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Reisetipps

    Designhotels, Kulturgut, Unterwegs

    Unsere Tour-de-France-2017:
    Colmar im Elsass

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    Wie schon angekündigt, gibt es die nächsten Wochen immer wieder einen Bericht zu unserer Tour-de-France 2017 auf dem Blog. Da sich schon die Anreise zu unserem Feriendomizil wie Urlaub anfühlen sollten, haben wir einige Zwischenstopps eingeplant, so dass wir nicht allzu lange am Stück im Auto saßen. Dank Hochsaison hat das natürlich nicht immer so gut geklappt mit unseren kurzen Autofahrten, aber trotz einigen Staus lief alles einigermaßen stressfrei ab.
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    Unsere erste Station führte uns in Elsass. Ich komme ja selbst aus einem Fachwerkstädtchen, aber Colmar hat mich mit seinen unzähligen mittelalterlichen Häuschen schon sehr beeindruckt. Ein Spaziergang durch die Straßen und Gässchen führt einem wirklich in eine andere Welt. (Blendet man mal die unzähligen Touristen aus, die im Sommer durch die Stadt ziehen.)
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    Wir sind gegen Abend in unserem Hotel angekommen. Das Le Colombier war ein Glückstreffer. Vor allem weil ich über eine bekannte Hotelbuchungsplattform ein Schnäppchenpreis ergattern konnte und wir nur die Hälte des regulären Zimmerpreises gezahlt haben. Vielleicht lags daran, dass ich sehr kurzfristig gebucht habe und wir uns erst zwei Tage vor Abreise dazu entschieden haben eine Zwischenstopp im Elsass einzulegen. Das Zimmer mit modernem Interieur war sehr schön gestaltet, das Personal war freundlich und auch das Frühstücksbuffet kann man sehr empfehlen.

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    Das Hotel liegt sehr zentral bei La petite Venise, dem „Klein-Vendig“ von Colmar. Dort findet man auch eine Anlegestelle der Boote, mit denen man die Stadt vom Wasser aus besichtigen kann. Da wir nur den Abend und den Vormittag in der Stadt an der elsässischen Weinstraße verbracht haben, haben wir uns einfach durch die Straßen treiben lassen. Das mit Blumen geschmückte Stadtzentrum mit unzähligen Cafés und Weinstuben lädt immer wieder zum verweilen ein.

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    Ich liebe ja diese alten Ladenschilder und liebevoll gestaltete alten Ladenzeilen. In Colmar gibt es davon zuhauf! Ein kleiner Flohmarkt vor der Saint-Martin Kirche machte für uns das Bilderbuch-Elsass komplett. Statt mit der Gondel die Stadt zu erkunden, kann man auch mit einer kleinen Lokomotive durch die Strässchen gondeln. Justus war davon hin und weg und hat jedes Mal vor Begeisterung „motive, motive“ gerufen, wenn wieder ein grüner Zug unsere Wege gekreuzt hat. Auch einen Besuch wert ist die kleine Markthalle (Marché Couvert) mit allerlei französichen Köstlichkeiten.

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    Das nächste Mal werden wir sicherlich noch etwas mehr Zeit in Colmar einplanen. Eines der vielen Mussen und historischen Häuser zu besichtigen, wie zum Beispiel das Musée Bartholdi, vom Bildhauer, der die amerikanische Freiheitsstatue entworfen hat (ein kleines Pendant dazu gibt es auch in Colmar) oder das Maison des Têtes (Haus der Köpfe) haben wir nämlich gar nicht geschafft. Wer jetzt für den Herbst vielleicht auch einen Kurztrip ins Elsass plant, der kann ja schon mal auf der Seite des Office de Tourisme Colmar  stöbern, um sich einstimmen zu lassen.

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    Unterwegs

    Zu Besuch auf dem VITRA-Campus

    Vitra Campus, Vitra Haus

    VitraCampus

    Viele Leute, die sich designaffin nennen, richten sich gerne mit dieser Möbelmarke ein. Manche ausschließlich. Ist man bei diesen Menschen zu Besuch, kommt man sich eher vor wie in einem Interior-Showroom. Auf den ersten Blick schaut die Wohnung zwar toll aus, weil die Möbel ohne Zweifel großartig sind, aber die persönliche Note fehlt. Wenn man Produkte von Vitra kauft, kann man nichts falsch machen und so richtet sich so mancher, der es sich leisten kann, komplett damit ein. Durch diese Omnipräsenz hatte ich, ehrlich gesagt, immer ein zwiespältiges Verhältnis zu dem großen Möbelhersteller. Es gab Zeiten da fand man auf jedem zweiten Interior-Blog, jeder Seite in einer Wohnzeitschrift oder dem täglichen Schnappschuss von Wohnexperten auf Instagram, den Eames Plastic Chair stilvoll in Szene gesetzt. Keine Frage, dieser Stuh ist ein zeitloser Klassiker und auch ich habe mir vor ein paar Jahren einen geleistet, aber trotzdem gibt es doch auch noch andere formschöne Stühle, die es Wert wären, gezeigt zu werden.

    Das dieser fehlende Mut für Neues aber rein gar nichts mit dem besagten Möbelhersteller zu tun hat, haben wir durch den Besuch des Vitra-Campus erfahren. Der Besuch von Werksgelände, brandneuem Schaudepot, dem Museum und natürlich dem Vitra-Haus war so inspirierend und abwechslungsreich, dass wir noch lange davon zehren werden.

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    Nähert man sich dem Gelände, fällt einem schon von weitem der Turm mit der Vitra-Uhr ins Auge, der eigentlich eine überdimensionale Röhrenrutschbahn ist. Wer sich traut, schnappt sich eine Filzmatte und besteigt den 17 Meter hohen Koloss.

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    Besonders gespannt waren wir auf das erst im Juni 2016 eröffnete Schaudepot. Das Herz des Schaudepots ist eine Sammlung aus über 400 Schlüsselstücken des Möbeldesigns, vom Bugholzmöbel bis zu jüngsten Entwürfen aus dem 3D-Drucker. Die haushohen Regale gefüllt mit Designklassikern sind wirklich beeindruckend.

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    Im Untergeschoss findet man eine große Leuchtensammlung, Einblicke ins italienische und skandinavische Design, sowie den Nachlass von Ray und Charles Eames.

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    Der Vitra-Campus ist riesig und es gibt so viel zu entdecken. Falls Ihr alles besichtigen möchtet, plant auf jeden Fall einen Tagesausflug ein. Zum Glück gibt es auf dem Gelände so schöne Cafés wie das im Schaudepot, in dem Ihr Euch eine kleine Verschnaufspause gönnen könnt. Besonders die Menüwand hat’s uns übrigens angetan.

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    Zurzeit ist im Museum das Werk von Alexander Girard zu sehen. Er war Textildesigner, Innenarchitekt und Corporate Designer. Bei Vitra wurde er durch seine farbenfrohen Holzmännchen bekannt. Aber auch die Grafiken, Textilmuster und Erscheinungsbilder, die er entworfen hat sind großartig.

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    Das Vitra-Haus, der Flagshipstore auf dem Gelände, wird immer wieder neu von Designern bespielt und umgestaltet. Gerade hat die Gestalterin India Mahdavi das oberste Stockwerk in Alices Wunderland verwandelt. Eine phantasievolle Installation inspiriert durch die bekannte Geschichte mit dem Mädchen und dem Hasen. Unbedingt anschauen, wenn Ihr Vitra besucht.

    VitraCampus7

    Das war unser recht umfangreicher Bericht aus Weil am Rhein. Zusammen mit dem Kunstspaziergang Rehberger Weg und der Übernachtung im Hotel Eckert, war es ein wunderbarer Abschluss unseres Urlaubs. Aber auch als Kurztripp kann ich Euch diese drei Stationen sehr ans Herz legen.

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    Unterwegs

    Hotel Eckert, Grenzach-Wyhlen

    Hotel Eckert, Designhotel, VITRA, Basel

    Grenzach-Wyhlen? Wo ist das denn? Fragen sich sicherlich die meisten von Euch. Ging mir genauso, bis ich auf das Hotel Eckert stieß. Gesucht habe ich in einem bekannten Buchungs-Portal nach einem Designhotel mit moderatem Preis, in dem man übernachten könnte, wenn man den VITRA-Campus besuchen möchte. Read more

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    Unterwegs

    Berlin, neu entdeckt

    Monkey Bar, Blick über Berlin, Berlintipps

    Berlintipps, Zoo Palast, Berlinale

    Wir waren letzte Woche in Berlin. Über eine Woche in der Hauptstadt, die Wohnung von Freunden hüten. Denn als Freiberufler kann man ja überall arbeiten und das wollten wir mal wieder nutzen. Ich hatte nicht so viel an Jobs auf der Agenda, deshalb war mein Plan: Ein bisschen Geld verdienen, dann sich um die Überarbeitung vom Blog kümmern und noch mehr an unserem Papeterie-Shop Herzlichst arbeiten (mir ist durchaus bewusst, dass da bei manchen Entwürfen „kommt im Januar“ steht und die immer noch nicht online sind … einfach nicht geschafft …). Dann vielleicht nur so bis 16 Uhr fleißig sein und danach einfach die Stadt genießen, neue Ecken entdecken. Filme auf der Berlinale schauen. Wunderbar. Soweit die Theorie …

    Die Praxis sah dann so aus: Ich hab mir ne fette Erkältung geholt, Gregor hatte eine Menge an Arbeit: Ich lag erstmal 3 Tage von Montag bis Mittwoch im Bett, Gregor saß derweil neben mir am Schreibtisch. Die 3 Tage krank sein hatten zur Folge, dass der Donnerstag komplett für Jobs drauf ging und natürlich Blog und Hochzeitspapeterie für Herzlichst das Nachsehen hatten. Bis auf Abendessen und einmal Mittagessen bekamen wir in dieser Zeit kaum mit, dass wir die Stadt gewechselt hatten. Prima.

    Bauhaus-Archiv, Berlintipps

    Freitagnachmittag zogen wir endlich los und haben umso mehr unser langes Wochenende in Berlin genossen. Sind kilometerweit durch die Hauptstadt marschiert und haben so manches Neues entdeckt und alte Lieblingsecken besucht. Und da doch einiges zusammengekommen ist, möchte ich Euch unsere Tipps nicht vorenthalten. Irgendwie hatte ich letzte Woche nicht so richtig Lust Bilder zu machen, habe einfach das Bedürfnis, die Eindrücke auf mich wirken lassen. Deshalb gibt’s jetzt nicht allzu viele Fotos von uns dazu, aber doch ne Liste an Tipps:

    Wir haben in Friedrichshain gewohnt, dementsprechend sind jetzt die Gastrotipps sehr auf diesen Stadtbezirk bezogen. Ich habe diesmal viel die App von Yelp benutzt und fand die Tipps dort richtig nützlich. Abends gab es einmal vietnamesisch bei uns: Da kann ich das New Day empfehlen. Die Küche war super lecker und authentisch und auch wenn bei tripadvisor was anderes steht: Wir fanden den Service sehr nett und schnell. Eine Empfehlung ist auch die Butterhandlung in der Scharnweberstraße. Die Atmosphäre fand ich sehr besonders, die internationale Hausmannskost ein Gaumenschmaus. Nicht unbedingt das günstigste Lokal, aber die Küche und die Location sind es auf jeden Fall Wert! Vom Mittagstisch bei Patta waren wir richtig begeistert: Der kleine Laden im Herzen Friedrichshains bietet gebackene Kartoffeln in allen möglichen Variationen, macht einfach zufrieden satt.

    Freitagabend waren wir mit einer Freundin verabredet und ich habe das House of Small Wonders in Mitte vorgeschlagen, weil ich davon schon so viel Gutes gehört habe. Tja … dabei habe ich allerdings übersehen, dass es sich um ein Frühstückscafé handelt. Wir standen vor geschlossen Türen. Wie schade! Zum Glück ist nur ein paar Straßen weiter Clärchens Ballhaus, dort hatten wir vor 2 Jahren bereits einen Jugesellinnenabschied verbracht und die Stimmung im 100 Jahre alten Saal in dem Alt und Jung das Tanzbein schwingen ist einfach nicht vergleichbar. Dazu gibt es gute Deutsche Küche und später spielt am Wochenende vor dem Silbervorhang eine Live-Band. Also ab in die Auguststraße, der Abend war gerettet :)

    CO Berlin, Bikini Berlin, Berlintipps

    Berlin Mitte ist sicherlich immer noch der Stadtteil mit der größten Dichte an Shops und Cafés – eine Lokalität schöner als die andere. Wenn man dort herumschlendert, wird man eigentlich immer fündig. Aber wisst Ihr was: Irgendwie ist es mir dort dann manchmal schon zu perfekt, zu schön alles. In letzter Zeit waren wir deshalb auch gerne in Westberlin unterwegs, mit viel 60er Jahre Flair, in Gegenden, die die letzten Jahrzehnte im Dornröschenschlaf schlummerten und jetzt eine Renaissance erfahren. C/O Berlin mit großartigen Fotoausstellungen ist zum Beispiel von Mitte in das Amerika Haus unweit von Bahnhof Zoo gezogen. Im denkmalgeschützten Bikini Berlin befindet sich ein alternativer Einkaufscenter, in dem man endlich mal Shops abseits des Mainstreams findet. Und wer eine kleine Pause benötigt fährt mit dem Fahrstuhl hoch hinauf ins 25h Hotel gleich nebenan und genießt die fabelhafte Aussicht von der Terrasse der Monkey Bar. Nach unserer Mammut-Tour bei strahlendem Sonnenschein, die uns außerdem ins Bauhaus-Archiv geführt hat (immer einen Besuch wert!) hatten wir das Bedürfnis nach etwas Bodenständigem, was uns in der Nähe vom Savigny-Platz in die Spätzlerei geführt, ein Restaurant mit bester badischer Küche. Genau das Richtige!

    So, ich hoffe, da war jetzt der eine oder andere neue Tipp für Euch dabei. Wir freuen uns schon wieder auf einen weitere Reise nach Berlin, die hoffentlich bald kommen wird :)

    Fotos: Julia Romeiss und Gregor Faubel

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    Unterwegs

    Unterwegs:Nordiska Museet in Stockholm

    Jetzt möchte ich mich zu allererst bei Euch bedanken! Was hab‘ ich mich über Eure Kommentare, Facebook-Likes und Emails zu meinem Buch gefreut! Das war wirklich grandios und hat mir viel bedeutet, denn wenn man monatelang an einer Sache herumwurschtelt, kann man irgendwann schlecht beurteilen, wie es eigentlich geworden ist. So war mir Euer Feedback unheimlich wichtig, das war toll! Tausend Dank!

    stockholm reisetipps, schwedenurlaub

    Wahrscheinlich liegt es daran, dass auch in Bayern so langsam wieder die Schulferien in der Luft liegen … denn obwohl wir ja erst vor knapp einem Monat unseren Norden-Roadtrip gemacht habe, habe ich schon wieder Fernweh. Und da die nächste Reise leider noch etwas hin ist, muss ich bis dahin in meinen Urlauberinnerungen schwelgen und mich über die Bilder freuen, die in der freien Zeit entstanden sind. In einigen Posts konntet Ihr ja schon lesen, dass ich ich großer Stockholm-Fan bin. Einige Male war ich schon dort und finde die nordische Metropole immer wieder großartig und sehr inspirierend. Einer der Highlights in der schwedischen Hauptstadt, war für uns diesmal der Besuch des Nordiska Museet. Das imposante Gebäude befindet sich auf der Insel Djurgården gleich neben dem bekannten Vasa Museum. Es birgt einen riesigen Schatz schwedischer Handwerkskunst und widmet sich der schwedischen Kulturgeschichte. 

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    Im beeindruckenden Foyer des Museums finden regelmäßig Wechselausstellungen statt. Noch bis Ende August gibt es dort eine Streifenausstellung zu sehen. Facettenreich wie das Museum selbst ist auch Stripes, rhythm, direction aufgebaut: Vom gestreiften Plattencover über gestreifte Textilien und Modedesign bis zu den Streifen im Möbel- und Produktdesign, Sreifen dominieren die Gestaltung, das wird einem spätestens bei diesen Exponaten klar. Falls Ihr diesen Sommer Schweden mit Stockholm auf dem Urlaubsplan habt, sei Euch das Nordiska Museet, sehr empfohlen!

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    Und hier die Reise-Facts im Überblick:
    Nordiska Museet
    Djurgårdsvägen 6-16
    Stockholm
    Eintritt: Erwachsene 100 Kronen, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren frei
    von 10 bis 17Uhr geöffnet

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    Das Hochzeits-Gästebuch hat übrigens meine Namensvetterin Julia gewonnen, es ist bereits zu ihr auf dem Weg :)
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