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Interior

    Wohnlich

    Komm doch rein! Haustour bei Freunden.

    Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    Wie wohnt Ihr so? Der Blogbeitrag, der einen kleinen Einblick in unsere vier Wände gewährt hat, war die letzten Wochen einer der beliebtesten bei Euch. Kann ich total verstehen: Ich sehe mich auch gerne in anderen vier Wänden um. „Sag mir wie Du wohnst und ich sag Dir wer Du bist.“ Oder so ähnlich.

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    Ich finde perfekte „schwarz-weiß Wohnungen“ sehr beeindruckend und schaue mir auch diese komplett abgestimmten und stimmigen Wohnungen auf Blogs gerne an. Frage mich jedesmal, wie man das so schafft, konsequent alles „nicht abgestimmte“ hinter Schranktüren zu verschließen oder gar nicht erst durch die Tür zu lassen. Aber ganz ehrlich: Ich mag diese kunterbunten Wohnungen, in denen man stundenlang verweilen kann und immer wieder etwas Neues entdeckt viel lieber. In denen man ganz viel Persönlichkeit spürt und voller Inspiration nach Hause kommt.

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    So eine Wohnung möchte ich Euch heute vorstellen. Einer meiner Lieblingswohnungen von Freunden. Jedes mal komm ich dort an und möchte ganz lang bleiben. In der Küche verweilen, gemeinsam Kochen und stundenlang übers Leben philosophieren oder vor den Kachelofen kuscheln, der die gesamte Wohnung in einem alten Bauernhaus beheizt.

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    Hier nur ein paar Einblicke, es gäbe noch einiges mehr zu zeigen, aber das würde wohl diesen Blogbeitrag sprengen ;)

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    Küche, Wohnungsbericht, Interiorblogger, Haustour

    In der alten Bauernküche. Kochen und Verweilen.

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    Ganz viel Inspiration: Details aus der Haustour. Zum Beispiel die großartige Tiere-Gallerie im oberen Stockwerk.
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    Hühner werden nächstes Frühjahr auch einziehen. Der selbsgebaute Hühnerstall aus einem alten Küchenbuffet steht schon mal bereit.

    Ihr kennt auch eine solche Wohnung und möchtet sie vorstellen? Schreibt mir gerne ein Kommentar! Ich freue mich auf Inspiration!

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    Unterwegs

    Zu Besuch auf dem VITRA-Campus

    Vitra Campus, Vitra Haus

    VitraCampus

    Viele Leute, die sich designaffin nennen, richten sich gerne mit dieser Möbelmarke ein. Manche ausschließlich. Ist man bei diesen Menschen zu Besuch, kommt man sich eher vor wie in einem Interior-Showroom. Auf den ersten Blick schaut die Wohnung zwar toll aus, weil die Möbel ohne Zweifel großartig sind, aber die persönliche Note fehlt. Wenn man Produkte von Vitra kauft, kann man nichts falsch machen und so richtet sich so mancher, der es sich leisten kann, komplett damit ein. Durch diese Omnipräsenz hatte ich, ehrlich gesagt, immer ein zwiespältiges Verhältnis zu dem großen Möbelhersteller. Es gab Zeiten da fand man auf jedem zweiten Interior-Blog, jeder Seite in einer Wohnzeitschrift oder dem täglichen Schnappschuss von Wohnexperten auf Instagram, den Eames Plastic Chair stilvoll in Szene gesetzt. Keine Frage, dieser Stuh ist ein zeitloser Klassiker und auch ich habe mir vor ein paar Jahren einen geleistet, aber trotzdem gibt es doch auch noch andere formschöne Stühle, die es Wert wären, gezeigt zu werden.

    Das dieser fehlende Mut für Neues aber rein gar nichts mit dem besagten Möbelhersteller zu tun hat, haben wir durch den Besuch des Vitra-Campus erfahren. Der Besuch von Werksgelände, brandneuem Schaudepot, dem Museum und natürlich dem Vitra-Haus war so inspirierend und abwechslungsreich, dass wir noch lange davon zehren werden.

    VitraCampus2

    Nähert man sich dem Gelände, fällt einem schon von weitem der Turm mit der Vitra-Uhr ins Auge, der eigentlich eine überdimensionale Röhrenrutschbahn ist. Wer sich traut, schnappt sich eine Filzmatte und besteigt den 17 Meter hohen Koloss.

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    Besonders gespannt waren wir auf das erst im Juni 2016 eröffnete Schaudepot. Das Herz des Schaudepots ist eine Sammlung aus über 400 Schlüsselstücken des Möbeldesigns, vom Bugholzmöbel bis zu jüngsten Entwürfen aus dem 3D-Drucker. Die haushohen Regale gefüllt mit Designklassikern sind wirklich beeindruckend.

    VitraCampus8

    Im Untergeschoss findet man eine große Leuchtensammlung, Einblicke ins italienische und skandinavische Design, sowie den Nachlass von Ray und Charles Eames.

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    Der Vitra-Campus ist riesig und es gibt so viel zu entdecken. Falls Ihr alles besichtigen möchtet, plant auf jeden Fall einen Tagesausflug ein. Zum Glück gibt es auf dem Gelände so schöne Cafés wie das im Schaudepot, in dem Ihr Euch eine kleine Verschnaufspause gönnen könnt. Besonders die Menüwand hat’s uns übrigens angetan.

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    Zurzeit ist im Museum das Werk von Alexander Girard zu sehen. Er war Textildesigner, Innenarchitekt und Corporate Designer. Bei Vitra wurde er durch seine farbenfrohen Holzmännchen bekannt. Aber auch die Grafiken, Textilmuster und Erscheinungsbilder, die er entworfen hat sind großartig.

    VitraCampus6

    Das Vitra-Haus, der Flagshipstore auf dem Gelände, wird immer wieder neu von Designern bespielt und umgestaltet. Gerade hat die Gestalterin India Mahdavi das oberste Stockwerk in Alices Wunderland verwandelt. Eine phantasievolle Installation inspiriert durch die bekannte Geschichte mit dem Mädchen und dem Hasen. Unbedingt anschauen, wenn Ihr Vitra besucht.

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    Das war unser recht umfangreicher Bericht aus Weil am Rhein. Zusammen mit dem Kunstspaziergang Rehberger Weg und der Übernachtung im Hotel Eckert, war es ein wunderbarer Abschluss unseres Urlaubs. Aber auch als Kurztripp kann ich Euch diese drei Stationen sehr ans Herz legen.

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    Achtsamkeit

    Gedanken: Zeit für Veränderung

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    Eine turbulente Zeit gerade, Zeit der Veränderung. Wir haben uns vor knapp 3 Monaten entschieden aus der Stadt rauszuziehen und im Münchner Umland Fuß zu fassen. Das Büro bleibt mitten in München, das war uns wichtig, denn wir brauchen den Trubel der Stadt, die Bewegung und immer neue Eindrücke, die inspirieren.

    Aus München rauszuziehen war erstmal eine Vernunftsentscheidung, denn eine größere bezahlbare Wohnung in der bayerischen Landeshauptstadt zu finden schien uns leider schier unmöglich. Noch dazu für zwei selbstständige Designer ohne regelmäßiges Einkommen, da hat so mancher Makler oder Vermieter bei Wohnungsbesichtigungen nicht wahnsinnig begeistert aus der Wäsche geschaut. München hat leider nicht viel Platz für Kreative, traurig aber wahr. Für zwei emotionale Bauchmenschen war das gar nicht so einfach, mal nur den Kopf entscheiden zu lassen. Haben wir doch total gerne in München-Neuhausen gewohnt, das Viertel geliebt und die Option alles direkt vor der Haustür zu haben. Aber 42qm Meter war auf Dauer einfach zu wenig und dann kam das Angebot einer wunderschönen 4-Zimmer Dachwohnung mit Garten in Dachau zu beziehen, 15 Minuten Fußweg zum Waldsee, 20 Min mit der S-Bahn an den Marienplatz. Wir haben nicht lange überlegt.

    rausaufsland2

    Nach 3 Wochen im neuen Heim kann ich sagen: Wir fühlen uns sehr wohl und kommen langsam an. Abends nach einem trubeligen Arbeitstag in der Stadt, im Garten zu sitzen oder einen Spaziergang zum See zu machen, ist ein erholsamer Ausgleich. Endlich mehr Platz! Endlich die Möglichkeit den Einrichtungstrieb auszuleben! Raum für neue Ideen! So viel Grün! Ich gewöhne mich langsam an den Gedanken, wieder mehr mit dem Auto zu fahren und genieße eine neue Art von Freiheit und Freiraum, die man so in der Stadt nicht hat.

    rausaufsland3

    Was fehlt? Das Lieblings-Eiscafé direkt vor der Tür. Das Stadtmenschen gucken am Abend. Der Weg ins Büro auf dem Rad. Die kurzen Wege zu Fuß und mit den Öffentlichen. Alles eine Sache der Gewohnheit? Wir werden sehen. Komplett München den Rücken zu kehren, kommt für uns momentan nicht in Frage, aber schon nach dieser kurzen Zeit kann ich mir sehr gut vorstellen, diese Mischung aus beidem nicht mehr missen zu wollen.

    rausaufsland4

    Es wird auf jeden Fall auf dem Blog nun mehr Wohnungsberichte aus den eigenen vier Wänden geben, denn es gibt wieder Fläche zum Gestalten. Ein wunderbarer Luxus, den wir lange nicht hatten. Anbei schon ein paar Schnappschüsse vom Instagram-Account. Und es wird viele neue Ausflugsberichte aus dem Münchner Umland geben, denn da gibt es viel Schönes zu entdecken. Was für eine spannende Zeit, wir freuen uns sehr drauf!

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