen! Und schließllich passen die Kekse doch auch sehr schön zur Typolade …

 

Typolade – Text aus Schokolade

Mit einem Stück Typolade verabschiede ich mich ins Wochenende! Wie ein richtiger Bleisatz kommen die handgegossenen Buchstaben in Zartbitter-Schokolade daher. Einzelne Wörter oder ganze Texte können damit gesetzt werden. Besonders schön finde ich die Idee mit den Namensschildern auf einem festlich gedeckten Tisch – Zu bewundern auf der Website, wo Ihr die Buchstaben einzeln oder als Set auch im Online-Shop erwerben könnt. Gefunden via Von Helden und Gestalten. Habt zwei schöne Sonnentage!

Selbstgemacht: Lampenschirme

Heute möchte ich Euch mal wieder ein kleines DIY-Projekt vorstellen, welches ich vor Kurzem endlich in die Tat umgesetzt habe. Vor einiger Zeit haben wir eine Lampe aus den 50-ern bei Ebay erstanden. Eigentlich hat uns der Look schon –  so wie sie war – sehr gut gefallen, leider waren aber die Lampenschirme ziemlich oll, abgenutzt und mit Brandflecken überzogen, die man auch durch heftiges Schrubben und Scheuermilch leider nicht mehr weg bekam.

Also, ran ans Werk, neue Lampenschirme mussten her. Meine ersten wohlgemerkt. War aber gar nicht schwierig:

Im Bastelladen findet Ihr spezielle Lampenfolien in verschiedenen Dicken (2). Diese könnt Ihr nach Belieben zuschneiden und in Form biegen. (Ich habe eine mittlere Stärke gewählt). Das Material lässt sich gut mit einem Cutter zurechtschneiden und weiterverarbeiten. Halterung, Ringe und Gewinde habe ich von den alten Lampenschirmen wiederverwendet. Außerdem benötigt ihr einen Stoff Eurer Wahl (bei mir ist es ein dünner Baumwollstoff in Türkis mit kleinen weißen Waben) und Stoffband (5),  Tesa (4), Gewebeband, einen Spezialkleber für Kunststoff, sowie einen für Textilien (3), die üblichen Werkzeuge wie Cutter, Stoffschere, Bleistift (1) und jede Menge Büroklammern (Die helfen die Materialien zu fixieren, solange der Klebstoff nicht getrocknet ist).

Und jetzt sagen glaube ich Bilder mehr als tausend Worte. Nur soviel: Der Kunststoff wird um die Ringe geklebt – das ist etwas knifflig, da die Ringe leicht verrutschen. Die Folie so fest um die Ringe spannen, dass sie fest eingeklemmt sind. Ringposition am Besten vom alten Lampenschirm übernehmen, damit Ihr die Schirme später auch wieder problemlos an die Lampe schrauben könnt. Die Ringe mit Kunststoffkleber und kleinen Gewebebandstücken an den Lampenschirm kleben. Zum Trocknen, wie gesagt, alles immer erst mal mit Büroklammer fixieren. Die Rohform trocknen lassen.

Anschließend den Lampenschirm mit Stoff bespannen, dabei den Kleber NICHT vollflächig auftragen, sondern nur an den Rändern verkleben (sonst gibt´s häßliche Flecken). Ich habe tatsächlich gar nichts vernäht – auch nicht die Stoffränder. Damit alles sauber ausschaut und nicht ausfranst, habe ich dann als Abschluss das Stoffband an den inneren Rand aufgeklebt. (siehe oben). Alternativ könnte man natürlich auch die Stoff schön säumen und dann das Stoffband weglassen.

Habt Ihr auch schon mal ein Lampenschirm gebastelt? Wie seid Ihr vorgegangen? Gibt´s was dazu auf Euren Blogs zu sehen? Bin gespannt :)

Fotos: Julia Romeiß