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Upcycling

    Selbstgemacht

    DIY: Adventskalender-Häuser
    aus Tetra Paks

    Adventskalender, Upcycling, Milchtüten, Verpackungen, DIY Kalender

    Jeden Tag nur eins!

    Für einen Zweijährigen ist so ein Adventskalender eine große Herausforderung. Warten und Aushalten lernen, auf morgen freuen. Bis jetzt klappt das mit unseren kleine Häusern, die unsere Fensterbänke schmücken gut. Es werden zwar immer wieder Versuche gestartet, die Regel zu brechen, aber ein entschiedenes „Nein“ reichte bis jetzt aus, dass er sich auf ein Haus pro Tag beschränkt.

    Adventskalender DIY, Upcycling, Milchtüten, Häuser basteln, Adventshäuser

    Dieses Jahr kam eine Idee aus unserem ersten Buch zum Einsatz: Im Upcycling-Buch habe ich bereits Licht-Häuser aus Milch- und Safttüten vorgestellt. Vor zwei Jahren hat meine Mama die Idee aufgenommen und statt 3 Häusern gleich 24 gebastelt. Tag für Tag wurde ein weiteres Pappgebäude auf der Flurtreppe erleuchtet und an Weihnachten erstrahlten dann alle Stufen im Lichtermeer. Das fand ich wiederum so schön, dass ich die Bastelidee auch als Adventskalender umsetzen wollte. Das schöne daran: Zu Beginn stecken in allen Häuschen kleine Adventskalender-Geschenke, Tag für Tag werden dann die Presente durch kleine Lichter ausgetauscht. Read more

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    Portfolio, Selbstgemacht

    DIY: Als Coaches im TV

    Das Jahr geht langsam zu Ende und hätte mir vor 12 Monaten einer erzählt, was 2014 alles so passiert, hätte ich ihm wahrscheinlich nur ein verständnisloses „ja,ja, schon recht“ entgegen gemurmelt. Die meisten Dinge, die so geschehen sind, waren null geplant – wäre wahrscheinlich auch schwierig gewesen. Völlig unerwartet rief auch das Bayerische Fernsehen vor 3 Wochen bei mir an, ob Gregor und ich nicht Lust hätten als DIY-Coaches bei Puls mitzumachen. Wir sollten den beiden Moderatoren Ari und Sebastian in der Weihnachtsausgabe dabei helfen, selbstgemachte Geschenke zu entwerfen und zu basteln. „Man lernt ja nie aus“ hab‘ ich gedacht und wir haben (mit noch etwas nervösem Gefühl im Bauch) zugesagt. Noch am selben Tag, bin ich so blöd im Büro ausgerutscht und auf den Kopf geknallt, dass Gregor mich erstmal in die Notaufnahme fahren musste. Aber zum Glück blieben vom Sturz nur eine Hamsterbacke und eine dicke Lippe übrig. Nochmal Glück gehabt.

    DIY-Coach, Bayerischer Rundfunk, Puls, Gregor Fauble, Julia Romeiß

    Als 10 Tage nach dem Sturz die ersten Fernsehaufnahmen gemacht wurden, war ich schon wieder so gut wie hergestellt. Die drei Drehtage mit dem Puls-Team haben unheimlich Spaß gemacht, auch wenn man manchmal ganz schön geduldig sein muss und stundenlanges Wandern über einen eiskalten Olympiapark-Flohmarkt an den Kräften zerrt. Beeindruckend, wie viel Zeit und Mühe in einen schließlich 10-Minütigen Beitrag gesteckt werden. Vielen Dank an das tolle Team und besonders an Lisa, die den Film geplant und Regie geführt hat. Seit gestern ist der DIY-Beitrag nun auch online oder vielleicht habt Ihr ihn auch schon letzte Nacht im Bayerischen Fernsehen gesehen. Die Wiederholung läuft dann nächsten Freitag um 21:45 auf einsplus. Oder Ihr schaut Ihn Euch einfach hier an. Bin sehr gespannt auf Euer Feedback :)

    DIY-Geschenke_Puls2

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    Buchtipp, Portfolio, Selbstgemacht

    Das Upcycling-Buch oder „vom Übermut“

    DIY-TIPP, Upcycling, Ein Stück vom Glück, Julia Romeiss, BLV-Verlag

    Seit gestern ist es nun im Handel: Das Upcycling-Buch. Mein Buch, unser Buch, Euer Buch. Denn wisst Ihr, was eigentlich das Allerbeste ist an diesem Projekt? Dass ich noch nie etwas gestaltet habe, was so viele Leute einfach freut. Freut, weil sie am Projekt beteiligt waren, weil sie Gegenstände im Buch entdecken, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben oder eine Person, die sie kennen oder vielleicht sogar selbst im Buch vorkommen. Deshalb möchte ich jetzt gar nicht mehr groß erzählen, was Euch im Upcycling-Buch erwartet. (Davon habe ich ja schon hier berichtet.) Sondern einfach nochmal allen, die mich so unterstützt haben, Danke sagen!

    DIY-Buch, Julia Romeiss, BLV-Verlag, Upcycling Buch, aus alt mach neu, Buchmesse Frankfurt 2014

    Und ich möchte Euch mit diesem Post auch Mut machen: Als mich der BLV-Verlag Anfang des Jahres gefragt hat, ob ich Lust auf ein Buchprojekt habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Hatte aber auch einen ganz schönen Respekt vor der riesigen Aufgabe, die mich so manche schlaflose Nacht gekostet hat: Ideen finden, Anleitungen schreiben, Fotos machen, Layouten – Oh Gott, war ich da etwas übermütig gewesen, diese Herausforderung anzunehmen? Ja vielleicht … aber mit Hilfe vieler lieber Menschen und dieser Portion Übermut hat’s geklappt. Deshalb: Meistens ist es einfach am Besten „zu machen“, auf den Bauch zu hören und durchzuhalten. Ich kann’s wirklich nur empfehlen. Auch die Vorwände, man ist noch nicht weit genug, eine Sache durchzuziehen oder man hat nicht die Vorraussetzungen dazu, lasse ich nicht gelten: Zwei Drittel der Fotos im Buch sind in unserer Wohnung entstanden: Einer 42qm Altbauwohnung in München. Weder eine riesen Loft, noch ein Jugendstiltraum mit überdimensionalen, lichtdurchfluteten Räumen – und auch unser kleines Fotostudio im Büro hatten wir Anfang des Jahres noch nicht. Ich habe jede Ecke unserer Wohnung (die ich übrigens trotzdem sehr mag und schätze) umgeräumt, jedes unserer Möbelstücke zum Inszenieren genutzt – überall lag meist Bastelzeug herum, denn basteln kann man ja am Besten zuhause … (Im Zuge dessen auch nochmal ein riesen Dank an Gregor, der das wirklich sehr geduldig mit mir war und super viel mitgeholfen hat). Und was soll ich sagen? Vielleicht ist nicht jedes Bild perfekt. Aber am Ende ist doch eine stimmige Sache herausgekommen, die funktioniert und Menschen Freude bereitet. Was wäre mir entgangen, hätte mich nicht dieser Übermut gepackt.

    Fee, die ich letzte Woche auf der Frankfurter Buchmesse getroffen habe, ging es ähnlich. Schaut doch mal auf Ihrem Blog vorbei … da berichtet sie davon. Und wie großartig ist Ihr Buch „Pflanzen-Deko“ denn bitte geworden?! Ich bin Fan und kann Euch das Werk wirklich sehr empfehlen. Das Gruppenbild entstand letzte Woche auf der Messe. Auf dem Bild zu sehen sind auch Lisa vom BLV-Verlag, die uns tatkräftig mit PR-Aktionen unterstützt und Nicola von Verrückt nach Hochzeit, mit der ich schon am nächsten Übermut-Projekt arbeite. Bald kann ich Euch mehr berichten.

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    Ein besonderer Abend war sicherlich auch der letzte Dienstag. Dem Abend der Buchparty, in unserem Büro. Unvergesslich war das. Ich habe mich einfach so gefreut, dass so viele gekommen sind um anzustoßen und war natürlich viel zu aufgeregt, um während der Feier genügend Fotos zu schießen. Aber ein paar Eindrücke seht Ihr hier. Sicherlich war das nicht die letzte Buchparty, dafür hat das Feiern viel zu viel Spaß gemacht. Auch die eine oder andere DIY-Neuigkeiten wird es bald geben. Denn basteln macht glücklich und der Herr Übermut klopft schon wieder an der Tür – habt ein schönes Wochenende!
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    Upcycling – Aus alt mach neu
    Julia Romeiß
    BLV-Verlag
    160 Seiten, 19.3 x 24.6 cm, Laminierter Pappband
    ISBN: 978-3-8354-1314-6
    19,99 € Preis inkl. MwSt.

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    Selbstgemacht

    DIY: Marble-Tags

    Marmorieren, Geschenkanhänger, DIY Marmorieren, Marble-Look

    DIY Marmorieren, Papieranhänger, Papeterie, Garn&Mehr, Garn und mehr

    Für das Upcycling-Buch habe ich mich auch mal wieder an Techniken gewagt, die ich das letzte Mal in der Schulzeit probiert habe. Unter anderem das Papier marmorieren – und weil keine große Wanne zur Hand war, musste kurzerhand unsere Badewanne für die großen Papierbögen herhalten. Das hat wunderbar geklappt und ich habe die Wanne tatsächlich danach auch wieder sauber bekommen … empfehlen kann ich das jetzt natürlich nicht – nicht, dass ich mich mit Eurem Vermieter anlege ;)

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    Papier marmorieren ist tatsächlich einfacher als man denkt: Alles was Ihr dafür braucht ist eine (Plastik- oder Bade-) Wanne mit Wasser, Marmorierfarbe, Tonpapier (weiß oder farbig) und Schaschlickspieße zum Verrühren der Farbe. Zuerst tröpfelt Ihr ein bißchen Farbe in die Wasserwanne – mit den Spießen könnt Ihr die Farbe etwas verteilen, so dass die typische Marmorieroptik entsteht. Seit Ihr mit dem Ergebnis zufrieden, legt Ihr einen großen Bogen Tonpapier auf die Wasseroberfläche, um das entstandene Muster aufzunehmen. Wartet aber nicht zu lange damit, weil sonst die Farbe irgendwann dicker (geleeartig wird) und unschöne Klumpen entstehen. Dann am Besten die fertigen Bögen auf eine Wäscheleine zum Trocknen hängen.

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    Im Buch beziehe ich mit den Papieren alte Ordner und Notizhefte. Wie das genau funktioniert, könnt Ihr dann im Oktober nachlesen ;) Ich hatte aber noch einige Papierreste übrig und fand es einfach zu schade, das marmorierte Papier wegzutun. Dadurch ist die Idee mit den Anhängern entstanden. Ich bin ja ein riesen Fan von Formstanzen aus dem Bastelladen … nicht alle finde ich gut, aber gerade mit den einfachen Formen kann man schnell ein kleines DIY basteln. Ich denke, jetzt sagen Bilder mehr als tausend Worte, vielleicht seid Ihr ja auf den Geschmack gekommen und legt demnächst mal eine Marmorier-Session ein. Viel Spaß :)

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    Und wo bekommt Ihr die Materialien her?
    Die Stanzenauswahl im Bastelladen ist riesengroß. Stanzen gibt es zum Beispiel von Rayher oder Rico-Design. Die Marmorierfarbe habe ich von Marabu und war sehr zufrieden. Das Garn stammt von Garn & mehr. Das kleine gelbe Täschchen ist von Hay und ein Mitbringsel aus unserem Kopenhagen-Trip im Mai. Wer möchte kann die fertigen Tags auch noch mit Dymoband beschriften, das macht immer eine gute Figur :)

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    Selbstgemacht: Pflanzentasche

    Pflanzentasche, Upcycling, DIY

    pflanzentasche DIY

    Beim Erweben von Produkten des täglichen Bedarfs achte ich für gewöhnlich darauf, meinen Einkauf in eine bereits vorhandene Jute zu verstauen. Ich besitze davon schon einige, wie hier schon erwähnt. Trotzdem häufen sich nach einiger Zeit die Plastikbeutel im Schrank unter der Spüle. Inzwischen eher von der Sorte „Ach, die ist ja wirklich schön, da nehme ich gerne eine Tüte mit“. Die Plastiktüten, die eigentlich zu schade sind, sie als Müllbeutel zu missbrauchen, deshalb „geschont“ werden … aber irgendwie (oft monatelang) keine neue Verwendung finden. Also doch wegwerfen? Nein, eine neue Aufgabe für die schöne Plastiktüte muss her! Gesagt, getan …

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    Kombiniert mit der Problematik, dass mehr Grün in die Wohnung soll (auch ich bin große Verfechterin des Zimmerpflanzen-Trends), dafür aber recht wenig Stellfläche in den eigenen vier Wänden bleibt, ist nun die Pflanzentaschen-Idee geboren. Ich hoffe, sie gefällt! Hier das einfache und recht schnelle DIY. Rechnet mal so 1-2 Stunden Bastelarbeit pro Tasche ein.

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    Ihr braucht: 1. Eine feste Plastiktüte – solche Tüten bekommt Ihr zum Beispiel in Museumsshops oder guten Buchhandlungen. Das Material ist sehr reisfest und trotzdem weich … das ist wichtig, da die Tasche ja 1-2 Pflanzen tragen soll und Ihr das Plastik auch vernähen müsst. 2. Nähgarn und eine große Nähnadel mit Spitze. 3. Masking Tape (oder ein anderes Klebeband). 4. Obsttüten/Mülltüten (also dünne Plastiktüten) als Füllmaterial. 5. eine große Schere und eine Nagelschere 6. Schaschlik-Spieße oder festen Blumendraht;  7. ein Korken mit Schraube und Farbe zum Anmalen des Korkens (der Korken dient als Aufhängung) und natürlich die Pflanzen, die Ihr später in die Tasche füllen möchtet. Ich habe einmal eine Hängepflanze und dann noch zwei Küchenkräuter gewählt

    Jetzt geht’s los: Legt die feste Plastiktüte vor Euch und stellt die Pflanzen darauf, um zu schauen, wie breit die Tasche sein muss, damit die Töpfe gut Platz darin finden. Dabei rechts und links auf jeden Fall 2-3 cm mehr einplanen. Dann die Breite der Tüte mit dem Masking Tape abkleben (2)

    pflanzentasche diy

    Innerhalb des Klebebands mit großen Stichen das Material zusammensteppen (3). Anschließend entlang des Klebebands (äußerer Rand) schneiden und so die Tasche verschmälern. (4) Mit dem Tape die Position der Schlitze festlegen (bei großen Taschen 2, bei kleineren würde ich nur einen Schlitz empfehlen). Falls Ihr Euch für zwei Pflanzen entscheidet, zwischen den beiden Schlitzen nochmal absteppen. (5). Jetzt die Schlitze mit einer Nagelschere in die Tasche schneiden. Vorsicht: Der Schlitz kommt nur in die obere Schicht der Plastiktüte! Die „Rückwand“ bleibt unberührt. Am Ende der Schlitze einen leichten Bogen nach oben schneiden, damit das ganze später nicht einreißt. (6). Durch den Korken eine Schraube drehen und anschließend mit Acrylfarbe anpinseln (7).

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    Damit die Töpfe gut in der Tasche stehen, die Schlitze eventuell noch mit etwas von der weichen Plastiktüte auspolstern (8). Jetzt die Tüte umdrehen: Zur Stabilisierung oben den Schaschlik-Spieß oder den Draht anlegen und den oberen Tütenrand umschlagen. Anschließend den Rand mit Klebeband fixieren. Oder noch stabiler: Festtackern. (9). Eure Pflanzentasche ist fertig! Jetzt nur noch ein Loch in die Wand bohren und Korken als Befestigung hineindrehen und die Tasche aufhängen. (10)

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    Zu guter Letzt die Pflanzen in die Tasche stecken. (Bei zwei Schlitzen unten anfangen). Ich wünsche Euch viel Spaß mit der Pflanzentasche!

    Mit diesem Artikel nehme ich übrigens auch beim COUCH BLOGSTAR teil. Das Wohn- und Fashion-Magazin hat einen Wettbewerb zum Thema „Welt verbessern“ und „Nachhaltigkeit“ ausgeschrieben und heute ist Einsendeschluss. Vom 18.–24. Februar können alle Leser auf der Couch-Facebook-Seite abstimmen. Würde mich natürlich freuen, wenn Ihr mitmacht :) Jetzt erstmal einen schönen Sonntag Euch!

     

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